Forum: Auto
Citroën DS5 Hybrid 4: Hoppla, jetzt strome ich
Jürgen Pander

Häufig klagen Autofahrer, es gäbe nichts Neues mehr, ein Wagen sähe aus wie der andere und überhaupt stecke unterm Blech immer die gleiche Technik. Das stimmt in vielen Fällen, es gibt jedoch Ausnahmen. Den Citroën DS5 Hybrid 4 zum Beispiel: Ein Auto mit Verblüffungsgarantie.

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Wofgang 28.06.2012, 10:01
1.

Interessantes Auto in die richtige Richtung. Aber warum muss es immer so ein großer Verbrenner sein. Ein kleinerer, eventuell sogar ein 1,3 l würden vollkommen aus reichen für die miesten Anwednungsfälle. Und immer wieder die Frage, was ist so schwierig am rein elektrischen Antrieb mit einem wirklich kleinen Rangeextender. Man könnte sich viel gewicht und Kosten sparen.

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herrschmeisshirn 28.06.2012, 10:07
2. Neuwagen-"Duft"

Ich habe mir das Auto neulich beim Händler angesehen. Es hätte ganz gut passen können. Und meine Frau wollte mal einen DS3 von innen sehen.

Aber nach 10min waren wir wieder draußen, denn alle Autos (inkl. dem DS5) im Showroom haben heftigst nach Neuwagen-Chemie gestunken. Höhepunkt war ein C5: Tür zugemacht und nach ein paar Sekunden hat die Nase innen gebrannt.

Mich wundert, wieso kein Tester diies erwähnt. Das war nicht tolerabel.

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timbuktu 28.06.2012, 10:14
3. 5,6 Liter ?

Wozu der Aufwand?
BMW zeigt mit dem 520d Efficient dynamics edition, dass es auch ohne Hybrid geht. Ich fahre den Wagen mit deutlich unter 5 Litern im Praxisbetrieb (75% Langestrecke, Rest Kurzstrecke) ...

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Dette 28.06.2012, 10:16
4.

Genau diese Technik sollte schon vor eineinhalb Jahren im Peugeot 3008 zur Anwendung kommen. Nun ist der 3008 leider eines der hässlichsten und platzverschwenerischsten Autos am Markt.
Halte diese Art des BEZAHLBAREN Hybrids als die bisher alltagstauglichste. Ausserdem ist die Lösung E-Antrieb auf die Hinterräder eine nette Allradvariante. Gleichzeitig Könnte der E-Motor auch die Schaltpausen des normalen Getriebes ausgleichen.
Wie gesagt, könnte. Wenn PSA wieder so lahm ist wie beim 3008, braucht die Konkurenz keine Angst zu haben.

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3liter 28.06.2012, 10:34
5.

Zitat von timbuktu
Wozu der Aufwand? BMW zeigt mit dem 520d Efficient dynamics edition, dass es auch ohne Hybrid geht. Ich fahre den Wagen mit deutlich unter 5 Litern im Praxisbetrieb (75% Langestrecke, Rest Kurzstrecke) ...
Das war auch mein erster Gedanke. Oder nehmen Sie einen 316d oder 318d ... da fahren Sie mit 4l/100 km durch die Gegend. Ohne Hybrid.

Und wenn ich bedenke, dass ich mit meinem 330d und 270 PS aus 2006 auch mit 5,5l durch die Gegend fahren KANN (ok, da muss einiges passen und ich mir Mühe geben), dann frag ich mich, wo hier jetzt genau der große Hybridvorteil lauert.

Hybrid ist bisschen so wie das Bio-Siegel auf Lebensmitteln: Eine Lizenz zum Geld drucken, die fast an Betrug grenzt.

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franneck 28.06.2012, 10:51
6.

