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CO2-Ziele für Autos: So verlieren wir den Kampf gegen die Erderwärmung
DPA

Die EU hat lange um schärfere CO2-Regeln für Autos gerungen - und wieder nur einen windelweichen Kompromiss erzielt. Die Hoffnung, die Erderwärmung in den Griff zu bekommen, schrumpft weiter.

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P-Schrauber 11.10.2018, 01:37
150. Schon wieder Populismus, es wird immer bunter

Zitat 01:
"... Viele einst gut bezahlte, mittelqualifizierte Stellen in den Industriestaaten wurden durch die Automatisierung oder durch die Verlagerung in Billiglohnländer vernichtet. Die künstliche Intelligenz wird demnächst wohl auch viele höher qualifizierte Jobs übernehmen. … " " … Die schrumpfenden Mittelschichten der Industriestaaten krallen sich mit aller Kraft an ihren verbliebenen Wohlstand - und wählen zunehmend Populisten, die eine Rückkehr zu goldenen Zeiten vergangener Jahrzehnte versprechen. Seriöse Politiker fürchten sich derweil davor, dem Wähler den radikalen Wandel zuzumuten. Die notwendigen Reaktionen erfolgen in keinem der beiden Fälle. … "
Was hat die Automatisierung in der Industrie mit dem CO2 Ausstoß zu tun? Deshalb wählt man also Populistisch … sind es überhaupt Populisten? Was schreiben Sie da?

Für einen verbesserten CO2 Haushalt ist zukünftig der Footprint der Herstellung mit zu berücksichtigen, gerade die hier zitierten Schweden haben festgestellt das die Produktion eines Teslas soviel Energie verbraucht wie ein Mittelklassewagen einschl. einer Fahrleistung von 200.000 km.
Wir sollten daher sehen, dass wir die Forschung in die Speicherung von Energie erweitern,
Weiterhin die Energiegewinnung mittels Kernfusion (Wendelstein X7 lässt grüßen) forcieren,
Zusätzlich die ökologische Produktion von Ersatztreibstoffe temporär forcieren,
und einen geordneten Rückzug aus der Nutzung fossiler Brennstoffe vornehmen.

Mehr geht erst einmal nicht, lassen Sie jedoch den angeblichen Populismus auch in dieser Debatte heraus, hat hier gar nichts zu suchen.

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friwi1 11.10.2018, 01:56
151. Bewusstseinswandel oder Neuverschuldungssolidarisierungszwang ?

Das Klima und dessen unstabilere Entwicklung muss nun fuer viele ABM und neue Subventionstoepfe herhalten, darum geht es national bis international !
Eine suggestive Dauerempoerung bei immer hoeheren Abgaben und zusaetzlichen
finanziellen Belastungen ueber Vorschriften !
Wenn von VW eine Mitteilung ueber 100000 Arbeitsplaetzeabbau erfolgt, so hat dieses weniger was mit der E.U.-Umweltministerkonferenz zu tun, sondern ist nur eine Wiederholung der Perspektive der Automobilhersteller, dass jeder zweite Arbeitsplatz im Bereich Antrieb durch die einfachere und mit weniger Komponenten ausgestattete E-Motor-Technik ueberfluessig wird.
Vielleicht wird bald Siemens zum Automobilhersteller, leichte und leistungsstarke Elektro-Motoren und -Generatoren sind ja Teil deren Verkaufsortimentes.
Was ist eigentlich aus dem Zero Emission Engine geworden, in Entwicklung bei der Berliner IAV seit den Neunzigern, 30.Maerz 2001 Spiegel-Bericht, Auftraggeber VW ?

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friwi1 11.10.2018, 02:10
152. Frage: muss eine Betriebszulassung so teuer sein ?

Es koenn(t)en Millionen von Kraftfahrzeugen nachtraeglich von Verbrenner auf E-Mobilitaet Europa-weit konvertieren,Kostenpunkt fuer einen e-Kit in Massenproduktion unter 5000 Euros, aber allein die einzelne Betriebszulassung wuerde den Interessenten in Deutschland an die 15000 Euros kosten !
Zulassungskosten senken, Interessen-Pool-/Sammelzulassung !

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user33 11.10.2018, 02:31
153. Kuehe

Schon Wahnsinn, dass es sich anscheinend immer noch nicht rumgesprochen hat, dass die Viehindustrie fuer mehr Treibhausgase verantwortlich ist, als das ganze Verkehrswesen (inkl. Autos und Flugzeuge) zusammen - und jede Sekunde wird Regenwald in der Groesse eines Fussballfelds fuer Vieh und Viehfutter (90% der Soja-Herstellung) abgeholzt (Brasilien will das jetzt sogar ausweiten). Aber andererseits verwundert es auch nicht, bei der allgemeinen Einstellung. "Auf Fleisch und Kaese verzichten?? Geh bloss weg! Zeige lieber mit dem Finger auf andere (Politiker, Laender)"
Ist nur eine Vermutung, aber ich denke selbst wenn wir alle Autos morgen abschaffen, wird es die Katastrophe nur ein wenig hinauszoegern. Man muss in allen Bereichen grosse Aenderungen vornehmen, vom kleinen Mann bis zur Politik und Industrie, wenn wir wollen, dass unsere Kinder und Enkel ueberhaupt eine Zukunft haben.

