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Deutsche Autobauer auf der IAA 2019: Zu grün, um wahr zu sein
DPA

Die IAA steht im Zeichen der Klimakrise. Angesichts angekündigter Proteste von Umweltaktivisten überbieten sich die Hersteller auf der IAA mit ökologischen Superlativen. Die Realität auf den Ständen sieht anders aus.

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benmartin70 12.09.2019, 09:37
90.

Zitat von neckargirl1
Wo bitte können sie den in D 300 km/h fahren? Auf dem Hockenheim Ring geht das noch aber auf Autobahnen? Und wozu ein Tempolimit? Warum soll man mit einem 75PS Fahrzeug nachts mit 130 fahren wenn auch 160 möglich sind? Tempolimit ist totaler Schwachsinn.
Komisch, erzählen Sie das mal den Ländern die Tempolimits haben.
Und Ihre Argumentation gegenüber der Ordnungshüter dort wird bestimmt für Erheiterung sorgen.
Kurz ist übrigens die Liste der Länder ohne Limit (da werden Sie meist auch nicht schnell fahren wollen).
Sie können ja auch bei Geschwindigkeitsbegrenzung schneller fahren, die Konsequenzen tragen Sie dann.

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benmartin70 12.09.2019, 09:39
91.

Zitat von neckargirl1
Deutschland besteht zum größten Teil aus Fläche und nur zu einem sehr geringen Teil aus Großstädten. ÖPNV auf der Fläche? Puhhhhhh Mit dem Fahrrad im Schwarzwald zum Einkaufen - puhhh. Dieses dumme unqualifizierte Gelabber von Menschen die nicht über den Tellerrand hinaussehen können wiedert mich an.
Joh der Schwarzwald. da wohnt natürlich die Masse die mit dem Fahrrad fährt. Immer die Ausnahme der Ausnahme rauskramen, fehlt noch die Omma die 595 km weit entfernt wohnt die man jedes Wochenende besucht, klar.......

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cyborgpiratelaserninja 12.09.2019, 09:57
92.

"Klingt erst mal gut. Schaut man sich dann auf dem Messestand allerdings genauer um, ist die Realität eine andere. Statt zahlreicher Elektroautos stehen dort leistungsstarke Coupés oder dicke SUVs herum,..."

Ich finde es gut, dass im Artikel gegen Ende noch darüber gesprochen wird, wie diese Entwicklung zustande kommt. Ja, die Klimadebatte ist in aller Munde aber seien wir mal ehrlich, im Grunde geht das der Mehrheit am A*sch vorbei, wenn es drauf ankommt. In einem Gespräch oder einer Umfrage FFF, Greta und Konsorten ganz toll zu finden und mal grün zu wählen ist eine Sache. Das Leben bzw. den Alltag wirklich umzustellen ist dann doch eine andere. Man darf sich auch nicht der Illusion aus der Filterblase bzw. der eigenen Hugbox hingeben. Es mag auch auf SPON immer beliebter werden über den Klimawandel, Ressourcennutzung und die Verkehrsdichte zu motzen und mit ein paar krassen Forderungen ein bisschen Virtue Signaling zu betreiben. Auf der Straße interessiert es dann deutlich weniger Menschen. In den USA oder Asien sowieso. Die Herteller wissen sehr genau was sie verkaufen können und wahrscheinlich auch wie lange noch. So lange wird man den Markt auch in hier eher unbeliebten Segmenten bedienen. Auch bei Fahrzeugherstellern gibt es die Gefahr von "Get woke, go broke." Denn die Leute, die gerne mal erklären welche Art von Autos verkauft werden sollten, sind oft nicht diejenigen, die den Umsatz generieren. Man kann das jetzt alles werten wie man will aber das ist die Realität in der sich die Industrie bewegt. Siehe als Beispiel Toyota: Man bietet sparsame Fahrzeuge an und ist da bei der Entwicklung ganz vorne mit dabei. Gleichzeitig baut man dicke Pickups und SUVs wie den Tundra oder den Landcruiser und verkauft diese weltweit wie geschnitten Brot. Die Tochterfirma agiert im gleichen Segment wie Mercedes, BMW oder der böse Audi und vertickt dicke Saugbenziner. Diesen Spagat gibt es eigentlich überall.

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emil7685 12.09.2019, 10:07
93.

Zitat von benmartin70
Joh der Schwarzwald. da wohnt natürlich die Masse die mit dem Fahrrad fährt. Immer die Ausnahme der Ausnahme rauskramen, fehlt noch die Omma die 595 km weit entfernt wohnt die man jedes Wochenende besucht, klar.......
Ist ja auch so. Wo ist da die Ausnahme? Ich kenne absolut niemanden der nicht regelmäßig längere Strecken mit seinem Auto fährt. Sogar meine betagte Mutter fährt zwei bis dreimal im Monat in die 200km entfernte grössere Stadt ins Konzert oder ins Theater.

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cyborgpiratelaserninja 12.09.2019, 10:20
94.

