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Citymaut und Co.: Elf Ideen für menschenfreundlichere Städte
Paulo Amorim/ imago images

Weniger Lärm und Abgase, dafür mehr Lebensqualität: Dieses Ziel verfolgen Städte mit unterschiedlichen Methoden - und machen damit sogar das Autofahren angenehmer.

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vantast64 26.04.2019, 18:47
1. Macht wieder Tante-Emma-Läden auf!

Dann werden tote Seitenstraßen wieder mit Geschäften belebt, stehen nicht mehr Autos auf Bürgersteigen, ist die Luft besser und
es wird ruhiger, Leute lernen wieder zu Fuß einkaufen zu gehen, ohne wetterfesten Verpackungsmüll mitnehmen zu müssen, das Laufen verbessert die Gesundheit - es wäre zu vernünftig, deshalb wird nichts draus.

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dodgerone 26.04.2019, 18:57
2. Tja, wie so oft kann man nur neidisch ins Ausland blicken...

wenn es um Fortschritt geht. Bei uns wehrt man sich gegen kleinste Fortschritte... in anderen Ländern beschreitet man (neue) Wege... in Deutschland schläft man und hält sich für Bewahrer des Wohlstands....

Leute, die Verkehrswende kommt, ob es uns passt oder nicht. Also lieber gestalten als hinterherrennen. Die Innenstädte veröden wegen den AUtos und nicht ohne sie. Urbanes Leben braucht Platz...

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dodgerone 26.04.2019, 19:04
3. Tja, wie so oft kann man nur neidisch ins Ausland blicken...

wenn es um Fortschritt geht. Bei uns wehrt man sich gegen kleinste Fortschritte... in anderen Ländern beschreitet man (neue) Wege... in Deutschland schläft man und hält sich für Bewahrer des Wohlstands....

Leute, die Verkehrswende kommt, ob es uns passt oder nicht. Also lieber gestalten als hinterherrennen. Die Innenstädte veröden wegen den AUtos und nicht ohne sie. Urbanes Leben braucht Platz...

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Sibylle1969 26.04.2019, 19:07
4. Es geht, wenn man will

Ich bin schon lange der Meinung, dass ein Mehr an städtischer Lebensqualität nur mit weniger Autos zu erreichen ist. Um das umzusetzen, braucht es zum einen visionäre Kommunalpolitiker, die sich von überkommenen Vorstellungen (wie z.B. autofreie Innenstadt = Einzelhandelt tot) löst und sich auch mal etwas traut.

Zum anderen braucht es Anreize für Stadtbewohner, auf ein eigenes Auto zu verzichten. Das müssen sowohl positive Anreize sein (vernünftiges, preisgünstiges Alternativangebot bestehend aus Fahrrad, ÖPNV und Carsharing) als auch Kostenanreize sein. Ein Auto in der Stadt zu besitzen, muss daher deutlich teurer werden, und Parkflächen müssen verknappt werden.

Gut finde ich das Mobilitätkonzept in Helsinki, das quasi eine Flatrate für Bus, Bahn, Fahrrad usw. bietet.

Der Pendlerverkehr von außen kann durch Home Office-Regelungen und vernünftige Park & Ride-Möglichkeiten verringert werden. Wenn das Parken in der Stadt deutlich teurer ist als das Parken am Stadtrand + Kosten für den ÖPNV, dann wird das auf jeden Fall wirken.

Ich wage mir gar nicht auszumalen, wie schön Großstädte werden können, wenn deutlich weniger Autos auf den Straßen geparkt herumstehen.

Wo sind sie, die visionären Kommunalpolitiker, die diese Auseinandersetzung wagen?

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Einhorn 26.04.2019, 19:23
5.

In Deutschland ist ja schon das Tempolimit nicht denkbar, wie sollen da Verkehrsberuhigungen in die Köpfe der Menschen kommen? Der Deutsche misst "Fortschritt" in Größe und Gewicht seines Fahrzeugs, da kommt man nicht dagegen an.

