Forum: Auto
Designer über SUV-Trend: "Ich will nicht ausschließen, dass es bei Männern um eine Ve
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Was hinter SUVs steckt, warum Autos immer größer werden und wieso der Smart (nicht) gescheitert ist, erklärt Lutz Fügener. Er lehrt Automobildesign und sieht kein Ende des SUV-Booms - vorerst jedenfalls.

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charlybird 25.09.2019, 13:52
160. @lipwig @Otto Steininger

@lipwig
Jau, stimmt, aber es gibt 1. Ausnahmen. 2. Notwendigkeiten und 3. wenn die Öffis halt nicht nachziehen, wird das alles auch nix und wenn 4. in vielen Städten keine komfortablen Radwege geschaffen werden, noch weniger.
@Otto Steininger
Ist doch in Ordnung, Sie haben einen Grund, aber letztlich gibt es da ja auch verschiedene Größen und ich glaube nicht, dass Sie mit einem Hummer o.ä. unterwegs sind oder ?. :-)

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ich2010 25.09.2019, 13:55
161.

Zitat von razer
Das habe ich auch nicht behauptet-relevant sind die "Monster", grade in Großstädten, natürlich.
und die wären?
"SUV" umfasst alles vom Mini Countryman bis hin zum Q7. Wo ziehen Sie persönlich da die Grenze? Wo ziehen andere eine Grenze? Oder geht es nicht doch vllt. um Fakten wie Gesamtgewicht, Länge und Breite. Dann allerdings fallen auch die Limousinen (7er BMW, Golf Sportsvan, sämtliche große Limousinen) darunter. Nimmt man die Motorisierung dazu, dann kommen auch die kleinen PKW ins Spiel - Golf R, Seat Cupra, BMW Z-Serie usw. Übrig bleibt dann was...?

Wie man merkt- SUV ist ein Feindbild das keiner sachlichen Debatte Stand hält.

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hdirkkoehler 25.09.2019, 14:12
162. Gepäck!!!

Was alle diese moralischen SUV-Kritiker vergessen: Der große Nachteil der kleinen Autos - und erst recht des öffentlichen Nahverkehrs - ist, dass man wenig Gepäck transportieren kann. Man fahre mal mit vollen Einkaufstaschen oder einem größeren Hund in einem vollen Bus, oder versuche mit einem Kleinwagen, die Pflanzen für den Garten zu transportieren, oder, oder... Der hohe Sitz mit der Übersicht, die Sicherheit und die Möglichkeit, auf unbefestigten Strassen oder Wegen zu fahren, sind vergleichsweise nur schöne Zugaben der SUVs. Wir sind wohlhabender geworden, also haben wir mehr und größeres zu transportieren!

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noregrets 25.09.2019, 14:13
163. Auch Frauen kaufen SUV's

Meine Freundin hat ein teures Reitpferd und sich deswegen entschieden einen SUV (Q5) für den Transport des Recken zu kaufen, halte ich auch für absolut verständlich um den schweren Anhänger zu transportieren. Also keinerlei Gefahr von wegen "mein Schwanz ist zu klein, deswegen muss ein SUV die Verlängerung sein". Diese Granaten fahren sich übrigens abscheulich in der Innenstadt, dafür sind sie ja auch nicht gedacht, oder? Es geht ja eher um protzen. Ich würde die Dinger in Innenstädten verbieten, macht absolut keinen Sinn solch einen Panzer zu fahren.

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vetris_molaud 25.09.2019, 14:19
164.

Warum Frauen diese Riesenkarren fahren, wurde nicht ausreichend beleuchtet. 1. Sitzhöhe: sitzen Frauen höher, gibt ihnen das ein subjektives Gefühl der Sicherheit, ihr größerer peripherer Sichtwinkel kommt zum Tragen. (Mutprothese für zaghafte Fahrerinnen) 2. Bequemes Ein- und Ausladen von Einkäufen: nicht jede Frau ist olympische Gewichtsheberin, Einkäufe aus dem Kofferraum zu holen, ohne in die Knie zu gehen ist in gerne genutzter Komfort.
3. Transport von mehreren Erwachsenen und Kindern, auch mit Kindersitzen, Stauraum für Wocheneinkäufe.
Es gibt durchaus rationale, nachvollziehbare Gründe, jenseits aller Potenzprothesen-Fantasien.
Dieser unreflektierte Fanatismus, mit dem SUV-Fahrer zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt werden, ist bedrohlich. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis Umwelt-„Aktivisten“ von Autobahnbrücken Felsbrocken auf SUV‘s werfen. Vom beschädigen mit Aufklebern über dem in der linken Szene geradezu traditionellen Abfackeln ist es nur ein kleiner Schritt zum Mordversuch.

