Forum: Auto
CO2-Entscheidung der EU: Berlin will lieber Diesel als Klima schützen
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Wie viel Abgase dürfen Autos künftig noch ausstoßen? Vor dem entscheidenden Treffen der EU-Umweltminister überlässt ausgerechnet die Autonation Deutschland die Führung anderen.

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carranza 09.10.2018, 10:04
260. Doch was bedeutet das langfristig für den Autohalter?

"Die EU-Kommission will die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent senken."

2030 erreichen wir in 12 Jahren. Das würde bedeuten, ein heute frisch zugelassenes Auto könnte die Vorgaben ab 2030 gar nicht mehr erfüllen. Dann würde das Auto aber gerade mal erst 12 Jahre alt und obwohl es fahrtüchtig und verkehrssicher ist, zu Schrott erklärt!
Etwas mehr Nachhaltigkeit sollte schon drin sein, etwa alles was dann noch technisch einwandfrei funktioniert und den Normen zum jeweiligen Zulassungszeitpunkt entspricht, weiterhin zugelassen sein.
Sonst ist das politische Obsoleszenz und man sollte die Verflechtungen der Politiker, die solche Forderungen stellen, mit der Industrie auf den Prüfstand stellen.

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curiosus_ 09.10.2018, 10:06
261. Politik und klug?

Zitat von marcaurel1957
Glücklicherweise ist die Politik so klug, die Dinge mit Maßund Ziel zu betreiben. Wir brauchen die Automobilindustrie um die Konzepte der Zukunft überhaupt bezahlen zu können. Auf dem Weg zu noch weniger Emissionen sind eben Kompromisse nötig. Schwätzer, die hier von „Autmafia“ schwadronieren, bringen uns keinen schritt weiter, sondern offenbaren nur ihre Unwissenheit...
Indem man Emissionsgesetze macht, die bei gesetzeskonformer Anwendung später, aufgrund auch von derselben "klugen Politik" gemachter Immissionsgesetze, zu massiven Fahrverboten führen?

Na ja, bisher habe ich unter der Definition von "klug" eher das Gegenteil verstanden. Aber wenn Sie meinen wird das sicherlich stimmen.

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SteveCrj 09.10.2018, 10:07
262. Eine längst von allen Fakten befreite Diskussion...

Die aktuelle Diskussion wird irgendwann als die größte Dummheit der europäischen Geschichte bekannt werden. Im Vergleich zur Industrie und v.a. der Kohleverstromung ist der Kfz-Anteil am CO2-Ausstoß verschwindend gering. Aber man hat sich nun ja auf die Autoindustrie eingeschossen und die Presse macht gründlich mit. Wir schaffen die individuelle Mobilität ab, oder träumen von nicht existierenden E-Auto Luftschlössern, während in den Schwellenländern die Bevölkerung explodiert und man sich einen Dreck um das CO2 schert. Die 30 % bis 2030 machen Sinn, mit dem Dieselbashing muss Schluss sein (6d Temp-Fahrzeuge wurden alle als sauber gemessen, auf der Straße!) und bis 2030 wird es sicher Fortschritte bei Batterietechnologien, Ladeverfahren etc. geben, sodass der Mobilitätswandel schaff- und bezahlbar sein wird. Bis dahin könnte man ja z.B. alle deutschen Kohlekraftwerke abschalten. Damit wäre der größte Brocken des deutschen CO2-Ausstoßes schonmal weg.

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tosi01 09.10.2018, 10:07
263. Trägt die Erodion unseres Bildungssystems jetzt seine Früchte ???

Ich zweifel ja nicht am Klimawandel, sehr wohl aber daran, dass der Wandel durch Menschen verursacht wird. Es gab immer wieder periodisch auftretende Veränderungen im Weltklima – ganz ohne jegliche menschliche Einflüsse. Die Behauptung des Klimawandels durch den Menschen ist m.M. n.eine riesige große Lüge. Ich bin dennoch in toto für den Umweltschutz und dafür dass wir unsere Umwelt schützen. So müsste es in meinen Augen z.B.auch unbedingt und konsequenterweise verboten werden, dass z.B. von Norddeutschland tagtäglich Schweine unter unerträglichen Um-und Zuständen in den Süden und ebenfalls tagtäglich in umgekehrter Richtung in den Norden gekarrt werden! Es muss weiterhin an der Entwicklung von sparsameren und umweltfreundlichen Motoren gearbeitet werden. Und Betrug muss selbstverständlich strafrechtlich verfolgt werden. Der angeblich von Menschenhand verursachte Klimawandel ist lediglich eine ganz billiger Rechtfertigungsgrund, um Billionen von $ / Euro zu generieren. Der Emissionsrechtehandel, der ja zur Emission einer bestimmten Menge berechtigt, ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Was der Eine an Mengen einspart, darf der Andere entgeltlich nutzen. Fürwahr eine Lizenz zum Gelddrucken !! Mehr nicht. Zudem verweise ich u.a. auf einen Vortrag des norweg.-amerik. Nobelpreisträgers der Physik, der den Klimawandel als größte Lüge bezeichnet. Mögen die Bürger sich doch nicht ständig in die Irre leiten und Alles vorbehaltlos googeln. Schauen sie sich bitte umfänglich die ganzen publizierten Beiträge an und stellen sich anschließend die Fragen: „Waren diese Beiträge in seinen Argumentationen logisch, schlüssig, überzeugend etc. und cui bono ??“ Dann müssten die Leser/Zuschauer eigentlich ebenfalls zu der Überzeugung kommen, dass sie belogen und betrogen wurden und werden. Lassen sie bitte ihre in der Schule erworbenen Kenntnisse in Physik etc. zur Entfaltung kommen, dann müssten sie eigentlich zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, dass wir des Geldes wegen belogen/betrogen werden. Oder trägt das schlechte Schulsystem in Deutschland etc. jetzt seine Früchte ? Angstmacherei ist ein Geschäftsmodel der „Klimawandel durch Menschenhand“ Befürworter – leider.