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MathiasMai 26.04.2019, 19:24
6. Ein Traum

Es wäre so schön wenn es mehr solcher Beispiele gebe. In der Stadt unterwegs zu sein ohne Gestank Lärm und der Angst überfahren zu werden. Gerade mit den E-Bikes ist selbst für unmotivierte Leute gesorgt.

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daddeldumm 26.04.2019, 19:31
7. Bloß nicht!

Als Fußgänger graut mir vor diesen "menschenfreundlicheren" Städten. Seien es Radschnellwege (Foto2) oder Kreisverkehre (Foto 3), Radwege, die zugunsten der Radfahrer aber zur Lasten (und zur Gefahr) der Fußgänger gebaut werden (Foto 9, 11), autofreie Innenstädte (Foto 10)... alle solche Ideen enststehen aus der Haltung, daß der Straßenverkehr eine Problematik allein zwischen zwei beteilgten Gruppen, Radfahrer und Autofahrer, ist und die dritte Gruppe der Fußgänger / Passanten schlicht ignoriert oder gar unter die Radfahrer subsumiert werden könnte. In allen vorgestellten Beispielen der Verkehrsführung bildet die Entzerrung von Autofahrern und Radfahrern aber eine erhebliche Gefahr für die Fußgänger. (Versuchen Sie mal als leicht gehbehinderter Mensch, den albernen Zebrastreifen (Foto 11) zu nutzen.) Nein, eine "menschenfreundlichere" Stadt heißt in dieser kurzsichtigen Propaganda nur "fahrradfreundlicher". Eine fahrradfreundlichere Stadt ist aber mitnichten eine fußgängerfreundlichere Stadt. Jedenfalls ist meine "Stadt der Zukunft" definitiv fahrradfrei.

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daddeldumm 26.04.2019, 19:33
8. Bloß nicht!

Als Fußgänger graut mir vor diesen "menschenfreundlicheren" Städten. Seien es Radschnellwege (Foto2) oder Kreisverkehre (Foto 3), Radwege, die zugunsten der Radfahrer aber zur Lasten (und zur Gefahr) der Fußgänger gebaut werden (Foto 9, 11), autofreie Innenstädte (Foto 10)... alle solche Ideen enststehen aus der Haltung, daß der Straßenverkehr eine Problematik allein zwischen zwei beteilgten Gruppen, Radfahrer und Autofahrer, ist und die dritte Gruppe der Fußgänger / Passanten schlicht ignoriert oder gar unter die Radfahrer subsumiert werden könnte. In allen vorgestellten Beispielen der Verkehrsführung bildet die Entzerrung von Autofahrern und Radfahrern aber eine erhebliche Gefahr für die Fußgänger. (Versuchen Sie mal als leicht gehbehinderter Mensch, den albernen Zebrastreifen (Foto 11) zu nutzen.) Nein, eine "menschenfreundlichere" Stadt heißt in dieser kurzsichtigen Propaganda nur "fahrradfreundlicher". Eine fahrradfreundlichere Stadt ist aber mitnichten eine fußgängerfreundlichere Stadt. Jedenfalls ist meine "Stadt der Zukunft" definitiv fahrradfrei.

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nwz86 26.04.2019, 19:35
9. Sterbende Innenstädte

Eie Citymaut ist das dümmste, was man als Stadt machen kann. Tote Innenstädte, in denen keiner mehr einkauft weil jeder auf die grüne Wiese fährt, sind nicht gerade menschenfreundlich. Wer hat schon Bock durch verweiste Innenstädte, in denen sich Nagelstudio an Spielsalon an Dönerbude an Leerstand reiht zu wandeln? Alleine hohe Parkplatzkosten dank gieriger und unfähiger Stadtkämmerer und der Rückbau von Parkplätzen in den Städten sorgen bereits für immensen wirtschaftlichen und kulturellen Schaden in den Städten.

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