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Debatte über autonomes Fahren: Teslas "Autopilot" funktioniert laut Behörde korrekt
REUTERS

In Europa dürfen Autos von Tesla mit Selbstlenk-Funktion vorerst weiterfahren. Eine Zulassungsbehörde bewertete das "Autopilot"-System grundsätzlich als sicher - die Gefahr gehe von einer falschen Bedienung aus.

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TS_Alien 14.07.2016, 19:47
10.

Nur ein aufmerksamer Fahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug. Sollte der Fahrer zusätzlich (!) zu den normalen Aktivitäten noch die Assistenzsysteme überwachen müssen, bedeutet das mehr Arbeit und mehr Aufmerksamkeit. Das ist sicher nicht im Sinne der Assistenzsysteme.

Assistenzsysteme sollen Arbeit abnehmen. Das geht nur, wenn sie die Arbeit autonom erledigen.

Wirklich sinnvoll ist kein Assistenzsystem. Ein aufmerksamer Fahrer wird einem Assistenzsystem immer überlegen sein. Vielleicht bremst ein Assistenzsystem ein paar Zehntelsekunden eher. Aber sinnvoll ist das z.B. nicht, wenn von hinten ein 40-Tonner angerauscht kommt oder die Straße glatt ist. Dann sollte man nicht (nur) bremsen, sondern ausweichen.

Autopiloten für Autos sind Fantasiegebilde. Diese Systeme werden auch in Zukunft noch so viele Schwachstellen haben, dass kein vernünftiger Mensch sie haben möchte.

Wer etwas für die Verkehrssicherheit tun möchte, sollte die unfähigen Autofahrer von den Straßen holen.

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jamesvanderschilling 14.07.2016, 19:48
11. Goad

Der unterschied ist, soweit ich weiss, dass man in europa öfters ans Lenkrad greifen muss wenn aufgefordert.. Bin froh über die faire Berichterstattung seitens SPON. Einziges Manko ist die erwähnung vom letzten Model-X Unfall- es ist zwar noch nicht eindeutig erklärt, aber es hört sich sehr dannach an dass der Fahrer, der kein Englisch konnte, für 2 Minuten die 'übernehm das lenkrad' warnung ignoriert hat, und dass der Wagen dann von der Spur runter fuhr und abbremste. Die ca 10 Holzpfeiler die er dann in kauf nahm waren halt bedauerlich, aber soweit das auto bescheid wusste war der Fahrer mindestens 2 minuten entweder schlafend oder tot.

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DerDifferenzierteBlick 14.07.2016, 21:13
12. Falsch!

Der AUTOPILOT funktioniert NICHT

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DerDifferenzierteBlick 14.07.2016, 21:19
13. Falsch!

Der AUTOPILOT funktioniert NICHT, da es nämlich offiziell kein Autopilot ist, sondern lediglich ein Fahrassistent!

Es ist schon sehr bedenklich, dass Tesla diesen Assistenten Autopilot nennen darf (obwohl es keiner sein darf) und somit viele Menschen dazu verführt, vollkommen auf die Kontrolle zu verzichten und (offensichtlich) deren Gesundheit und Leben in Gefahr zu bringen.

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SanchosPanza 14.07.2016, 21:53
14. Grundsätzlich sicher

Naja, auch Pistolen sind grundsätzlich sicher, Gefahr geht nur vom Bediener aus ...

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charliep2 14.07.2016, 22:02
15. Dummies

Zitat von DerDifferenzierteBlick
Der AUTOPILOT funktioniert NICHT, da es nämlich offiziell kein Autopilot ist, sondern lediglich ein Fahrassistent! Es ist schon sehr bedenklich, dass Tesla diesen Assistenten Autopilot nennen darf (obwohl es keiner sein darf) und somit viele Menschen dazu verführt, vollkommen auf die Kontrolle zu verzichten und (offensichtlich) deren Gesundheit und Leben in Gefahr zu bringen.
Das Problem ist, dass diese freiwilligen Crashtest-Dummies auch ANDERE gefährden, da sie ihre kostenlosen Dienste für Tesla nicht auf einer Teststrecke, sondern im öffentlichen Straßenverkehr leisten.

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comeback0815 14.07.2016, 22:36
16.

