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Deutscher PS-Durchschnitt: Die Mär vom Mehr
GM

Die durchschnittliche Motorleistung von Neuwagen ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, doch damit ist einer Studie zufolge nun Schluss. Das Ende des Wettrüstens ist demnach Ergebnis strengerer CO2-Richtlinien. Und für die Hersteller eine Chance.

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dasdondel 02.11.2013, 11:44
100. nichts ?

Zitat von leuschner-h
Was hat die Leistung mit dem Co2 Ausstoß zu tun?
Leistung = Energie pro Zeit, Energie ~ Spritmenge ~ Co2,
folglich Leistung ~ Co2/Zeit, das hat es miteinander zu tun. Und jetzt bitte nicht behaupten mit 150PS käme man in der Hälfte der Zeit an, verglichen mit 75PS.

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rainer_daeschler 02.11.2013, 11:51
101. Spaßverderber Staat

Zitat von grover01
Auf die Idee aber, dass der Staat gar kein Recht haben sollte uns vorzuschreiben was wir konsumieren sollen, und kommt niemand, und dass es ihn nichts angeht was die Unternehmen an Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt anbieten.
Da haben Sie völlig recht. Das ganze Abgasfiltergedöns (Katalysator) hätten wir uns schon gar nicht aufzwingen lassen sollen. Dann hätten wir Dunstglocken über den Großstädten wie in China und wären im Sommer vor einem Sonnenbrand geschützt. Der Müll gehört einfach auf die Straße gekippt, so viel Freiheit muss sein. Den Busfahrern der öffentlichen Verkehrsmittel den Haschkonsum am Arbeitsplatz zu verbieten, war ein großer Fehler. Die wären alle viel besser gelaunt. Dieser Staat ist eben ein ganz großer Spaßverderber und ohne ihm ging es uns allen besser, stimmt's?

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Blindleistungsträger 02.11.2013, 12:00
102. Ps

Zitat von zaphod_beeblebroxiii
dieser unreflektierte Blödsinn nicht auf? Ich schliesse auch nicht von der Tatsache, dass mein 1.9 Diesel bisher 480.000 km lebt darauf, dass alle 1.9er Diesel so lange leben. Das ist letztlich eine Frage von Fahrstil und Streckenbedingung. Man kann einen 1.5 l Motor so konstruieren dass er so lange hält. (Ob das gewollt ist, ist eine andere Frage)
Eben. Es kommt auch sehr darauf an wie man mit dem Motor umgeht. Auf die Idee, einen potentiell leistungsstarken Motor nur teilweise auszureizen und ihn damit zu schonen, scheint kaum jemand zu kommen. Statt dessen scheint die Überzeugung verbreitet, dass man die vielen PS auch nutzen muss. Motto: Mein Wagen hat reichlich PS, also muss ich auf der Autobahn auch 180 oder mehr fahren. Ich fahre seit kurzem einen Dacia Sandero mit einem 90 PS Schrumpfmotor. Geschwindigkeiten über 130 sind bei mir eine Seltenheit. Bei 130 km/h dreht der Motor etwa 3200 Umdrehungen. Unter diesen Bedingungen gehe ich von einer langen Haltbarkeit aus. Ob ich damit richtig liege, wird allerdings erst die Zukunft zeigen.

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fade0ff 02.11.2013, 12:02
103. PS-Zuwachs und Gewichtszuwachs sind korreliert

Und der Gewichtszuwachs von Autos in den letzten dreißig Jahren ist hauptsächlich durch Sicherheit und Komfort (Klimaanlage, Geräuschdämmung usw.) begründet.
Ein R4 aus den Achtzigern wog leer nur ca. 700kg und hatte 34PS, aber einen Frontalaufprall oberhalb der Schrittgeschwindigkeit wollte man damit nicht haben.

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DerBlicker 02.11.2013, 12:25
104. nein das wäre ungerecht

Zitat von machdichnackig
Nein, nicht paradox. Die Technik wird genutzt zur Leistungssteigerung und als Verkaufsargument, man würde doch mit dem neuen Modell etwas Gutes tun, angepriesen. Tatsache ist aber, dass Verbrauch und CO2 deutlich mehr zu reduzieren gewesen wäre. Aber, man muss ja noch etwas in Petto haben. Schön, wenn diese PS-Protze eingeschränkt werden. Es fehlt schon lange (!) eine Luxussteuer auf übergewichtige PKWs und überdimensionierte Motoren. Das wäre gerechter, als eine Maut einzuführen. Aber dazu fehlt der Regierung der Mumm.
Gerecht und umweltfreundlich ist allein die Besteuerung von Kraftstoff an der Tankstelle, denn der Umwelt ist es egal, in welchem Auto der Sprit verheizt wird. Ein Auto, das in der Garage steht zu besteuern, ist reiner Neid.

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Proggy 02.11.2013, 12:25
105.

Zitat von neutron76
Warum erzwingt man sparsamere Auto nicht einfach über den Kunden bzw. den Markt durch höhere Spritpreise? Muss jetzt Porsche Kleinwagen bauen, nur um sich schön zu rechnen. Das ist doch ein Witz. An der Tankstelle wird jeder gleich behandelt.
Wen träfe das denn wirklich? Die Kleinen und nur die Kleinen. Wenn man sich ein Fahrzeug jenseits der 70.000 Euro leistet, kann man auch locker die von Ihnen angedachten, höheren Spritpreise zahlen. Anders sieht es dann aber z.B. bei Pendlern mit Kleinwagen aus. Deren Belastung steigt im Verhältnis mehr! Generell sparsamere Motoren - in jeder Klasse - sind da eher schon die richtige Richtung.

