Forum: Auto
Bundesländer wollen neue Verkehrsregeln: Union lehnt "Privilegierung" von Fahrradfahr
DPA

Die Landesverkehrsminister haben 15 Vorschläge für besseren Fahrradverkehr vorgelegt. CDU und CSU im Bundestag finden die Vorschläge ungerecht - die Politik dürfe "Radrowdys" nicht entgegenkommen.

Seite 63 von 63
sonja_mundt 08.04.2019, 12:43
620.

Ich bin der Meinung wenn die Radfahrer sich mehr an die Verkehrsregeln halten würden und auch Verantwortlich fahren würden dann bräuchte man über solche Änderungen im Gesetz nicht nach denken. Wenn ich mit dem Auto unterwegs und rechts abbiege schaue ich mitlerweile 2mal über die Schulter da die Radfahrer viel zu schnell an die Kreuzung ran fahren . Wer schützt die Fussgänger wenn Radfahrer auf dem Gehweg fahren. Ich bin dafür das Radfahrer viel öfters mal von der Polizei kontrolliert wird

Beitrag melden
misterknowitall2 08.04.2019, 12:46
621. Selbstgerecht?

Zitat von jenzer
Wenn die Straße so schlecht ist, dass ich keine 50km/h fahren kann, muss ich langsamer fahren. Der Fahrradfahrer darf dann auf die Straße ausweichen. Gleichberechtigung? Und erklären sie mir, wie sie andere Radfahrer bei schlechten Radwegen gefährden? Ich fahre bei der Arbeit los, 2 km an einem See entlang, an dem ein sehr breiter und guter Fahrradweg ist. Mit blauen Schildern. Keiner der Kollegen, die dort langfahren, nicht einer, benutzt den Fahrradweg, alle fahren lieber zwischen Autos und LKWs auf der Straße. Die Gefahr eines bei rot über die Ampel fahrenden Autos ist größer, deshalb darf der Fahrradfahrer das dann aber oder wie? Gleichberechtigung? Und mit dem "nur sich selbst gefährden" ist das, wie in einem anderen Beitrag gerade geschrieben, auch so eine Sache, ich zahle nämlich für ihr nicht-einhalten der Regeln, weil sie der schwächere Verkehrsteilnehmer sind. Aber beim Thema Licht sieht man ja, wes Geistes Kind sie sind. Irrational ohne Ende, Schubladendenken, und die anderen sind am Ende Schuld. Sie arme Leuchtreklame, sie!
Mit 30 sind sie erheblich schneller als der Rest und wenn der Radweg keine 80 cm breite hat, kommt man sich bei Überholen schon mal in die Quere. Oft gibt's auch Gegenverkehr, weil nur eine Radspur an der Straße entlangführt.

Sie wollen nicht bezahlen? Wie ich schon schrieb......dann fahren sie halt keinen Panzer, sondern nur Rad oder Moped (elektr. versteht sich)

Thema Licht. Platte Beleidigungen? Mehr fällt ihnen dazu nicht ein? Ja, ist schwierig. Noch mal deutlich. SIE fahren mit einem potenziell tödlichem Gefährt durch eine Stadt. Und sie denken nicht mal dran langsamer zu fahren, weil es deutlich dunkler ist als tagsüber. Dass sie andere übersehen liegt daran, dass es dunkel ist und nicht, wie sie selbstverständlich meinen, dass sich alle anderen nicht ausreichend beleuchten. Was ja auch nicht alle müssen. Mit Ausnahme von Auto, Rad und Zweirad eigentlich keiner. Kein Skateboarder, Rollfahrer, Rollstuhlfahrer, Fußgänger, alt und klein, Rollerbladesfahrer, usw. Trotzdem müssen sie auf all diese Menschen achten. Ist es zu viel erwartet auch nach Radfahrern Ausschau zu halten?

Ach ja...........und am Ende sind die Anderen Schuld.......wenn sie ihnen auf der Haube liegen, oder?

Beitrag melden
tempus fugit 08.04.2019, 12:47
622. Und strikte Reduzierung der Autos....

