Forum: Auto
Deutsche E-Auto-Offensive in China: Volt geil!
Volkswagen

In China boomen Elektroautos, aber die deutschen Hersteller VW, BMW und Daimler profitieren davon kaum. Mit drei auf E-Antrieb und digitalen Luxus getrimmten Geländewagen wollen sie das ändern.

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twike-fahrer 03.05.2019, 09:24
20. Gewicht spielt keine Rolle

Seit 12 Jahren fahre ich nur noch elektrisch, problemlos auch sehr weite Strecken mit kleinen Fahrzeugen. Gewicht spielt, abgesehen vom unnötigen Ressourcenverbrauch bei der Herstellung, beim Elektrofahrzeug in der Tat aber fast keine Rolle. Bergab und beim Bremsen wird ja die Energie zurück gewonnen, geht also nicht wie beim Verpenner verloren. Zu letzteren zähle ich auch die ewig gestrigen Beiträge Nr 3-5. Ich kann Ihre Ansichten nicht ändern, finde es aber sehr bedauerlich, wenn man vollkommen uneinsichtig an nicht zukunftsfähiger Technik zwanghaft festhalten will. Das wird genauso wenig funktionieren wie die in Fahrzeugen völlig ineffiziente Wasserstofftechnik. Ja wir werden zunehmend Wasserstoff erneuerbar erzeugen. Der wird aber sicher nicht in Fahrzeugen sinnlos "verbrannt" weil er für viel wichtigere Zwecke notwendigerweise benötigt wird.

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didel-m 03.05.2019, 09:35
21. Habt ihrs eigentlich nicht mitbekommen? Der E-Smart gibt auf!

Also sind Mini-Autos unter Polo-Klasse nicht verkäuflich.
Die großen Brummer sind Platzhalter, damit sich die Autoindustrie hierzulande nicht der Demütigung preisgeben muß.
Und in China will man partout keine Reichweite, dort soll man schön unter Kontrolle bleiben. So einfach ist das.

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etlamu 03.05.2019, 09:44
22.

Zitat von twike-fahrer
Seit 12 Jahren fahre ich nur noch elektrisch, problemlos auch sehr weite Strecken mit kleinen Fahrzeugen. Gewicht spielt, abgesehen vom unnötigen Ressourcenverbrauch bei der Herstellung, beim Elektrofahrzeug in der Tat aber fast keine Rolle. Bergab und beim Bremsen wird ja die Energie zurück gewonnen, geht also nicht wie beim Verpenner verloren. Zu letzteren zähle ich auch die ewig gestrigen Beiträge Nr 3-5. Ich kann Ihre Ansichten nicht ändern, finde es aber sehr bedauerlich, wenn man vollkommen uneinsichtig an nicht zukunftsfähiger Technik zwanghaft festhalten will. Das wird genauso wenig funktionieren wie die in Fahrzeugen völlig ineffiziente Wasserstofftechnik. Ja wir werden zunehmend Wasserstoff erneuerbar erzeugen. Der wird aber sicher nicht in Fahrzeugen sinnlos "verbrannt" weil er für viel wichtigere Zwecke notwendigerweise benötigt wird.
Das stimmt aber nur, wenn Sie beim Bremsen NIE die mechanische Bremse benutzen und die Energie beim Bremsen IMMER zurückgewinnen. Dazu müssen Sie aber sehr vorausschauend fahren und ist in den Städten sehr schwierig.

Bei leichten Autos mit wirksamer Rückgewinnung wäre dies auch einfacher, da weniger Energie für das Bremsen benötigt wird.

Auch sollte man beachten, dass bei Scheibenbremsen die gerade im Winter beim Streusalz bei Nichtbenutzung ÖFTER ersetzt werden müssen, als beim mäßigen Bremsen, da Scheiben vom Salz und Flugrost frei gebremst werden müssen.

Also müsste man wieder zu Trommelbremsen zurück, was bei leichten Autos wieder leichter ist.

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mb2018 03.05.2019, 09:48
23. Erstaunlich

Es ist schon immer wieder erstaunlich, welche Menge an Unwahrheiten und Verschwörungstheorien hier im Forum aufploppen, sobald irgendwas über die böse deutsche Autoindustrie geschrieben wird. Zwar basiert die gesamte deutsche Wirtschaft und unser aller Wohlstand auf der Autoindustrie, das ist aber offenbar kein Grund, diese nicht trotzdem ganz grundsätzlich abzulehnen und schlecht zu reden. Bauen die Deutschen keine E-Autos, sind sie Umweltschweine, bauen sie E-Autos, sind diese zu groß oder zu klein oder zu hässlich oder was auch immer. Bauen sie E-Autos in Deutschland, kauft sie keiner, obwohl sie ja angeblich jeder unbedingt und sofort haben will. Bauen sie E-Autos in China, ist die Empörung groß, dass die es nicht in Deutschland tun und dass die Chinesen - wie immer - eh alles besser können, wenngleich wohl keiner der Foristen auch nur ein einziges chinesisches E-Auto kennt. Die Wahrheit ist, dass die Autohersteller - wie jeder andere vernunftbegabte Akteur in der Marktwirtschaft - das baut, was der Kunde haben will. Dadurch erklärt sich auch der neue BMW X7, der ein SUV-Monster und Spritfresser ist. Aber dieser wurde speziell für den US-Markt entwickelt, da das nächst kleinere Modell, der X5, den Amerikanern nicht groß genug war und man dort lieber bei der Konkurrenz kaufte. Letztlich bestimmt also der Kunde darüber, was die Autofirmen bauen und wenn hierzulande alle so öko wären, wie es in manchen Kommentaren hier immer erscheint, wäre die Nachfrage nach E-Autos so riesig, dass die Autohersteller gar keine Benziner und Diesel mehr bauen müssten. Also lieber mal an die eigene Nase fassen, bevor man immer nur motzt.

