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Deutsche Umwelthilfe: Verdächtig hohe Abgaswerte bei Mercedes
DUH

Auf Opel und Renault folgt Daimler: Die Deutsche Umwelthilfe hat die Abgaswerte bei einer Mercedes C-Klasse gemessen - und dabei erneut Abweichungen zu den offiziellen Angaben festgestellt.

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DerBlicker 16.12.2015, 18:40
180. warum?

Zitat von saarpirat
Die Autos müssen weniger verbrauen und sauberer werden. Das wird aber bestimmt nur zum Teil über die Technik erreichbar sein. Dazu werden garantiert auch noch andere Maßnahmen kommen. Bestimmt eine Höchstgeschwindigkeit und Leistungsreduzierung. Dabei wird es aber nicht bleiben.
Die Autos nach Euro 6 Norm sind wahrlich sauber genug, wer werden zu alt, das ist das Problem, warum sollen wir dann noch älter werden? Das kann niemand mehr bezahlen! So viel Rente kann nicht erwirtschaftet werden, niemals.

Der Verbrauch wird dann reduziert, wenn der Sprit wieder teurer wird, das regelt alles der Markt, bis dahin kann man eben günstig rasen, so what.

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DerBlicker 16.12.2015, 18:43
181. BMW und Mercedes und CO geben aber nichts zu?

Zitat von KaWeGoe
Nur weil Mercedes und BMW es noch nicht zugegeben haben, dass sie auch mit Software erkennen, wenn sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand befindet, bedeutet das doch nicht, dass sie es nicht tun. Im Gegenteil. Die Messwerte bei Mercedes und BMW bei dem Nicht-Rollen-Test sind denen des überführten Betrügers VW so ähnlich, dass die Vermutung nahe liegt, dass ein ähnliches Vorgehen dem Ganzen zu Grunde liegt. Übrigens: Der VW-Skandal wurde in den USA losgetreten, weil Journalisten genau solche Tests mit VW durchgeführt haben, wie sie jetzt von Frontal21 mit Mercedes und BMW durchgeführt wurden.
Und jetzt? Da nun mal die Unschuldsvermutung gilt, müssen die Behörden das nachweisen, und nicht umgekehrt.

Es macht auch überhaupt keinen Sinn 4 Jahre alte Autos mit 60 000 km auf der Uhr nachzumessen,wer weiß, was da alles mangels Wartung schon nicht im guten Zustand ist. Dafür kann ja der Hersteller nichts.

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westerwäller 16.12.2015, 18:45
182. Schrauben sie ihre Erwartungen an die Zukunft mal nicht so hoch ...

Zitat von saarpirat
Elektroautos halte ich übrigens für keine Alternative. Mit aktueller Akkutechnologie ist das nicht zu machen.
Die Entwickler (hauptsächlich Chemiker ...) haben zur Verfügung:

Maximal 90 Elemente im Periodensystem (ca. 80% fallen jedoch von vorneherein raus)...

Die bestimmenden Parameter sind:

1. Relative Atommasse (Wichtig für das Gewicht des Akkus)

2. Maximale Ionenladung (grob vereinfachend: "Strom pro Atom")

3. Elektronegativitätsdifferenz (grob vereinfachend: "Spannung pro Atom")

Da bleiben nicht viel Möglichkeiten, daran herumzuschrauben, ohne ganz exotische (und damit auch potentiell gefährliche und/oder teure) Kombinationen zu betrachten.

Die Lithium-Ionen-Technologie ist dabei schon ziemlich nahe am Optimum: Das Verhältnis von Atommasse zu Ionenladung unter Berücksichtigung der EN-Differenz ist schon recht gut.

Mehr als das Doppelte an kWh/kg wird man wohl nicht herausholen können. Es stehen die Naturgesetze im Wege.

Sonderbarerweise sind dabei üblicherweise die ansonsten sich kritisch gebenden Stimmen, die fortschrittsgläubigsten ...

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siegip 16.12.2015, 18:47
183.

