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Carsharing im Alltagstest: Teile und eile

Kaum Verpflichtung, aber volles Fahrvergnügen, das versprechen Carsharing-Anbieter wie Car2Go, Drive Now und Multicity. Aber fühlt man sich wirklich befreit - oder doch durch die Autosuche gestresst? Ein Erfahrungsbericht.

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BitBenno 31.01.2013, 10:51
20. Info von Early Adopter:

Die Flotte z.B. bei Drive Now altert nicht, da alle 9 Monate ein Austausch der Modelle stattfindet, was das Freefloatcarsharing weniger nachhaltig macht, als es im Ersteindruck erscheint. Die Kinderkrankheiten eines so komplexen Systems vergälen einem zeitweise noch die Vorteile dieser boomenden Mobilitätssparte für ausgesuchte Ballungsräume, die ich trotz aller Zahnungsschmerzen nicht mehr missen möchte...

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herrurlaub 31.01.2013, 10:51
21. StadtMobil ist viel besser und billiger

Der Autor sollte Carsharing dort testen wo es ernsthaft und in realistischem Umfang angeboten wird, nicht in Berlin wo wenig bis nichts funktioniert. Vor allem Hessen und Süddeutschland, manchmal auch Hannover mit StadtMobil funktioniert Carsharing perfekt. Hier gibt es in größeren Städten an jeder Ecke Stationen und mit 70 Euro/Jahr für Versicherung kann sich das wirklich jeder leisten. Sprit bezahlt man per Tankkarte und bekommt sämtliche Kosten auf einer kompakten Rechnung.

Einen Wagen für den Großeinkauf (Golf, Focus etc.) gibt's immer, kleine Kombis meist auch. Das Beste: Im Sommer rechtzeitig Cabrio reservieren, Abends für's Date 'ne Proll-Karre (BMW, Audi) oder für den Möbelkauf einen Transporter.

Wenn man Geld in Carsharing statt in Solarstromanlagen für Besserverdiener und in Banken/Eurorettung gepumpt hätte könnte ganz Deutschland mobil sein, selbst Hartz IV Empfänger. Meine letzte Tour inkl. Einkauf Baumarkt, Einkauf und Recyclinghof hat nicht mal acht Euro gekostet - so viel ein Taxi zum Bahnhof und nur wenig mehr als die entsprechenden ÖPNV-Fahrkarten. Klarer geht's nicht, oder?

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brigitta b. 31.01.2013, 10:52
22. Vor allem

Zitat von nick115
Ich würde mir, selbst wenn ich noch in der Stadt wohnen würde, den Spaß und die Freude am eigenen Auto nicht nehmen. Immer überall hinzukommen, ohne zu suchen oder auf ein Auto zu warten, das ist Freiheit. Und davon gönne ich mir sogar zwei! Was das Auto kostet muss eben an anderer Stelle gespart werden. Aber wem es zu teuer ist, kann es ja abschaffen
die Freude, mitten in der Stadt einen Parkplatz zu suchen - Spaß und Entspannung pur!
Wir haben als Innenstadtbewohner vor 7 Jahren unser Auto abgeschafft, sind Mitglieder bei Cambio-Carsharing und genießen es, keine Parkplätze für unsere heiliges Blech mehr suchen zu müssen, keine Inspektionen oder Reparaturen mehr durchführen lassen zu müssen, nicht mehr auf TÜV-Fälligkeit achten zu müssen und, und, und...

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Izmir.Übül 31.01.2013, 10:55
23.

Zitat von verinet
....für car2go, DriveNow etc.ziemlich teuer, da kann man auch bald ein Taxi nehmen...Carsharing gibt es ja schon ne Weile da sind die alten Anbieter wie Stattauto München aber wesentlich billiger so 2 Euro die Stunde und 17 Cent der Kilometer inkl. Sprit Ok da muss man 500/250 Euro Kaution und 70 Euro Verwaltungsgebühr zahlen aber wenn man das Angebot ein bisschen nutzt fährt man auf alle Fälle billiger wer täglich ein Auto braucht für den ist beides nichts....
Beim Car Sharing nach dem alten Konzept können Sie die Fahrzeuge aber nicht fast überall im "Geschäftsgebiet" stehen lassen.

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wendora 31.01.2013, 10:56
24.

Zitat von Feindbild_Mensch
1) - Parkplätze sind auch so ne Sache. Es gibt zwar markierte Stellflächen, aber wenn die voll sind, tja. Stellt man es daneben und eine Politesse mit schlechter Laune kommt vorbei, zahlt man eben 5 EUR (oder jetzt 10 EUR). :D
hmm, dann ist das in den Städten unterschiedlich geregelt. Markierte Stellplätze gibt es hier in Düsseldorf nur in Parkhäusern in denen ich mit dem Smart von Car2Go kostenlos parken kann. Ansonsten kann ich das Auto überall dort abstellen wo ich mein eigenes Auto auch hinstellen dürfte und hab den Vorteil das keine Parkgebühren gezahlt werden müssen. Also auf allen öffentlichen Parkplätzen werden keine Parkgebühren fällig und auch auf die Parkscheibe kann verzichtet werden.

