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Carsharing Statistik 2019: Mehr Kunden, weniger Elektroautos
DPA

Die Zahl der Carsharing-Nutzer ist in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Bei vielen Angeboten aber floppten ausgerechnet Elektroautos - oft lohnen sich die Stromer nicht.

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Referendumm 20.02.2019, 17:11
20.

Zitat von hansglück
Natürlich rechnen sie sich. Der Nutzen ist auch nicht fragwürdig, sondern längst in unterschiedlichsten Studien positiv geklärt. Und wie Verbrenner in den kommenden Jahren noch sinnvoll sein sollen sieht man an Ländern wie China: Die sind ab 2030 einfach verboten, Somit wird unsere Industrie diese dort nicht verkaufen können. In den USA will diese alte Technik bis dahin eh keiner mehr.
"Natürlich rechnen sie sich."
Sicherlich, fragt sich allerdings nur, für wen:

"Zukunft der Mobilität : Der Weg zum Elektroauto führt über den Kongo .... An Kobalt für den Bau von Batterien fehlt es in Kongo nicht. Kein Land besitzt mehr Vorräte, keines baut mehr ab. Zumal es genug Kinder gibt, um das Erz billig aus der Erde zu kratzen. Klingt wie Zynismus, ist aber elende Realität. Eine Realität, die beim Tanz um das goldene Elektroauto freilich nicht gerne gehört wird.
Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/die-batterie-entscheidet-ueber-das-e-auto-kommentar-15109179.html

Illegale Exporte - Deutscher Elektroschrott verseucht Nigeria
Tausende Tonnen gebrauchter Kühlschränke und Elektronik werden aus Deutschland nach Nigeria verschifft, illegal. Mehr als 500.000 Nigerianer leben von einem Handel, der ihre Heimat vergiftet.
Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/nigeria-wie-elektroschrott-aus-deutschland-das-land-verseucht-a-1155116.html

Deutsche Schrottexporte nach Nigeria
Wo das Blei aus unseren Batterien die Menschen vergiftet
Das Metall in neuen Autobatterien stammt oft aus recycelten alten. Was gut klingt, ist für die Menschen in Nigeria ein Albtraum.
Quelle:
http://www.spiegel.de/plus/nigeria-wo-das-blei-aus-unseren-batterien-die-menschen-vergiftet-a-00000000-0002-0001-0000-000161350428

Elektroantrieb - Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende
Elektroautos sollen den Verkehr in Deutschland sauberer machen. Die Wahrheit ist aber auch: Für die riesigen Batteriemassen gibt es noch gar kein Recycling-System.
Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/auto/elektroautos-batterien-recycling-1.4218519

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may4th_be_with_u 20.02.2019, 17:53
21.

Zitat von MADmanOne
Ist aktuell was dran. Meine Lösung wäre daher ein Verbot von privaten Fahrzeugen in Innenstädten ohne speziellen "Bedürftigkeitsnachweis". Dann können die Carsharing-Autos die freiwerdenden Parkplätze nutzen und den ÖPNV dort sinnvoll ergänzen, wo sich der Ausbau einer Linie aufgrund geringen Fahrgastaufkommens nicht lohnt. So erhöhen sie nicht das Fahrzeugaufkommen und für Lieferdienste wäre endlich auch noch genug Platz. In der Stadt braucht kein gesunder Mensch ein eigenes Auto, das ist reine Bequemlichkeit und entsprechende Gründe vorgeschoben. Der Rest kann ja Bedürftigkeit anmelden oder aufs Land ziehen, da darf dann auch wieder nach Herzenslust mit dem eigenen Auto gefahren werden. Da können die Besitzer der 44 Millionen Fahrzeuge eigentlich nur hoffen das ich nie an die Macht komme :D
Aha, Sie ersetzen also eigene Fahrzeuge durch Car Sharing Fahrzeuge. Die Sinnhaftigkeit erschließt sich mir nicht.
Wollen Sie dann den Leuten ihre Stellplätze und Garagen wegnehmen und zu öffentlichem Eigentum erklären?
Das wäre spannend zu sehen, wie lange Sie auf dem Königsthron sitzen... Andrerseits so eine kleine Revolution alle 100 Jahre mal, kann die Einigkeit wieder stärken. Mit etwas Glück dürfen Sie dann vielleicht ja ins Exil :)

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emil7685 20.02.2019, 18:02
22.

