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Copenhagenize-Index 2019: Bremen ist Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt
Hoch Zwei Stock/ Angerer/ imago images

Alle zwei Jahre ermittelt der Copenhagenize-Index die radfreundlichsten Städte der Welt. An der Spitze steht, Überraschung, Kopenhagen. Eine deutsche Stadt muss sich dagegen aus der Weltspitze verabschieden.

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henning-hh 04.07.2019, 18:48
100. @ Lobhudel: Sie liegen immer noch falsch!

Wer ausparkt hat keine Vorfahrt und wer rückwärts fährt auch nicht.
Wo ich Ihnen zustimme ist, daß man als Radfahrer sich auf keinen Fall darauf verlassen darf daß der Autofahrer die Verkehrsregeln kennt und anwendet.
Im Gegenteil setzen einige Autofahrer sogar ihre Masse ein, um sich eine Vorfahrt zu erzwingen.
Genau draus resultiert auch der Frust einiger Radfahrer.

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Lobhudel 04.07.2019, 18:48
101. Fast genau die richtige Schlussfolgerung...

Zitat von Sharoun
Da der Vorgang mit dem Radler minutiös geschildert wurde, gehe ich mal davon aus, daß der lange genug wahrgenommen - und nur nicht als gleichberechtigt akzeptiert - wurde. (Wäre es ein Autofahrer gewesen, käme der 'lobhudel' u.U. zu ganz anderen Schlußfolgerungen) Thema "Radraser": selbst schnelle Radfahrer kommen über 30 km/h selten hinaus. Ein Tempo, das von Autofahrern und deren Interessenverbänden als viel zu langsam (verkehrsbehindernd) abgelehnt wird. Wird man also auch bei den Geschwindigkeiten ("..und jetzt fährt der auch noch schnell") schon mal blanko nicht für voll genommen von den Blechkutschern?
Fast genau die richtige Schlussfolgerung...

Ich habe ihn tatsächlich nicht als "gleichberechtigt" wahrgenommen - diesen Begriff gibt es in der dt. STVO m.W. auch gar nicht - sondern als "unberechtigt", deshalb habe ich meine Berechtigung ausparkenderweise ausgeübt.

Was Sie meinen ist "Rücksicht" - aber genau diese hat auch und gerade der Radfahrer in der fraglichen Situation vermissen lassen. So what?

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baghira1 04.07.2019, 18:53
102.

Auch wenn unter den Radfahrern einige sind, die den Darwin Award bekommen werden, sollten alle Autofahrer froh um jeden sein, der kein Auto, sondern bei Wind und Wetter Fahrrad, den Öpnv oder zu Fuß unterwegs ist. Wären alle mit dem Auto unterwegs, hätte Deutschland ein Platzproblem. Wären mehr Leute mit Fahrrädern unterwegs, gäbs auch nicht die Fahrverbotsdebatte.

Ich würde allen mal einen Fahrradtrip in New York empfehlen. Dort haben die Autofahrer kein Problem damit, das Radfahrer sich den Weg durch den rollenden Verkehr bahnen,manchmal auch gegen die Fahrtrichtung

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Ein Stein! 04.07.2019, 18:59
103. Oh Mann! Ich bin Fußgänger, Radfahrer (selten), Mopedfahrer (125ccm)

Zitat von Lobhudel
Da Sie sich ja offensichtlich gut auskennen: Welche Chancen würden Sie einem verunfallten Verkehrsteilnehmer einräumen, der sich folgender Verkehrssituation nähert: - ein Auto im rückwärtigen Ausparkvorgang bedeckt bereits zu 90 % die zur Verfügung stehenden Straßenbreite; - der Fahrer des entsprechenden Fahrzeugs muss auf beidseitigen Verkehrs achten; - der geschädigte Verkehrsteilnehmer nähert sich mit überhöhter Geschwindigkeit (ca. 40 km/h) statt erlaubter 30 km/h; - der geschädigte Verkehrsteilnehmer missachtet die gegebenen Verkehrssituation und kommt beim Passieren der verbliebenen 60-80 cm ohne Einwirkung anderer zum Sturz. Ah nüüüh! Wer ist wohl Schuld! Schalten Sie mal bitte Ihren Biker-Heiligenschein aus - ohne Licht fahren Sie ja wohl sowieso ;-)
und Autofahrer, Es gibt 2 Arten von Verkehrsteilnehmern, die ich als andauernd problematisch einstufe (Meine grundsätzlichen Erfahrungen und Einstufungen/Bewertungen habe ich weiter oben beschrieben): Die Kampfradler und die rechthaberischen Autofahrer.
Sie gehören offensichtlich zu der letzten Gruppe. Und das, obwohl ich den Paragraphen 10 der StVO wortgetreu eingestellt und den entscheidenden Satz sogar hervorgehoben habe.
Sie sind mindestens so ein Problem, wie die Kampfradler, völlig beratungsresistent und rechthaberisch bis zum Erbrechen. Genau Sie sind Bestandteil der Autofahrer, die es überhaupt dazu haben kommen lassen, dass das Auto zunehmend angefeindet wird!
Es ist scheißegal, wieviele Zentimeter Sie ihr Fahrzeug aus dem Parkhafen gefahren haben, der fließende Verkehr hat Vorrang!
Auch wenn es nur ein Fahrrad oder Roller ist!
Vom Verhalten des Radfahrers, was ich (siehe vorherige Beiträge von mir) als ebenso rechthaberisch, stur und unpartnerschaftlich einstufe, ganz abgesehen (Sie sehen, so weit bin ich gar nicht entfernt von Ihrer Bewertung), Sie waren es, der die Vorfahrt zu gewähren hatte!
Sie hatten das Pech, auf einen Rechthaber zu stoßen!
Und schon können Sie sehen, wie es Ihren Mitmenschen geht, wenn diese auf Sie stoßen.
Sie und der Radfahrer könnten eigentlich einen Club eröffnen, den Club der rücksichtslosen Immer-Recht-Haber!