Zitat von benmartin70
Komisch, erzählen Sie das mal den Ländern die Tempolimits haben. (...)
Den Menschen aus anderen Ländern kann man das ganz gut vermitteln. Ich erlebe jedenfalls immer eine positive Einstellung zu unserer Regelung. Die meisten stellen nämlich ziemlich schnell fest, dass hier in der Regel sehr vernünftig gefahren wird aber der Staat einem nicht bei jedem Überholvorgang oder bei zügier Fahrt bei freier Bahn im Nacken sitzt. Ich kann auch nur lachen über die Märchen von den ach so paradiesischen Zuständen auf ausländischen Autobahnen. Die Niederländer haben ihr Tempolimit vor ein paar Jahren erhöht. Es geht eben auch so.

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emil7685 12.09.2019, 10:22
95.

Zitat von benmartin70
Joh der Schwarzwald. da wohnt natürlich die Masse die mit dem Fahrrad fährt. Immer die Ausnahme der Ausnahme rauskramen, fehlt noch die Omma die 595 km weit entfernt wohnt die man jedes Wochenende besucht, klar.......
Ja. Da wohnt die Masse. Deutschland hat 80 Millionen Einwohner. In den paar Städten mit einigermaßen erträglichen ÖPNV (Hamburg, Berlin, Leipzig, Nürnberg, FFM) wohnt noch nicht mal ein Viertel davon.
Zig Millionen Menschen wohnen in Gebieten wo dreimal am Tag ein Bus hinfährt.

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benmartin70 12.09.2019, 10:38
96.

Zitat von emil7685
Ist ja auch so. Wo ist da die Ausnahme? Ich kenne absolut niemanden der nicht regelmäßig längere Strecken mit seinem Auto fährt. Sogar meine betagte Mutter fährt zwei bis dreimal im Monat in die 200km entfernte grössere Stadt ins Konzert oder ins Theater.
Zwei bis dreimal im Monat? Wo ist die Ausnahme? Hier...!
Ich kenne sehr viele Menschen die NICHT zwei bis dreimal im Monat Strecken > 100 km mit dem KFZ zurücklegen.
So ist das mit den persönlichen Erfahrungen.

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pm40 12.09.2019, 10:44
97. Auf dem Hockenheimring erreichen Sie mit....

Zitat von neckargirl1
Wo bitte können sie den in D 300 km/h fahren? Auf dem Hockenheim Ring geht das noch aber auf Autobahnen? Und wozu ein Tempolimit? Warum soll man mit einem 75PS Fahrzeug nachts mit 130 fahren wenn auch 160 möglich sind? Tempolimit ist totaler Schwachsinn.
….fast keinem "normalen" Auto 300 km/h. Eventuell & vielleicht für einen sehr kurzen Moment am Bremspunkt nach der Parabolika oder am Ende der Start-Ziel-Geraden mit extrem leistungsstarken. Da müssen Sie schon auf die Döttinger Höhe während eines Track Days (bei Tourifahrten ist dort die Einfahrt zur Strecke mit Tempolimit). Und selbst dann brauchen Sie schon richtig Leistung und Anlauf um echte 300 zu erreichen.

Also bleiben doch nur A38, A31 u.ä. übrig.

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Michael Glas 12.09.2019, 11:35
98. Die Akkutechnik der deutschen Hersteller

Zitat von jpucky
So lange in der Akkutechnologie kein Quantensprung in den Kapazitäten stattfindet, so wie beim Energieverbrauch Glühbirne vs. LED, wird das nie und nimmer eine alternative für den Verbrennungsmotor werden. Große, schwere, schnelle Autos mit Akkus betreiben zu wollen - was ein Schwachsinn! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Grundidee von Ingenieuren stammt. Den Praxistest konnte man sich gestern im Hr angucken: https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hessenreporter/sendungen/die-e-mission-mit-dem-elektroauto-ueber-die-alpen,sendung-70340.html
ist sicher nicht die modernste, das sieht man auch z.B. an einem Audi e-tron. Leider haben wir die Entwicklung lange Zeit veschlafen und auch verleugnet. Ein Tesla z.B. arbeitet sehr wohl mit Hochdruck an neuer Akkutechnik und wird wohl demnächst auch einen Akku vorstellen, der 6.000 Ladezyklen hält, also umgerechnet etwa 1,5 Mio. (!) Auto-Kilometer (damit auch viel länger als jeder Verbrennungsmotor). Auch die Ladetechnik samt der Supercharger (80% in 20 Min.) in ganz Europa ist der Konkurrenz einfach überlegen. Der Praxistest vom hr-Fernsehen wäre damit ganz anders ausgefallen und erfolgreich gewesen, der Audi war dafür ein denkbar schlechtes Fahrzeug. Übergewichtig, teuer, rückständig und nicht praxistauglich, aber leider aus D.

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rennflosse 12.09.2019, 11:48
99. Immer so

Zitat von benmartin70
Zwei bis dreimal im Monat? Wo ist die Ausnahme? Hier...! Ich kenne sehr viele Menschen die NICHT zwei bis dreimal im Monat Strecken > 100 km mit dem KFZ zurücklegen. So ist das mit den persönlichen Erfahrungen.
Jeder Mensch, der in seiner Filterblase lebt, kennt ausschließlich andere Menschen, die in derselben Filterblase leben. Deshalb heißt es ja auch so.
In Wahrheit gibt es sowohl Städte und Ballungszentren UND die Fläche. Eineugige Sichtweisen sind da wenig hilfreich.

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