Forum: Auto
Citroën Citela: Schubkarre mit 27 PS
Paris Match via Getty Images

Die Autogeschichte ist voll von irren Studien, die erst begeisterten und dann verschwanden. SPIEGEL ONLINE zeigt die gewagtesten Visionen. Diesmal: der Citroën Citela - ein elektrischer Verwandlungskünstler.

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hakla04 09.04.2019, 06:27
1. Physikalische Einheiten

Die Energie die in einem Autoakku gespeichert werden kann wird üblicherweise in kWh angegeben (eine Kilowattstunde entspricht 3,6 MegaJoule), und nicht in kW/h, was die Einheit einer Leistungsänderung ist. Bitte berichtigen. Journalisten kriegen das meistens nie so richtig hin Energie von Leistung zu unterscheiden und dann auch noch die richtigen Einheiten dafür zu verwenden. Man kann in der Presse recht häufig Nonsensinformationen wie Angaben der Leistung pro Zeit finden...

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equigen 09.04.2019, 07:09
2. Innovativer als die heutigen über 2 Tonnen schweren Tesla-Monster

DAS wäre ein nachhaltiges, umweltfreundliches Auto gewesen. Aber ohne die heutige NOx + Klimawandelgehirnwäsche und angeblich sauberem Strom von landschaftszerstörenden Windkraftanlagen und den Druck der lobby-gesteuerten Politik hat es sich mangels Gebrauchswert eben nicht durchgesetzt.

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ddcoe 09.04.2019, 07:46
3. Bitte einfach bauen

Bescheidene, aber ausreichende Leistung - eine für den Stadtverkehr ausreichende Reichweite, geringe und damit parkfreundliche Abmessungen. Citroen sollte den Wagen einfach bauen und zu einem günstigeren Preis anbieten. Ich bin sicher die Nachfrage wird da sein. Tonnenschwere Leistungsmonster zu Phantasiepreisen sind einfach der falsche Weg.

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Sergeij 09.04.2019, 07:59
4. Elektrofahrzeuge der 1990er Jahre

Auch die Mercedes A-Klasse war ein Kind dieser Zeit und wurde so konzipiert, dass im Sandwichboden eine Traktionsbatterie untergebracht werden konnte. So hatte die Zebra-Batterie der elektrischen A-Klasse eine Kapazität von 30kWh bei einem Gewicht von 307kg inklusive Gehäuse und Batteriemanagement. Das mit einer 50kW-Drehstromasychronmaschine ausgestattete Fahrzeug erzielte im Realbetrieb damals schon eine Reichweite von 220km. Das Projekt wurde eingestampft, nachdem es GM und Daimler gelungen war, die kalifornischen CARB-Gesetze durch politische Lobbyarbeit und juristischen Druck zu Fall zu bringen. Auch die anderen Automobilhersteller beendeten ihre Aktivitäten; die Geschichte des GM EV-1, dessen Antrieb dann letztendlich die Basis für den Tesla Roadster und das Model S bildete, wurde dann zum Thema des Films "Who killed the electric car".

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didel-m 09.04.2019, 08:06
5. Das Ganze beweist einmal mehr,daß diese Quetschkisten unverkaufbar

Sind. Denn sie sind für nichts wirklich zu gebrauchen, außer einen halbwegs normal proportionierte Person zu befördern. Einfach zu wenig. Auto ist eben doch mehr.

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siri_paibun 09.04.2019, 08:18
6. Qwertz

jeder kennt diese Buchstabenfolge. Sie wurde entwickelt, weil in mechanischen Schreibmaschinen die Typenhebel oft verklemmten und mit der QWERTZ Anordnung das seltener vorkam. Aber immer noch schreiben wir mit QWERTZ. Genauso ists beim Automobil. Das Thema wird einfach nicht neu durchdacht. Gewohnheit, Gedankenscheren und vor allen: ein eingeübter Industrieprozess behindert uns, hier Änderungen zu schaffen. Nachweislich ist QWERTZ übrigens auch nicht gut für die Sehnen und Muskeln. Aber genau wie das Auto wird es weiter verwendet.
Warum ist es immer noch ein Statussymbol und Spassbringer?
Warum wird es immer noch mit dem Attribut Sportlichkeit verkauft?
Warum hat es vier Räder, drei reichen doch eigentlich.
Warum hat es fünf Sitzplätze wenn eh nur 1,2 Leute drin sitzen?
und
und
und

Der Citroen ist schon mal prima.

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l/d 09.04.2019, 08:20
7. Sehr intelligentes, innovatives Konzept,.

aber es würde heute daran scheitern, dass es nicht mit 80 km/h von einem 2,5 Tonnen Monster gerammt werden kann, ohne die Insassen maximal zu schützen. Wobei die eigentliche Crux die Geschwindigkeit des anderen ist, denn die geht im Quadrat ein, die Masse nur halbiert und linear.

Trotzdem sollte man diese Plattformidee im Hinterkopf haben, wenn man über neue Konzepte nachdenkt. Etwa solche ohne Türen und mit Schnellverdeck und Überrollbügel, damit man die "harte Kokosnuss" rundum geschlossen halten kann.

Ich denke, dass heute 3-D-Abstandsgewebe sehr gute steife Karosserien ermöglichen könnten. Nur Panzer können sie nicht werden, aber es könnte ja reichen, wenn die andere Seite abrüstet oder man die Hälfer der Fahrspuren nur für Leichtfahrzeuge freigibt - bis auf Abzweigungen und Kreuzungen. Vielleicht setzt sich ja eine Mischung solcher Ideen einmal durch bei E-Mobilen.

SUVs jetzt mit E-Power in 4 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen, ist jedenfalls Quatsch und sollte von der Gesellschaft irgendwann einmal geächtet werden. Aber bitte: Wenn man heute Krawall-Auspüffe ab Werk anbietet, dann ist daran wohl so schnell nicht zu denken.

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spon-facebook-10000015195 09.04.2019, 08:22
8. Ui, hübsch ist anders

Seiner Zeit voraus, aber hübsch ist der nicht. Ich denke das Design war einfach zu weltfremd.

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112211 09.04.2019, 08:29
9. kg

790 statt 1790 kg. Mehr braucht man wohl nicht zu schreiben.

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