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Deutsche Autobauer auf der IAA 2019: Zu grün, um wahr zu sein
DPA

Die IAA steht im Zeichen der Klimakrise. Angesichts angekündigter Proteste von Umweltaktivisten überbieten sich die Hersteller auf der IAA mit ökologischen Superlativen. Die Realität auf den Ständen sieht anders aus.

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neckargirl1 12.09.2019, 08:34
80.

Zitat von kangootom
Schon vor der Klimadebatte machten Höchstgeschwindigkeiten von 300 km/h keinen Sinn. Weder in Deutschland, in dem diese Geschwindigkeiten nur theoretisch erreicht werden können, noch in irgend einem anderen Land dieser Welt mit Tempolimit. Solche Fahrzeuge zielen auf die Klientel, die es nötig hat aller Welt zu zeigen, dass er (ja, er) Geld hat. Warum müssen die Autohersteller immer noch mit solchen Protzfahrzeugen auftrumpfen?
Direkte Antwort? Weil sie gekauft werden. Weil der Verbraucher solche Autos haben will, entgegen dem Mainstream der Grünen.

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neckargirl1 12.09.2019, 08:40
81.

Zitat von astacus59
Nie war ein Tempolimit so nötig und sinnvoll wie jetzt. Die PS-Monster müssen ausgebremst werden!
Wo bitte können sie den in D 300 km/h fahren? Auf dem Hockenheim Ring geht das noch aber auf Autobahnen? Und wozu ein Tempolimit?
Warum soll man mit einem 75PS Fahrzeug nachts mit 130 fahren wenn auch 160 möglich sind? Tempolimit ist totaler Schwachsinn.

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ganzeinfach 12.09.2019, 09:00
82. Was man(n) nicht braucht

wird auf der IAA ausführlich und glänzend präsentiert. Ist alles von gestern. Was man braucht sind *Mobilitätskonzepte*, welche alle Bereiche mit einschliessen. "Jedem sein eigen Blechbüchserl" hat ausgedient. Dazu ist zu wenig Platz in Stadt und Land sowie die latente Gefahr bald aufgebrauchter Resourcen. Auch der ewige Stauwahn ist ein volkswirtschaftlicher Schaden, welcher jährlich Milliarden verschlingt. Ich dachte, dem Inscheniör sei nix zu schwör - aber wie das Exempel IAA zeigt, dauert es eben noch immer. Was die deutsche Automobil-Industrie näher an den Abgrund treibt. ganzeinfach

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emil7685 12.09.2019, 09:15
83.

Zitat von besorgtervater
Folgekosten sind beim Elektroauto nahe Null. Ich bin 70.000 km elektrisch gefahren und brauchte kein Öl, kein Zündkerzen, keinen Zahnriemen, keine Kupplung, keinen Auspuff, keinen Kat, und was sonst noch alles nicht eingebaut ist. Lediglich die Inspektion alle 30.000 km kostet was, da wird das Auto inspiziert, ob noch alles dran ist, ziemlich sinnlos, aber was tut man nicht alles für die Mobilitätsgarantie.
Und wo ist da jetzt der Unterschied zum Verbrenner? Beim Verbrenner brauche ich auf 70.000km auch weder Zündkerzen noch Kat noch Auspuff noch Kupplung noch sonst irgendwas. Lediglich die Inspektion alle 30.000km kostet was. Exakt genauso wie beim Elektroauto. Mein aktuelles Auto hat jetzt um die 300.000 Kilometer runter und alles ist noch original. Erste Kupplung, erster Turbolader, erster Kat, erster Auspuff und auch sonst alles was so eingebaut ist, ist noch original. Ein Satz Bremsen hält bei mir gut 100.000km.

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Interzoni 12.09.2019, 09:18
84. Vw

"VW hält sich zurück - und liefert"
Laut aktuellen Recherchen des SWR liefert VW vor allem weiterhin Diesel mit Betrugssoftware aus. Kann man bei der Tagesschau nachlesen. Warum sollte ich einem notorischen Betrüger etwas abkaufen, und sei es ein überteuertes E-Auto?

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neckargirl1 12.09.2019, 09:19
85.