Zitat von radnabe
Wer Carsharing nutzt, hat normalerweise kein Auto (Ausnahme die Werbeautos wie Car2go etc.). Eigentlich kaum nachvollziehbar, wieso so viele Städter ein eigenes Auto haben. Offenbar überlegen die meisten nicht nach rationalen oder praktischen Gesichtspunkten. Oder sie kennen einfach Carsharing nicht.
Carsharing ist für Ottonormalverbraucher viel zu teuer. Sowas lohnt sich nur für den yuppie-Studenten der das Abo von Papa bezahlt bekommt und für Gutverdiener, die das Angebot zusätzlich zum Familienfuhrpark nutzen um abends in die Kneipe zu fahren und das Auto dort stehenzulassen.
Zumindest ist das in meinem Bekanntenkreis so.
Für normale Leute ist ein billiger Gebrauchtwagen der immer einsatzbereit vor der Tür steht einfach unendlich viel günstiger. Vor allem wenn man den Wagen ab und an für weitere Strecken nutzt (z. B. mit Frau und Kindern zur Oma). Wenn ich mit zwei Kindern und zwei Erwachsenen nur ein einziges Mal pro Jahr von Berlin nach Nürnberg und zurück fahre dann habe ich in Relation zu den Kosten für die Bahn die laufenden Auto-kosten für das ganze Jahr wieder drin.

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ruhepuls 20.02.2019, 18:04
23. Carsharing - macht nicht überall Sinn

Carsharing ist OK in Städten, wo die meisten mit Bus oder U-Bahn unterwegs sind - und ein Auto nur ab und zu brauchen. Aber sobald man es nahezu täglich benötigt, macht Carsharing einfach keinen Sinn. Selbst wenn es billiger wäre. Sollte es einmal so sein, dass man nur noch einen Knopf drücken muss - und 10 Minuten später steht ein Auto vor der Türe, wird es zur Alternative. Aber das wird wohl noch dauern. Und aus genau dem gleichen Grund ist ein E-Auto immer noch keine Alternative. Ohne sichere Lade-Infrastruktur und entsprechende Reichweiten ist es noch immer ein Nischenprodukt und ein teures dazu.

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anna_nass 20.02.2019, 18:18
24.

Zitat von Referendumm
"Natürlich rechnen sie sich." Sicherlich, fragt sich allerdings nur, für wen: "Zukunft der Mobilität : Der Weg zum Elektroauto führt über den Kongo ....
Na dann dürfen wir sicher annehmen, dass Sie ganz sicher kein Fahrzeug besitzen.
Denn ein so gewissenhafter Mensch wie Sie solle auch keine Kriege wegen Öl unterstützen. Somit scheiden nicht nur jede Art von KFZ mit Verbrennungsmotor aus, sondern auch alle Miniralölprodukte. Also auch keine Kunststoffe etc.
Und das Leid, das durch leckende Pipelines, ölverseuchte Strände etc. verurscht wird, sollten sie ebenfalls mit in Betracht ziehen.
Also wenn schon Bashing, dann seien Sie bitte auch konsequent!

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KarlRad 20.02.2019, 18:19
25. Der Mensch ist schlecht!

Zitat von Referendumm
"Natürlich rechnen sie sich." Sicherlich, fragt sich allerdings nur, für wen: "Zukunft der Mobilität : Der Weg zum Elektroauto führt über den Kongo .... An Kobalt für den Bau von Batterien fehlt es in Kongo nicht. Kein Land besitzt mehr Vorräte, keines baut mehr ab. Zumal es genug Kinder gibt, um das Erz billig aus der Erde zu kratzen. Klingt wie Zynismus, ist aber elende Realität. Eine Realität, die beim Tanz um das goldene Elektroauto freilich nicht gerne gehört wird. Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/die-batterie-entscheidet-ueber-das-e-auto-kommentar-15109179.html Illegale Exporte - Deutscher Elektroschrott verseucht Nigeria Tausende Tonnen gebrauchter Kühlschränke und Elektronik werden aus Deutschland nach Nigeria verschifft, illegal. Mehr als 500.000 Nigerianer leben von einem Handel, der ihre Heimat vergiftet. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/nigeria-wie-elektroschrott-aus-deutschland-das-land-verseucht-a-1155116.html Deutsche Schrottexporte nach Nigeria Wo das Blei aus unseren Batterien die Menschen vergiftet Das Metall in neuen Autobatterien stammt oft aus recycelten alten. Was gut klingt, ist für die Menschen in Nigeria ein Albtraum. Quelle: http://www.spiegel.de/plus/nigeria-wo-das-blei-aus-unseren-batterien-die-menschen-vergiftet-a-00000000-0002-0001-0000-000161350428 Elektroantrieb - Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende Elektroautos sollen den Verkehr in Deutschland sauberer machen. Die Wahrheit ist aber auch: Für die riesigen Batteriemassen gibt es noch gar kein Recycling-System. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/auto/elektroautos-batterien-recycling-1.4218519
Die Liste der Krisen, Konflikte und Umweltprobleme, die durch die Erdölforderung entstanden sind, dürfte deutlich länger sein. Also bitte auch auf alles verzichten, was aus Öl hergestellt wird.