Zitat von Hajojunge
Das Führen eines Fahrzeuges ist ein unglaublich komplexer Vorgang. Keine Situation gleicht der anderen, ihre Vielfalt in Software vorauszudenken, ist aussichtslos. Selbst eine Armada von intelligent vernetzten Sensoren kann menschliche Erfahrung, Intuition und Instinkt nicht ersetzen. Auch ein mit modernster Elektronik gespicktes Flugzeug in gemütlichem Reiseflug, verglichen mit einem Auto auf weiter Flur, wird niemals autonom fliegen. Nicht umsonst wird es ja von den Flugkontrollstellen ständig erfaßt und ggf gewarnt. Doch allzu oft haben Piloten nach dem überraschenden Abschalten des Autopiloten aufgrund eines banalen Sensorausfalles falsch reagiert und die Kiste in den Stall (Strömungsabriß) gebracht. Wer will denn ein Heer von autonomen Fahrzegen überwachen und kontrollieren? Was passiert beim Netzausfall? Was ist mit der Software? Unerwarteter Ausnahmefehler, wer kennt ihn nicht, und Tschüss? Je komplizierter ein System wird, desto weniger ist es beherrschbar. Ich werde niemals in ein "autonomes" Auto einsteigen. Der Gesetzgeber sollte schnellstmöglich gegensteuern.
Das Führen eines Fahrzeugs ist so ziemlich die primitivste Sache, die man sich vorstellen kann. Was Sie meinen, ist das Führen eines Fahrzeugs durch einen Menschen, der entweder sehr ängstlich ist oder - noch viel schlimmer - meint sich permanent über Vorgaben hinwegzusetzen.Würden sich ALLE an Regeln halten (etwas, was durch die algorithmische Ausführung in einem geschlossenen Bezugssystem Straße durchaus denkbar wäre), würde das System natürlich recht reibungslos funktionieren.

Sie argumentieren mit einem Systemausfall, dem Notfall, der IMMER eine Ausnahmesituation provoziert. Davor schützt Sie auch das "Mensch Sein" nicht. Wenn's knallt, dann knallt's, ob Sie da selbst steuern oder gesteuert werden. Prinzipiell wird ein funktionierendes System primitiver Abläufe dem Menschen immer überlegen sein. Und dazu gehört das Auto fahren nun Mal, auch wenn das Millionen von Fahrlehrern und Straßenhelden erwartungsgemäß anders sehen müssen.

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conductor 14.07.2016, 22:41
17.

Zitat: "Wenn es richtig eingesetzt wird."
Der Mensch ist aber dumm, nicht an dem System ausgebildet und hat Freude an der Technik. Solche System sind fatal, da der Mensch immer weiter abstumpft und die Kontrolle über das Fahrzeug der Technik überlässt. Willkommen beim führerscheinlosen Fahren auch im besoffenen Zustand.

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spon-facebook-1663613321 14.07.2016, 22:56
18.

Zitat von zbv10
Die jetzt die Stilllegung des TESLA-Autopiloten oder sogar noch Schlimmeres fordern, schlagen doch nur den Sack (autonomes Fahren), meinen aber den Esel (Tesla), der den deutschen Herstellern schwer auf den Senkel geht (wer von denen verkauft schon 15000 Nobelkarossen im Quartal?). [...]
Danke fuer ihre Meinung aber koennten sie das belegen? Denn Tesla verkauft bei weitem keine 15k im monat, stattdessen verkauft Mercedes ca. 3 mal so viele S-klassen wie Tesla Autos baut [1].

Tesla baut Autos in der gleichen Art wie google software anbietet und Apple Electronik. Da kommt es eben darauf an der erste zu sein und schrille tolle Technik zu praesentieren, auch auf kosten von Sicherheit und Zuverlaessigkeit. Daimler hat ein system wie den Tesla Autopiloten schon vor 10 Jahren. Das problem: Das system funktioniert nur 90% der Zeit. (wie auch der Tesla Autopilot). In den 90ern gab es den Witz was passieren wuerde wenn Microsoft Autos bauen wuerde. Das gleiche passiert mit Tesla. Sie stuermen den Markt aber haben wenig Plan wie man ein Auto nicht nur in 98% aller faelle sondern in 99.999% aller Faelle Sicher und zuverlaessig macht. Ausserdem haben sie noch nicht im Griff wie sie ihre Produktion auf ueber 100k Autos steigern koennen.

Und an alle die Meinen das electro so viel besser ist fuer die Umwelt, gilt wohl auch das der Strom aus der Steckdose kommt und die Akus aus Demeter Haltung kommen.....

[1] https://www.thestreet.com/story/12893251/1/no-tesla-does-not-outsell-the-mercedes-s-class-in-the-us-or-globally.html

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r.jonasson 14.07.2016, 23:10
19. Was für eine naive Haltung!

Klar, man kauft teuer ein System, das angeblich alles ganz toll alleine kann - um es dann jede Sekunde zu überwachen, natürlich mit höchster Konzentration. Wie realistisch! Wie jeder bei youtube nachsehen kann, neigt der durchschnittliche Tesla-Freak nicht nur zu grenzenlosem Vertrauen in sein tolles Auto, nein, er klettert auch gleich beim Fahren auf die Rückbank und stellt selbstverständlich ein Video davon in Netz, prima. Das erfüllt zwanglos den Tatbestand des vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, schöne Grüße vom Staatsanwalt! Nun sind Tesla-Fahrer Menschen mit sehr viel Geld, dürften also eigentlich nicht gerade geistig minderbemittelt sein (jedenfalls nicht alle). Was wird also passieren, wenn erst der gemeine Golf-Plus-Fahrer seinem autonom fahrenden Auto beim System-Absturz zusehen darf? Diese ganze Entwicklung ist Schwachsinn in Tüten und dient nur dazu, den schleichenden Niedergang einer Schlüsselindustrie zu kaschieren, die von phantasielosen und gierigen Managern zu Tode verwaltet wird, siehe Vorstands-Boni für die Abgas-Betrüger bei VW.

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