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cyborgpiratelaserninja 25.09.2019, 14:20
165.

Zitat von Gluehweintrinker
...selten nur spielen beim Erwerb eines Kraftfahrzeugs rationale Gründe die Hauptrolle, wenn es um die Frage geht, ob 1. der Erwerb und Besitz eines KFZ überhaupt nötig ist und wenn ja, welches. Da die Entscheidung allzu oft für ein übermotorisiertes Fahrzeug ausfällt und aufgrund seiner grottigen Materialeffizienz von durchschnittlich über 23 ungenutzter Stunden pro Tag, müssen dringend regulierende Maßnahmen ergriffen werden. Der KFZ-Verkehr trägt erheblich zum Ausstoß klimawirksamer Gase bei, verschmutzt die Umwelt mit absurden Mengen Mikroplastiks durch Reifenabrieb, schädigt Mensch und Tier durch Abgase und Lärm... also: massive Reduzierung des Autoverkehrs, besonders in den Ballungszentren!
Ab wann ist ein Kfz denn nötig und was heißt nötig? Welche Kriterien müssen erfüllt werden? "So wenig wie möglich." ist jedenfalls keine taugliche Antwort, denn "möglich" ist ein sehr dehnbarer Begriff angesichts weitgehend subjektiv beeinflusster Kriterien.
Was ist denn übermotorisiert bzw. woran orientiert sich dieser Wertung? Ein aktueller Ford Fiesta fährt auch mit 70 PS von A nach B und nicht mal diese Leistung müsste er haben. Hatte ihn vor kurzem als Leihwagen. Absolut furchtbar zu fahren. Auch mit 100 PS ist man nicht der King der Babos aber im Prinzip ist das ja schon übermotorisiert. Es ginge ja auch so. Natürlich kann man den Wunsch nach zügiger Beschleunigung als irrational bezeichnen. Genau so wie das abgeschottetere und komfortablere Reisen mit dem PKW. Das lässt sich aber auf jeden Bereich unseres Lebens betrachten. So wie der Wunsch nach einer größeren Wohnung mit mehr Platz oder einem Trockner, mit dem man Ernergie verbraucht aber sein Leben angenehmer und einfacher macht. Das Problem der Materialeffizienz kann man auch auf die Küche oder das Bad übertragen. Beide Räume werden jeden Tag genutzt aber im Verhältnis auf den Tag nur sehr kurz. Sonst nehmen sie nur Raum ein und sind mit Kram gefüllt, der schon durch seine bloße Existenz einen Klimarattenschwanz hat. Auf dem Campingplatz kommt man ja auch mit Waschhäusern klar und was spräche gegen Gemeinschaftsküchen? Am besten mit vorgeschriebenen Menüs um den gesellschaftsschädigenden Konsum von Fleisch, Zucker und Fett zu reduzieren. Man stelle sich mal vor wir hätten keine privaten Küchen mehr, sondern bloß Wohn- bzw. Schalfräume. Das Platzproblem wäre kleiner. Es müssten weniger Räume gebaut, beleuchtet und geheizt werden. Man kann das jetzt übertrieben nennen aber im Fall vom ÖPNV wird auch für geteilte Systeme geworben.
Wenn ich Beiträge wie den Ihren lese habe ich das Gefühl, dass Sie mit Verschwendung durch Wohnraum und sonstige Dinge kein Problem haben aber im Falle des PKWs schon. Massive Reduzierung des Wohnraums, besonders in Ballungszentren! Warum auch nicht?

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razer 25.09.2019, 14:20
166.