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anders_denker 09.10.2018, 10:08
264. Fehlinformationen wie zu Zeiten der Nazis, SED etc.

Diesel stößt bei gleichem Energiegehalt WENIGER CO2 aus als ein Benziner.
Abgesehen davon sollte man mal überlegen ob die ganzen profilierungssüchtigen Politiker der EU auch nur halbwegs selbst CO2 neutral agieren.
Weiterhin fallen die europäischen Länder beim Weltweiten Ausstoß weit nach hinten ab. Dumm, Klima kennt keine Grenzen. Hauptsache Aktivismus zeigen statt langfristig Strategien entwickeln und diese regelmäßig einem Review zu unterziehen.

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#hotteffm 09.10.2018, 10:09
265. Das Aus für Benzin-Autos

Hier wird nur über die "bösen" Dieselmotoren gesprochen. Letztlich ist es aber so, dass der CO2 Ausstoß von Benzinmotoren (CO2 in kg pro 100km) deutlich höher ist als von Dieselmotoren (https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/auto-co2-ausstoss/). Wenn man das mal konsequent verfolgt, müssten dann zukünftig zu allererst Benzinmotoren verboten/reglementiert werden. Logischerweise kann so etwas nicht funktionieren, da das Auto heute zum alltäglichen Gebrauch dazu gehört. Die deutsche Regierung sollte sich eher mal überlegen, ob sie nicht umweltfreundliche Technologien im Auto fördert, z.B. Förderung für die Automobilhersteller mit Rückzahlungsverpflichtung der Subvention über einen bestimmten Zeitraum. Dabei sollten weniger Elektromobilität gefördert werden als vielmehr Wasserstofftechnologie, möglicherweise unter Verwendung bzw. Anpassung der heutigen Motoren. Das wäre deutlich industriefreundlicher und letztlich mit weniger weiteren Kosten verbunden als bei der Elektrotechnologie (Ausbau der Elektronetzinfrastruktur, zeitliche Schiene etc.). Mit Anreizstrukturen schafft man vielmehr als durch ständige Verbote, die durch die Regierung oder die EU erlassen werden.

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PETERJohan 09.10.2018, 10:10
266. Arbeitslosigkeit und

Etwas bessere Luft.Bleibt im Urlaub im Land und meidet das Flugzeug.Es gibt eine menge andere Stellschrauben,die für das Klima eine Rolle spielt.Wichtige auf das Klima einfluss nehmende Faktoren zuerst in Angriff nehmen.Kein Flug mehr über kurze Entfernungen undIsolierung der Häuser usw

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axelmueller1976 09.10.2018, 10:11
267. Sie haben völlig Recht

Zitat von apfeldroid
Deutschland ist ein Fleck auf der Karte mit der Größe von einem Kleinfingernagel - will aber die Welt retten (und zwar die ganze). Am besten alles verbieten oder vorschreiben
Deutschland liegt bei CO2 Ausstoß in der Welt bei 2,2%. China liegt bei 28,2 % wie wollen wir da die Welt retten .In China sollte der Hebel angesetzt werden.

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prisma-4d 09.10.2018, 10:11
268. ...ist Deutchland (noch) eine Industrienation?

Wenn ich mir Ihren Beitrag so ansehe, dann erkenne ich Ihren Wunsch das dem nicht so sei! Unser modernes bequemes aufreibendes Leben hängt viel mit Mobilität zusammen. Im Prinzip gebe ich Ihnen Recht was Nahverkehr, Bahn und Radfahren betrifft.... wenn man sich in Metropolen bewegt. Derzeitig gibt es kein Land auf der Welt welches das Mobilitätsproblem mit den genannten Mitteln einigermaßen gelöst hätte (Stadtstaaten mal ausgenommen). Wir Menschen brauchen den Zusammenbruch um neu Anfangen zu können (siehe Fukushima, und nicht mal da hat es funktioniert).

