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Deutlicher Rückgang: Zahl der Verkehrstoten im September gesunken
DPA

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im September deutlich zurückgegangen. 330 Menschen kamen in dem Monat in diesem Jahr im Straßenverkehr ums Leben, das seien deutlich weniger als im Vorjahresmonat. Zuletzt zeigte die Statistik steigende Tendenz.

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det-c 20.11.2012, 17:30
10.

Zitat von neuroheaven
wie soll man auch unfälle bauen, wenn man eigentlich nur noch im stau steht oder mit maximal 120 über die autobahn schleicht.
Sorry, bin letzte Woche Mannheim, Bielefeld, Berlin hin und zurück gefahren, bis auf Avus keinen Stau. Werktags, im Berufsverkehr. Und bei den 120 Strecken kann man ja in Ruhe etwas essen, telefonieren etc.

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retourenpaket 20.11.2012, 20:21
11. Kosten/Nutzenabwägung aus den 50ern -> Tempolimits erhöhen

Würde man heute die Geschwindigkeit auf den Straßen nach den Maßstäben der 50er Jahre neu festlegen und die gleiche Menge an Verkehrstoten akzeptieren, dann dürfte man nun ca. 150 km/h in der Stadt fahren, etwas langsamer in den Wohngebieten mit 90er Zonen und auf der Landstraße geschmeidige 300 km/h. Die Richtgeschwindigkeit läge auf Autobahnen bei ca. 520 km/h. Schön dass ein Menschenleben heute mehr gilt, hier ist ein echter zivilisatorischer Fortschritt zu erkennen.

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BeitragszahlerwiderWillen 21.11.2012, 10:12
12. optional

Es wäre wünschenswert, wenn die Menschheit auch auf allen anderen Gebieten so fanatisch um jedes einzelne Menschenleben kämpfen würde und dabei Millionen Menschen drangsaliert. Vielleicht haben wir inzwischen mehr Verkehrtstote durch Herzinfarkt als durch Verkehrsunfälle, weil sich viele Menschen täglich über weitere unsinnige oder vielmehr schikanöse Maßnahmen der Verkehrsplaner aufregen müssen. Eine Autofahrt in der Großstadt gleich inzwischen einem Spießrutenlaufen. Fast jede Woche muß ich feststellen, daß eine Abbiegespur zugunsten eines Radweges entfallen ist, der sich lebensgefährlich im Zick-Zack durch die PkW-Spuren schlängelt. Früher war dafür ein Streifen auf dem 4m breiten Fußweg frei, heute wird der kostbare Verkehrsraum dafür genutzt und Radfahrer gefährdet. Werden wir inzsichen von geistig Behinderten regiert? Der Wegfall von Spuren führt dazu, daß wenn der erste an der Ampel abbiegen will, alle anderen warten müssen, bis die Grünphase vorbei ist, weil er erst dann abbiegen kann! Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer würde ich mir auch wünschen, aber leider manipulieren Bus und Bahn Ampelschaltungen, bekommen eigene Spuren auf denen sie bei tiefstem Rot fahren, während alle anderen Verkehrsteilnehmer warten.Gilt die STVO inzwischen nicht mehr für alle? Dazu kommen Ampeln alle 50m, es könnte ja 3x am Tag jemand aus der Nebenstraße kommen und dem kann natürlich nicht zugemutet werden, auf eine der zahlreichen Lücken auf der Hauptstraße zu warten. Statt dessen steht er dann selbst 2 min an der roten Ampel, während auf der Haupstraße kein Auto kommt...mit welchem Millionenaufwand inzwischen in den meisten Städten der Verkehr zum erliegen gebracht wird, ist unvorstellbar.
Wenn ein Menschenleben wirklich zählen würde, dann hätte man keine Kriege führen dürfen, müßte der Vergiftung unserer Umwelt Einhalt gebieten und könnte so Milliuonen Krebstote verhindern - aber da ist natürlich der Profit wichtiger! Wie auch beim Einsatz des beim Unfall tödlichen Klimamittels 1234yf. Darüber regt sich komischerweise fast niemand auf. Aber wegen einem Unfalltoten müssen Millionen über Jahre langsamer fahren und an zusätzlichen (überflüssigen) Ampeln warten.

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schwarzes_lamm 21.11.2012, 10:25
13.

Zitat von sysop
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im September deutlich zurückgegangen. 330 Menschen kamen in dem Monat in diesem Jahr im Straßenverkehr ums Leben, das seien deutlich weniger als im Vorjahresmonat. Zuletzt zeigte die Statistik steigende Tendenz.


Dass man ab einem bestimmten Zeitraum nach künstlichen Lebenserhaltungs-Massnahmen in der Intensivmedizin nicht mehr als Verkehrstoter zählt, wird wohlweislich unterschlagen.
Im Übrigen wurde diese Regelung durch den ehemaligen Verkehrsminister Wissmannn nach langer Lobbyarbeit der Versicherer initiiert.
Somit gelang es, Milliardenkosten von den Haftpflichtversicherern auf die Krankenkassen abzuwälzen und als zweiter Nebeneffekt wurde dadurch die Zahl der Verkehrstoten künstlich nach unten gemogelt.

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