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CO2-Entscheidung der EU: Berlin will lieber Diesel als Klima schützen
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Wie viel Abgase dürfen Autos künftig noch ausstoßen? Vor dem entscheidenden Treffen der EU-Umweltminister überlässt ausgerechnet die Autonation Deutschland die Führung anderen.

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zensurgegner2017 09.10.2018, 10:46
330.

Zitat von uguntde
Wenn man Auto Emissionsgrenzwerte nur einhalten kann, indem man Batteriefahrzeuge baut, deren Batterien nach 8J kaputt sind, und die in der Herstellung und Entsorgung einen massiven Energieverbrauch haben, dann ist das sinnlos. Vielleicht kommt ja eine neue Batterietechnologie, oder eine Wasserstoffwirtschaft (mit Brennstoffzellen), sodass man die CO2 Produktion massiv reduzieren kann. Aber im Moment schafft das die Autoindustrie noch nicht, und ohnehin nicht allein, man muss ja auch das Stromnetz ausbauen, oder eine Wasserstoffversorgung schaffen. Außer im reinen Stadtverkehr wird der CO2 Verbrauch zunächst ansteigen, wenn man nicht auf Diesel Motoren setzt. Eingeringerer CO2 Ausstoß ist für die Welt weitaus wichtiger als die NOx Produktion. Vielleicht kann man ja dann in 10-20J mit Wasserstoff fahren, oder mit Batterien, die geeigneter und leichter sind, und Strom aus Windkraft und Sonnenenergie verfahren. Im Moment geht das nur sehr begrenzt. Gerade die Bürokraten in Brüssel tragen zu einer mieserablen COs Bilanz bei, da sie massive Mengen an Flugmeilen anhäufen. Dasselbe gilt für Herrn Resch von der sogenannten Deutschen Umwelthilfe, der Millionen verdient und fleißig durch die Luft tigert.
Leider ist Ihr Beitrag schlicht falsch.
Auch Ihre Schlussfolgerung und eventuelle Wahlentscheidung

Laut aktuellsten Studien ist ab Größenordnung Lupo ein Tesla S im Lifezyklus ökologischer.

Nur wenn Sie die Akkubetankung aus 50% Kohlestrom und 80% Fossil im Mix betreiben sind die Fahrzeuge etwas schlechter

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tpro 09.10.2018, 10:46
331.

Zitat von haarer.15
Genau - Arbeitsplatzvernichtung ist immer das Totschlagargument Nummer eins. Dann noch Bürokratie, Umsetzbarkeit und rechtliche Fragen. Was anderes hat diese Auto-Lobby nicht auf Lager. Innovative Lösungen wurden hierzulande doch jahrelang verschlafen.
Als ich noch in der Grundschule war, hatte ich auch diese Meinung. Später, als ich meine Rechnungen selbst zahlen mußte, wurde mir klar, wie wichtig ein Arbeitsplatz ist.

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ewert 09.10.2018, 10:48
332. Auch unser deutscher ökologischer Fußabdruck

Zitat von apfeldroid
Deutschland ist ein Fleck auf der Karte mit der Größe von einem Kleinfingernagel - will aber die Welt retten (und zwar die ganze). Am besten alles verbieten oder vorschreiben
gehört zu den größten weltweit. Bis zum Welt Retten ist es da noch sehr weit. Ja, da sind andere, auch kleinere Länder noch eher Vorbild.

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lynx2 09.10.2018, 10:49
333. Das Märchen vom Diesel...

..als Klimaretter wird wieder erzählt, weil der Diesel weniger CO2 ausstößt. Einen Lügenmärchen! Der Diesel hat i.Vgl. zum Benziner max. 15% weniger CO2-Ausstoß. Aber je mehr Diesel und vor allem größere und schwerere in SUVs verabut werden, um so schneller werden die 15% überkompensiert und wir bekommen dann den gegenläufigen Effekt, daß wir in der Summe mehr CO2 bekommen.
Die Merkel (ohnmächtigste Frau der Welt und Klimakteriumskanzlerin) glaubt dieses Märchen, das ihr die Autolobby erzählt hat, auch immer noch. Die Autobauer rechnen sich das alles über den Flottenverbrauch schön.

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knuty 09.10.2018, 10:51
334.

