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CO2-Emissionen: EU setzt schärfere Grenzwerte ab 2020 durch
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Die Unterhändler der EU-Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments haben sich auf einen neuen Grenzwert der CO2-Emissionen geeinigt: Bis 2020 soll der Ausstoß für Neuwagen auf 95 Gramm pro Kilometer sinken. Es gibt aber Ausnahmen.

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LT_Lt_Smash 25.06.2013, 22:23
40.

Zitat von kai_4711
Die EU-Grenzwerte finde ich gut, aber zu lasch. Insbesondere wird immer noch nicht die Erzeugung des Benzins/Diesels in die CO2 Biland eingerechnet.
Na der CO2 Austoß bei der Produktion und Entsorgung ihres Renaults und der Solarplatten wird ja auch nicht eingerechnet.
Zitat von kai_4711
Auch fehlen realistische Verbrauchstests.
Na dann umreißen sie doch mal kurz den Verbrauchstest, der den Realverbrauch aller Europäer ergibt.
Zitat von kai_4711
Verbrenner gehören idealerweise in Innenstädten verboten,
Warum? ein richtig dimensionierter Verbrenner, evtl Hybridisiert, schlägt den Wirkungsgrad ihres Autos um Längen. Allein die 10-15% Wirkungsgrad der Photovoltaik ist ein Witz. Evtl. wäre es für ihre CO2-Bilanz günstiger, wenn sie Solarthermie betreiben (75-80% Wirkungsgrad), die Heizung und Warmwasseraufbereitung im Haus abschalten, und mit nem Ram zur arbeit fahren.
Zitat von kai_4711
und der öffentliche Nahverkehr sollte ausgebaut und kostenlos sein.
dem kann ich mich anschließen
Zitat von kai_4711
Ich persönlich fahre mit meinem Renault ZOE und Naturstrom oder eigener Solarbetankung über die Mittagszeit schon heute zukunftssicher.
Hört sich nach nem ausgereiften Modell an, das von jedem angewendet werden kann und innerhalb der nächsten 3 Wochen Weltweit umgesetzt werden kann. Ich meß mal meinen Balkon zur Westseite aus. Da lassen sich betimmt zig kWh pro Tag produzieren. Außerdem ist die Investition dafür bestimmt so gering, das selbst der letzte H4'ler dafür genug in der Couch findet
Zitat von kai_4711
Spritpreise sind nicht mehr relevant für mich, ein schönes Gefühl.
Werden wir sehen, wie der Staat die Ausfälle aus der Kraftstoffsteuer kompensiert und ob es dann noch ein schönes Gefühl ist.

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Skarrin 25.06.2013, 22:46
41. Das deutsche Wintermärchen

Zitat von kreispunkt
Hoffentlich sorgt der ADAC schon für die kommenden Winter vor, wenn die ganzen Elektrokäufer bei Minustemperaturen in Scharen mangels Batteriekapazität liegenbleiben.
Witzigerweise haben sich die Auspuffprediger mit denselben Horrormärchen schon vor dem letzten Winter gegruselt, und dem vorletzten, und ...
Da ich kein Fan solcher Märchen bin, bin ich im Februar 2012 bei -22°C mit meinem E-Auto an größeren Mengen versulzter Diesel und nicht mehr startender Benziner einfach vorbeigefahren.
Zitat von kreispunkt
Wenn ich mir die erbärmliche Laufzeit und Lebenszeit moderner Handyakkus anschaue, kann ich nicht an einen nachhaltigen Erfolg von E-Mobilität mit Batterien glauben.
Keine Ahnung was Sie für erbärmliche Akkus verwenden, aber LiCo-Zellen im E-Auto setzt sowieso nur Tesla ein und selbst damit kommt man im Roadster auf 200tkm Lebensdauer.
Zitat von kreispunkt
Man sieht auch an der Bahn, wie teuer E-Mobilität ist.
Ach die Bahn ist wegen dem Strom so teuer?!
Dann müßten sie ja nur auf Dieselloks umsteigen und schon würde jeder Passagier fürs Fahren noch Geld bekommen.
Gut dass wir das endlich geklärt haben.

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cljaeggi 26.06.2013, 09:48
42. 3ltr-Autos gibts seit 1995

Mit einem Buget von 2mio€ und knapp 30 Mitarbeitern hat SwissAuto 1995 den SmiLe für Greenpeace gebaut. Der umgebaute Twingo braucht weniger als 3ltr, mit einem leichten Gasfuss sind auch 2,4ltr/100km machbar, reel rausgefahren von Oslo nach Portugal. Erreicht wurde das ohne Vmax oder Beschleunigung zu beschneiden, der Motor ist durchzugsstärker als das Original! Die Abgaswerte sind auch sehr gut..
Die Autoindustrie behauptet keine 4ltr-Autos bauen zu können, schon doof dass es 2,5ltr Kisten seit 17 Jahren gibt. Zusammen mit einem kleinnen Emotor liesse sich der Verbrauch weiter drücken.