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trolls99 11.10.2018, 03:06
154. Besser Geld für die Folgen einsetzen

Es wird nicht gelingen, genug CO2 einzusparen. Alleine das Wachstum in den Nicht-Westlichen Ländern wird das verhindern. Wir sollten das viele Geld besser für die Bekämpfung der Folgen der Erderwärmung einsetzen. Man kann das Geld nur einmal ausgeben.

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maxuli 11.10.2018, 03:59
155.

Zitat von From7000islands
War es 2005 ? Die stolze junge Gerechtigkeitskanzlerin Merkel unterschrieb für die WTO die Beteiligung Deutschlands an der Stärkung der modernen Globalisierung, damit " auch Arbeiter in China für rechte Arbeit einen gerechten Lohn bekommen", wie Merkel sagte. Inzwischen karrt Europa jedes Küchenmesser und jede Discount Uhr aus China nach Europa, tausende Fabrikationsstätten im Europa der kurzen schnellen Wege wurden geschlossen zugunsten der langen Wege und Umweltverschmutzung. Warum steht im Artikel nicht, und warum wird in Brüssel nicht offen gesagt, welche Dimension der Schadstoff Ausstoss der Milliarden Container Unternehmen per Schiff oder Flugzeug über die 10 bis 12 000 km Strecke von China nach Europa hat?? Dann würde nämlich erkennbar sein, dass die Umweltverschmutzung durch PKW in Europa ein "Vogelschiss" gegen die Sintflut des Warenverkehrs aus FernOst ist. (Ich musste Gaulands Ausdruck mal für die richtige Sache verwenden)
Die EU hat wohl keinen Einfluss darauf, wie China seine Waren global verteilt. Ich nehme aber auch an, dass auch Europa sehr viele Container Güter in die Welt verschickt. Und es ist ja wohl falsch, zu warten, bis die anderen ihren CO2 Ausstoß verringern, bevor man selbst was macht.

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bebreun 11.10.2018, 06:35
156. völlig falsche Adresse

Dem Kommentar sind 3 Punkte entgegen zu halten. 1. liegt der Anteil der Auto-CO2-Emissionen bei ca. 15 % des deutschen Primärenergieverbrauchs und hat damit einen sehr geringen Einfluß auf die gesamten CO2-Emissionen. 2. Die Einführung des neuen WLTP-Prüfzyklus erbringt gegenüber dem alten NEFZ um ca. 20% höhere Verbrauchswerte. Da die Ausgangsbasis für die CO2-Berechnung immer noch auf den NEFZ-Werten von 95 g basiert, die jetzt um 35% zu reduzieren sind, sind in Summe die Emissionen um ca. 55% zu reduzieren. 3. Der Traum von Elektroautos als die Heilsbringer ist bei unsrem Strommix nur Augenwischerei. Selbst wenn wir 50% erneuerbare Energie bei der Stromerzeugung hätten wäre die immer noch weniger als die 55%-Forderung für Verbrenner. Dabei ist aber eher von einem verringerten Anteil des erneuerbaren Stroms auszugehen, weil die 15% Primärenergieanteil der Autos durch zusätzliche Stromproduktion bereitgestellt werden muss.

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user33 11.10.2018, 08:31
157. Kaum sag ich's ...

..schon kommt eine offizielle Bestaetigung:

https://www.theguardian.com/environment/2018/oct/10/huge-reduction-in-meat-eating-essential-to-avoid-climate-breakdown

https://www.bbc.com/news/science-environment-45814659

Der Spiegel scheint etwas laenger zu brauchen.

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herkup 11.10.2018, 09:02
158. zu spät

Meiner Information nach braucht das Klima 30 Jahre bis es wieder "normal" ist, wenn wir CO2 sofort auf Null fahren . Da der CO2 Ausstoß und Wohlstand einen direkten Zusammenhang haben wird CO2 eher noch steigen.. Die ganze Diskussion ist verlogen und wird missbraucht um Geld zu scheffeln.

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klaus.2007 11.10.2018, 09:07
159. Warum immer nur das Auto?

Ich frage mich wie viel wohl in den diversen Kriegen an CO 2 in die Luft geschleudert wird. Ich bin davon überzeugt, dass das ein vielfaches des gesamten Autoverkehrs auf der Welt ist. Das wird aber nie thematisiert.

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