Forum: Auto
Car-To-X-Kommunikation: Wahrsager an Bord
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Weniger Unfälle, fließender Verkehr, keine Staus: Die Vernetzung von Autos untereinander und mit der Infrastruktur verheißt eine bessere Zukunft auf den Straßen. Die dazu nötige Technologie ist bereits alltagtauglich. Trotzdem wagt nur ein Autohersteller die sofortige Einführung.

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ludwig_ellermann 20.06.2013, 18:05
1. sinnvolles Zubehör

Für Autos wird einiges Zubehör gekauft; manches davon Schnickschnack; warum sollte so etwas Sinnvolles im technikverliebten Deutschland in den Regalen liegen bleiben?

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silberstern 20.06.2013, 18:05
2. Super Sache!

"In der Stadt übermitteln die Fahrzeuge unter anderem ihre Geschwindigkeiten und die gefahrene Route an eine Verkehrsleitzentrale."

Ich hoffe doch zukünftig auch außerhalb der Städte und mit Kennzeichen und Fahrgestellnummer, sowie den Personal- und Führerscheinausweisdaten des Fahrers, der sich vor Anlassen des Autos mit Fingerabdruck, Irisscan, Alkotest (2-monatliche Eichung erforderlich) und Stimmentest autorisieren muss.

Mal ehrlich, für Verkehrsleitung mag das System gut sein (entsprechende Anonymisierung der Daten vorausgesetzt) aber wie oft fahren wir mit 150 auf ein Stauende ... welches nicht rechtzeitig erkennbar ist? Auf der Autobahn? Never!

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bithunter_99 20.06.2013, 18:09
3. optional

hört sich ja ganz gut an. Vorallem das Bild mit dem defektem Fahrzeug in 50m. Wenn der sich mit dem defekten Fahrzeug korrekt verhalten hat, dann hat er das Warndreieick mindestens 100m entfernt aufgestellt (§15 StVO)

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scooby11568 20.06.2013, 18:15
4. Täusche ich mich jetzt oder ...

funktioniert das nicht schon mit TomTom oder Navigon über das Handy als App? Meine Navigon Software sendet angeblich Daten an einen Server und der warnt Andere, falls ich im Stau stehen sollte. Und es bekommt die Verkehrsinfos über das Internet, nicht nur die regionalen über das Radio. Kostet aber auch nicht Hunderte von Euro, sondern gerade mal € 49,-. Viel wichtiger wäre, dass Baustellen und Staus mal ALLE gemeldet würden. Dann gäbe es auch schon weniger Staus.

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brux 20.06.2013, 18:31
5. ---------------

Da ist wieder die bekannte Ignoranz: Ganz offensichtlich ist die (natürlich total nutzlose und bürokratische) EU bei dem Thema federführend, wie könnte es auch anders sein ? Aber ein deutscher Journalist schreibt eben nur, was die heimische Industrie ihm diktiert.

Wer am Thema interessiert ist, wird hier bedient:

Competitive Automotive Regulatory System for the 21st century - Automotive - Enterprise and Industry

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CaptainSubtext 20.06.2013, 18:34
6.

Zitat von ludwig_ellermann
Für Autos wird einiges Zubehör gekauft; manches davon Schnickschnack; warum sollte so etwas Sinnvolles im technikverliebten Deutschland in den Regalen liegen bleiben?
1. Weil Deutschland gar nicht so technikverliebt ist.
2. Weil der Aufpreis sich im Moment, solange das System mangels Teilnehmer nicht richtig funktioniert, nicht rechtfertigen würde.

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CaptainSubtext 20.06.2013, 18:36
7.

Zitat von silberstern
aber wie oft fahren wir mit 150 auf ein Stauende ... welches nicht rechtzeitig erkennbar ist? Auf der Autobahn? Never!
Mit 150? Nur auf der Autobahn! ;-)

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bichlepa 20.06.2013, 19:02
8. Warum kein Smartphone nehmen?

Das System funktioniert mit Wlan und Mobilfunk. Ein Smartphone kann beides! Warum nicht einfach eine App rausgeben und man spart sich die überteuerte Technik der Autohersteller.
Außerdem wäre es wünschenswert, dass sich die Navi Anbieter zusammentun und ihre Daten untereinander teilen. Da sie das wohl nicht freiwillig tun werden, sollte die Politik sich darum kümmern.
Und schon hätten wir ein System mit der nötigen Anzahl Benutzer und super genau.

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mehrgedanken 20.06.2013, 19:32
9. wunderbar!

Zitat von silberstern
"In der Stadt übermitteln die Fahrzeuge unter anderem ihre Geschwindigkeiten und die gefahrene Route an eine Verkehrsleitzentrale." Ich hoffe doch zukünftig auch außerhalb der Städte und mit Kennzeichen und Fahrgestellnummer, sowie den Personal- und Führerscheinausweisdaten des Fahrers, der sich vor Anlassen des Autos mit Fingerabdruck, Irisscan, Alkotest (2-monatliche Eichung erforderlich) und Stimmentest autorisieren muss. Mal ehrlich, für Verkehrsleitung mag das System gut sein (entsprechende Anonymisierung der Daten vorausgesetzt) aber wie oft fahren wir mit 150 auf ein Stauende ... welches nicht rechtzeitig erkennbar ist? Auf der Autobahn? Never!
- "Vor dieser Situation fürchten sich Autofahrer: Die Autobahn scheint frei, die Tachonadel steht auf 150 km/h, es geht durch eine leichte Kurve - und plötzlich rauscht man auf ein Stauende zu" -so eine Autobahnkurve kenne ich in ganz D nicht, es sei denn ich bin mit 250-300 unterwegs.
- das mit weniger Staus erschliesst sich mir nicht
- unerwartetes Hindernis? liegengebliebenes dunkles Fahrzeug in der Nacht ist mir in der Tat mal begegnet, krass... aber der Fahrer hatte auch keine Chance das Fahrzeug zu sichern bevor die Feuerwehr ihn befreien konnte - meine Geschwindigkeit war angepasst, also auch keine echte Gefahr.

Eine Frage: werden in der app Radaraugen für Nebel und Saugnäpfe für Nässe berücksichtigt? Daran mangelt es am meisten...

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