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Cannabis-Patienten als Autofahrer: "Was der Gesetzgeber da zugelassen hat..."
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Wer aus medizinischen Gründen Cannabis konsumiert, darf in Deutschland Auto fahren - trotz berauschender Wirkung. Jetzt wird Kritik laut.

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ctwalt 23.01.2018, 10:51
1. DAS ist Deutschland

Im Paragrafendschungel verlorengegangen !

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zeichenkette 23.01.2018, 11:02
2. 100g in 30 Tagen?

Da könnte ich noch nicht einmal mehr laufen... Wie auch immer, das sollte schon gleich behandelt werden wie andere Medikamente. Wer Opiate als Schmerzmittel oder Steroide gegen Asthma bekommt, darf ja auch Auto fahren, wenn er es kann.

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milkoutofpowder 23.01.2018, 11:05
3.

Da ist sicher was schief gelaufen und läuft auch noch schief und verstößt sicher gegen mehrere Rechtsgrundsätze deutschlandweit, europaweit und weltweit. DAV, ACE, ADAC,UDV, VGT und der Deutsche Hanfverband. Sind da sicher alle zu Wort gekommen? Kann ich selbst einschätzen ob mir in naher Zukunft ein Fahrfehler unterläuft? Habe ich krank und bekifft Teilschuld? Bestimmungsgemäße Einnahme von Drogen? Es liest sich absurd und passt zu uns.

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watch15 23.01.2018, 11:07
4. Prost!

Was ist denn das wieder für eine qualifizierte Regelung? Selbsteinschätzung ob ich nach einem Joint fahrtüchtig bin? Klaro, denn da fühle ich mich wahrscheinlich unbesiegbar! Selbsteinschätzung funktioniert sicher ... gibt ja auch die Verkehrsteilnehmer, die sich nach 5 Bier noch fahrtüchtig einschätzen. Die sollten nur von Bier umsteigen und sich Drogen verschreiben lassen, sonst verlieren sie nämlich ihren Führerschein. Berauschte Menschen (egal ob durch Alkohol oder Drogen) haben hinter dem Steuer nix verloren ... ganz einfach!

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Leser heute 23.01.2018, 11:07
5. Ist doch bei Opiaten genauso

... bei Opiaten als Schmerzmittel besteht dasselbe Problem. Oder bei Substitution. Oder bei Amphetamin-Lösung im Rahmen der Behandlung von ADHS.
Diese Aufregung ist ideologisch. So wie auch der Führerscheinentzug bei Drogenfahrten ideologisch ist. So wie überhaupt das Betäubungsmittelrecht ideologisch ist. Übrigens auch die Führerscheindebatte. Ältere und Kranke verursachen nicht die Verkehrstoten. Üblicherweise sind die Verursacher jung und gesund.

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tbline67 23.01.2018, 11:13
6. Das was für Cannabis gilt ,

sollte auch für andere Drogen gelten. Ich persönlich finde es durchaus befremdlich, das Personen unter Morphinmedikation ein Auto führen dürfen. Auch hier schaut der Gesetzgeber großzügig darüber hinweg, dass Reaktion und andere notwendige Fähigkeiten zur Teilnahme am Straßenverkehr massiv eingeschränkt sind. Ich begrüße es dass sogar die immer „Freie Fahrt für Alle“ propagierenden Automobilclubs klare Statements abgegeben haben. Es ist wohl kaum ein Unterschied wer, gesund oder krank, den Stoff konsumiert. Fahrtüchtig sind beide nicht. Ich verstehe hier auch die Unvernunft der Betroffenen nicht.

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curly988 23.01.2018, 11:16
7. Freigabe

Warum macht man es sich den nur so kompliziert.
-Zunächst einmal würde ich Cannabis generell legalisieren (unter gewissen Voraussetzungen natürlich)
- eine Cannabisommission, besetzt mit Menschen aus Wissenschaft und Drogenprävention, entscheidet darüber wie hoch bzw ob ein Grenzwert überhaupt möglich ist.
- Nach diesem Grenzwert kann ein Test ausgewählt werden ( Urin,Blut ect) und anschließend nach dem Muster Alkohol gehandelt werden
- gibt es keine wissenschaftlich fundierte Möglichkeit eines Grenzwerts wird ein kognitiver Test entwickelt.
(- die Strafen dafür, wenn man bewusst und gezielt berauscht Auto fährt sollten hochgesetzt werden)

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wilder.polterer 23.01.2018, 11:17
8. Fahrtüchtigkeit unter Medikamenteneinfluss

Lesen sie mal den Beipackzettel eines gängigen Schmerzmedikaments. Demnach dürften sehr wahrscheinlich die Hälfte alles Menschen die morgens ins Auto steigen nicht mehr fahren. Die Debatte ist unabhängig davon zu führen was ich einnehme.

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marty_gi 23.01.2018, 11:22
9. jeder Rentner....

Jeder Rentner darf sich ja auch selbst zutrauen in Deutschland, weiterhin zu fahren.....ob die Einschaetzung jedoch richtig ist, muessen auch meist andere erst "erleben"....

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