Zitat von 3liter
Das war auch mein erster Gedanke. Oder nehmen Sie einen 316d oder 318d ... da fahren Sie mit 4l/100 km durch die Gegend. Ohne Hybrid. Und wenn ich bedenke, dass ich mit meinem 330d und 270 PS aus 2006 auch mit 5,5l durch die Gegend fahren KANN (ok, da muss einiges passen und ich mir Mühe geben), dann frag ich mich, wo hier jetzt genau der große Hybridvorteil lauert. Hybrid ist bisschen so wie das Bio-Siegel auf Lebensmitteln: Eine Lizenz zum Geld drucken, die fast an Betrug grenzt.
Sie müssen immer auf die Vergleichbarkeit achten. Wahrscheinlich fahren Sie bei ihren Knauserfahrten ein komplett anderes Fahrprofil ab, als es beim Test hier gemacht wurde. Ein Hybrid hat vor allem Vorteile im Stop & Go. Auf der Langstrecke bringt er dagegen fast nichts mehr.

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3liter 28.06.2012, 11:13
7.

Zitat von franneck
Sie müssen immer auf die Vergleichbarkeit achten. Wahrscheinlich fahren Sie bei ihren Knauserfahrten ein komplett anderes Fahrprofil ab, als es beim Test hier gemacht wurde. Ein Hybrid hat vor allem Vorteile im Stop & Go. Auf der Langstrecke bringt er dagegen fast nichts mehr.
Sie haben Recht. Der Vergleich hier sollte eigentlich eher in Richtung 318d Efficient Dynamics gehen. Und da fällt der Vorteil des Hybrid gegenüber dem konventionnellen Diesel leider nur marginal aus.

Hybridantrieb nichts weiter als eine Modeerscheinung, ansonsten ist es eine Totgeburt. Die (wahrscheinlich ferne) Zukunft liegt im reinen Elektroantrieb. Die einzige Frage für mich ist da nur, wie die dafür benötigte Energie mitgeführt wird. Ich bin mir aber relativ sicher, dass es keine Akkus sein werden.

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MarkInTosh 28.06.2012, 12:02
8. Realitätscheck...

Zitat von Wofgang
Interessantes Auto in die richtige Richtung. Aber warum muss es immer so ein großer Verbrenner sein. Ein kleinerer, eventuell sogar ein 1,3 l würden vollkommen aus reichen für die miesten Anwednungsfälle.
Für ein 1,7 Tonnen schweres Fahrzeug? Man möchte damit ja noch aus der Tiefgarage kommen können... ;-)

Zitat von
Und immer wieder die Frage, was ist so schwierig am rein elektrischen Antrieb mit einem wirklich kleinen Rangeextender. Man könnte sich viel gewicht und Kosten sparen.
Könnte man? Der Ihrer Idee folgende Opel Ampera ...

... ist deutlich kleiner als der Citroën DS5,
... wiegt +/- in etwa das gleiche,
... hat 36 KW weniger Systemleistung (da der Range Extender nicht zum Antrieb dient),
... hinkt um satte 50 km/h in der Höchstgeschwindigkeit hinterher und
... kostet über 6.000,- Euro mehr.

Und sobald man eine längere Strecke fährt. läuft der Range Extender permanent und sorgt im Mittel für einen deutlich höheren (Superbenzin-)Verbrauch, als beim DS5.

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MarkInTosh 28.06.2012, 12:05
9.

Zitat von timbuktu
Wozu der Aufwand? BMW zeigt mit dem 520d Efficient dynamics edition, dass es auch ohne Hybrid geht. Ich fahre den Wagen mit deutlich unter 5 Litern im Praxisbetrieb (75% Langestrecke, Rest Kurzstrecke) ...
Sie fahren dieses Auto so. Ich schaffe bei meinem Ford C-Max 1,6 TDCI auch locker Werte um 4,5 l/100km und darunter. Andere berichten von mehr als sechs, wieder andere von extrem genügsamen viel Litern auf 100 Kilometer. Fahrer und gewählte Strecke können enorme Verbrauchsdifferenzen ausmachen.

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