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Cyberattacken auf Autos: Der Feind fährt mit
REUTERS

Die Vernetzung von Autos ist Fluch und Segen. Neue Technologien verringern zwar Unfallrisiken, erhöhen aber die Gefahr eines Hackerangriffs. Immerhin: Die Branche hat das Problem jetzt erkannt. Das war bis vor kurzem noch anders.

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MatthiasPetersbach 02.05.2016, 10:16
1.

Ich kapier das einfach nicht. Da nimmt man irgendetwas, was so unnötig ist wie nochwas, keinen weiteren Nutzen bringt als ne elektrische Eisenbahn - und bringt damit ne Komponente ein, die das ganze System torpedieren kann.
Ob beim Auto, ob beim Haus.
Es sollte sich doch solangsam rumgesprochen haben, daß der Kriminelle immer einen Schritt voraus ist?

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jozu2 02.05.2016, 10:24
2. Zusätzliche Sicherheit durch Vernetzung zweifelhaft

Die modernen Autos sollen den Fahrer entlasten aber im Zweifelsfall soll er die Hoheit über das Auto haben und nicht die Technik. Die Assistenzsysteme führen meiner Beobachtung nach aber auch dazu, dass man schneller fährt und weniger auf den Verkehr oder die Spur achtet. Das verbleibende Mehr an Sicherheit braucht man auch, weil man dank Entertainment-Systeme und 1000 Knöpfchen/Einstellmöglichkeiten vom Fahren mehr abgelenkt ist. Kann jemand, der auf so einem Auto (nach der Fahrschule) Fahrpraxis erlernt, überhaupt noch richtig reagieren, wenn die Situation verlangt, dass er die Hoheit übernimmt? Kann so jemand die Physik des Fahrens überhaupt richtig einschätzen? Ich meine, man sollte den Schnick-Schnack aus den Autos lassen und die Bemühungen lieber ins vollkommen autonome Fahren stecken. Wer darauf nicht warten kann soll mit Smartphone und MP3-Player vielleicht lieber Bus und Bahn fahren. Und wer das Auto zum Angeben braucht, hat Pech gehabt - Straßenverkehr ist nicht der richtige Ort zum Posen.

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Maulwürfin 02.05.2016, 10:27
3.

Wie kann die Fahrzeugsteuerung im gleichen System laufen wie der Rest? Müsste doch einfach zu umgehen sein, komplett getrennte Systeme für den Spielkram und die sicherheitsrelevanten Features, die dann komplett offline bleiben. Das Spielzeug kann diese Daten dann meinetwegen über einen anderen Kanal auswerten und piepsen wenn man was zu nah kommt, nur darf es keine Schnittstelle bekommen einzugreifen. Aber gut dann gibt's auch keinen automatischen Crashverhinderer, ein Crashwarner wär aber auch erst mal ne Lösung. Würde niemals ein Auto kaufen, dessen Steuerungstechnik so verwundbar ist das ist doch total krank

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naeggha 02.05.2016, 10:55
4.

Das Schlimme ist, dass die meisten von uns sich wohl oder übel mal so ein Fahrzeug kaufen müssen, da es nichts anderes mehr auf dem Markt geben wird..
Ich bin selbst IT-Entwickler und daher weiß ich, dass 100% sichere IT nicht exisitert. Mit Vernetzter Schließung hat das problem begonnen. Wenn das Fahrprofil vernetzt wird, dann halleluja. Das wird den Konzernen auf Dauer nur schaden statt helfen.

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Airkraft 02.05.2016, 11:33
5. Nichts neues :-(

Es waren wohl alle schon immer überfordert bei den technischen Lösungen. Sowohl die Autoindustrie , als auch die Werkstätten und nicht zuletzt auch die Kunden. Die Autoindustrie mit der Entwicklung von brauchbaren, zuverlässigen Lösungen, die Werkstätten mit Reparatur und Wartung derselben und die überwiegende Zahl der Kunden mit deren Bedienung. Warum also sollte das sich jetzt geändert haben?

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Moewi 02.05.2016, 11:36
6.

Schwer nachvollziehbar. Es ist doch eigentlich selbstverständlich, dass es keine physischen Kopplungen zwischen Fahr- und Kontrollsystemen einerseits, und Entertainment- und externen Funkverbindungen geben sollte.
Der gesunde Menschenverstand legt nah, Zugriff auf die Fahrphysik erst nehmen zu können, wenn ein Schalter (bestenfalls im Motorraum) von Hand betätigt wurde (-> Werkstattmodus)

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haifasuper 02.05.2016, 12:12
7.

Zitat von jozu2
Die modernen Autos sollen den Fahrer entlasten aber im Zweifelsfall soll er die Hoheit über das Auto haben und nicht die Technik. Die Assistenzsysteme führen meiner Beobachtung nach aber auch dazu, dass man schneller fährt und weniger auf den Verkehr oder die Spur achtet. Das verbleibende Mehr an Sicherheit braucht man auch, weil man dank Entertainment-Systeme und 1000 Knöpfchen/Einstellmöglichkeiten vom Fahren mehr abgelenkt ist. Kann jemand, der auf so einem Auto (nach der Fahrschule) Fahrpraxis erlernt, überhaupt noch richtig reagieren, wenn die Situation verlangt, dass er die Hoheit übernimmt? Kann so jemand die Physik des Fahrens überhaupt richtig einschätzen? Ich meine, man sollte den Schnick-Schnack aus den Autos lassen und die Bemühungen lieber ins vollkommen autonome Fahren stecken. Wer darauf nicht warten kann soll mit Smartphone und MP3-Player vielleicht lieber Bus und Bahn fahren. Und wer das Auto zum Angeben braucht, hat Pech gehabt - Straßenverkehr ist nicht der richtige Ort zum Posen.
Ich habe letztes Jahr auf einer aktuellen A-Klasse und Audi A3 gelernt, bei der A-Klasse mit Rückfahrkamera, die sogar in der Prüfung erlaubt war...nun, in meinem 2002 Fiesta, gefühlt ohne jegliche Technik, lerne ich das Einparken...Okay, moderne Autos einzuparken ohne Einparkhilfe/Kamera ist heftig, man sieht zur seite wenig und nach hinten kaum etwas.

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1lauto 02.05.2016, 12:16
8. ein gut gepflegter Oldtimer

Hat keine Betrugssoftware und keine Überwachungshardware.

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Airkraft 02.05.2016, 12:24
9. Das liegt aber daran,...

Zitat von haifasuper
Ich habe letztes Jahr auf einer aktuellen A-Klasse und Audi A3 gelernt, bei der A-Klasse mit Rückfahrkamera, die sogar in der Prüfung erlaubt war...nun, in meinem 2002 Fiesta, gefühlt ohne jegliche Technik, lerne ich das Einparken...Okay, moderne Autos einzuparken ohne Einparkhilfe/Kamera ist heftig, man sieht zur seite wenig und nach hinten kaum etwas.
Das liegt wohl daran, dass die Fenster zu "Schießsacharten" verkommen sind. Einen vernünftigen Grund dafür gibt es nicht :-(

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