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"Charta für gutes Fahren": Paris führt Verhaltenscodex für Elektro-Scooter ein
KENZO TRIBOUILLARD/ AFP

Paris geht gegen die unkontrollierte Ausbreitung von Elektro-Scootern vor. Die Stadt entwickelte jetzt ein Regelwerk für die Verleiher. Bei Nichteinhaltung droht den E-Tretrollern das Aus.

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t-gaer 15.05.2019, 07:46
30. Tolles Verkehrsmittel?!?

Jetzt mal Klartext: ich weiß nicht, was an diesem Hipster-Mobil so "toll" sein soll. Nach zwei Monaten im Verleih Schrott. Die jungen Leute in ihrem "bürgerlichen Mief" sind die faulen fetten Kinder, die sowieso jedem Influencer-Hype hinterherlaufen und nicht mal 500 Meter zum Bäcker zu Fuß laufen, weil das sooo weit ist und man wertvolle Zeit auf Youtube verpasst. YOLO. Die "jungen Leute" sind schlimmer, als es die Generation davor jemals war.

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benmartin70 15.05.2019, 07:50
31.

Zitat von karlsiegfried
und den der anderen auch. Ich bin nicht dabei. Ich werde dann nur noch mit Opas Krückstock spazieren gehen, mit dem ich mich schon heute gegen rücksichtslose Radfahrer auf dem Bürgsteig wehren kann. Wie? ganz einfach, in die Speichen halten, ganz aus Versehen.
Wenn das wiederholt vorkommt werden Sie sich sicher recht schnell vor Gericht wiederfinden.

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intercooler61 15.05.2019, 08:43
32. Die gleiche Frage hatte ich auch gestellt,

Zitat von Die linke Kobra
Die Frage habe ich schon mal gestellt, ohne Antwort der Experten. Welchen Vorteil bietet ein E-Roller gegenüber einem Kick-Roller, der leicht und tragbar ist, insbesondere für die letzte Meile ? Wo ich wohne sind Kick-Roller bei Kindern so mit 10 Jahre sehr beliebt, aber bei Erwachsenen und älteren Kindern bleibt es die Ausnahme.
mehrfach. Soweit ich es mitbekommen habe, ist es Furcht vor Schweißflecken. Allerdings bekommt man die nach einer Woche Gewöhnung nur noch selten.

Beim e-Roller muss man gar nicht schwitzen (außer, man trägt ihn eine Treppe hoch) - was übrigens auch das Tragen eines Schutzhelms angenehmer macht. Aber da kommt dann wieder die Frisur als Argument ins Spiel, bekanntlich das Schützenswerteste ... - Lasssen wir das.

Entspannen und überlegen, wie wir es hinbekommen, dass ein jeder nach seiner Façon mobil sein kann und sich die negativen Folgen in Grenzen halten. Die Pariser machen es im Grundsatz schon richtig.

Miteinander statt gegeneinander.

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strandläufer9 15.05.2019, 09:37
33. Erschreckend

was hier zum Teil gepostet wird.
Ich fahre in Wien seit 5 Jahren neben Auto, Fahrrad eScooter, anfangs
noch recht schwere mit Gelbatterien, seit 13 Monaten den Xiaomi 365, der
dem Bird Verleihroller entsprocht, nur noch klappbar.
Die Bremsen sind hervorragend, hatte schon einige brenzlige Situationen
mit über den Radweg abbiegenden Autofahrern und Fußgängern, die wie
blind plötzlich auf den Radweg gelaufen sind.
Der Scooter hat vorne eine elektrische Bremse mit ABS ! , hinten eine
Scheibenbremse, die ca 30 % der Gesamtbremsleistung bringt.

Ich schätze, 95% der hier sehr unsachlichen Poster sind noch nie mit einem
eScooter gefahren, können somit nicht die Fahreigenschaften beurteilen!

Die eScooter als kurzfristigen Hype für Bobos usw abzutun ist genauso
ernstzunehmen wie die Leute, die beim Aufkommen der eBikes bzw Pedelecs
diese als Krücken für Pensionisten und faule Couchpotatoes abgetan haben,
sollten sich heute mal informieren, wieviele junge, sportliche Fahrer heute
diese kaufen und fahren.
Kein ernünftiger Mensch nutzt in der Stadt für 1000 m ein Auto, Rad oder
eScooter.
Aber wenn man bis zur Ubahn oder Bus 10 bis 15 Minuten läuft und dann
noch eine größere Strecke zurücklegen muß, ist die Zeitersparnis mit dem
eScooter enorm.
Ich bin in den Monaten mit dem Xiaomi über 4000 km in Wien gefahren, meine
Frau, die u.a. die 4 km ins Büro fährt, 1800 km.