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david-39 02.11.2013, 12:26
106. Eine Frage der Form

Zitat von rainer_daeschler
Da haben Sie völlig recht. Das ganze Abgasfiltergedöns (Katalysator) hätten wir uns schon gar nicht aufzwingen lassen sollen. Dann hätten wir Dunstglocken über den Großstädten wie in China und wären im Sommer vor einem Sonnenbrand geschützt. Der Müll gehört einfach auf die Straße gekippt, so viel Freiheit muss sein. Den Busfahrern der öffentlichen Verkehrsmittel den Haschkonsum am Arbeitsplatz zu verbieten, war ein großer Fehler. Die wären alle viel besser gelaunt. Dieser Staat ist eben ein ganz großer Spaßverderber und ohne ihm ging es uns allen besser, stimmt's?
Eine allgemeine Reduktion schädlicher Stoffe in Abgasen ist ja nicht verkehrt und hat auch deutlich zur Qualität der Luft beigetragen. Allerdings hat man mit den Turbodieseln diesen Fortschritt wieder zunichte gemacht, weil diese Unmengen karzinogener, Micro- und Nanometer großer Rußpartikel ausstoßen, dank 2000 bar Einspritzdruck.

Da Diesel einen höheren Energiegehalt hat als Benzin und immernoch billiger ist, lohnt sich das noch für Vielfahrer.

Wenn man jetzt einzelne Modelle wie z.B. einen C63 AMG höher besteuert (Luxussteuer etc. wie in anderen Ländern üblich), anstatt die gesamte Modellpalette über einen Kamm zu scheren, wäre das wesentlich sinnvoller, als das anbieten von Limousinen oder Sportwagen mit hohen Strafen für die Hersteller zu sanktionieren.

Wer wird denn diese Kosten am Ende bezahlen? Die Strafen werden dann auch wieder sozialisiert. Der Passat für die Familie wird dann teurer, weil der 911 soviel CO2 ausstößt. Andererseits werden viele Voluemenmodelle quersubventioniert von Luxusautos. Technische Neuerungen die Millarden kosten, werden ebenfalls nach einer Weile in die unteren Klassen durchgereicht.

Ebenfalls will ich nicht gezwungen sein, einen Hybriden zu kaufen, weil sonst nix anderes mehr angeboten werden darf/kann. Durch die zusätzliche elektrische Komponente entstehen noch mehr Fehlerquellen, ebenfalls steigt das Gewicht. Der Nutzen eines Hybridsystems auf längeren gleichmäßigen Autobahnetappen beträgt genau 0%. In der Stadt mag sich ein kleiner Hybrid wie der Auris oder Yaris sicher lohnen.

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haltetdendieb 02.11.2013, 12:27
107. Das "Marktsegment Tuch" kenne ich in diesem Zusammenhang leider nicht

Zitat von M. Michaelis
Dumm nur dass die grossen Fahrzeuge mit hoher Leistung und mehr Zylindern letztlich den höchsten Deckungsbeitrag liefern und im Grunde die ökonomische Basis der Hersteller sind. Alle Hersteller die kaum solche Modelle im Sortiment haben haben massive wirtschaftliche Probleme. Es ist daher völlig idiotisch und fatal dieses Marktsegment Tuch staatliche Reglementierungen anzugreifen und damit an die Wand zu fahren.
MM, können Sie mich da näher aufklären, was sich dahinter verbirgt.

Für mich ist eines klar, diese Klimahysterie und Beschränkung der sog. Grenzwerte ist wieder einmal EUweiter Dummfug. Mit der Realität hat das genau so viel zu tun wie das unsäglich dämliche Verbot von Glühlampen und das dräuende Verbot von Staubsaugern mit mehr als 1600 Watt Saugkraft. Die Dummis in Brüssel sind total überbezahlt, haben dafür um so weniger Ahnung von der Realität.

Ich bin für eine Abschaffung der EU-Bürokratie, das Geld kann man in den einzelnen Ländern besser verwenden.

Lasst die Finger von diesen "Grenzwerten", was ihr da macht ist totla grenzwertig!

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DerBlicker 02.11.2013, 12:29
108. das ist aber meine Sache

Zitat von chaps
Neben den CO2 Zielen der EU, die Merkel erfolgreich verhindert, sollte ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobhanen eingeführt werden. Dann braucht man auch keine PS-Schleudern mehr herzustellen und könnte sich voll auf die Effizienz konzentrieren. Seltsamerweise heißt es immer "umweltfreundliche Autos". Jedes Auto ist umweltschädlich. Es gibt Fahrzeuge, welche weniger Umweltschädlich sind als Andere. In diesem Sinne sollten Autos entwickelt werden. Der größte Druck kann vom Verbraucher kommen. Keine peinlichen SUVs oder dergleichen mehr kaufen!
Und ich und viele kaufen nun einmal SUV. CO2 ist mir auch schlicht egal, es ist komplett unschädlich und in in jeder Cola oder Sprudelflasche drin.

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dualerstudent 02.11.2013, 12:36
109.

Mein Gott, warum soll denn der Staat alles regulieren? Manche Leute fahren nunmal gerne schnellere Autos bzw. Sportwagen. Das Ganze ist dann quasi ein Hobby. Ich kann das Geschwätz von wegen Tenpolimit von 130 nicht mehr hören.
Irgendwann sollte mal Schluss mit der ewigen Bevormundung des Bürgers sein.

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