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Ein Stein! 04.07.2019, 19:10
104. Die MPU berücksichtigt leider nicht den gesunden Menschenverstand

Zitat von Lobhudel
Die MPU berücksichtigt leider nicht den gesunden Menschenverstand! Deswegen würde ich wohl - sollte ich sie jemals absolvieren müssen - schlecht abschneiden. Sie reden immer vom Radler als dem "schwächeren Verkehrsmitglied" - geschenkt - jenseits des ADAC würde ich eher vom "schwächeren Verkehrsteilnehmer" sprechen - aber vielleicht sind Sie ja auch beim ADFC, der die "Auto-Gelben" in Sachen Penetranz und gesamt-gesellschaftlicher Irrelevanz inzwischen um Längen überholt hat. Sei's drum. Mein Vorschlag: Besprechen sie mit dem MPU-Psychologen Ihres Vertrauens nochmals den tatsächlichen Situations-Hergang, den ich hier wiederholt dargelegt habe. Mit seiner Hilfe werden Sie vielleicht Ihr §1-Grundmissverständniss überwinden ("Der Schwächere hat immer Recht!) Und kucken Sie bitte bei nächsten mal Radeln nach links und rechts, nach vorne und hinten - nicht alle Autofahrer denken wie ich für alle Biker mit.
Sie werden nicht deshalb schlecht abschneiden.
Sie werden wegen Ihrer Grundeinstellung zum Straßenverkehr hoffentlich durchfallen!
Sie haben keinen Verstand, zumindest keinen gesunden.
Und der letzte Satz sagt alles über Sie aus!
Sie und "denken" ist offensichtlich ein Oxymoron!

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f36md2 04.07.2019, 19:21
105. Essen: Die Speiche immer noch rostig?

Wo steht denn Essen (Ruhrgebiet)? Diese Stadt erhielt doch 1991 (völlig zu Recht) die "rostige Speiche!" Hat sich mittlerweile aber geringfügig verbessert (durch Umwandlung von Bahnstrecken in Radwege). Diese Stadt, die sich großmaulig auch "grüne Haupstadt Europas" nannte, könnte ihre Radplaner einmal selber dazu ermutigen, einige Strecken gezielt abzufahren - das wird bestimmt kein Vergnügen!

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muekno 04.07.2019, 19:29
106. Hängt wohl damit zusammen, dass

sie die Stadt mit den meisten Schulden ist
die Stadt die am längsten SPD regiert wurde,
auch sonst nichts wie Probleme hat,
Ob das das mit dem Fahrradfreundlich so ein Verdienst ist?

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huha0208 04.07.2019, 19:41
107. @Lobhudel

Ihrer Darstellung zu Folge sterben täglich Millionen Radfahrer in genau dieser Verkehrssituation und deshalb, so wollen Sie uns weißmachen, hätten Sie ultimativ Recht. Etwas mehr Abstand vom Einzelfall und hin zur Gesamtübersicht hilft da. Zu der Metapher „Kampfradler“ bzw. grundsätzlich zu Metaphern lesen Sie doch meinen Kommentarbeitrag Nr. 80 in Sascha Lobos gestriger Kolumne „Die Methode von der Leyen“.

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holzghetto 04.07.2019, 19:48
108. @ Ein Stein!

japp ich gebs nun auch hier in diesem Artikel immer und immer wieder das Gleiche zu schreiben was er versucht durch irgendwas sinnfreies zu widerlegen. Ich bin raus aus der Diskussion. Danke für nichts

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HH1960 04.07.2019, 20:09
109. Hamburg fällt zurück

Das kann angesichts der mutlosen Politik der SPD auch nicht verwundern. Wer zuerst immer noch an das Auto und dann an die anderen Verkehrsteilnehmer denkt, kommt dem Ziel von 25% Radverkehr am Modal Split nur im Schneckentempo näher und wird von der Konkurrenz abgehängt.

Die SPD will und kann nicht, kein Wunder, dass Hamburg "ergrünt". Grün-Rot für den nächsten Senat ist die zukunftsträchtige Farbkombination.

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