Zitat von bikosaurus
...um so unverständlicher die CDU/CSU-Reaktion - wenn sie denn richtig wiedergegeben wurde. Ansonsten ist das Papier nicht so der Burner. Der Sicherheitsabstand ist schon jetzt festgeschrieben, bei den Verkehrsverhältnissen aber kaum einzuhalten. Eine generelle Freigabe von Einbahnstraßen finde ich nicht gut, bei manchen macht das keinen Sinn. Wieder einmal nur schwarz-weiß-Denken. Die einfachste Verbesserung ist die schwerste: Mehr Rücksichtnahme untereinander. Das gilt für jede Verkehrsgruppe.
...in Stadtzentren und dichtbewohnten Ecken.

Denn dort spielt sich der Nahverkehr ab - Fussgänger, Roller, Radfahrer, Kinderwagenschieber u.v.m.

Ebenso sinnlos ist die Diskussion von E-Rädern die mit 40 oder mehr km/h brettern sollen - draussen von mir aus und nach den Verkehrsregeln.
Im Stadverkehr mit 15-20 km/h - das ist ist realistisch, eher weniger.

Woher ich das Weiss? Weil ich mir dieses Autogedrängle und Parkplatzsuchen nicht mehr antue, entweder zu Fuss oder meistens mit dem Pedelec.
Kommt der Roller, sind das 12 kg und zusammengeklappt ein Trolley - und mit dem Fahr' ich dann ab Kofferraum dorthin, wo es mir passt. Kann das Teil sogar mit in den Laden nehmen.
Beim Pedelec kann's wiederum sein, dass das nach einer Besorgung 'ex und hopp' ist....

Beitrag melden
misterknowitall2 08.04.2019, 12:53
623. Tinneff

Zitat von smsderfflinger
Nun machen Sie sich doch mal frei von dem Gedanken, ich hätte irgendetwas gegen Radfahrer. Nein habe ich nicht. Ich habe lediglich etwas gegen Verkehrsteilnehmer - egal ob Auto- , Rad, oder Motorradfahrer - die sich stur egoistisch verhalten, die Regelungen für sich beanspruchen und - genau wie Sie jetzt - die gleichen Regeln für sich nicht gelten lassen wollen. Ich habe natürlich nur als Gedankenexperiment, da es eine solche Regelung ja nicht gibt, gleiche Vorschrift beim Passieren von Zweispurigen und Einspurigen Fahrzeugen gefordert, woraus eben folgen würde, dass ein Radfahrer, der mit einer sich öffnenden Autotür kollidiert Unfallverursacher wäre. Und schon sind Sie dabei: "Na klar bezahlen sie! Sie haben den Radfahrer vom Rad geholt, als sie die Tür geöffnet haben. Ihre Schuld. Sie haben nicht geguckt, was ihre Pflicht ist." Dabei wäre es in solchem Fall eben nicht so. Da wäre der Radfahrer Schuld, weil er nicht genügend Abstand gehalten hat. Das dürfte aber nicht sein, keinesfalls... D
verstehen Sie denn nicht, dass ihr Beispiel, selbst als Gedankenspiel, totaler Quatsch ist? Fällt ihnen da nichts besseres ein? Und wenn nicht, denken Sie mal drüber nach.

Beitrag melden
peter_1974 08.04.2019, 13:17
624.

Zitat von Flari
Halten Sie das wirklich für eine simple Erleichterung.
Sie haben recht mit Ihren Anmerkungen, aber ich halte das dennoch für eine Vereinfachung - oder zumindest für einen Beitrag zur Sicherheit, weil dadurch (hoffentlich) das Bewußtsein geschärft wird, dass sich auch in Einbahnstraßen Verkehr in beide Richtungen bewegen kann.

Sie schreiben, Ihnen stand mal ein Radler mit einer absurden Sichtweise vor der Motorhaube. Tja, Idioten sind auf vielen Verkehrsmitteln unterwegs.

Ich fahre täglich auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad zum Bahnhof und der Weg besteht fast nur aus Einbahnstraßen.