Zitat von Justitia
Schön, dass Sie bestätigen, dass der Multivan immer höher ist, selbst als die nur in geringen Stückzahlen in den Städten fahrenden Luxus-SUVs. Sie unterschlagen dabei auch, dass Sie lediglich die Kurzversion des Multivan herangezogen haben, jene, die bei 7-Sitzen so gut wie keinen Kofferraum mehr hat und deswegen eher selten gekauft werden dürfte. Die andere Version mit längerem Radstand und tatsächlichem Stauraum bei 7 Sitzen hat eine Länge von ca 5,3 m und ist damit auch deutlich länger als jeder der von Ihnen genannten SUVs. Wie ist es übrigens mit dem Fussgängerschutz bei dem so beliebten Multivan und VW Bus, wo und wie genau rollen sich hier kollierende Fussgänger über das Fahrzeuge ab?
Schön, dass Sie einfach mal irgendetwas behaupten " deswegen eher selten gekauft werden dürfte" ohne dafür Verkaufszahlen als Fakten zu nennen. Der Multivan/Bus/California wird lt. Auskunft meines Händlers zu 90% mit dem kurzen Radstand verkauft.
Noch eine Nebelkerze "Fußgängerschutz" mit welchen Groß-SUV vergleichen wir denn mal, unter welchen Testbedingungen, gibt es da wissenschaftliche Vergleichszahlen ? Ach ja, ich fahre kein Multivan, schon gar nicht in der Stadt.
So und was hat Ihr Beitrag jetzt mit dem Interview zu tun ?

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razer 25.09.2019, 14:26
167.

Zitat von ich2010
Wie man merkt- SUV ist ein Feindbild das keiner sachlichen Debatte Stand hält.
Nö einfach meine Beiträge durchlesen dann merken Sie auch worauf ich mich beziehe. Vielleicht auch das Interview mit einbeziehen, dann kommt auch eine sinnvolle Diskussion auf.

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sandmann888 25.09.2019, 14:34
168. Unverständnis

Ich kann diese ganze negative Berichterstattung über SUV absolut nicht nachvollziehen. Mir scheint, kein einziger dieser Kritiker hat jemals in einem SUV gesessen, geschweige darin mal 1000 km zurück gelegt. Da werden immer nur irgendwelche Stereotype von irgendwelchen Neidern oder sonstigen Mißmutigen wiederholt und nachgeplappert. Denen kann ich nur raten - setzt Euch mal in einen SUV und fahrt mal am Stück 1000 km, danach werdet Ihr nie wieder in einem anderen Fahrzeug unterwegs sein wollen! Und was den immer wieder kolportierten hohen Spritverbrauch angeht - hierbei handelt s sich eindeutig um FAKENEWS!! Ich fahre einen DB ML Klasse und komme damit im Stadt/Autobahn Mix auf etwa 7 Liter Diesel/100 km. Das ist signifikant weniger als meine vorherige Opel Mittelklasse Limousine, die ich nicht unter 9 - 10 L Benzin gefahren habe. Klar, ein 5 L Auto ist das nicht, 2,5 to wollen schließlich bewegt und beschleunigt werden. Aber für mich ist dieses das beste Autos, das ich jemals gefahren habe (von mehr als 10). Und sicher sind sie allemal. Die Gefahr kommt nicht vom Auto sondern vom Fahrer.

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DieterKühne 25.09.2019, 14:51
169. Das nächste Auto wird wieder ein normaler Kombi

Monster-SUVs finde ich eher peinlich, habe aber vor 2 Jahren einen kompakten SUV probegefahren. Gefiel mir aus folgenden Gründen nicht: formschön wie Menschen mit Adipositas, unübersichtlich wie ein Panzer, schaukeliges Fahrverhalten, zu breit für die meisten Parklücken und Parkhäuser. Die Wahl fiel dann auf eine Großraumlimousine, die recht kompakt ist und viel Platz bietet. Leider ist das Fahrverhalten auch etwas schaukelig, vor allem bei Seitenwind. Nächstes Mal werde ich wieder einen Kombi kaufen, da er übersichtlicher und fahrdynamischer ist. Die von vielen gelobte hohe Sitzposition in SUVs und Großraumlimousinen finde ich eher lästig, und als sportlicher, schlanker Rentner kann ich in jedem Auto mühelos ein- und aussteigen.

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