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cindy2009 20.02.2019, 18:32
26. @emil7685

"----
emil7685 heute, 18:02 Uhr
22.
[Zitat von radnabeanzeigen...] Carsharing ist für Ottonormalverbraucher viel zu teuer. Sowas lohnt sich nur für den yuppie-Studenten der das Abo von Papa bezahlt bekommt und für Gutverdiener, die das Angebot zusätzlich zum Familienfuhrpark nutzen um abends in die Kneipe zu fahren und das Auto dort stehenzulassen. Zumindest ist das in meinem Bekanntenkreis so. Für normale Leute ist ein billiger Gebrauchtwagen der immer einsatzbereit vor der Tür steht einfach unendlich viel günstiger. Vor allem wenn man den Wagen ab und an für weitere Strecken nutzt (z. B. mit Frau und Kindern zur Oma). Wenn ich mit zwei Kindern und zwei Erwachsenen nur ein einziges Mal pro Jahr von Berlin nach Nürnberg und zurück fahre dann habe ich in Relation zu den Kosten für die Bahn die laufenden Auto-kosten für das ganze Jahr wieder drin.---" offensichtlich haben Sie nicht das Prinzip verstanden.

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Pausen-Inkling 20.02.2019, 19:44
27.

Erfolg und Misserfolg neuer Mobilitätskonzepte steht und fällt mit der entsprechenden Infrastruktur. Dazu bräuchte es mutige Politik, die dafür die Voraussetzung schaffen müsste.
Es ist armselig und schlicht und einfach ein Zeichen von Wohlstandsverwahrlosung, dass im vollen Wissen des drohenden Klimawandels sowohl Gesamtzahl als auch Motorleistung pro Fahrzeug steigt. Ich halte das für unentschuldbar, weil es auf dem erbärmlichen Gedanken basiert, dass künftige Generationen, die sich nicht wehren können, die Folgen des eigenen Verhaltens ausbaden werden müssen. Das ist asozial. Im Wortsinn.


Viele Grüße,
Alexander Kolleth

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jim.panse 20.02.2019, 21:07
28.

Zitat von spon_2999637
Haben sie (100.000 bis 2020) ... Ziel wird aber verfehlt.... https://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Mobilitaet-Bund-beim-gefoerderten-Aufbau-von-Stromtankstellen-weit-hinter-Plan-4313102.html
Die 15k stimmen nicht es. Es geht hier um geförderte Ladepunkte. Wir haben aber bundesweit schon um die 50k öffentliche Ladepunkte. Gehen Sie mal auf Goingelectric und informieren sich über die Wahrheit.
Und ich als Praktiker kann Ihnen auch versichern es gibt mehr als genügend aktuell. Ich komme überall gut hin und hatte nach 35k km noch nie Probleme eine Säule zu finden.

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jim.panse 20.02.2019, 21:09
29.

Zitat von Bernhard.R
werden die Akkus so weiterentwickelt worden sein, daß sie eine dem Kraftstoff vergleichbare Reichweite und Ladezeit aufweisen. Wenn dann noch das Ladesäulennetz ähnlich dem heutigen Tanskstellennetz ausgebaut ist, würde ich über den Erwerb eine E-Autos nachdenken. Bis dahin stehe ich als Testfahrer nicht zur Verfügung.
Ich fahre mit einem aktuellen Akku (28kWh netto Lithium Polymer) bis zu 25k km im Jahr, 60-120km am Tag und einige Male im Jahr bis zu 800km am Tag. Jetzt erklären Sie mir mal wo ich damit eingeschränkt bin? Der Durchschnitt fährt erheblich weniger als ich!

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