Zitat von meineeine020
Dann gibt es halt andere Hersteller ... wenn die deutschen Hersteller oder auch andere sich nicht an deutsches Gesetz bzw. europäische halten wollen, dann verkaufen die halt hier keine Autos. Das die Leute alle plötzlich zu Fuß gehen wollen oder Rad fahren schließe ich mal aus... Außerdem: Schämen sie sich gar nicht dafür was sie da forndern? Es ist also egal ob jemand Gesetze bricht solange er Arbeitsplätze schafft? Also Abschaltautomatik einbauen ist ok. Bestechung ist ok. Was ist noch ok? Wäre es ok, dass die Bosse Körperverletzung begehen? Oder weiner der 25% der deutschen Bevölkerung anstellt darf dann auch Menschen töten? Wo ist die Grenze? Ich dachte Gesetze würden für alle Gelten, aber bei ihnen wohl nicht ... Meine güte ... mir läuft es echt den Rücken halt herunter bei dem Rechtsverständis das wir mitlerweile haben und so viel Wirtschaftshörigkeit.
Das habe ich alles nicht behauptet und ich bin auch absolut dagegen dass betrogen wird um die Abgasziele zu erreichen aber deswegen alle jetzt als Umweltverbrecher hinzustellen ist auch nicht korrekt denn es ist immerhin schon eine Menge passiert um die Autos sauberer zu machen speziell wenn man von dem Stand der Technik von vor 15 bis 20 Jahren ausgeht und da hat sich noch niemand über NOX2 Ausstoß aufgeregt.
Allein wenn ich mir mein eigenes Auto anschaue was da an Abgasreinigungstechnik drinnen ist,ist das schon beachtenswert und ja es ist ein BMW.

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DerBlicker 16.12.2015, 18:48
184. in Verbindung stehen?

Zitat von KaWeGoe
... durchschnittlich pro Tag in der City Ihrer Stadt ? Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin auch der Meinung, dass die großen Ozeandampfer mit ihren Schwerölmotoren eigentlich Sondermüllverbrennungsanlagen sind. Das ist schlimm - ja, aber das ist kein Grund, Diesel-Fahrzeugen den Ausstoß von NOx zu gestatten, die jährlich mit 10.400 vorzeitigen Todesfällen alleine in Deutschland in Verbindung stehen.
Was ist das denn für eine esoterische Formulierung? Entweder der Zusammenhang ist beweisen oder nicht. Solange er nicht bewiesen ist,hat man sich zurückzuhalten.

Was soll das sein, ein vorzeitiger Todesfall? Es gibt kein Anrecht 100 Jahre alt zu werden. Ich kenne keine Statistik die besagt, dass Leute in der Stadt, wo ja angeblich das NOx so ein großes Problem ist, früher sterben als auf dem Land. Dazu muss amn auch noch berücksichtigen, dass in der Stadt noch größerer Lärm dazu kommt und andere ungünstige Dinge. Die muss man aber in Kauf nehmen,wenn man in der Großstadt wohnen will, es muss ja niemand, man kann auch im Vorort wohnen.

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mcpoel 16.12.2015, 18:51
185. Was ist neu?

Niemand sagt, daß die Werte unter allen Bedingungen eingehalten werden. Referenz ist und wird immer ein Zyklus sein, um Vergleichbarkeit herzustellen. Die Dummwelthilfe hilft damit vor allem sich selbst und den Anwälten, die ggf. gut verdienen, nicht aber der Umwelt.

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neurobi 16.12.2015, 18:52
186.

Zitat von saarpirat
Die Ergebnisse von Daimler & dem Rest mit VW zu vergleichen verbietet sich von selbst. VW hat (wie zugegeben) betrogen. Die Konkurrenz hat (im leider erlaubten Rahmen) getrickst. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Falsch. Alle Fahrzeuge reagieren gleich, ob nun VW oder andere Hersteller. Im Labor in einem bestimmte Messzyklus alles okay, weicht man aber von diesem ab, schießen die Emissionen in die Höhe. VW musste zugeben wie sie es gemacht haben, mit Software!
Die anderen wollen uns immer noch weiß machen, dass es bei ihnen der liebe Gott macht.

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7eggert 16.12.2015, 19:22
187.

