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CO2-Entscheidung der EU: Berlin will lieber Diesel als Klima schützen
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Wie viel Abgase dürfen Autos künftig noch ausstoßen? Vor dem entscheidenden Treffen der EU-Umweltminister überlässt ausgerechnet die Autonation Deutschland die Führung anderen.

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blueshift774 09.10.2018, 10:15
280. Völlig bekloppt

Diesel und Benziner müssen vollständig auf Zero Emission gebracht werden. Beim Diesel, an erster Stelle - nicht NOX! - die Nullreduktion von Nano-Feinstaub, weil dieser das Erbgut beschädigt und Krebs erzeugt. An zweiter Stelle muss der geringfügige CO2-Ausstoss auf Null gebracht werden. An dritter Stelle kommt NOX, um Ballungszentren zu schonen. NOX ist nicht klimawirksam! Beim Benziner müssen ebenfalls CO2-Ausstoss und Feinstaub auf Total Zero Emission reduziert werden. Alle Altfahrzeuge - ob Diesel oder Benzin - müssen vollständig auf Zero Emission umgerüstet oder vollständig aus dem Verkehr gezogen werden und zwar sehr schnell!
Die Kosten für diesen Klimaschutz müssen zu Dritteln von Kunden, Industrie und Staat getragen werden, weil sie uns alle gemeinschaftlich betreffen. Wer einen Gebrauchten hat, bekommt unter Zuzahlung eines Drittels der Gesamtkosten einen gleichwertigen Neuen oder ohne Zuzahlung ein kleineres Fahrzeug. Der Staat flankiert durch gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80/100. Das führt zu leistungsärmeren Fahrzeugen. Damit wird auch der Zero Emission Prozess preisgünstiger.
Bei Kohlekraftwerken wir ebenfalls inkompetent argumentiert! Nicht Abschaltung steht an erster Stelle, sonder Zero Emission!! Die Technologie kann aus der Automotive-Industrie übernommen werden. Die Kraftwerke bekommen statt Schornsteine eine kleine, modulare "Filterfabrik", die den CO2-Ausstosse auf Null bringt. Im zweiten Schritt werden die Kraftwerke auf Gas oder Wasserstoff-Brennstoffzellen umgebaut. Daher ist North Stream extrem wichtig! Bei Wasserstoff-Technik wird mit Sonnenenergie Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt und danach als Wasser rückgeführt (resourcefrei). Die Filterfabrik verschwindet. Dafür bekommt das Kraftwerk einen Park mit Sonnenkollektoren o.ä.

Es gibt keine "Alternative Energie"!

Die Erde ist ein geschlossenes System, das ausschließlich Sonnenenergie bezieht. Alle Energiewandlungsprozesse müssen auf Energieeffizienz getrimmt werden, bis die Menge Sonnenenergie ausreicht, die wir erhalten. Das sind 4.6 Millionen Tonnen an Strahlungsenergie pro Sekunde!! Wir benötigen daher einen Wirtschaftskreislauf mit: "Total Zero Emission - Total Energy Efficiency und Total Resource Protection" - No Waste! Und das Ziel der "Total Zero Emission" muss in dieser Legislaturperiode erzielt werden - ohne Wenn und Aber!!

So einfach isses!

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der-junge-scharwenka 09.10.2018, 10:15
281.

Zitat von eulenspiegel1979
Eine Lösung hätte sein könne, für alle Diesel, die ab 2019 gebaut und verkauft werden, eine Hardwarelösung einzubauen. Alle bis dahin verkauften Fahrzeuge könnten Bestandsschutz unterliegen.
Bestandsschutz kann es nur für etwas geben, was irgendwann mal legal war. Daran dürfte es hier aber doch fehlen!

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Christoph 09.10.2018, 10:16
282.

Ist das Hauptthema des Artikels eigentlich die Senkung des CO2-Ausstoßes, oder die Fortführung der Anti-Diesel-Kampagne? Falls ersteres, warum werden ausgerechnet die Diesel-Fahrzeuge erwähnt, aber nicht die Benziner, obwohl die Diesel in Sachen "Weniger CO2-Ausstoß" die Nase immer noch vor den Benzinern haben?

Abgesehen davon muss man sich mal Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen zumindest heute noch die Akku-Produktion und wohin der Ausbau führen würde. Wie ich letztens gesehen habe, wird nämlich der weitaus größte Anteil an Lithium in Chile gewonnen, unter einem riesigen Verbrauch an Grundwasser in einem sowieso schon wasserarmen Gebiet.

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citi2010 09.10.2018, 10:16
283.

Zitat von apfeldroid
Deutschland ist ein Fleck auf der Karte mit der Größe von einem Kleinfingernagel - will aber die Welt retten (und zwar die ganze). Am besten alles verbieten oder vorschreiben
Den Artikel auch gelesen?