Zitat von muekno
und woher kommt dann der Strom für die E-Autos, at schon mal ausgerechnet wie viele Million an Gigwattstunden dann für den ganze PKW und LKW verkehr benötigt werden.Oder fangen wir dann wieder an AKWs zu bauen weil es anders nicht geht?
Da E-Motoren sehr viel effizienter als Verbrennerungsmotoren sind, wird gar nicht soviel mehr Strom gebraucht. Wenn alle Autos nur noch E-Motoren hätten, was frühestens in 20 Jahren möglich wäre, würde der Stromverbrauch "nur" um etwa 120 TW-Stunden steigen. Das ließe sich mit den jetzt vorhandenen Kraftwerken erzeugen, denn diese sind überhaupt nicht ausgelastet.

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curiosus_ 09.10.2018, 10:51
335. Aha, also ist nur die deutsche Politik...

Zitat von marcaurel1957
Dies waren europäische Gesetze, für die man natürlich auch Gründe hatte....ob dies sinnvoll - klug ist hier die falsche Kategorie“ mag dahingestellt bleiben
...klug? Und die europäische eher nicht? Und das von Ihnen, dem glühenden Verfechter der EU?

Ich komme ins Grübeln...

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xlabuda 09.10.2018, 10:51
336. vor allen Dingen fahren in Deutschland 100mal mehr Benziner,

Zitat von minando
Berlin hat eingesehen, dass es die Welt nicht mit Diesel-Fahrverbot in Deutschland retten wird. Wird wohl am besten sein die Technologie zu verbessern; darauf verzichten wird die besagte Welt wohl nicht, nur weil Deutschland das gerne so haben möchte. Genauer gesagt, gewisse Teile von Deutschland. Dieser andauernde Kreuzzug gegen den Diesel macht uns vor aller Welt zum Gespött. Den Deutschen, so scheint es, geht es wohl zu gut.
deren Emmissionen Deutschland zu einem Luftkurort machen.
Oder ist der Diesel erstmal nur der kleinere Widerstand, den die vermeintlichen Klimaverbesserer mit ihren Plastikausweisen gedenken einfach zu kippen, um dann die Benziner zu verbieten.
das Klima wird durch Diesel noch nichtmal zu 0,0001 % verschlechtert.

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zensurgegner2017 09.10.2018, 10:51
337.

Zitat von curiosus_
...warum? Ganz einfach: Weil es unvergleichlich anspruchsvoller ist einen konkurrenzfähigen Verbrennungsmotor zu entwickeln als einen ebensolchen Elektro-Antriebsstrang (inkl. Akku). Und weil die Chinesen das auch wissen ziehen sie ihre Automobilindustrie mit der e-Mobilität auf, bei Verbrennungsmotoren den Vorsprung einzuholen wäre viel zu aufwendig. Und wie puscht man so etwas? Raten Sie mal, ist ja nicht so schwer.
Schön, dass Sie nun ganz genau dasselbe erzählen wie ich-siehe meine Beiträge

Und dann ziehen Sie doch eine Schlussfolgerung:

Wenn 70% des deutschen Absatzmarktes in Staaten geschehen, die keine Verbrenner mehr wollen, dann werden deutsche Hersteller was machen?
Verbrenner herstellen?

Und als Fakt 2: Wenn in China ab 2030 kein Verbrenner mehr zugelassen werden darf, wer kauft dann ab 2020, 2022 dort noch Verbrenner?

Würden Sie einen neuen Verbrenner kaufen, wenn ab 2030 der unverkäuflich sein wird?

Der Verbrennermarkt ist ab spätestens 2025 tot.
kein deutscher Hersteller wird in China einen Verbrenner mehr verkaufen
Und in Europa zwingt man die Hersteller nun Multimiliarden in Verbrenner zu stecken?

Irgendwie klingt das so komplett nach Politik von Vorgestern
Schade, dass die meisten Kommentatoren völlig überlegungsfrei dem Autor nachplappern

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vincent-april 09.10.2018, 10:52
338. Diesel produzieren weniger CO2 als Benziner

weil sie weniger Treibstoff verbrauchen. Hier wurden wieder Tatsachen zugunsten einer griffigen Schlagzeile verdreht.

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spiegelfechte 09.10.2018, 10:54
339. Kann uns denn jemand von den "Umweltverbänden"

mal verraten, was die bisherigen Massnahmen an der Erderwärmung bewirkt oder nicht bewirkt haben?
Es wird bisher nur gefordert und verteufelt ohne die Vorlage irgendwelcher Beweise. Aber vielleicht wird das auch gar nicht möglich sein.

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