Zitat von westerwäller
... und zwar gesetzlich (!) ihre Fahrzeuge für Messungen mit bestimmten Betriebszuständen auszulegen. Das bedeutet, sie für diese Fahrzustände zu optimieren ...
Nein, sie sind nicht gezwungen, die Fahrzeuge für diese Testfälle zu "optimieren", sie können auch den passenden Kat einsetzen und genügendgroße Harnstofftanks verbauen, mit denen sie regulär den Test bestehen.

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bernd.stromberg 16.12.2015, 19:28
188.

Zitat von neurobi
Falsch. Alle Fahrzeuge reagieren gleich, ob nun VW oder andere Hersteller. Im Labor in einem bestimmte Messzyklus alles okay, weicht man aber von diesem ab, schießen die Emissionen in die Höhe. VW musste zugeben wie sie es gemacht haben, mit Software! Die anderen wollen uns immer noch weiß machen, dass es bei ihnen der liebe Gott macht.
Ahja, "in die Höhe schießen". Bei VW ums bis zu 40-fache, hier um das 2,7-fache. Da sehen Sie kein Unterschied?

Sie scheinen ja auch wenig Ahnung von Kfz-Technik zu haben.

Im Gegensatz zum genormten Labor und Prüfzyklus gibt es draußen etliche Parameter die das Abgasverhalten teilweise maßgeblich beeinflussen: Temperatur, Luftdruck, Sauerstoffgehalt der Luft (in verschiedenen Höhen unterschiedlich). Selbst Wind hat einen enormen Einfluss, kennt man, daher macht es schon enorm etwas aus im " Windschatten" zu fahren.

Und es gibt nicht so viel mehr Parameter, die einen technisch komplexen Motor beeinflussen.

Zumal es eben auch die legalen Tricks gibt, die die Hersteller verwenden dürfen: Lichtmaschine abklemmen, Klima, Licht und sonstige Verbraucher ausschalten, das Fahrzeug in der Grundausstattung testen usw.

Ich will gar nicht behaupten, dass nicht vielleicht zahlreiche Hersteller auch illegal getrickst haben könnten. Das könnte durchaus sein.

Aber was Sie hier pauschalisierend schreiben zeugt nunmal auch von mangelnder Sachkenntnis und einer gehörigen Portion Stammtischweisheit.

Sie haben eigentlich gar keine so richtige Ahnung von der Materie, sehen technisch keinen Unterschied zwischen 40-facher und 2-facher Überschreitung und sie sehen auch nicht wie unplausibel es ist ein Defeat Device einzusetzen nur um die Emission um den Faktor 1,x oder 2,x zu senken, aber Sie wissen total dass ja alle tricksen. Naja.

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Stefan_G 16.12.2015, 19:37
189. zu #94

Zitat von anders_denker
Ja wozu sind denn definierte Bedingungen - eben jene Konditionierung Ach ja genau, um für alle Modelle ALLER hersteller identische Voraussetzungen zu schaffen. Liebe DUH, schon gewusst - Wasser kocht eigentlich bei 100°C (lernt man ja in der Schule). Aber auf dem Everest kocht es früher, am toten Meer später. Und oha, könnte auch sein das euer Brenngerät durch die geänderte Luftzusammensetzung auf dem Dach der Welt andere Abgase verursacht... Genau deshlab normiert man testbedingungen. Das ist Wissenschaftlich 100% korrekt und NOTWENDIGE Voraussetzung um Vergleichbare und vor allem auch REPRODUZIERBARE Ergebnisse zu erreichen. Früher lernte man sowas übrigens noch im Physikunterricht des Gymnasiums.
Was Sie auf dem Gymnasium auch hätten lernen können: Ein Werkzeug zur Simulation realer Betriebsbedingungen (die sämtliche Abgasrichtlinien fordern) ist nur dann zulässig, wenn damit reale Betriebsbedingungen damit simuliert werden können. Sollte das bei einem Rollenprüfstand nicht möglich sein, dann ist er auch kein zulässiges Hilfsmittel zur Abgasbeurteilung.
Genauso wenig wie eine Druckkammer mit 3 bar zulässig ist, zu zeigen, dass Wasser bei Normaldruck bei 100°C siedet.

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