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Bundesländer wollen neue Verkehrsregeln: Union lehnt "Privilegierung" von Fahrradfahr
DPA

Die Landesverkehrsminister haben 15 Vorschläge für besseren Fahrradverkehr vorgelegt. CDU und CSU im Bundestag finden die Vorschläge ungerecht - die Politik dürfe "Radrowdys" nicht entgegenkommen.

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7eggert 05.04.2019, 13:31
500.

Zitat von misterknowitall2
Was alles sicherer machen würde, wollen Sie als Autofahrer kaum hören. Das wäre z.B. eine Trennung der Verkehrswege. Dafür müssten die Autos nur etwa die Hälfte ihres Verkehrsraumes abgeben und dann fahren wir auf getrennten Wegen und sie müssen sich nur noch über andere Autofahrer ärgern.
Im Gegenteil, je getrennter der Weg vermeintlich ist, desto mehr Radfahrer kommen darauf durch KFZ um.

Worauf ich mich einlassen würde wäre, eine Mauer vor die Überwege zu bauen - auf Autoseite.

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box-horn 05.04.2019, 13:32
501. rücksichtsloser Radrüpel

Zitat von steffbo
Ich fahre als Radler immer bei Rot. Ist viel Kontrollierter und sicherer als sich an viel zu engen Kreuzungen zwischen dem ganzen Blech rumzudrücken. Die Wahrscheinlichkeit das mich so ne Tante in ihrem SUV übersieht ist viel höher als bei Rot überrollt zu werden.
Stellen Sie sich vor, die Ampel hat nicht nur die Funktion der Verkehrsregulierung, die es Fahrradanarchisten erlaubt, sie nach ihrer persönlichen Sicherheitseinschätzung einzuhalten oder nicht.
Sie hat auch die Funktion, den Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmer berechenbar zu machen.
Es ist unverschämt und rücksichtslos, die Verkehrsteilnehmer in der Grünphase mit überraschenden Aktionen zu erschrecken.

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass Ihr Verhalten unter anderem einen groben Eingriff in den Verkehr darstellt? Dass Sie damit erheblich andere Verkehrsteilnehmer gefährden? Ein Auffahrunfall mit Verletzten an eine Kreuzung etwa, weil ein PKW wegen eines egoistischen Radrüpels spontan bremsen musste, und ein anderer aufgefahren ist, weil er sie nicht sehen konnte (und auch nicht damit rechnen musste)?

Nein: Sie sind dann natürlich nicht Schuld....

Übrigens: wenn Sie dabei von der Polizei erwischt werden, gibt's Punkte in Flensburg...

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misterknowitall2 05.04.2019, 13:32
502. Nein,

Zitat von Rechtschreibprüfer_der
Aber ganz im Gegenteil, er liegt damit völlig richtig. Die Strassen bezahlen sich von ganz allein? Finanziert von Luft&Liebe?
aus Steuern. Steuern, die wir alle bezahlen und keinesfalls nur aus der KFZ Steuer. Dass meint man damit, wenn man sagt, dass Steuern nicht zweckgebunden sind. Und Steuern zahle ich auch, wie fast jeder.

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smsderfflinger 05.04.2019, 13:33
503.

Zitat von misterknowitall2
wenn sie schon so absurde Vergleiche ziehen, dann ist das Öffnen der Tür doch mehr wie ein Spurwechsel zu sehen und wenn es knallt, haben sie den rückwärtigen Verkehr nicht beachtet. Warum stört es sie so, dass ein Radfahrer an Ihnen vorbeifährt? Weil es zeigt, wie sinnlos all ihre PS gerade sind?
Was ist daran absurd, die gleichen 1,5 m Abstand, die ein Pkw beim Überhen eines Bikers einhalten soll - womit ich durchaus einverstanden bin - auch für den Radler beim Überholen eines Pkw zu fordern?
Zuviel verlangt, weil es den Radler ebenso behindern könnte, wie es den Pkw Fahrer behindert bei Gegenverkehr?
Da liegt wohl der Hase im Pfeffer...
D

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misterknowitall2 05.04.2019, 13:34
504. Wie soll das gehen?

Zitat von 7eggert
Im Gegenteil, je getrennter der Weg vermeintlich ist, desto mehr Radfahrer kommen darauf durch KFZ um. Worauf ich mich einlassen würde wäre, eine Mauer vor die Überwege zu bauen - auf Autoseite.
Wenn man sich nicht ins Gehege kommt? Mit getrennt meine ich ja bauliche getrennt.

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pittiken 05.04.2019, 13:36
505.