Nun sind wir Besitzer und nutzen die Roller fast täglich, da rentiet sich ein Kauf,
aber für Touristen und Gelegenheitsnutzer sind die Leihscooter eine gute
Ergänzung zu Öffis und Leihrädern, die aber in Aussenbezirken sehr rar sind,
da an feste Abholplätze gebunden.

Inwieweit sich die Leihrollef für die Anbieter rentieren, wird sich zeigen, ,
aber an den eScootern kommt in Zukunft keiner vorbei, als Ergänzung
zu den anderen Verkehrsmitteln .

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intercooler61 15.05.2019, 13:44
34. @strandläufer9: Rückfrage zu Ihren tollen Bremsen

Zitat von strandläufer9
[...] Die Bremsen sind hervorragend, hatte schon einige brenzlige Situationen mit über den Radweg abbiegenden Autofahrern und Fußgängern, die wie blind plötzlich auf den Radweg gelaufen sind. Der Scooter hat vorne eine elektrische Bremse mit ABS ! , hinten eine Scheibenbremse, die ca 30 % der Gesamtbremsleistung bringt. [...]
30% der Bremsleistung hinten? Auf trockener Fahrbahn? Bei einer 70:30-Verteilung unter Vollbremsung kann die Bremswirkung aber nicht sonderlich groß sein - es sei denn, Sie _sitzen_ auf dem Trittbrett.

Klingt ein wenig so, als ob das "ABS" vorn die Bremskraft so abregelt, dass ein Überschlag vermieden wird. Das wäre auch seine sinnvollste Verwendung, denn diesen Zustand erreicht ein Tretroller idR _vor_ der Blockiergrenze des Vorderrads.

Entscheidend ist dafür immer die Lage des Schwerpunkts (horizontaler geteilt durch vertikaler Abstand) zur Aufstandsfläche des Vorderrads.

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mwroer 16.05.2019, 16:21
35.

Zitat von strandläufer9
was hier zum Teil gepostet wird. Ich fahre in Wien seit 5 Jahren neben Auto, Fahrrad eScooter, anfangs noch recht schwere mit Gelbatterien, seit 13 Monaten den Xiaomi 365, der dem Bird Verleihroller entsprocht, nur noch klappbar. Die Bremsen sind hervorragend, hatte schon einige brenzlige Situationen mit über den Radweg abbiegenden Autofahrern und Fußgängern, die wie blind plötzlich auf den Radweg gelaufen sind. Der Scooter hat vorne eine elektrische Bremse mit ABS ! , hinten eine Scheibenbremse, die ca 30 % der Gesamtbremsleistung bringt. Ich schätze, 95% der hier sehr unsachlichen Poster sind noch nie mit einem eScooter gefahren, können somit nicht die Fahreigenschaften beurteilen! Die eScooter als kurzfristigen Hype für Bobos usw abzutun ist genauso ernstzunehmen wie die Leute, die beim Aufkommen der eBikes bzw Pedelecs diese als Krücken für Pensionisten und faule Couchpotatoes abgetan haben, sollten sich heute mal informieren, wieviele junge, sportliche Fahrer heute diese kaufen und fahren. Kein ernünftiger Mensch nutzt in der Stadt für 1000 m ein Auto, Rad oder eScooter. Aber wenn man bis zur Ubahn oder Bus 10 bis 15 Minuten läuft und dann noch eine größere Strecke zurücklegen muß, ist die Zeitersparnis mit dem eScooter enorm. Ich bin in den Monaten mit dem Xiaomi über 4000 km in Wien gefahren, meine Frau, die u.a. die 4 km ins Büro fährt, 1800 km. Nun sind wir Besitzer und nutzen die Roller fast täglich, da rentiet sich ein Kauf, aber für Touristen und Gelegenheitsnutzer sind die Leihscooter eine gute Ergänzung zu Öffis und Leihrädern, die aber in Aussenbezirken sehr rar sind, da an feste Abholplätze gebunden. Inwieweit sich die Leihrollef für die Anbieter rentieren, wird sich zeigen, , aber an den eScootern kommt in Zukunft keiner vorbei, als Ergänzung zu den anderen Verkehrsmitteln .
Ich dachte immer in Österreich ist man des Deutschen mächtig?

Sogar ich als Niederländer habe verstanden dass es nur darum geht *WO* die Dinger fahren dürfen und welche technische Ausstattung gefordert wird.

Es geht nicht um ein Verbot - und da zeichnet sich ab: Fahrradweg. Wie es in Frankreich jetzt gemacht wird. Wie es in Österreich übrigens jetzt auch gemacht wird.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-verbannt-E-Scooter-vom-Fussweg-4408120.html

Die Preussen überlegen halt vorher länger und ändern dann nie wieder was. Der Rest der Welt führt ein, guckt, und ändert dann. Lass die Jungs doch machen was sie wollen in Deutschland - Sie können doch weiter in Wien tausende Kilometer fahren.

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