Und es kommt noch ein Umstand hinzu. Es gibt Gesellschaften die sehr wenig CO2 pro Person in die Luft pusten. Aber glauben Sie mir, da möchte Sie nicht leben.

Weiterhin verurteile ich den Begriff "Klimakatastrophe". Es ist eine "Klimaentwicklung" die der Mensch in die Wege geleitet hat. Möglicherweise schon vor tausenden von Jahren (siehe ausgebliebene Eiszeit) und heute offensichtlich auf einen Höhepunkt zusteuert.

Es ist aber ein Irrglaube das wir als Individuen als 100Millionen unter 6 Milliarden irgend etwas ausrichten, gerade vor dem Hintergrund, dass die Mehrheit der Bevölkerung erst anfängt es uns gleich zu tun.

Aus technischer Sicht bleibt uns nur, dafür zu sorgen das die mutmaßlich unvermeidbare Klimaveränderung für UNS ein überleben ermöglicht, denn genau dass werden alle ANDEREN auch machen. Je nach Klimazone werden die Maßnahmen unterschiedlich sein.

Und vergessen wir eins nicht, ein Vulkanausbruch und wir könnten die nächsten Jahre (wie schon im Mittelalter geschehen) einen Art "Nuklearen Winter" erleben.

Zusammengefasst: Jede CO2-reduzierung die Deutschland unternehmen könnte wird keine Auswirkung auf die Klimaentwicklung haben. Was aber deutsche Politik machen könnte: sich auf die Klimaveränderung vorbereiten.

Und ja, Radwege, ÖPNV usw. gehören ausgebaut. Nicht aber des Klimas wegen sondern um Mobilität "Menschlicher" zu machen. Und zur Menschlichkeit würde auch gehören es "gerechter" zu machen. Jeder, egal ob Manager, Politiker oder Müllwerker oder Kleinkind müßte dann ein CO2 Kontingent zugewiesen bekommen... und mehr dürfte er dann nicht verbrauchen. Vorbei mit den Vielfliegern, SUV-Junkies, 2. Urlaubsreise... Das wäre gerecht! Meinetwegen kann der Familienvater das CO2 Kontingent dann für teueres Geld an den Manager verkaufen... wäre ein schönes Einkommen..... und Sozialismus pur. Keine Gesellschaft würde diese Form von Gleichheit vertragen! Das wissen wir zwischenzeitlich weil ja schon die "weichgespühlte" Version gescheitert ist.

Die Welt wird den Weg des unvermeidlichen gehen. Wie der Weg aber aussieht... darauf haben WIR keinen Einfluß, auch wenn wir uns es noch so sehr wünschen!

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marcaurel1957 09.10.2018, 10:11
269.

Zitat von rosenblum
Tja, und schon wird's persönlich. Die unsinnige Aussage stammt von Ihnen. Der Rückschluss ist so logisch, als wenn ich behaupten würde, dass Deutschland erfolgreich war, weil wir alle Nazis waren. Das wäre mindestens ebenso "dümmlich" (Zitat). Aber ums kurz zu machen: Sie sind also der Meinung, dass es verzeihlich ist, wenn man mit Lug und Trug Milliarden verdient, die man dann durch Kursverluste, Strafzahlungen und Gerichtsverfahren (vor allem in den USA) wieder los wird. Zahlt alles der Kunde. Sie glauben, dass der Kult ums Rasen, den man seit der letzten Öl-Krise (80er) pflegt, unternehmerisch weitsichtig war. Sie glauben, dass der Kult um den SUV, der jetzt vorherrscht, zeitgemäß ist? Sie sind der Ansicht, dass es richtig war sich von Seiten der Autoindustrie gegen jeden Fortschritt (Katalysatoren, Abgastests, Tempolimits) mit allen Mitteln vehement zu wehren, anstatt darin einen Zukunftsmarkt zu erkennen? Frag nur...
Die Fragen sind die falschen....

Klar ist, dass jede Firma die manipulierte Produkte in den Markt bringt, dies zu korrigieren hat und sanktioniert werden muss....deshalb Menschen oder Unternehmen zu verteufeln ist aber dumm und selbstzerstörterisch.

Ich halte nichts von Rasen abwr schätze es schon, mit Tempo 160 sher komfortabel mit meinem 5 er BMW Diesel (6 d temp) über die Autobahn zu gleiten....ich habe auch nichts gegen SUVs....

Die deutsche Autoindustrie war immer erfolgreich, weil sie alle Zukunftsmärkte erkannte und dort Global Player war....das sie auch Ihre Interessen schützte war nur natürlich

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