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Brennstoffzellen-Technologie: Post will Streetscooter mit Wasserstoffantrieb auf die
Hendrik Schmidt/DPA

Im Streetscooter liefert die Deutsche Post Pakete aus. Der Elektrotransporter soll jetzt weiterentwickelt werden: Mit Wasserstoff könnte das Gefährt seine Reichweite mehr als verdoppeln.

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MisterD 24.05.2019, 14:36
20. Was anderes...

als Jubelbeiträge scheinen hier nicht gestattet zu sein. Nach den jüngsten Ereignissen mit brennenden E-Scootern traue ich dem Hersteller ehrlich gesagt nicht zu, dass er Wasserstoffantriebe bauen kann, die keine Gefahr für die Allgmeinheit darstellen. Wenn eine Hochvoltbatterie abbrennt ist das eine unschöne Sache. Wenn aber ein Wasserstofftank Feuer fängt, dann ist das für die Menschen in der näheren Umgebung das Letzte, was sie von dieser Welt gesehen haben... ich bin sehr skeptisch, ob man solche Technologien übermütigen Startups zutrauen kann...

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heissSPOrN 24.05.2019, 14:37
21.

Hoffentlich ist das der Startschuß für den Aufbau einer praxisnahen Infrastruktur für ein entsprechendes Tanknetz! Und nicht nur eines, das auf den Betriebshöfen von DHL der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

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1616 24.05.2019, 14:55
22. Endlich!

Endlich kommt diese Technik in den deutschen Alltag. Für uns Motorradfahrer sind E-Bikes uninteressant: wie darf ich mir da einen Urlaub 5000 km in 3 Wochen vorstellen? Mit der Brennstoffzelle gibt es die echte Alternative zum Benziner. Auch wenn mein Motorradschraubmeister meint: "Es muss 'brumm' machen, nicht 'summ'." BMW - geh bitte auch hier mal wieder voran!

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graf koks 24.05.2019, 14:57
23. Scheuer und die Autolobby

Scheuer und die Autolobby treten erst mal auf die Bremse. Schließlich wurde viel Geld auf das falsche Pferd gesetzt. Das muss erst mal wieder rein kommen. Notfalls wird der Steuerzahler gemolken, um E-Autos zu pushen.

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colinchapman 24.05.2019, 14:59
24. Danke

Zitat von MisterD
Nach den jüngsten Ereignissen mit brennenden E-Scootern traue ich dem Hersteller ehrlich gesagt nicht zu, dass er Wasserstoffantriebe bauen kann, die keine Gefahr für die Allgmeinheit darstellen.
Sie sprechen mir aus der Seele. Ich werde einen großen Bogen um jeden E-Scooter machen, wenn ein H2-Antrieb darin sein kann.
In der Automobilbranche arbeiten zigtausende Ingenieure, die sich mit zukünftigen Antriebstechnologien beschäftigen, aber zwanzig Spiegel-Foristen meinen, nur sie selbst hätten den Durchblick.

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appenzella 24.05.2019, 15:01
25. Tja, frazis,

Die Antwort auf Deine Frage lautet: Der Lobbyismus von Daimler, Bmw, audi und vor allem VW, die nicht begreifen, daß sie ihre eigene Zukunft gerade versemmeln. In ein paar Jahren werden in Wolfsburg wie in Bayern nur noch Wölfe in freier Wildbahn ihr Auskommen haben..
Grüezi der appenzella

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Ökofred 24.05.2019, 15:01
26. JA richtig..

Zitat von MisterD
als Jubelbeiträge scheinen hier nicht gestattet zu sein. Nach den jüngsten Ereignissen mit brennenden E-Scootern traue ich dem Hersteller ehrlich gesagt nicht zu, dass er Wasserstoffantriebe bauen kann, die keine Gefahr für die Allgmeinheit darstellen. Wenn eine Hochvoltbatterie abbrennt ist das eine unschöne Sache. Wenn aber ein Wasserstofftank Feuer fängt, dann ist das für die Menschen in der näheren Umgebung das Letzte, was sie von dieser Welt gesehen haben... ich bin sehr skeptisch, ob man solche Technologien übermütigen Startups zutrauen kann...
Das kann NIE funktionieren! Und wenn, dann ist es zu teuer! Und wenn nicht zu teuer haben die Chinesen es schon....
Und ewas Gefährlicheres als mit 70 l hochexplosivem Benzin rumzufahren gibt es nicht, dagegen können Sie Ihre Batterien vergessen

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legeips62 24.05.2019, 15:04
27. Ach so! Deshalb

wird das Briefporto angehoben.. Da leck ich doch gerne die Briefmarken an... Ich schreib jetzt wieder Briefe, gut für die Umwelt...

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fassadensprayer 24.05.2019, 15:05
28. Die Post !

Die Post als Innovationsmotor, - wer hätte es gedacht? Da zahle ich (völlig ohne Ironie) die Portoerhöhung gerne.

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larsmach 24.05.2019, 15:10
29. 6 kWh Strom für eine kWh Fahrspaß - dank diffundierenden Wasserstoffs!

Die Erzeugung flüssigen Wasserstoffs und dessen Rückwandlung per Brennstoffzelle in Strom verbraucht mehr als sechs (sechs!) Kilowattstunden Strom (Strom für Elektrolyse... Strom für Kompression/Verflüssigung... Verlust bei Rückwandlung in Strom). Diese kleine Nebensächlichkeit wird mitunter nicht erwähnt (Vergleich Akku: Max. 1,02-1,05 kWh Ladestrom für 1 kWh Akkustrom für den Antrieb). Außerdem muss sich das Tankungsverhalten ändern: 2 Wochen am Airport abstellen und in den Urlaub fliegen geht nicht - nach der Rückkehr ist mehr als die Hälfte des Wasserstoff-Tankinhalts diffundiert (beim BMW 7 Hydrogen war es nach 9 Tagen die halbe Tankfüllung, die sich in Luft aufgelöst hat). Da heißt es: Tank vor der Reise geschickt fast völlig leer fahren ("dem Mutigen gehört die Welt"), Auto parken, dann per Batteriestrom zur Airport-H2-Tankstelle... oder teure Verschwendung in Kauf nehmen. Sehr "praxisnah"! - Beim BMW 7 Hydrogen waren übrigens viel mehr als die o.g. 6 kWh je kWh Strom für den Antrieb nötig, da der eingesetzte Verbrennungsmotor nur knapp 30% Wirkungsgrad erreichte (Brennstoffzelle in Praxis zirka 50% bei konstanter Leistungsabgabe, unter Laborbedingungen sogar knapp über 60%; in Verbindung mit Motorantrieb und somit schwankender Leistung an der Brennstoffzelle: ca. 45% - dieses Wirkungsgrad-Problem bei schwankender Stromentnahme kennen Akkus übrigens nicht).

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