Zitat von Duesendaniel
...weniger Auto, mehr Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel und auch gerne Mal zu Fuss! Das ist nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern auch für den Körper, der bei den meisten Deutschen schon heute teils dramatisch aus dem Leim zu gehen droht. Und für die unvermeidbaren Fahrten, z.B. im Lieferverkehr ist derzeit das batterieelektrische Auto die mit Abstand beste Wahl: Abgasfreie und lärmarme Städte, beste Klimabilanz selbst mit heutigem Strommix und zukünftig auch niedrigste Kosten machen diese Technik alternativlos. Wann erkennen die Deutschen das endlich? VW hat die Weichen schon gestellt.
Deutschland besteht zum größten Teil aus Fläche und nur zu einem sehr geringen Teil aus Großstädten. ÖPNV auf der Fläche? Puhhhhhh
Mit dem Fahrrad im Schwarzwald zum Einkaufen - puhhh. Dieses dumme unqualifizierte Gelabber von Menschen die nicht über den Tellerrand hinaussehen können wiedert mich an.

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benmartin70 12.09.2019, 09:31
86.

Zitat von heinrich-von-braun
Ich selbst fahre heute noch geschäftlich locker 80.000 Km pro Jahr in ganz Europa umher; wie um alles soll ich das elektrisch machen? Selbst Otto Normalverbraucher mit einer Fahrleistung von sagen wir 20.000 Km hätte da doch aufgrund der sehr beschränkten KM - Leistung dieser Autos gewaltige Probleme.
So ne Videokonferenz erspart die ein oder andere Fahrerei - ich spreche nicht von jeder. Aber viele Fahrten sind heutzutage nicht mehr nötig.

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ganzeinfach 12.09.2019, 09:33
87. Urlaubs-Fahrzeug mit mögl. viiiieeel Platz

zu kaufen, um dann die restlichen 11 Monate mit dem Trumm sich rumzuquälen ist Schwachsinn hoch drei. Gemütlich in den Urlaub fahren (Zug, Schiff, Fahrrad etc.). Gepäck voraussenden. Am Zielort gibt es jede Menge passender Fahrzeuge zu mieten. Meist günstig. Plus lokalem Nummernschild, was Einbrüche mindern kann. Aber so viel Voraussicht ist beim deutschen Michel fast undenkbar. ganzeinfach

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neckargirl1 12.09.2019, 09:34
88.

Zitat von Gagoze
kurz vor der Sperrstunde. Jeder weiss, dass die Party bald vorbei ist, also wird nochmal gebechert was das Zeug hält. Leider fällt der Kater diesmal etwas länger aus. Sapiens? Mittelmäßiger Witz. Der vernunftbegabte Mensch hätte schon vor Jahrzehnten die Zulassung von privaten Kraftfahrzeugen strengstens reguliert. Stattdessen sitzen Leute allein in 2 Tonnen schweren Panzern um 2km bis zum nächsten Discounter zu fahren. Ignorance is bliss.
Schon wieder so ein Besserwisser der zum Lachen in den Keller geht. Wahrscheinlich wollen sie dann auch entscheiden wer privat fahren darf und wer nicht. Ignoranz der Individualität passt wohl gut zu ihnen. Gott sei Dank haben Menschen wie sie nichts zu sagen.

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cyborgpiratelaserninja 12.09.2019, 09:36
89.

Zitat von kangootom
Schon vor der Klimadebatte machten Höchstgeschwindigkeiten von 300 km/h keinen Sinn. Weder in Deutschland, in dem diese Geschwindigkeiten nur theoretisch erreicht werden können, noch in irgend einem anderen Land dieser Welt mit Tempolimit. Solche Fahrzeuge zielen auf die Klientel, die es nötig hat aller Welt zu zeigen, dass er (ja, er) Geld hat. Warum müssen die Autohersteller immer noch mit solchen Protzfahrzeugen auftrumpfen?
Sie haben sich die Antwort im Prinzip schon selbst gegeben. Es gibt eine Klientel, die das Geld aufbringen kann und meint, sie bräuchte 300 km/h Autos. Also werden diese angeboten. Für den Planeten sind ein paar Luxusfahrzeuge eigentlich auch total egal. So manches steht ja eh nur rum. Verschwendung bzw. Luxus ist eben teuer. In Zukunft wird sich noch stärker ausprägen, dass die breite Masse der Bevölkerung Einsparungen vornehmen bzw. sich einschränken muss, während sich Wohlhabende weiterhin einiges gönnen können. Darauf läuft es jedenfalls mit einer CO2 Steuer hinaus.

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