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Chaos durch neuen Abgastest: Autohersteller stoppen Produktion - diese Modelle sind
BMW

Wer einen Porsche kaufen will, kann keinen neuen konfigurieren. Auf einen 7er-BMW warten Kunden mindestens ein Jahr. Grund dafür ist ein neuer Abgastest - den die Hersteller lange versucht haben zu blockieren.

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Hank-the-Voice 31.05.2018, 10:45
50. Warum kein Umbau auf Auto-Gas?

Der Umbau ist an einem Tag erledigt, sofort bis zu 80% weniger Abgase, 40% Ersparnis gegenüber Super-Benzin pro 100 km, dichtes Tankstellennetz in ganz Europa bereits vorhanden. Einfach den Großen Tank gegen einen Gas-Tank tauschen und einen kleinen 15L Sprittank zum starten des Motors.

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jasper366 31.05.2018, 11:18
51.

Zitat von polaris65428
Die Deutsche Automobilindustrie scheint nichts anderes im Sinn zu haben, als den Dieselantrieb, koste es was es wolle, mit aller Gewalt am Leben zu erhalten.
Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, hätten Sie sich Ihre Tirade sparen können bzw. da psoten wo es thematisch hingehört...
Hier geht es um die Probleme beim Benziner, nicht um den Diesel.

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jasper366 31.05.2018, 11:28
52.

Zitat von Hank-the-Voice
Der Umbau ist an einem Tag erledigt, sofort bis zu 80% weniger Abgase, 40% Ersparnis gegenüber Super-Benzin pro 100 km, dichtes Tankstellennetz in ganz Europa bereits vorhanden. Einfach den Großen Tank gegen einen Gas-Tank tauschen und einen kleinen 15L Sprittank zum starten des Motors.
Zum einen ist ein Umbau auf Gas bei Benzindirekteinspitzern schwer bis unmöglich, zum anderen sorgt die ECE R115 inzwischen dafür das es noch weniger umrüstbare (Alt-)Fahrzeuge gibt.

Denn mit dieser Verordnung ist das 'wilde umrüsten' vorbei, also das individuelle zusammenstellen einer LPG Anlage.
https://www.autogastanken24.de/journal/details/ab-01102017-nur-noch-abnahmen-nach-ece-r115-moeglich/

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stiller-denker 31.05.2018, 11:52
53. Bei VW gibt es keine Informationen

Bei VW gibt es KEINE Informationen dazu, welche WLTP-Werte die Fahrzeuge ab September haben werden, wieviel sie verbrauchen, wie hoch die Kfz-Steuer sein wird. Habe es mehrfach versucht. Da ist es egal ob Benziner oder Diesel. Die Rückmeldungen der "Kundenbetreuung" sind völlig unterirdisch. Unglaublich !!! Dabei sind die CO2-Werte mit mindestens 112g jetzt schon sehr hoch und die werden ja dann noch steigen. Ab 2020 sind doch 95g die Obergrenze, dann bekomme ich doch bestimmt auch ein Fahrverbot, oder?

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jasper366 31.05.2018, 12:28
54.

Zitat von stiller-denker
Dabei sind die CO2-Werte mit mindestens 112g jetzt schon sehr hoch und die werden ja dann noch steigen. Ab 2020 sind doch 95g die Obergrenze, dann bekomme ich doch bestimmt auch ein Fahrverbot, oder?
Wie kommen Sie darauf?
Was hat das CO2 mit evtl. Fahrverboten wegen NOx zu tun?

Aber Sie haben recht, der CO2 Ausstoß wird sich mit dem WLTP erhöhen, bei kleinen Fahrzeugen prozentual deutlich mehr als bei großen, das schlägt sich dann natürlich auch bei der KFZ Steuer nieder...

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ovi100 01.06.2018, 06:44
55. gute gemacht Deutsche Hersteller

vor allem bestechen die Deutschen Hersteller negativ beim Thema Abgasbehandlung hervor. Bei Diesel in die Trickliste gegriffen, bei Benzinern dem Partikelfilter eingesparrt, Elektro nur im Prospekt.. Das nenne ich Weitsicht der Manager.. Fliegen auch mal Koepfe..was sagen Aktionaere dazu?