Ich find das Konzept wirklich prima, mit der Bahn in die Stadt fahren, einkaufen, keine Lust die vollen Tüten mit der Bahn nach Hause zu schleppen, nächsten Smart oder Mini suchen und ab nach Hause

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dk5ras 31.01.2013, 10:57
25. CarSharing...

...taugt. Meine Frau und ich haben 2006 das erste Auto abgegeben, 2008 sind wir beide komplett auf die Bahn umgestiegen (zweimal BahnCard 100), haben uns auch für Flinkster, das CarSharing der DB, angemeldet, und 2011 haben wir letztlich das verbleibende Auto auch verkauft, nachdem wir jahrelang eh nur alle ein bis zwei Wochen mit der Karre zum Lebensmitteleinkauf geahren sind.

Nun mieten wir eben in diesem Intervall einen Kleinwagen, der uns für den Einkauf nur ein paar EUR kostet, für Möbeleinkäufe u.Ä. nimmt man halt auch mal eine Europcar-Karre, und unter'm Strich sparen wir so richig viel Geld ohne eigenes Auto.

Natürlich funktioniert das nur, weil wir in einer kleinen Großstadt bahnhofsnah wohnen und beim Bahnhof auch die Autos stehen, und weil unsere üblichen Fahrtziele für Freizeitfahrten und Verwandtenbesuche i.d.R. auch mit der Bahn erreichbar sind.

Jedenfalls haben wir so nun deutlich mehr vom Leben als zuvor mit den Autos, und hätten wir geahnt, wie gut das alles funktioniert, hätten wir schon Jahre früher diesen Schritt gewagt.

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Chelb 31.01.2013, 10:57
26.

Der Artikel ist etwas einseitig. Die ganzen Vorteile werden garnicht genannt: Kein Tanken, keine Parkgebühren etc.

In Kombination mit meinem Monatsticket für die S- und U-Bahn ist Carsharing perfekt um Fahrten zu erledigen, die mit der Bahn unpraktisch sind. Eine Gegenrechnung mit einem eigenem Auto hält das Modell locker stand. Das einzige Problem ist die Suche nach Parkplätzen hier in Köln. Jede bezahlte Minute mehr wird dann zum Stress.

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susiwolf 31.01.2013, 10:58
27. Immer in Bewegung ...

Diese 'car-sharing' Thematik ist ja fast wie die beim öffentl. Nahverkehr, nur das Letzterer weitaus günstiger ist, so man a-l-l-e Vorteile (aus-)nutzt.
***
Sollte sich dieses Idee der gemeinsamen Nutzung weiter durchsetzen, hat das ja nicht nur für den Individualverkehr Vorteile, sondern auch für eben diese öffentliche Verkehre.
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Weniger Privatwagen - mehr Platz. Logisch.
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Gewinne - bei Neukunden - haben grundsätzlich auch die öffentlichen Verkehre, denn das Geld wird in Verbesserungen investiert: Wie modernere Fahrzeuge, höhere Abfahrtsdichte, Neubau von Strecken ... und dergl. mehr.
Wenn es nun noch - für die etwas abgelegeneren Gebiete - Angebote durch z.B. Kleinbusse, Grosstaxen o.ä. gäbe, könnte man eigentlich 'car-sharing' in 'Konkurrenz' sehen.
***
Und die 'notwendigen Bewegungsabläufe im öffentl. Raum' - sie sind doch ganz gesund. Oder ?
***
Für alle gilt:
"You can't beat the system" ... ;-)

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Izmir.Übül 31.01.2013, 10:58
28.

Zitat von critique
Und wie ist nun der Vergleich zum eigen Wagen was die Kosten angeht? 12,- 15,- Euro/Stunde klingt nicht wenig, wenn man bedenkt, daß man für ein 2h Ticket 2,40 Euro für die Bahn zahlen muss. Wie werden die Autos eigentlich betankt und wer zahlt das? Was passiert, wenn ich da parke, wo ich es nicht darf?
Bei Car2Go können Sie an allen Shell-Tankstellen kostenlos tanken und auf öffentlichen Parkplätzen kostenlos parken bzw. die Miete beenden. Wenn sie unerlaubt parken, wird der Wagen i.d.R. abgeschleppt und die Kosten werden Ihnen in Rechnung gestellt, wie beim eigenen Auto auch.

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dale_gribble 31.01.2013, 10:58
29.

Zitat von verinet
aber wesentlich billiger so 2 Euro die Stunde und 17 Cent der Kilometer inkl. Sprit
Dafuer kann man auch locker eine private, gebrauchte Alltagsgurke finanzieren. Aber klar. Fuer Leute die ab und an mal ein Auto brauchen und am Ökoideologentreff mit ihrem tollen und nachhaltigen "Carsharing" renommieren wollen ist das schon gut. (Scherzhaft und überspitzt gesagt).

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