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haarer.15 09.10.2018, 10:16
284.

Zitat von Ionyx
Also meiner Ansicht nach, bräuchte man ganz im Gegenteil viele Leute um Strategien und Lösungen zu erarbeiten, wie die Dreckschleudern entweder umweltfreundlicher zu bekommen sind oder um sich tatsächlich handfeste Lösungen zu überlegen, die zudem noch umgesetzt werden müssen. Immer mit diesem erhobenen Finger "Arbeitsplatzvernichtung" zu kommen ist totaler Blödsinn. Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere - aber natürlich; in 80 Jahren dürfen die Menschen dann "50 Jahre Arbeitsplatz" atmen...
Genau - Arbeitsplatzvernichtung ist immer das Totschlagargument Nummer eins. Dann noch Bürokratie, Umsetzbarkeit und rechtliche Fragen. Was anderes hat diese Auto-Lobby nicht auf Lager. Innovative Lösungen wurden hierzulande doch jahrelang verschlafen.

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marcaurel1957 09.10.2018, 10:17
285.

Zitat von curiosus_
Indem man Emissionsgesetze macht, die bei gesetzeskonformer Anwendung später, aufgrund auch von derselben "klugen Politik" gemachter Immissionsgesetze, zu massiven Fahrverboten führen? Na ja, bisher habe ich unter der Definition von "klug" eher das Gegenteil verstanden. Aber wenn Sie meinen wird das sicherlich stimmen.
Dies waren europäische Gesetze, für die man natürlich auch Gründe hatte....ob dies sinnvoll - klug ist hier die falsche Kategorie“ mag dahingestellt bleiben

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curiosus_ 09.10.2018, 10:17
286. Stimmt

Zitat von tailspin
Die problematischen Motoren sind die kleinen aufgeladenen Dieselmotoren, die ihre Leistung aus hoeherer Verdichtung und Verbrennungstemperaturen erzielen. Das sind die NOx Schleudern. Allerdings sind diese moeglicherweise im Verbrauch besser als die grossen Motoren. Man kann nicht alle Parameter gleichzeitig optimieren.
Aber man kann, mit Aufwand, einen ins schlechte "optimierten" Parameter (wie z.B. NOx) in einem zweiten Schritt nachträglich optimieren. Nennt sich Abgasnachbehandlung, kostet Geld und Hirnschmalz und führt z.B. zur Euro 6d-Konformität.

Wenn man natürlich Gesetze macht, die auf reale Emissionen auf der Straße keine Rücksicht nehmen, führt das zwangsweise zu dem was derzeit Probleme macht. Ganz einfach deshalb, weil die Firma die unnötig viel "Geld und Hirnschmalz" (unnötig im Sinne der Gesetzeskonformität) investiert ganz schnell weg vom Fenster ist, weil sie ihre Produkte nicht mehr zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten kann.

Sollte eigentlich jedem klar sein. Wobei ganz offensichtlich die Spezies "Politiker" nicht in die Kategorie "jedem" fällt.

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redrat69 09.10.2018, 10:18
287. Herr Traufetter

wir wissen, dass sie ein Gegner der deutschen Automobilindustrie sind und diese lieber heute als Morgen abgestellt wissen möchten. Erklären Sie uns doch einmal, was der Zusammenhang zwischen Diesel und CO2 ist, außer dass der Diesel hier sogar arg Punkten kann aufgrund geringer Abgabe? Ich glaube Ihnen ist jeder Populismus recht, um Ihren Feldzug zu führen. Eine Gegendarstellung wäre mal sehr anständig und beachtenswert!

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der-junge-scharwenka 09.10.2018, 10:18
288.

Zitat von ulrich g
Es sollte heißen: ... die ungezügelte Vermehrung der Menschheit zu begrenzen!
Ich hab's geahnt. Und jetzt dürfen Sie Vorschläge dazu unterbreiten, wie sie das erreichen möchten.

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tpro 09.10.2018, 10:19
289.

Zitat von anders_denker
Diesel stößt bei gleichem Energiegehalt WENIGER CO2 aus als ein Benziner. Abgesehen davon sollte man mal überlegen ob die ganzen profilierungssüchtigen Politiker der EU auch nur halbwegs selbst CO2 neutral agieren. Weiterhin fallen die europäischen Länder beim Weltweiten Ausstoß weit nach hinten ab. Dumm, Klima kennt keine Grenzen. Hauptsache Aktivismus zeigen statt langfristig Strategien entwickeln und diese regelmäßig einem Review zu unterziehen.
"....profilierungssüchtigen Politiker..."

Was erwarten Sie denn von Politikern, die in 4 Jahres-Zyklen denken und beim Physikunterricht regelmäßig fehlten, das Studium abbrachen (nach 20 Semestern, "irgendwas mit Menschen") und jetzt mit Halbwissen Vorschriften erlassen.

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