Zitat von current3
Vom Radfahrer zu verlangen, dass er anhält, wenn ein LKW abbiegen will, wäre nicht die Abschaffung eines Privilegs, sondern eine Benachteiligung des Radfahrers. Der Radfahrer ist ja ggf. - wie die KFZ auch - auf einer Vorfahrtstraße unterwegs. Warum sollte er also anhalten müssen? Wer abbiegen will, muss aufpassen! Außerdem sind KFZ oft sehr viel schneller unterwegs. Der Radfahrer müsste bei jeder Kreuzung nach hinten schauen, um sich zu versichern, dass gerade keiner abbiegen will. Absolut nicht praktikabel!
Es kommt immer darauf an, ob die Kreuzung mit oder ohne Fahrradampel ausgestattet worden ist. Wenn es eine Fahrradampel gibt, dann hat das Fahrrad ROT und der LKW GRÜN.

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Timo Siedler 05.04.2019, 13:40
506.

Die CDU scheint ideologisch im Jahr 60er Jahren verharrt zu sein. Eine Zeit, in der man glaubte, dass man jedem Verkehrsaufkommen mit möglichst breiten Trassen für PKWs bei maximaler Geschwindigkeit Einhalt gebieten kann. Unter den Folgen leiden wir noch heute.

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benmartin70 05.04.2019, 13:42
507.

Zitat von smsderfflinger
Was vor allem nötig ist, um die Sicherheit der Radfahrer zu steigern: Rigorose Kontrollen der Räder auf Verkehrssicherheit, eine Art TÜV für Räder, mit zum Pkw analogen Plakette am Rahmen, die jeder Polizist oder Ordnungsamtsmitabeiter bequem kontrollieren kann. Nicht geprüfte Fahrräder werden aus dem Verkehr gezogen und können nach Entrichtung eines Bussgeldes abgeholt werden und müssen nach einer Woche mit erteilter Plakette vorgeführt werden. D
Wieviele Unfälle resultieren denn durch nicht "verkehrssichere" Fahrräder? Haben Sie da eine Quelle. das würde mich mal interessieren.......
Und sorry, die Prüfung wird keiner zahlen wollen. Und den Aufwand auch nicht betreiben. Dann doch lieber wieder Auto fahren. Wir sehen uns dann im Stau.

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dweik01 05.04.2019, 13:45
508. Radfahren sicherer zu machen ist sicher notwendig

Aber die grüne Ideologie ist mal wieder nicht zu Ende gedacht und übersieht, daß bereits längst eben durch diese Fahrradfahrer nicht nur Autofahrer, sondern vor allem Fußgänger massiv gefährdet werden. Von den häufig aggressiven Fahrradfahrern ist auch keiner einsichtig, die haben ja kein Nummernschild, gegen das man eine Anzeige erheben könnte. Autofahrer kommen dank Knautschzone zwar weniger zu Schaden, aber bei Unfällen ist im Zweifel immer der Autofahrer schuld, auch wenn der Radfahrer vorher wild zwischen Gehweg, Fahrbahnen und über rote Ampeln gerast ist! So schnell können die gar nicht schauen, auch der Autofahrer hat nur zwei Augen und keine Rundumsicht, die manche Radfahrer in grenzenloser Überheblichkeit und Egozentrik, zT mit maßloser Aggression erwarten.
Erst gestern, an der roten Verkehrsampel hinter dem Bus, Fußgänger queren zahlreich, Fahrradfahrer überholt links, zischen den wartenden Autos, dann rechts, überfährt die rote Ampel und die querenden Fußgänger mit Beinahezusammenprall, danach erst auf den Fußgängerweg, dann wieder Straße quer über die Kreuzung, Vorfahrt nehmend, Autos bremsen genötigt. Wenig später 300Meter weiter, am Bankomaten wegen seiner Gefährdung zur Rede gestellt, antwortet mir ein junger, unrasierter, aber dynamischer, aggressiver 30er. "Sind Sie noch nie über die rote Ampel gelaufen? Stellen sie sich nicht so an" und zieht mi gleichen Fahrstil von dannen. Das ist kein Einzelfall! Das ist (grüner und linker) Alltagswahnsinn in Stuttgart!

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smsderfflinger 05.04.2019, 13:45
509.

Zitat von misterknowitall2
und was soll dass bringen? Wenn an meinem Rad ein Katzenauge fehlt oder die Vorderbremse (nutzt kaum einer) nicht funktioniert, gefährde ich allerhöchstens mich selber. Davon ab, die Sicherheit der Radfahrer hängt im hohen Maße von der Aufmerksamkeit der Autofahrer ab, nicht an der Verkehrssicherheit. PS: Fahren Sie selber Rad? Ich frage, weil die Forderung nach einem RAD-TÜV ziemlich absurd erscheint, will sagen realitätsfremd.
Genau mit ähnlicher Antwort war zu rechnen.
Wenn an Ihrem Rad die Beleuchtung nicht funktioniert und deshalb ein Auto - oder Motorradfahrer beim Versuch Sie nicht zu überfahren von der Strasse abkommt und verletzt wird, gefährden Sie sich "allerhöchstens" selbst...
Wenn Ihre Bremse defekt ist und Sie kollidieren deshalb mit einem Fussgänger, gefährden Sie natürlich "allerhöchstens" sich selbst.
Ich beginne zu ahnen, welche Art Radfahrer hier schreibt.
D

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