Forum: Auto
Brennstoffzellen-Autos in der Krise: H2 No!
Jürgen Pander

Wasserstoff galt als Zaubermittel für eine klimaneutrale Mobilität. Das ist lange her. Die Technologie hat seitdem zwar Fortschritte gemacht, doch das Grundproblem bleibt - wie zuletzt auf der IAA deutlich wurde.

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Sepp Hinterseer 27.09.2019, 04:33
1. Wirkungsgrad ist Mist

Wie auch am Ende des Artikels kurz erwähnt, ist der Wirkungsgrad beim Wasserstofffahrzeug insgesamt sehr schlecht im Vergleich zum batteriebetriebenen Fahrzeug. Dies lässt sich absehbar auch nicht deutlich verbessern, daher ist das Thema Wasserstoff-KFZ höchstens etwas für Nischenanwendungen.

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lafrentz01 27.09.2019, 04:33
2. Batterie gewinnt

nur kurzfristig. VW un d andere Hersteller haben schlicht nicht das Geld Wasserstoff und Batterie gleichzeitig zu verfolgen und mussten sich daher für eine Lösung entscheiden. Dies war bei VW, Daimler, BMW die Batterie. Ich halte Wasserstoff für deutlich überlegen und denke das Toyota, Hyundai etc. in den nächsten Jahren damit die Marktführerschaft übernehmen werden.

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marthaimschnee 27.09.2019, 05:00
3. keine Angst, der Markt regelt das

und wenn der Markt versagt, regelt er das auch. Und eins ist sicher: solange man dem Markt gestattet, sich den bequemsten Weg selber zu wählen, ist der Planet schon tot.

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mikaiser 27.09.2019, 05:24
4. H2 ist hochflüchtig

Neben dem genannten sehr schlechten Wirkungsgrad bri der H-Gewinnung ist auch die extreme Flüchtigkeit eine Herausforderung. Das Molekül ist so klein, dass es durch viele Stoffe einfach hindurchgeht. Wasserstoffdichte Anlagen herzustellen und dauerhaft dicht zu halten ist sehr aufwändig und teuer. Das gilt bereits für stationäre Anlagen, erst recht für den massenhaften Einsatz in privaten Fahrzeugen.

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fehleinschätzung 27.09.2019, 05:25
5. exakt

was für eine schöne Utopie...spätestens beim Wirkungsgrad dürfte der Letzte verstehen, das es bis auf Speziallösungen eine Utopie bleibt... Strom-Gas-Strom ist halt schlechter als Strom-Strom.

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ratingia1275 27.09.2019, 05:41
6.

Wenn man den Strom klimaneutral z.B. In Nordafrika durch große Solarkraftwerke herstellt kann es einem doch herzlich egal sein ob davon 65% verpuffen wenn am Ende die grüne Null stehen bleibt....Kohlekraftwerke (Strom für E-Autos) haben auch heute noch einen lächerlichen Wirkungsgrad..das interessiert in dieser Diskussion aber scheinbar keinen...

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bernteone 27.09.2019, 05:45
7. Laut Musk und Panasonic

werden im Tesla demnächst Batterien ohne Kobalt verbaut . Das Batterien umweltfreundlicher werden müssen wissen alle Hersteller und es wird daran gearbeitet . Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis die Dinger kleiner, leistungsfähiger und umweltverträglich werden . Da wird weltweit viel Geld investiert wärend in Deutschland über den Standort gestritten wird . Wer FÄ vorne ist kann in den nächsten Jahren Milliarden verdienen .

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MisterD 27.09.2019, 05:50
8. Traurig...

dass tatsächlich alle noch an das Batteriemärchen glauben. Batterien werden der recycling- und umwelttechnische SuperGAU des 21. Jahrhunderts werden. Allein das Gewicht dieser Dinger spricht doch schon Bände. Ein Elektroauto müsste im Gegensatz zum Verbrenner eigentlich federleicht sein. Der Antriebssatz nebst Umrichter wiegt fast nix, im Vergleich zum Verbrenner nebst allen nötigen Zusatzaggregaten. Aber ein Tesla S wiegt 2.108 kg... mindestens... das sind fast 200 kg mehr, als der schlankeste 7er mit Benzinmotor... abgesehen davon vergisst man hier eine Sparte, die niemals mit Batterien fahren wird: LKW. Wie gross soll die Batterie sein, die einen 40-Tonner 10 Stunden am Stück fahren lässt? Und wo sollen all die Brummis dann nachts aufladen? Und wie lange soll sas Laden dauern? Alles Unsinn, Herr Diess verrennt sich leider, mal wieder, in eine falsche Richtung. Wie beim Diesel setzt man im Hause VW wieder nur auf ein Pferd, das wird fatal enden für den Konzern...

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herjemine 27.09.2019, 05:51
9. Mag ja sein dass nur 35 Prozent ankommen

Aber jetzt werden ja schon regelmässig Windkrafträder wegen Überproduktion abgeschaltet, was ja quasi ein 100-prozentiger Verlust in dem Moment ist. Es ist ja auch nicht so, dass die Autos von heute auf morgen mit Wasserstoff führen.
Abgesehen davon: Autos beanspruchen zu viel Recourcen und Fläche. Unser Lebenswandel sollte per se weg vom individuellen Auto. Sagt einer der auf dem Land und das noch auf einem Berg wohnt. Mit Fahrrad, ohne Auto.

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