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CO2-Emissionen: Bundesregierung will EU-Abgaskompromiss torpedieren
DPA

Gerade erst hatten sich die EU-Unterhändler und das Europäische Parlament auf neue Abgasgrenzwerte bei Autos geeinigt. Doch jetzt will Deutschland den Kompromiss kippen. Diplomaten reagieren empört.

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Germanenkrieger 26.06.2013, 18:32
1. Genau Richtig

Zitat von sysop
Gerade erst hatten sich die EU-Unterhändler und das Europäische Parlament auf neue Abgasgrenzwerte bei Autos geeinigt. Doch jetzt will Deutschland den Kompromiss kippen. Diplomaten reagieren empört.
Ich finde es bemerkenswert, das Länder, die überhaupt keine eigenen Kraftfahrzeuge herstellen darüber bestimmen wollen, wie denn die Abgaswerte von Kraftfahrzeugen aussehen sollen.
Diemeisten Länder der EU betriffts ja nicht, da keine eigene Automarken ;-)

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dunnhaupt 26.06.2013, 18:32
2. Die deutschen Geisterfahrer

Kein Wunder, dass es nie zu einer europäischen Einheit kommen kann, denn es ist Deutschland, das immer wieder dazwischen funkt.

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tthomas 26.06.2013, 18:34
3. Es ist kaum noch fassbar,

wie A. Merkel im Dienst von Autoindustrie, Banken usw. steht. Ich bin entsetzt, wie hier wieder der Großindustrie hofiert wird. Und hatten wir nicht gerade eine Flut, die uns auf den Klimawandel mit der Nase stieß? Der Bundeskanzlerin war das Klima schon immer egal!

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shardan 26.06.2013, 18:34
4. Im Klartext...

... man darf ruhig weiter große Mengen CO2 ausstoßen, Hauptsache, die "Premium"-Hersteller ("Wir sind Spitze - mit dem CO2Ausstoß") müssen nicht in Entwicklung investieren, die sie über Jahrzehnte verschlafen haben. Da muss die Umwelt eben sehen, wie sie zurecht kommt, BMW geht vor. Oh, am Rande - wieviel war in den schwarzen Köfferchen vom BMW, Daimler und Co?

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Stabhalter 26.06.2013, 18:35
5. wie gehabt

Zitat von sysop
Gerade erst hatten sich die EU-Unterhändler und das Europäische Parlament auf neue Abgasgrenzwerte bei Autos geeinigt. Doch jetzt will Deutschland den Kompromiss kippen. Diplomaten reagieren empört.
die Autolobby hat die Politik fest im Griff,so lange die Politiker in deren Aufsichtsräten sitzen,was ich für total falsch halte,die sollten lieber ihr Mandat richtig ausüben als sich die Taschen füllen bei DB,Opel,Ford ,BMW

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joG 26.06.2013, 18:35
6. Es wird interessant, wie....

....Europa sich weiter entwickelt. Solche Partikularinteressen wie der CO2 Ausstoß von Luxusautos lauern überall.

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petzman 26.06.2013, 18:36
7. Ach ja,

die arme krisengeschüttelte Autoindustrie. Wieviel Mrd. hatte sie gerade noch gleich mit der Abwrackprämie bekommen? Schön wäre es, wenn die merkten, dass größere und schwerere Autos nicht der Weg in die Zukunft sind. Zeit genug hatten sie.

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derbochumerjunge 26.06.2013, 18:36
8. Befehlsverweigerung

Die Bundesregierung übt Befehlsverweigerung gegenüber der EU? Das glaub' ich nie im Leben :-)

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boingdil 26.06.2013, 18:37
9. Es ist eben mehr als nur Klimapolitik

Eine richtige Balance zu finden ist hier das A und O. Klimaziele sind sinnvoll, auch für die Industrie. Sie rechtfertigen Investitionen in Innovation und damit bringen sie mittel- und langfristig Wettbewerbsvorteile.
Allerdings darf man auf dem Weg dahin auch nicht "verhungern". Und es ist eben auch Industriepolitik, Frankreich und Italien mit ihren dahinkrepelnden Autoindustrie gegen Deutschland. Es ist nicht nur leichte Kleinwagen vs. schwere Limousinen. Die Kleinwagen erreichen ihre besseren Werte nur wegen geringem Gewicht, nicht wegen guter Technik. Viele moderne Mittelklasselimousinen wie die E-Klasse oder 5er BMWs erreichen Verbrauchswerte die nur geringfügig höher als Kleinwagen sind, obwohl sie schwerer und leistungsstärker sind. Weil sie eben die Margen für Investitionen abwerfen. Wenn wir also diese Autos einfach als Klimakiller stigmatisieren, wird letztlich genau dem Klimaziel geschadet.
Ist halt manchmal nicht ganz so einfach wie es die grüne Gedankenwelt hätte.

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