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CO2- und Stickoxidwerte: Chefin des Umweltbundesamts gibt ihren Dienst-Audi zurück
DPA

Im Zuge des VW-Skandals setzt sich Maria Krautzberger für eine Verbannung von Diesel-Pkw aus Innenstädten ein. Die Chefin des Umweltbundesamts will mit gutem Beispiel vorangehen - die Abkehr vom Diesel wird ihr jedoch schwer gemacht.

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urknallmarinchen@yahoo.de 17.01.2016, 16:27
40. Wo bleibt das Wasserstoffauto?

Wenn Deutschland die Elektromobilität quasi nur als Feigenblatt dazu benutzt, um die Verbrenner ungeniert weiter zu vermarkten, sollte man nicht davor zurückschrecken, sich alternativ mit einem Wasserstoffauto anzufreunden. Anders als Deutschland hat Japan diese Technologie bis zur Serienreife weiter entwickelt und wird inzwischen von Toyota und Honda vehement vermarktet und auf die Straße gebracht. Leider muß man bei uns zum Wasserstoffauto immer noch einen entsprechenden Tankwagen mit auf den Weg schicken, um diese Art der Mobilität ohne größere Probleme gewährleisten zu können. Und wer hat's verzapft...? Bundesverkehrsmister, Umweltministerin, Ministerin für Wissenschaft und Technologie, Bundesfinanzminister und nicht zuletzt die Bundeskanzlerin mit ihrem Kanzleramtsminister.

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und der Wolf 17.01.2016, 16:28
41. A6 keine Oberklasse

Ein A6 ist nur die obere Mittelklasse, keine Oberklasse. Für PRsüchtige Behördenleiter wie diese immer noch zwei Klassen zu groß. Ein Dienstfahrrad würde reichen.

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stegman 17.01.2016, 16:29
42. Korruption

Frau Krautzberger hat gemerkt, dass ihr und der Behörde bestimmte Autos ungewöhnlich günstig angeboten werden.

Dann wird sie ja hoffentlich auch bemerken, dass das nicht ohne die Erwartung von Gegenleistungen geschieht und Korruption oder Vorteilsannahme sein könnte.

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Hans Klopek 17.01.2016, 16:30
43.

"Krautzberger sorgte sich wohl um ihre Glaubwürdigkeit: Denn im Zuge der VW-Abgasaffäre hatte die UBA-Chefin strikte Restriktionen für Dieselfahrzeuge gefordert. Unter anderem brachte sie eine Verbannung älterer Dieselmodelle aus Innenstädten ins Spiel."

Was hat denn die Forderung der Dame, dass ÄLTERE Dieselmodelle aus Innenstädten verbannt werden sollten, mit ihrer Glaubwürdigkeit zu tun, wenn sie doch ein AKTUELLES Modell als Dienstwagen nutzt?

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thunderstorm305 17.01.2016, 16:34
44. Kann man nicht ernst nehmen.

Es ist nun mal die Aufgabe des Bundesumweltamtes solche Forderungen und Sprüche von sich zu geben. Wirklichkeit wird so etwas nicht werden. Wie möchte man es den vielen Privatpersonen, Unternehmern und Handwerkern begreiflich machen, dass sie in Zukunft für ihr Baumaterial und Werkzeug die U-Bahn nehmen sollen? Hier spricht jemand der nicht unbedingt auf das Auto angewiesen ist. Und beim Thema Akku kann ich nur lachen. Hat sie sich mal angesehen was für die Herstellung benötigt wird?

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Frank Zi. 17.01.2016, 16:34
45.

Finde ich richtig.
Ein Audi V8 ist sowieso viel besser, also so ein Diesel Audi.

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observer2014 17.01.2016, 16:37
46. Altenativen

Unabhängig davon, dass die Entscheidung der Leiterin des Umweltbundesamts, lediglich Symbolcharakter haben kann, frage ich mich, warum sie nicht die Gelegenheit ergriffen hat, ein Fahrzeug mit Erdgasantrieb anzuschaffen, dessen Emissionen die von Diesel- und Benzinautos unterschreitet. Ein Elektofahrzeug von Tesla soll ja auch ganz bequem sein. Der Clou wäre ja aber gewesen, wenn sie sich ein Brennstoffzellenauto von Toyota angeschafft hätte. Denn Abgasproblematik hin oder her, Mir fehlt immer noch eine überzeugende Lösung für den automobilen Individualverkehr der Zukunft. Erdöl kann und wird es nicht sein. Elektrofahrzeuge mit Akkus werden zwar die meisten Kurzstrecken ganz gut abdecken können. Aber ob sie jemals auch für Langstrecken zumal noch grenzüberschreitend nutzbar sein werden? Ich habe da wegen des Gewichts der Akkus so meine Bedenken.

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ex-optimist 17.01.2016, 16:39
48. Statt populistischer Spielchen

Die Frauen und Herren Politiker sollten statt populistischer Spielchen lieber ihre Hausaufgaben machen. Wenn die Fahrzeuge die Schadstoffwerte auch auf der Straße einhalten wie sie es bei Erkennen des Zyklentests auf einem Rollenprüfstand tun, sinktdie Belastung der Umwelt schlagartig auf einen Bruchteil der jetzigen Werte.
Das vor zu schreiben und zu kontrollieren ist originäre Aufgabe der Legislative und Exekutive.
Nicht das Ausstellen von geheimen Hausausweisen für Industrielobbyisten und das Geheimhalten iherer Zusatzeinkünfte (Bestechungsgelder?).

Wer Silvesterfeuerwerk zulässt, aber nachdenkt über ein in wenigen Jahren greifendes Verbot von Fahrzeugen, die heute verkauft werden, hat jede Glaubwürdigkeit verspielt. Die "rückhaltlose" Aufklärung des VW-Skandals kann wohl nur mit totaler Unfähigkeit oder Korruption erklärt werden.

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ichbinsjetzt 17.01.2016, 16:40
49. Bis dahin noch in Ordnung

Nun soll der Schnitt kommen. Ab sofort keine Dieselfahrzeuge in den Innenstädten? Hier sieht man die Denkweise unserer Beamten. Geld spielt keine Rolle wenn es andere verdienen. Der Bürger, der sich nicht mal schnell ein Fahrzeug kaufen kann, soll zu Fuss gehen und sein Fahrzeug dann verschrotten. Dabei wären es die Beamten, die das verbockt haben. Hat sich die gute Dame mal gefragt was aus dem Auto wird? Es wird weiterhin die Luft verpesten, in einem anderen Land. Wo es einfach nicht interessiert, da dort richtige Probleme existieren, keine Luxusprobleme. Glaubwürdig wäre die Dame, hätte sie den eigenen Fehler behoben, privat das Fahrzeug gekauft und dann verschrottet. So wie man es dem normalen nicht Dienstwagen Fahrer zumutet. Der aber nichts dafür kann, sich auf die Kontrolle der Behörden verlassen hat.

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