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etlamu 03.05.2019, 09:52
24.

Zitat von didel-m
Also sind Mini-Autos unter Polo-Klasse nicht verkäuflich. Die großen Brummer sind Platzhalter, damit sich die Autoindustrie hierzulande nicht der Demütigung preisgeben muß. Und in China will man partout keine Reichweite, dort soll man schön unter Kontrolle bleiben. So einfach ist das.
Hier müsste man die Notbremse ziehen und nur nach Autos mit einem Leergewicht unter einer Tonne in den Städten zulassen. Dies wäre sehr wirksam und würde einen Boom bei diesen kleinen Hüpfern auslösen. Weder die ÖDP als auch die Grünen haben dies vorgeschlagen.

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alex300 03.05.2019, 10:03
25. Wo ist sie denn, die Digitalisierung?

Dass das Lenkrad verschwindet und die Sitze sich zusammenklappen - das ist doch keine "Digitalisierung".
Digitalisierung ist die volle Vernetzung mit den (mehreren!) Smartphones: BT, WLAN, Spiegelung auf den grossen Bildschirm. Sprachsteuerung ueber das Smartphone (nicht ueber die hauseigenen Hannies).
Wo ist das alles?
Die deutschen Autokonzerne sind im Steinzeitalter stecken geblieben.

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etlamu 03.05.2019, 10:04
26.

Zitat von mb2018
Es ist schon immer wieder erstaunlich, welche Menge an Unwahrheiten und Verschwörungstheorien hier im Forum aufploppen, sobald irgendwas über die böse deutsche Autoindustrie geschrieben wird. Zwar basiert die gesamte deutsche Wirtschaft und unser aller Wohlstand auf der Autoindustrie, das ist aber offenbar kein Grund, diese nicht trotzdem ganz grundsätzlich abzulehnen und schlecht zu reden. Bauen die Deutschen keine E-Autos, sind sie Umweltschweine, bauen sie E-Autos, sind diese zu groß oder zu klein oder zu hässlich oder was auch immer. Bauen sie E-Autos in Deutschland, kauft sie keiner, obwohl sie ja angeblich jeder unbedingt und sofort haben will. Bauen sie E-Autos in China, ist die Empörung groß, dass die es nicht in Deutschland tun und dass die Chinesen - wie immer - eh alles besser können, wenngleich wohl keiner der Foristen auch nur ein einziges chinesisches E-Auto kennt. Die Wahrheit ist, dass die Autohersteller - wie jeder andere vernunftbegabte Akteur in der Marktwirtschaft - das baut, was der Kunde haben will. Dadurch erklärt sich auch der neue BMW X7, der ein SUV-Monster und Spritfresser ist. Aber dieser wurde speziell für den US-Markt entwickelt, da das nächst kleinere Modell, der X5, den Amerikanern nicht groß genug war und man dort lieber bei der Konkurrenz kaufte. Letztlich bestimmt also der Kunde darüber, was die Autofirmen bauen und wenn hierzulande alle so öko wären, wie es in manchen Kommentaren hier immer erscheint, wäre die Nachfrage nach E-Autos so riesig, dass die Autohersteller gar keine Benziner und Diesel mehr bauen müssten. Also lieber mal an die eigene Nase fassen, bevor man immer nur motzt.
Hier muss die Politik eingreifen, da die Stadtbürger unter diesen SUV Wahnsinn leiden. Also entweder eine KFZ-Steuer nach Leergewicht der KFZ oder eine Gewichtsbegrenzung der Fahrzeuge in den Städten.

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scsimodo 03.05.2019, 10:11
27. E-Autos

sind momentan nur als Zweitwagen zu gebrauchen (Einkaufen, Kinder in die Schule fahren, kurze Wege zur Arbeit oder mal ein kleiner Ausflug in die Umgebung etc.) und auch nur dann, wenn man das Teil daheim aufladen kann (notfalls über eine normale Steckdose). Welchen Sinn machen dann überfette E-SUVs, die kaum 250 km weit kommen und nicht unter 70.000€ kosten? Wer kauft sowas, ausser Leute, denen das Geld aus der Tasche fällt?

Einige ausländische Hersteller machen es vor wie es gehen kann, nur die "Premium-Hersteller" bauen zuerst die größten und teuersten E-Autos, satteln also das Pferd von hinten auf. Einen bezahlbaren E-Kleinwagen würde ich mir ggfs. sogar kaufen, den Rest brauche ich nicht und kann ich mir auch nicht leisten. Also wird mein (bald) nächstes Auto wieder ein Verbrenner werden.

Chance vertan, fahrt die dicken Boliden selber...

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ffmfrankfurt 03.05.2019, 10:12
28. @mb2018

Chapeau!! Damit werden sie hier aber auf ausschließlich taube Ohren stoßen. Hier ist alles nur gegen den Kapitalismus und gegen die Industrie.

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scsimodo 03.05.2019, 10:16
29.

Zitat von twike-fahrer
Bergab und beim Bremsen wird ja die Energie zurück gewonnen, geht also nicht wie beim Verpenner verloren.
Das ist richtig! Allerdings gewinnt man (nicht ganz) die Energie zurück, die man vorher zum Erklimmen des Hügels mehr benötigt. Damit kommt man keinen Kilometer weiter als auf platter Strecke, eher weniger. Aber es wird wenigstens etwas Energie zurückgewonnen, die beim Verbrenner verpufft...

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