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Copenhagenize-Index 2019: Bremen ist Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt
Hoch Zwei Stock/ Angerer/ imago images

Alle zwei Jahre ermittelt der Copenhagenize-Index die radfreundlichsten Städte der Welt. An der Spitze steht, Überraschung, Kopenhagen. Eine deutsche Stadt muss sich dagegen aus der Weltspitze verabschieden.

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dummzeuch 04.07.2019, 13:12
1. "zurückfallen" in der Reihenfolge

... ist doch sowas von egal. Natürlich fällt eine Stadt auf eine schlechtere Position, wenn anders Städte besser werden. Aber deshalb ist sie doch nicht schlechter geworden! Vergleichen kann man im zeitlichen Verlauf sinnvoll nur den Index-Wert selbst, der wiederum wird im Artikel nur nebenbei mal erwähnt. Ist also z.B. München wirklich schlechter geworden, oder sind nur andere Städte besser geworden? Aus dem Artikel erfahren wir das nicht.

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Wagrier 04.07.2019, 13:13
2. Glückwunsch

Glückwunsch liebes Bremen, immerhin in einer Sache Top.
Die Fahrradfreundlichkeit wird unter Rot-Grün-Rot sicher noch weiter ausgebaut.

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Ottokar 04.07.2019, 13:14
3. Immerhin etwas

und nicht immer das Schlusslicht bei wirklich wichtigen Themen.

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philemajo 04.07.2019, 13:21
4. Wo ist die Grenze?!?

Utrecht hat nur geringfügig mehr Einwohner als Münster/Westf. Das findet hier indes gar keine Erwähnung. Es wäre schön, wenn die Kriterien für die Auswahl auch beschrieben würden...

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Strandvej 04.07.2019, 13:21
5. Drei Radfahrbrücken

Und es geht weiter. Die Stadt, die ja durch die Weser in zwei Teile getrennt am Strom liegt, soll drei Fahrradbrücken bekommen. Lange Wege mit dem Auto über eine dieser großen Brücken könnten somit entfallen. Man wird dann an mehreren Stellen direkt über die Weser können und noch mehr das Rad einsetzen.

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fahrgast07 04.07.2019, 13:24
6. München tut nix

Als Münchner frage ich mich immer, wo die 20 Jahre Rot-Grün geblieben sind. Es geht kaum was voran, weil man ständig Panik hat, dem Heiligen Auto Platz wegzunehmen. Ob der Bürgerentscheid die Wende bringt? Oder obs die SPD jetzt kapiert?

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Athlonpower 04.07.2019, 13:29
7. Es gibt keine fahrradfreundliche Stadt in Deutschland, basta.

In Wahrheit gibt es in Deutschland keine einzige fahrradfreundliche Stadt, nicht mal ansatzweise, denn alle Städte in Deutschland wurden seit 50 Jahren und werden immer noch zu autogerechten Städten geplant und gebaut, sämtliche sogenannte Rad- und Fußwege haben einzig und allein den Zweck, die Schrottkistenfahrer nichtzu belästigen und den freien Stau für freie Bürger zu sichern.

Solange im Gut-und-Gerne-Land Radwege einfach auf der Fahrbahn für Autos enden, solange Autofahrer ihren Schrott einfach auf Rad- und Gehwegen ungestraft abstellen dürfen, egal wie lange und solange Ampelschaltungen den Radfahrer behindern und benachteiligen wo immer es geht, solange verbietet es sich von selbst das Wort "Fahrradfreundlichkeit" in Deutschland auszusprechen.

Deutschland ist das Land der Automobilindustrie, des seit Jahren grassierenden SUV-Wahn und überhaupt glauben alle Autofahrer, daß nur sie alleine das Recht auf Nutzung der Straßen haben und ärgern sich meist, daß sie Fußgänger und Radfahrer nicht einfach platt machen können, schon alleine weil sie sich die Stoßstange zu versauen:-)

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krustentier120 04.07.2019, 13:32
8. Hamburg

In Hamburg bekommt der Radverkehr meist nur den Platz, der übrig bleibt nachdem Auto und Fußgänger versorgt sind. Also wenn überhaupt ca. handtuchbreite Radwege, auf denen man nicht überholen kann und die dann noch zugeparkt werden. Den Autos Platz wegnehmen? Von wegen, lieber werden noch ein paar Bäume gefällt um ein paar mehr Parkplätze für Autos zu bauen (siehe Eppendorfer Marktplatz). >200 Tote Radfahrer in 2019... wäre das Auto eine neue Techologie würde es bei den Opferzahlen niemals eingeführt werden. Aber so? Juckt keinen.

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dr2jh 04.07.2019, 13:34
9. Der Komparativ macht es nicht besser

Es ist erschreckend, dass Bremen die beste Radfahrerstadt in Deutschland ist.
Noch viel erschreckender ist, dass ich als Radfahrer in Bremen noch dafür dankbar sein muss, das es in Bremen im Vergleich zu anderen Städten so viel besser ist.
Vielleicht hätte man in Bremen einfach mal mit dem Rad fahren sollen, dann könnte man durchaus seine Meinung ändern.

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