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Bundesländer wollen neue Verkehrsregeln: Union lehnt "Privilegierung" von Fahrradfahr
DPA

Die Landesverkehrsminister haben 15 Vorschläge für besseren Fahrradverkehr vorgelegt. CDU und CSU im Bundestag finden die Vorschläge ungerecht - die Politik dürfe "Radrowdys" nicht entgegenkommen.

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current3 05.04.2019, 09:07
270. Nicht ganz korrekt

Zitat von hellmund35
Wenn der rechts abbiegende Lastwagen Probleme hat, Radfahrer zu erkennen, wenn sie rechts neben ihm fahren, dann wäre es doch an der Zeit darüber nachzudenken, ob nicht der Radfahrer bei einem abbiegenden LKW anhalten sollte. Das würde vielleicht helfen, Unfälle zu verhindern und Leben zu retten. Die Bevorzugung von Radfahrern, weil man sie für den ökologisch wertvolleren Verkehrsteilnehmer hält, ist doch hier nun wirklich kontraproduktiv. Man sollte vielmehr noch die Radfahrer erst einmal verpflichten, die Radwege zu nutzen, die für teures Geld gebaut werden, auch und vor allem in Städten.
Vom Radfahrer zu verlangen, dass er anhält, wenn ein LKW abbiegen will, wäre nicht die Abschaffung eines Privilegs, sondern eine Benachteiligung des Radfahrers.
Der Radfahrer ist ja ggf. - wie die KFZ auch - auf einer Vorfahrtstraße unterwegs. Warum sollte er also anhalten müssen? Wer abbiegen will, muss aufpassen!
Außerdem sind KFZ oft sehr viel schneller unterwegs. Der Radfahrer müsste bei jeder Kreuzung nach hinten schauen, um sich zu versichern, dass gerade keiner abbiegen will. Absolut nicht praktikabel!

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benmartin70 05.04.2019, 09:09
271.

Zitat von ohjeee
na, so plötzlich ist das Einhalten von Verkerhsregeln wichtig für Verlässlichkeit im Straßenverkehr? Bin ich voll dafür. Sollte dann aber auch für Radfahrer gelten. Da mangelt es bei den Meisten an Grundlegenden Dingen, angefangen von der Geschwindigkeit in verkehrsberuhigten Bereichen (hab da noch keinen Radfahrer Schritt fahren sehen), über das drüber schießen aus Seitenstraßen über Zebrastreifen (FUßGÄNGER-Überwege), plötzliches Rausziehen vom GEHweg auf die Straße, über rote Ampeln, etc. etc. Auf dem Rad halte ich mich Gewiss an weniger Regeln als im Auto. Aber trotzdem bin ich nicht so blöd, mich noch rechts an einem Abbiegenden Bus oder LKW vorbeischieben zu wollen, nur weil ich Vorfahrt habe.
Sicher, ich bin dafür. War noch nie dagegen.
Aber auch täglich - Parken auf Geh- und Radwegen inkl gefährlichen rangieren darauf. Abbiegen ohne Blinker, Vorfahrt missachten, zu schnell fahren, auch bei Rot noch über die Ampel, aus Ausfahrten ohne zu schauen über den Geh- UND Radweg.......
Und raten Sie mal was passiert wenn man die netten Verkehrsteilnehmer darauf anspricht......
Und von diesen geht immer noch ein wesentlich höhere Gefahr aus, leider ist diesen das oft nicht bewusst

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benmartin70 05.04.2019, 09:10
272.

Zitat von severus1985
Mich würde mal interessieren, wieviele Autofahrer mich mangels Wissen um die StVO schon als Radrowdy gesehen haben, wenn ich bei roter Fußgängerampel die Kreuzung überquert habe in dem Wissen, dass für mich die noch grüne Fahrbahnampel gilt.
Mag sein, aber jetzt als Radfahrer: das ist ne schwachsinnige Regelung.

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fördeanwohner 05.04.2019, 09:10
273. -

Zitat von benmartin70
Wenn ein Radler mit 20km/h in einen Fussgänger einschlägt gibt es auf beiden Seiten Tränen, denn der Radler wird dabei nicht auf dem Rad bleiben. Wer glaubt dass Radler sowas absichtlich provozieren oder herbeiführen ist noch nie Rad gefahren. Ich bin übrigens auch für Kennzeichen für Fussgänger, mich hat schonmal einer auf dem Radweg umgerannt und ist weiter gelaufen....
Ja, wir haben verstanden, dass Sie NUR für Radfahrer sprechen. Allerdings übersehen Sie dabei, dass viele von denen, die hier solche Beispiele bringen, sowohl Radfahrer als auch Fußgänger als auch Autofahrer sind. Für mich gilt das z.B. Glauben Sie mir, es hilft, wenn man sich mal in die Lage anderer versetzt.
UND (ganz großes UND sogar): viele Fußgänger sind - worauf hier schon öfter hingewiesen wurde - Kinder, ältere Menschen und Behinderte, auf die ganz generell mehr Rücksicht genommen werden muss. Das aber tun insbesondere Radfahrer nicht. Das sehe ich andauernd, wenn ich selbst mit dem Rad unterwegs bin. Dabei lebe ich in Norddeutschland, wo wir generell ein bisschen peaciger drauf sind.

