Forum: Auto
Citymaut und Co.: Elf Ideen für menschenfreundlichere Städte
Paulo Amorim/ imago images

Weniger Lärm und Abgase, dafür mehr Lebensqualität: Dieses Ziel verfolgen Städte mit unterschiedlichen Methoden - und machen damit sogar das Autofahren angenehmer.

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Sibylle1969 26.04.2019, 21:11
30. Wenn ich mir hier die ganzen Kommentare durchlese

Dann fürchte ich, dass die lebenswertere Stadt mit weniger Autos nicht so schnell kommen wird, weil es einfach zu viele bornierte Menschen gibt, denen jedweder Funken Vorstellungskraft fehlt, wie gut das sein könnte. Schade...

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JürgenHammerbeck 26.04.2019, 21:13
31.

Immer wieder Ideen, neue Ideen,
und dann werden diese Ideen genau auf dem Rücken derer ausgetragen, die schon wenig haben. Auf dem Rücken derer, die zur Arbeit fahren müssen und nicht unbedingt im teuren Ballungszentrum wohnen aber dort Arbeit haben.

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damic 26.04.2019, 21:15
32. Autofreie Innenstädte bedeuten eben nicht

... gleich Innenstädte ohne Geschäfte. Hier wird oft das Märchen davon erzählt. Für das Geschäftesterben sorgt schon der Internethandel mit jährlichen Zuwachsraten um die 10%.
In der Essenz geht es in den Städten um den Schwachsinn der zugeparkten Strassen mit Autos, die nur stehen. Diese Parkstreiffen gehören nun mal abgeschafft und den Menschen wie Fussgängern, Fahrradfahrern und ÖNV zurückgegeben. Wem es nicht passt soll dann einfach wieder auf‘s land ziehen, . Da kann er dann gerne seine zwei autos/ familie in seinem carport auf seinem Grundstück parken.

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Die linke Kobra 26.04.2019, 21:37
33. Für mich ist es Lebensqualität

Zitat von demokroete
wenn ich mit dem Auto bis vor meine Tür fahren kann, zur Arbeit und zum Einkaufen. Ich habe keine Lust, mir von diesen selbsternannten 'Menschenfreunden' vorschreiben zu lassen, wie ich zu leben habe. Die können gerne zu fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, das stört mich auch nicht.
so etwas Widerspruch möchte ich bei Ihnen doch anmelden. Aber vor allem möchte ich hinzufügen, dass es Lebensqualität ist, sich in der Natur aufhalten zu können, Spaziergang oder Wanderung, Ruhe finden, eigener Garten mit Gemüse und Obst je nach Bedarf, Baden im See, nicht überlaufene Stress-Stadt-Gartenwirtschaften, unbefestigte Wege, Vögel, usw.. Grüne sind halt Stadtmenschen und haben mit Natur nichts zu tun.

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Die linke Kobra 26.04.2019, 21:45
34. Zur Strafe aufs Land

Zitat von damic
Autofreie Innenstädte bedeuten eben nicht. .. gleich Innenstädte ohne Geschäfte. Hier wird oft das Märchen davon erzählt. Für das Geschäftesterben sorgt schon der Internethandel mit jährlichen Zuwachsraten um die 10%. In der Essenz geht es in den Städten um den Schwachsinn der zugeparkten Strassen mit Autos, die nur stehen. Diese Parkstreiffen gehören nun mal abgeschafft und den Menschen wie Fussgängern, Fahrradfahrern und ÖNV zurückgegeben. Wem es nicht passt soll dann einfach wieder auf‘s land ziehen, . Da kann er dann gerne seine zwei autos/ familie in seinem carport auf seinem Grundstück parken.
das sehe ich auch so. Ich weiß nur nicht worin die Strafe besteht. Gut man wird von Bettlern nicht angemacht, Obdachlose findet man auch nicht, Zeuge-Jehova.Missionierung fehlt auch, Demos gibt es nicht, mit Weltverbesserern wird man auch nicht konfrontiert, Öko-Läden fehlen auch, aber das muss man einfach aushalten.

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niewieda 26.04.2019, 22:00
35. Das Auto steht für Lebensqualität?

Wenn ich so manch einen Fettsack sich aus seinem SUV wälzen sehe auf dem kürzesten Weg zum Supertmarkt, dann kann ich über diese "Lebensqualität" nur lachen. Ich fahre absolut gerne mit dem Rad in die Stadt, brauche kaum Parkfläche und bin schnell überall hin. Raus aus der Kiste - drauf aufs Rad! SUV ist altbacken und spießig.

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Spiegulant 26.04.2019, 22:04
36. Wieso hat denn die autofreie Innenstadt in der Praxis geklappt?

Alle Nörgler sollten sich das einmal fragen: Wieso hat es denn in Gent geklappt? Wieso will die Genter Bevölkerung mehrheitlich (Hallo, Demokratie..!) mehr Fußgängerzonen?
Was man eher braucht, sind kostenlose Anwohnerparkplätze, die auch nicht von Besuchern zugeparkt werden.
Der Platz in der Stadt, und damit der Parkplatz, ist natürlicherweise eine begrenzte Ressource. Platz in der Stadt ist viel zu schade, um ihn mit Autos voll zu stellen.
Weniger Autos in der Stadt bedeuten, Radfahren könnten auf der Straße fahren anstatt auf dem Gehweg. Bedeutet, weniger Unfälle von Fußgängern mit Radlern. Unfälle mit Rädern sind aber weitaus weniger tödlich als Unfälle von Fußgängern mit Autos.

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stagedoor 26.04.2019, 22:04
37. Und in Bayern...

als Letztes. Ich lebe dort und prophezeie dass die heißgeliebte CSU und ihre Wähler mit deren Herzensüberzeugung dafür sorgen, dass spätestens in 60 Jahren die Städte autofrei werden. Das machen Sie aus Herzensüberzeugung (hatte ich das schon erwähnt?) und weil sie die Natur (Heimat!) so sehr lieben. Von dieser Herzensüberzeugung können wir uns alle eine Scheibe abschneiden. Oder wir demonstrieren friedlich, dann geht das schneller.

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hosenmatz15 26.04.2019, 22:07
38. Trauriges Deutschland

Eine schöne Idee aber im Autoland Deutschland nicht umsetzbar. Wie der kürzliche Fall des Abschmetterns eines Radfahrerfreundlicheren Verkehrs der Verkehrsministerien durch CDU/CSU zeigt, haben solche Konzepte in Deutschland keine Chance. Da wird lieber noch eine Strasse verbreitert und Parkplätze gebaut. Irgendwie hat die Verkehrsplanung hierzulande nicht ganz verstanden dass unter Verkehr auch andere Teilnehmer als Autos zählen.

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wahnbert 26.04.2019, 22:08
39. zu viele Autos in der Stadt

Das sind ja nicht nur Autos von Pendlern,
die Stadtbewohner besitzen ja auch welche. Werden am Wochenende benötigt. Fahrten in die Berge oder an die See. Macht das alles teuerer, dann können sich das nur wieder Gutverdiener leisten. Die alte Ordnung ist wieder hergestellt. Das Prekariat geht in den Stadtteilpark. Deutschland, ein Volk von Radfahrern. Wenn das keine Erfolgsstory ist.

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