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siegwart-kk 01.06.2018, 08:59
56. vier Jahre

Ich sag nur 4 Jahre hatten die Zeit und nichts ist passiert. Leben die Manager dieser genannten Konzerne hinzerm Mond? Hauptsache sie bekommen ihr fettes Geld. Leistung nein danke. Dafür sind die sm Fließband zuständig

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marty_gi 01.06.2018, 13:06
57. Steuerbetrug

Reden wir doch mal vom durch die Konzerne begangenen, oder zumindest angestifteten, Steuerbetrug. Nachweislich waren die Verbrauchs- und somit auch Abgaswerte ja zu niedrig. Sonst haetten die jetzt nicht so grosse Probleme mit dem neuen Test. Und da die Steuerabgabe aber auch den falschen Werten beruhte, wurde somit auch die falsche Steuer eingezogen - was Betrug an der Gesellschaft ist. Ob da mal jemand pruefen sollte, wie man die Betrueger hier zur Rechenschaft ziehen kann???

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tatsache2011 01.06.2018, 18:20
58.

Zitat von stiller-denker
Bei VW gibt es KEINE Informationen dazu, welche WLTP-Werte die Fahrzeuge ab September haben werden, wieviel sie verbrauchen, wie hoch die Kfz-Steuer sein wird. Habe es mehrfach versucht. Da ist es egal ob Benziner oder Diesel. Die Rückmeldungen der "Kundenbetreuung" sind völlig unterirdisch. Unglaublich !!! Dabei sind die CO2-Werte mit mindestens 112g jetzt schon sehr hoch und die werden ja dann noch steigen. Ab 2020 sind doch 95g die Obergrenze, dann bekomme ich doch bestimmt auch ein Fahrverbot, oder?
Natürlich gibt VW keine Daten heraus, die wären ja gerichtsverwertbar.

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jasper366 01.06.2018, 21:12
59.

Zitat von marty_gi
Reden wir doch mal vom durch die Konzerne begangenen, oder zumindest angestifteten, Steuerbetrug. Nachweislich waren die Verbrauchs- und somit auch Abgaswerte ja zu niedrig. Sonst haetten die jetzt nicht so grosse Probleme mit dem neuen Test. Und da die Steuerabgabe aber auch den falschen Werten beruhte, wurde somit auch die falsche Steuer eingezogen - was Betrug an der Gesellschaft ist. Ob da mal jemand pruefen sollte, wie man die Betrueger hier zur Rechenschaft ziehen kann???
Sie sollten sich erst einmal mit den gesetzlichen Vorgaben auseinandersetzen, bevor Sie hier von Steuerbetrug fabulieren.

Bis einschließlich 31.08.2018 war der gesetzlich vorgebene Test zur Ermitlung von Kraftstoffverbrauch und Abgas der NEFZ.

Dieser gab bestimmte Testbedingungen vor, andere waren nicht genau spezifiert, so dass die Konzerne dort das eine oder andere ausreizen konnten.

Ab. 01.09.2018 gilt der WLTP, einer der größten Unterschiede zum NEFZ: Der Hersteller muß nun die ganzen Angaben (Verbrauch / Abgas) für jedes einzelne lieferbare Modell mit sämtlichen Ausstattungskombiantionen testen, bzw. später hochrechnen - und das bindet enorm die Kapazitäten bei Personal und Testständen.

Beim NEFZ wurde z.B. schlciht einfach nur das Basismodell getestet.

Der WLTP auch einen anderen Fahrzyklus beinhaltet (schnellere Besxhleunigung, wenger Standzeit und höheres Endgeschwindigkeit), bedeutet dies natürlich logischerweise auch einen höheren Verbrauch und somit eine andere steuerliche Einstufung - bei kleinen Fahrzeugen übrigens prozentual deutlich mehr als bei großen.

Ein Smart steigt steuerlich somit ab Zulassung September von knapp 30 EUR auf über 100 EUR.

Somit lieigt hier kein Steuerbetrug vor, sondern ab 01.09.2018 eine Neuordnung der Testbedingungen und somit auch automatisch eine Anpassung der steuerlichen Einstufungen der Fahrzeuge.

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