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Bundesländer wollen neue Verkehrsregeln: Union lehnt "Privilegierung" von Fahrradfahr
DPA

Die Landesverkehrsminister haben 15 Vorschläge für besseren Fahrradverkehr vorgelegt. CDU und CSU im Bundestag finden die Vorschläge ungerecht - die Politik dürfe "Radrowdys" nicht entgegenkommen.

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hellmund35 04.04.2019, 21:02
10. Gefährliche Regelung

Wenn der rechts abbiegende Lastwagen Probleme hat, Radfahrer zu erkennen, wenn sie rechts neben ihm fahren, dann wäre es doch an der Zeit darüber nachzudenken, ob nicht der Radfahrer bei einem abbiegenden LKW anhalten sollte. Das würde vielleicht helfen, Unfälle zu verhindern und Leben zu retten. Die Bevorzugung von Radfahrern, weil man sie für den ökologisch wertvolleren Verkehrsteilnehmer hält, ist doch hier nun wirklich kontraproduktiv. Man sollte vielmehr noch die Radfahrer erst einmal verpflichten, die Radwege zu nutzen, die für teures Geld gebaut werden, auch und vor allem in Städten.

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tobyaumueller 04.04.2019, 21:03
11. Die Autolobby ...

schon erstaunlich, wie offensichtlich bei vielen Entscheidungen der Politik die steuernde Hand der Autolobby zu erkennen ist.
klar, die Damen und Herren Politiker haben auch keine. Bezüglich zum Radeln, lassen sie sich doch von unseren Steuern in Luxusautomobilen deutscher Herkunft herumschaukeln.
Bleibt nur die Hoffnung, dass Medien wie Der Spiegel bei jedem verunglückten Radler darauf hinweisen, wer die Schuld in Wahrheit trägt.
manchmal schäme ich mich für mein Land!

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bran_winterfell 04.04.2019, 21:04
12. Rechtsabbiegen an roten Ampeln

+ Freigabe des Radverkehrs in Gegenrichtung halte auch ich als Fahrrad- und Autofahrer für problematisch. Insbesondere wenn man an die vielen eBikes denkt, die da doch recht große Geschwindigkeiten ermöglichen. Und wieso wird das mit dem Rechtsabbiegen an roten Ampeln in zum Artikel gehörenden Fotostrecke eigentlich nicht erwähnt? Die anderen Vorschläge klingen ganz vernünftig...

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dollenschmiere 04.04.2019, 21:04
13. Privilegieren?

einfach mal nach Amsterdam schauen, da ist niemand privilegiert - aber alle: Fußgänger, Radfahrer, Mopeds und Autos gleichberechtigt. Und jeder passt auf.
Kann bei den egoistischen Deutschen aber nicht funktionieren.

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cervo 04.04.2019, 21:08
14. Der Autofahrer hat in Deutschland

auf der Straße inzwischen ein Selbstbewusstsein und Selbstverständnis entwickelt, das es meiner Meinung nach unmöglich macht, ein Gleichgewicht zwischen den Strassennutzern herzustellen.
Selbst meine jüngste Tochter sagt, dass sie alle Teilnehmer auf 2 Rädern sofort zu überholen versucht. Ich stelle fest, dass Autofahrer Radler auf S-Pedelec mit Versicherungskennzeichen, wie mich selbst, vorsichtig und mit Abstand umfahren, weil man ja nicht weiss, welches unbekannte Objekt man da vor sich hat. Aber das Einhalten von sichereitsabständen ist immer noch negativ und dabei helfen auch Radschutzstreifen nicht. So wird sich das Verkehrsmix kaum ändern lassen.

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Moonrox 04.04.2019, 21:08
15. Verkehrsregeln sind keine Einbahnstraße

Wichtiger wäre es endlich Radfahrer die Verkehrsregeln im Straßenverkehr näher zu bringen. Denn auch ein Radfahrer muss einen Sicherheitsabstand halten. Ein Radfahrer hat beim Überqueren von Zebrastreifen abzusteigen. Ein Radfahrer hat den Verkehr passieren zu lassen, wenn er das Hindernis auf seiner Seite hat. Sensibilisiert endlich mal diese militanten Radfahrer. Es sind nicht immer nur die Autofahrer. Und verdammt nochmal, wenn es an Landstraßen ausgebaute Radwege gibt, dann nutzt die doch. Die Kommunen haben viel Geld in den Ausbau und damit auch in die Sicherheit für Radfahrer gesteckt...

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dgbmdss 04.04.2019, 21:08
16. warten wir doch mal die e-scooter ab

dann werden Fussgaenger nicht mehr nur von Fahrradfahrern gefährdet. Es gibt keinen Grund, warum nicht Gleiches Recht für alle Verkehrsteilnehmer gelten sollte.

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sirius08/15 04.04.2019, 21:10
17. Wer ist hier Privilegiert?

Quadratkilometer weite Betonierung von Flächen. Schadstoffaustoß zum schaden von allen. Verkehrsregeln die nur Autofahren zu gute kommen. Und dann redet diese Betonköpfe Partei von Privilegierung?
Die ist da, aber nur für die "Mobile Wohnzimmer auf 4 Rädern Front".
Alle anderen Verkehrsteilnehmer haben das Nachsehen.

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derabbey 04.04.2019, 21:11
18. Privilegierung von Radfahrerinnen?

Privilegiert ist der motorisierte Verkehr.
"Autofahrer nutzen kostenlos öffentliche Flächen in einem riesigen Ausmaß. Sie dürfen schnell fahren und ihr Fahrzeug an vielen Orten kostenlos abstellen. Das Auto erhält eine Menge an Subventionen, die es sehr attraktiv erscheinen lassen. Jeder Autofahrer erhält einige Hundert Euro im Monat geschenkt allein dadurch, dass man ihm Kosten des Autos nicht anlastet. Wer würde das ablehnen? Dazu kommt: Die Gewinne der Automobilindustrie sind die Defizite des Staates, zum Beispiel im öffentlichen Verkehr und im Sozialsystem. Das Geld der Steuerzahler wird in die Taschen der Konzerne umgelagert."
Aus dem Interview mit Hermann Knoflacher aus dem Manager Magazin (26.02.2019).

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segundo 04.04.2019, 21:11
19. Grün

Typischer Schwachsinn.

Ich fahre selbst 8000km im Jahr mit dem Rad.

Das Problem sind nicht die Regeln sondern die Infrastruktur. Aber das Geld geben Grüne lieber für Goldjungs aus.

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