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CO2-Grenzwerte: Altmaier rechnet mit Sieg der Auto-Lobby
DPA

Ein Bundesumweltminister, der sich gegen den Umweltschutz einsetzt: Mit dieser Mission ist Peter Altmaier zu einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen nach Luxemburg gereist. Altmaier setzt sich dort für eine Aufweichung der CO2-Grenzwerte für Autos ein - und gibt sich schon mal siegessicher.

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danido 14.10.2013, 11:45
1. Sehr gut!

Die Autoindustrie schafft Arbeitsplätze, auch wenn das einige Leute immer noch nicht wahr haben wollen.

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schillerfocke 14.10.2013, 11:46
2. Na Bravo

Und mit solchen Leuten, die Neusprech dermaßen verinnerlicht haben, will die SPD seriös regieren? Niemals, es sei denn, die Parteispitze wolle Harakiri begehen.

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rainer_daeschler 14.10.2013, 11:48
3. Umweltschutz nach Altmaier

Umweltschutz nach Altmaiers Verständnis schützt die Wirtschaft vor der Umwelt. Schließlich dient ein Insektenschutzmittel auch nicht dem Fortleben dieser Tierchen.

Kein Wunder, dass Altmaier das Umweltministerium keinem Koalitionspartner überlassen will.

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coopms 14.10.2013, 11:49
4.

Zitat von rainer_daeschler
Umweltschutz nach Altmaiers Verständnis schützt die Wirtschaft vor der Umwelt. Schließlich dient ein Insektenschutzmittel auch nicht dem Fortleben dieser Tierchen. Kein Wunder, dass Altmaier das Umweltministerium keinem Koalitionspartner überlassen will.
Tja, da könnte glatt jemand in das Ministerium einziehen, der Umweltschutz als Aufgabe des Umweltministers ansieht. Das muss natürlich verhindert werden.

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Wellness 14.10.2013, 11:55
5. Rechnung

Die Rechnung für diese "Fake Umweltpolitik" wird uns teuer zu stehen kommen.Es gab außer Töpfer keinen Fähigen Umweltminister in diesem Land.

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GSYBE 14.10.2013, 12:00
6.

Zitat von danido
Die Autoindustrie schafft Arbeitsplätze, auch wenn das einige Leute immer noch nicht wahr haben wollen.
Hören Sie auf mit Ihrem `Kuhhandel´! Kein deutscher Sonderweg.

Warum sind es denn nur die Deutschen, die am heulen sind? Ganz einfach, weil sie inkompetent sind und keine vernünftigen Konzepte entwickelt haben.

Sollen sie doch vernünftige Hybrid-Luxusarossen bauen; dürfte doch ein Leichtes für die `Autonation Nr 1´ sein.

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Holborn 14.10.2013, 12:02
7. Scheinheiligkeit regiert

Ich verstehe ja, dass die CDU als "Wirtschaftspartei" sich dem Wohlstand verpflichtet fühlt. Aber das diese Leute das Wort vom "Klimaschutz" überhaupt in den Mund nehmen und bei entsprechender Gelegenheit wieder betroffene Gesichter machen, ist schon erstaunlich. Ein Armutszeugnis für sie selbst, aber auch ein Armutszeugnis für das gesamte System, das anscheinend nicht in der Lage ist, vorausschauend zu handeln. Es ist schwer, die Demokratie zu achten, wenn nicht die Intelligenz regiert, sondern Kleinbürgertum und Materialismus.

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roadcrew 14.10.2013, 12:05
8. Man schiebt die ruhige Kugel Altmaier

Zitat von danido
Die Autoindustrie schafft Arbeitsplätze, auch wenn das einige Leute immer noch nicht wahr haben wollen.
Wohl wahr, die Autoindustrie ist eine Arbeitbeschaffende Maßnahme (anderweitig bekannt als ABM). Vor allem den Nieten in der Chef-Etage wird so höchstbezahlte Arbeit beschafft. VWs Winterkörnchen bekam jüngst mal auf 17 Mio. Jahressalär.

Fragt sich bloß: Wofür?
Die Buben im Vorstand haben ja nun ganz einfach Aufgaben zu erfüllen. Eine davon ist die Einhaltung und folgend stetige Verbesserung der Effizienz-Grenzwerte beim Kraftstoffverbrauch. Das wussten die Buben schon lange. Sie hatten diese Grenzwerte ja schon in der ersten Runde gebührend verwässert. Und jetzt? Schaffen sie nun die damals selbst tiefergelegte Latte?
Nix da. Gescheitert. In der E-Mobilität abgehängt.

Und nun? Na Lobbyismus natürlich. Man schiebt die ruhige Kugel Altmaier.
Wie ist das eigentlich bei anderen ABM'lern und Hartz IVrern?
Wenn die irgendwelche staatlichen Vorgaben nicht erfüllen, wird ihnen Geld gestrichen. Anreiz nennt man das dann.
Aber die Nobel-ABM'ler in den Chef-Etagen der Benzinkutschenbauer müssen so was nicht fürchten.
Die dürfen ruhig weiter dilletieren. Die Kandebunzlerin kennt das ja von sich selber und deshalb die Hand drüber...

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caligus 14.10.2013, 12:08
9. Das ist ja auch Quatsch!

Natürlich ist es sinnvoll CO2-arme Autos zu bauen. Dem widerpricht eigenlich auch niemand mit Verstand. Dass aber in der EU über den "Flottenverbrauch" fabuliert wird zeigt leider, was für ein irrgeleiteter "Verein" das ist. Es ist doch selbstverständlich, dass Automarken im Premiumsegment einen höheren Flottenverbrauch als z.B. Fiat haben, wo nur Kleinwagen gebaut werden. Da muss man schon vermuten, dass dieser "Flottenverbrauch" der Feder der bösen Konkurrenz entsprungen ist.

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