Die OEMs kennen den SmiLe und haben dieses Konzept ganz tief in ihre Giftschränke versenkt, machen seit 17 Jahren Vogel Strauss Politik.

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Skarrin 26.06.2013, 10:10
43. Gesamtbilanz

Zitat von LT_Lt_Smash
Na der CO2 Austoß bei der Produktion und Entsorgung ihres Renaults und der Solarplatten wird ja auch nicht eingerechnet.
Na der CO2-Ausstoß Ihres Ram(?), seines platinhaltigen Katalysators etc. wird ja auch nicht eingerechnet.

Beim Verbrenner entfallen allerdings auch etwa 3/4 der Emissionen und des Energieverbrauchs auf den Betrieb und nur 1/4 auf die Produktion (google "Sachbilanz Golf A4").

Zitat von LT_Lt_Smash
Na dann umreißen sie doch mal kurz den Verbrauchstest, der den Realverbrauch aller Europäer ergibt.
Spritverbrauch berechnen und Autokosten verwalten - Spritmonitor.de
Nicht europäisch aber realer als die Herstellerangaben.

Zitat von LT_Lt_Smash
Warum? ein richtig dimensionierter Verbrenner, evtl Hybridisiert, schlägt den Wirkungsgrad ihres Autos um Längen.
Können Sie diese Behauptung auch belegen, oder müssen wir einfach so fest daran glauben wie Sie?

Zitat von LT_Lt_Smash
Allein die 10-15% Wirkungsgrad der Photovoltaik ist ein Witz.
Aber ein guter, denn da ich keinen Primärenergieträger vorne reinschaufeln muß um hinten Strom heruaszubekommen, ist der Wirkungsgrad nach Ablauf der energetischen Amortisationszeit 100%.

Zitat von LT_Lt_Smash
Evtl. wäre es für ihre CO2-Bilanz günstiger, wenn sie Solarthermie betreiben (75-80% Wirkungsgrad), die Heizung und Warmwasseraufbereitung im Haus abschalten, und mit nem Ram zur arbeit fahren.
Noch günstiger ist es, Solarthermie zu betreiben UND elektrisch zu fahren.

Zitat von LT_Lt_Smash
Hört sich nach nem ausgereiften Modell an, das von jedem angewendet werden kann und innerhalb der nächsten 3 Wochen Weltweit umgesetzt werden kann. Ich meß mal meinen Balkon zur Westseite aus.
Also nur weil das Modell für Sie nicht funktioniert, darf es auch kein anderer machen?
Klingt als wären Sie im Kommunismus indoktriniert worden - Trabbi für alle...
Sicher fordern Sie demnächst auch ein Verbot von Rasenmähern da Sie die auf Ihrem Westbalkon ja auch nicht nutzen können.

Zitat von LT_Lt_Smash
Werden wir sehen, wie der Staat die Ausfälle aus der Kraftstoffsteuer kompensiert und ob es dann noch ein schönes Gefühl ist.
Eine allgemeine PKW-Maut wird irgendwann kommen, die CSU (und nicht die Bösengrünen!) wollten sie ja schon ins Schwarzwählertäuschungsprogramm reinschreiben.

Aus Angst davor jetzt lieber Ram statt Zoe zu fahren ist aber ähnlich intelligent wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

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Olaf 26.06.2013, 10:12
44.

Zitat von cljaeggi
Mit einem Buget von 2mio€ und knapp 30 Mitarbeitern hat SwissAuto 1995 den SmiLe für Greenpeace gebaut. Der umgebaute Twingo braucht weniger als 3ltr, mit einem leichten Gasfuss sind auch 2,4ltr/100km machbar, reel rausgefahren von Oslo nach Portugal. Erreicht wurde das ohne Vmax oder Beschleunigung zu beschneiden, der Motor ist durchzugsstärker als das Original! Die Abgaswerte sind auch sehr gut.. Die Autoindustrie behauptet keine 4ltr-Autos bauen zu können, schon doof dass es 2,5ltr Kisten seit 17 Jahren gibt. Zusammen mit einem kleinnen Emotor liesse sich der Verbrauch weiter drücken. Die OEMs kennen den SmiLe und haben dieses Konzept ganz tief in ihre Giftschränke versenkt, machen seit 17 Jahren Vogel Strauss Politik.
Wenn das so ein einfaches und sicheres Geschäft ist, fragt man sich natürlich warum Greenpeace und Swissauto den Smile dann nicht verkaufen.

Geld genug haben die und wenn das so ein Bombengeschäft ist..?

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Olaf 26.06.2013, 10:18
45.

Zitat von Jochen Binikowski
Wenn man schon unbedingt den CO2-Ausstoss der PKW senken will gibt es eine gaaanz einfache Lösung: Unter Einhaltung einer realistischen Übergangsfrist können nur noch PKWs und SVUs mit einem Realverbrauch von unter 8 Liter von der Steuer abgesetzt werden. Also Firmenwagen, Pendlerpauschale usw. Egal wie alt das Auto ist, Diesel oder Benziner. Wer dann ein Modell mit höherem Verbrauch fahren will kann das tun, muß aber alles aus versteuertem Geld bezahlen. Dazu könnte man noch die KFZ-Steuer auf den Spritpreis umlegen.
Man will die Kuh ja melken und nicht schlachten.