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benmartin70 05.04.2019, 09:14
274.

Zitat von j.vantast
Am besten werden Radfahrer geschützt wenn sie das tun was sie von anderen Verkehrsteilnehmern verlangen: Sich an die Regeln zu halten. Wenn es darum geht sich zwischen den Autos durchzudrängeln ist den Radfahrern der Mindestabstand nämlich plötzlich egal.
Das wurde hier shcin diskutiert. Wenn ich mit dem Rad aktiv langsam an Autos vorbeifahre ist das wohl was anderes wie wenn > 1to mit > 30 km/h mit 30 cm Abstand an mir vorbeibrettern.
Himmel, das ist doch wohl nicht so schwer zu verstehen? Setzen Sie sich mal eine Woche aufs Rad und fahren in einer größeren Stadt. das erweitert den Horizont oder Sie landen im Krankenhaus.

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JohannesMayborg 05.04.2019, 09:14
275. Nach 14 Jahren Stillstand und verhindern ist jetzt auch mal genug

Boa, die CDU kriegt nix auf die Kette, verhindert alles Neue und hat Deutschland in allen Schlüsseltechnologien der Zukunft ins Abseits manövriert. Können wir die mal bitte los werden?

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astistia 05.04.2019, 09:15
276. Tja

… bevor ich platt gewalzt werde stecke ich lieber zurück und warte ab, wenn ich sehe, dass PKW oder LKW-Fahrer mich nicht eindeutig gesehen haben. Nicht praktikabel: Abbremsen und wieder losfahren ist kein Problem. Sie verloren nur Sekunden an zeit. Sie fahren kein Rennen wo es auf Sekunden ankommt. Und wenn das Anfahren zu anstrengend ist steigen Sie auf den ÖPNV um.

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Baerliner73 05.04.2019, 09:15
277.

Zitat von benmartin70
Der Gurt und ein Helm sind nicht dasselbe. Genausowenig wie ein KFZ > 1TO Masse und zig PS nicht dasselbe wie ein Fahrrad ist. Und wenn Sie das freiwillig nutzen ist das ja in Ordnung - und so sollte das sein.
Natürlich sind die Sicherheitsmaßnahmen im Auto anders als bei einem Fahrrad oder Motorrad. Von Autofahrern wird kein Helm verlangt und von Radfahrern werden keine Vollprotektoren verlangt. Ich fahre selbst Motocross, was meinen sie was ich da so alles anziehe zusätzlich zu einem Helm. Brustpanzer, Wirbelsäulenprotektor, gepolsterte Hose/Hemd, Knie und Ellenbogenprotektoren, spezielle Stiefel, Nackenprotektor.... Da wäre einiges als Radfahrer ziemlich sinnvoll. Von Jeans und Turnschuhen bin ich da ziemlich weit entfernt. Ich sehe ehrer wie das Michelin-Männchen aus.

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hohnspiegel 05.04.2019, 09:18
278. Zurechtfummeln

Zitat von severus1985
Mich würde mal interessieren, wieviele Autofahrer mich mangels Wissen um die StVO schon als Radrowdy gesehen haben, wenn ich bei roter Fußgängerampel die Kreuzung überquert habe in dem Wissen, dass für mich die noch grüne Fahrbahnampel gilt.
kann man sich die Regeln auch, jetzt kommt es darauf an ob der Fahrradfahrer bei grüner Fahrbahnampel über den Fussgängerüberweg fährt , das machen ja viele gerne , oder auf der Strasse weiterfährt da gibt es nämlich kein Wahlrecht. Wenns gerade passt mal über den Gehweg oder die Strasse zu fahren

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hexagon7467 05.04.2019, 09:18
279.

Es stimmt leider, dass sich die große Mehrheit der Radfahrer auf der Straße benimmt wie Rambo auf dem Schlachtfeld - absolut rücksichtslos und aggressiv, gegen alle Verkehrsregeln. Bevor wir über mehr Rechte für Radfahrer diskutieren, sollten wir erstmal dafür sorgen, dass die sich ordentlich benehmen im Straßenverkehr - so wie das auch alle anderen Verkehrsteilnehmer machen müssen.

Lieber redfish, ihr Kommentar ist eine bodenlose Frechheit.
Nätürlich gibt es Radrowdys, genauso wie es Raser und Drängler im Autoverkehr gibt.
Hier in Münster gibt’s Doppelt soviel Räder wie Einwohner.
97% der Radler halten sich an die Regeln. Hören Sie bloß auf umweltfreundliche Verkehrsteilnehmer zu diffamieren.
Autolobby und Autofetischisten sind ein Dorn im Fleisch der Deutschen.

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