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Brennstoffzellen als Antrieb: Warum Toyota auf Wasserstoff umschwenkt
Toyota

Mit Hybridautos hat Toyota den Automarkt aufgerollt. Jetzt setzt der Konzern in großem Stil auf die Brennstoffzelle - und mit ihm ein ganzes Land.

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svizzero 19.11.2017, 08:55
10. Endlich...

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Produktion von Wasserstoff ist nicht ortsgebunden. Wind und Sonne ist auf unserer Erde im Überfluss vorhanden. Auch der Bau von KKWs oder (zukünftig) Fusionsreaktoren wäre eine Möglichkeit (wenn man denn wollte). Wasserstoff ist problemlos speicher- und transportierbar. Von Afrika nach Europa, von Australien nach Asien, von Südamerika nach Nordamerika. Bereits heute sind grosse LG Tanker auf den Weltmeeren unterwegs. Und wer behauptet, die Infrastrukturkosten seien gigantisch, darf ruhig mal zusammenrechnen was Muttis Energiestrategie bis heute und in Zukunft kostet. Japan macht es richtig. Gratulation.

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andreasm.bn 19.11.2017, 08:57
11. grundsätzlich sehr gute Idee von den Japanern,....

mal wieder! Allerdings, wenn man das Zeug dann von Australien nach Japan rüber karrt mit Pötten die Unmengen an Schweröl verbrennen auf dem Weg dahin, dürfte die Umweltbilanz wieder aussehen.
Und eigentlich ist das eh alles egal, denn bis 2030 ist der Planet eh im Dutt.

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pauli96 19.11.2017, 09:01
12.

Klingt aber auch nicht verrückter als innerhalb von 20 Jahren den Individualverkehr komplett über Akku laufen zu lassen.

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von_nöten 19.11.2017, 09:04
13. Kosten?

Wieso wird das Projekt von vorne herein wegen der Kosten schlecht geredet? Was kostet denn der Transport von Benzin per LKW? Was kostet denn der Transport von Öl per Schiff? Was kostet denn der Bau einer konventionellen Benzin-Tankstelle?
Was kosten denn die CO2 Emissionen aus den fossilen Brennstoffen?
Hier wird ja gerade so getan, als sei das Fahren mit Benzin- und Elektrofahrzeugen quasi kostenlos und nur der Wasserstoff koste etwas.
Ich finde die Ausrichtung von Toyota sehr interessant. Ob sich das Wasserstoff-Auto durchsetzen kann, weiß ich nicht. Aber wenn sich der zweitgrößte Automobil-Hersteller der Welt in diese Richtung orientiert, dann darf man davon ausgehen, dass Toyota gut darüber nachgedacht hat.

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keksen 19.11.2017, 09:10
14.

"Wasserstoff soll zusätzlich mittels Sonnenenergie gewonnen werden. Allerdings in Australien. Verflüssigt und gekühlt soll er dann per Schiff nach Japan gebracht werden."

Spätestens das, dürfte die Öko-Bilanz zunichte machen.

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Leser 007 19.11.2017, 09:12
15. "Vergessen" zu erwähnen ...

... ist bei diesem Artikel, dass die Japaner - im Gegensatz zu den verrückten Deutschen - den Wasserstoff auch jederzeit CO2 frei mittels Kernernergie und Elektrolyse herstellen können und m.E. auch werden.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Zukunft in Asien liegt.
Es gab mal eine Zeit, da waren uns die Japaner in ihrer Mentalität hinsichtlich technischer Entwicklung und dem Willen der Gestaltung der Zukunft sehr ähnlich. Das kann man leider - seitdem in Deutschland die Grünen mitmischen - nicht mehr sagen.

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meteneptun 19.11.2017, 09:14
16.

Die Zukunft liegt bei den Brennstoffzellen. Als ein über Solarenergie promovierter Ingenieur habe ich schon immer gesagt, dass Elektroautos keine Lösung sind, mit Solarenergie schon gar nicht. Die Brennstoffzellen brauchen Sauerstoff und den kann man überall auf der Welt mit Solarenergie gewinnen..

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Hans_Kammerer 19.11.2017, 09:19
17. Wasserstoff ist die perfekte Lösung !

Wasserstoff ist grundlastfähig, löst unser Problem des Stromüberschusses aus erneuerbaren Energien, kann innerhalb einer Minute getankt werden, ermöglicht aufgrund der Energiedichte auch Reichweiten von 500 bis 1000 km bei eingeschalteter Klimaanlage, Licht, Radio, etc. und kann - jetzt kommt der Clou - nach dem Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur praktisch in gigantischen Mengen z. B. in riesigen heißen Teilen der USA, Südamerika, Nord- u. Zentralafrika, den arabischen Ländern, weiten Teilen Asiens sowie in Australien per Solarkraft gewonnen, gespeichert und verschifft werden. Zwar erfordert die Umstellung einen gigantischen Kraftakt, allerdings bei weitaus größerer Sinnhaftigkeit. Hätte ich die Wahl zwischen einem Tesla und einem deutschen Diesel, würde ich derzeit immer den Diesel nehmen. Hätte ich allerdings die Wahl zwischen einem Diesel und einem nahezu wirtschaftlichen Wasserstoffauto, würde ich mich für den Wasserstoff entscheiden und dafür sogar einen Toyota kaufen. Wir müssen diese Technologie unterstützen, nicht dem Neo-Messias Elon Murks hinterherlaufen.

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skeptiker97 19.11.2017, 09:20
18. Möglichkeit

Sicher wird diese Lösung auch nicht alle Proleme lösen. Der Ansatz ist aber interessant, auch für Nutzfahrzeuge. Die elektrolytische Herstellung von Wasserstoff wäre eine gute Möglichkeit, den zeitweilig anfallenden Wind- und Solarenergie-Überschuss sinnvoll und speicherbar im Land zu nutzen, statt ihn gratis oder gar noch gegen Bezahlung ins Ausland zu verschieben.

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Graphite 19.11.2017, 09:27
19. so schauts aus!

und unsere Mama Merkel hat nichts besseres zu tun als in der EU die Richtlinien für die Autoindustrie aufzuweichen (da die Autobauer ja immer sagen es geht nur so!) Toyota wird die deutschen autobauer in 5-10 jahren abgehängt haben und VW und Co bleiben auf ihren ach so sauberen Dieseln sitzen!

@ Herr Specht: warum wird im Artikel nicht auf die Produktion von Elektomobilen eingegangen? gerade die Herstellung und Entsorgung der Batterien ist enorm Umweltschädlich und Energiefressend!

und noch eins ist anzumerken: kein deutscher Autobauer würde jemals zugeben (oder in die statistik mit einfließen lassen), dass die zulieferung des Wasserstoffs mit Diesel-LKW erfolgt und deshalb die Bilanz korrigiert werden muss! in deutschland ist der Diesel hat sauberer als H2!

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