Diese Klimageschichte ist eine prima Grundlage für Steuer- und Abgabenerhöhungen auf breiter Front. Noch besser ist, niemand kann Ergebnisse erwarten. So zahlen wie Ökosteuern, EEG-Umlagen, schrauben Quecksilberhaltige Sparbirnen in unsere Wohnungen und wenn es dann ein Hochwasser gibt wie jetzt, hat man eben nicht genug getan und ist selber schuld.

Ein Zeichen, dass man noch mehr zahlen muss. Ganz klar.

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n+1 26.06.2013, 10:58
46. Hauptsache, es schadet den Deutschen

und baut dort Arbeitsplätze ab.
Ein S-Klasse braucht viel mehr Sprit als ein Twingo.
Aber wer den Gesamtausstoß senken will muss auch berücksichtigen, dass es viel mehr Twingos als S-Klassen gibt.

Folglich ist ein Grenzwert von 95 so beschaffen, dass die Hersteller der vielen Kleinwagen fast gar keinen Fortschritt zeigen müssen, die Hersteller der Premium-Marken aber sehr viel. Es ist zielführender, den
"Kleinen" dann max. 50 vorzuschreiben.

Trotzdem könnte diese Deutschfeindlichkeitsorgie der Franzosen nach hinten losgehen.
Das Siegerfahrzeug in Le Mans war schon ein Hybrid. Die gleichwertigen
Toyotas auch.

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e-ding 26.06.2013, 11:55
47. ...

Wenn ich das hier so lese, sollte ich mir wohl etwas früher als geplant, einen schönen V8 kaufen.

Der Wahn scheint nun doch, etwas schneller als gedacht, um sich zu greifen.

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Direwolf 26.06.2013, 12:36
48. Teilweise tut es weh

Zitat von n+1
und baut dort Arbeitsplätze ab. Ein S-Klasse braucht viel mehr Sprit als ein Twingo. Aber wer .....
was man hier so lesen muß.
Jeder Hersteller bekommt einen eigenen Zielwert, der am Durchschnittsgewicht seiner Neuwagenflotte orientiert ist. Wenn er den überschreitet muß er ziemlich hohe Strafen zahlen. Umgerechnet beträgt die Strafe ab 2018 ca. 475 Euro pro Tonne CO2.
Der Zielwert berechnet sich nach einer vorgegebenen Formel:

Herstellerspezifischer Zielwert für 2020 = 95 gCO2 + 0,0333*(Durchschnittsgewicht aller im Jahr 2020 verkauften Neuwagen des Herstellers - Durchschnittsgewicht aller in der EU verkauften Neuwagen in den Jahren 2017 bis 2019)

Ein Kleinwagenhersteller wie Fiat bekommt also einen Zielwert der unter 95g liegt, BMW hingegen wohl einen der über 95 g liegt.
Angenommen, dass sich an den Fahrzeuggewichten nichts ändert, bekäme FIAT einen Zielwert von 87g, BMW einen von 101g. Das stellt für beide eine Reduktion um 27% gegenüber dem Zielwert von 2015 dar.

Richtig ist allerdings, dass es für die Hersteller großer Fahrzeuge schwerer ist, die geforderten Zielwert zu erreichen, da 100kg Mehrgewicht etwa 9 - 11 gCo2 mehremission verursachen und auch die Komfortanforderungen der Kunden deutlich höher sind.

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alucard0390 26.06.2013, 14:40
49. Ja hübsch hier

Habt einen an der Waffel ohne AKW ist der Strom aus Biostrom kaum zu beschaffen zumindest nicht wenn alle deutschen ein E-auto fahren. CO2 ist auserdem wie jeden Chemiker und etwas intelligenten Menschen bekannt ist ein kühlendes Gas, dass soll also was erwärmen? Ernsthaft?
Mein Auto hat einen CO2 Ausstoß von 170gramm und ist damit weit über den Angaben ist aber eigentlich mit 6,5-7,5 Litern benzin sparsam. Zumindest für die große.
Ich Tanke auch nur Super plus die Bio-Plörre könnt ihr euch behalten und solange es in Ländern Menschen gibt die verhungern gehe ich den Bio-Zeug aus den weg. Ihr solltet euch mal um wichtige Dinge Gedanken machen und nicht um den pseudoklimawandel den es nicht gibt wir haben eher eine klimaverschiebung durch die Drehung der Erde. Der Nordpol schmilzt ab und wird irgendwann wieder bewohnbar und woanders wird ein neuer Pol entstehen. Darum schneit es in Bereichen wo nie Schnee lag und wir bekommen immer weniger davon das ist so da sich da Klima dreht.

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