Im Schnitt passiert es etwa jede Woche ein mal, dass mir ein Autofahrer die Vorfahrt nimmt.
Teilweise unabsichtlich - ist ok, kann passieren.
Leider aber viel zu oft auch "erzieherisch-absichtlich".
Es es ist sogar schon mehrfach vorgekommen, dass mich Autofahrer gezielt abgedrängt haben.
Obwohl die Straße frei war, kamen die mit ihren Autos direkt auf mich zugefahren und sind - NACH meinem Ausweichen 20 bis zum Gehweg - cm an meinem Lenker vorbei geschrammt!

Um sich so bescheuert zu verhalten, muss man felsenfest der Überzeugung sein im Recht zu sein (und ein echt gestörtes Selbstverständnis haben).
Da speziell diese Menschen mit komplexen Sachverhalten schnell überfordert sind, es aber anscheinend trotzdem geschafft haben, ihren Führerschein bis jetzt zu behalten, sehe ich in einer Vereinfachung der Regelungen einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Sicherheit.

Beitrag melden
Balduin 08.04.2019, 15:44
625. Es gibt einiges was für Radfahrer wünschenswert wäre

Ich pendle jeden Tag mit dem Fahrrad (ca. 11 km eine Strecke). Dennoch bin ich mir in manchen Situationen unsicher, wie ich mich als Radfahrer korrekt verhalte. Beispiel Kreuzung: Radweg ended rechts neben Busspur. Fahr ich grade aus, muss ich auf den Bus achten der da noch kommen kann. Muss ich absteigen und den Fussgängerüberweg nehmen, oder vorher auf die Strasse. Wann muss ich den Rad-/Fussgängerweg nehmen, der teilweise in einem erbärmlich Zustand ist? Das ist alles ziemlich unklar. Mein Sohn nutzte kürzlich - mangels besserem Wissen - den Rad-/Fussgängerüberweg auf der linken Seite. Ein entgegenkommender Autofahrer fuhr ihn an. Lt. Urteil des AG hat er zu 75 % selbst Schuld. Ein riesiger Bluterguss wurde als Bagatelle bewertet (kein Schmerzensgeld). Warum? Damit Radfahrer rechts fahren und sich dort von rechtsabbiegenden LKWs totfahren lassen sollen? Das ist Privilegierung von Radfahrern? Ich meine, ich finde es auch nicht richtig, dass manche Radfahrer wie die gesengte Sau fahren, aber in Deutschland gibt es keine Privilegierung von Radfahrern und ich sehe sie auch nicht nach der Novelle. Schaut mal in die Niederlande, das ist ein radfahrerfreundliches Land und da muss man sich als Autofahrer echt drauf einstellen. Jedenfalls entziehe ich der CDU das Privileg meine Stimme zu erhalten. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Beitrag melden
Kanalysiert 08.04.2019, 16:19
626.

"Weiterhin sollen sie auch nebeneinander fahren dürfen, "wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird"." Und welche Radfahrer haben Rückspiegel und/oder schauen da drauf? Bloß nicht....

Beitrag melden
tempus fugit 08.04.2019, 16:39
627. Ich fahre grundsätzlich nicht nebeneinander,...

Zitat von Kanalysiert
"Weiterhin sollen sie auch nebeneinander fahren dürfen, "wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird"." Und welche Radfahrer haben Rückspiegel und/oder schauen da drauf? Bloß nicht....
...soviel Rücksicht muss man nehmen auf Verkehrsteilnehmer, die deutlich schneller unterwegs sind als ich mit dem Rad.
Daher finde ich es auch als unzivilisiert, wenn samstags oder sonntags diese Pseudoarmstrongs mit winschnittigen Bierbäuchen im Pulk gestikulierend, den Kopf umdrehend sich schreiend miteinander unterhalten.

Klar hab' ich einen Rückspiegel - ich weiss, dass Autofahrer - hetzt immer weniger - ein Rad einfach als langsam einschätzen.
Daher muss man höllisch beim Linksabbiegen aufpassen, was
wie von hinten kommt!
Zudem habe ich - mal in der Schweiz gefunden - einen Abstandshalter auf der linken Seite angebracht.
Muss mal versuchen, ob ich da einen starken Blinker einbauen kann, wenigstens beim Linksabbiegen...

Beitrag melden
Seite 63 von 63
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!