Forum: Auto
Deutschlandreise im Elektroauto, Teil 2: Hungern für den Supercharger
Tobias Gerber

Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, sehnt sich nach Schnellladestationen. Doch die sind rar. Das musste auch unser Autor feststellen - mit knurrendem Magen auf der Autobahn. Teil 2 seines Berichts von der Deutschlandreise im Tesla Model S.

Seite 1 von 29
trader_07 30.07.2014, 11:37
1. Das ist genau das Auto...

Zitat von sysop
"Mit Tempo 140 im Windschatten eines Transportwagens auf der Autobahn fahren."
Das ist genau das Auto, was ich immer schon nie haben wollte.

Beitrag melden
nymousano 30.07.2014, 11:44
2.

"Die Ansprüche an ein E-Mobil sind größer als an ein normales Auto." - es ist nervtötend, dass Herr Harder das Tesla Model S durchweg mit "Elektromobilität" gleichsetzt. Wenn ich mir ein Fahrzeug für 120000 Euro vor die Tür stelle, dann darf ich eine LTE Anbindung wohl erwarten. Da hatten die Geschäftsmänner völlig recht. Daraus abzuleiten, dass die Ansprüche an ein Elektrofahrzeug im Allgemeinen höher wären, ist jedoch völliger Quatsch.

Beitrag melden
saschahu 30.07.2014, 12:00
3. Norwegen

In Norwegen gehören Elektroautos zum normalen Straßenbild. Letzten September wurden hier mehr Tesla S als VW Golf verkauft. Durch viele Vergünstigungen hat die norwegische Regierung den Autofahrern die Elektroautos schmackhaft gemacht.Ich bin davon überzeugt, dass das die Zukunft ist.

Beitrag melden
BiffBoffo 30.07.2014, 12:01
4. Alles wird getan

Das sich nichts tut. Es ist Erstaunlich wie arg die Bemühungen schon ende der 90er waren und wie doch die tollen Erungenschaften der Autolobby bewundern konnten - im Autosalon. Tja, jetzt haben wir 2014 und der Spiegel schreibt einen Artikel über Ein Königreich für ein Auto. Wie Armseelig ist das eigentlich für unser High-Tech Land ?

Das hier ist das beste Beispiel wie eine kleine Gruppe von Leuten gewisse sachen einfach nicht möchte. Deswegen tut sich auch nichts. Die Bevölkerung ( oder sind es gekaufte Lobby-Forums-Trolle ? ), geben Ihren Senf dazu ( das ist genau das was ich nie haben wollte bla ).

Ich bin im Tesla gefahren und muss sagen, Sagenhaft, Fantastisch. Von 0 auf Liebe in 2min. Nein, ich arbeite nicht bei Tesla oder sonst wo.

Aber ganz ehrlich ist Wasserstoff die Einzigste Alternative. Allein wer Logisch denken kann. Energiewende > Haushalte + 60 mio. Autos mit Energie versorgen ?

Beitrag melden
feder2424 30.07.2014, 12:06
5. Wohl kein Reiseauto

Durch diesen "Test" wird wohl klar, warum dieses Auto nicht viel Abnehmer findet.
Außerdem ist der Preis mit ca. 40000 € überhöht, wenn das Fahrzeug in den USA ca.33000 $ kosten soll. Oder ist der Transport mit ca. 10000€ zu veranschlagen?

Beitrag melden
chrome_koran 30.07.2014, 12:08
6. Gleich zu Beginn in gefärbter Sprache.

"Reichweitenangst"… was für ein Unwort. Niemand, liebe Redaktion, hat "Angst" wegen der Reichweite, geschweige denn muss er gegen diese kämpfen.

Es ist einfach ein ReichweitenPROBLEM. Technisch bis heute ungelöst und auch perspektivisch nur etwas zu lindern.

Sie versuchen aber das vorhandene, technische Problem der Psyche des (potenziellen) Fahrers hinzuzudichten. Netter Versuch. Auf anderen Ebenen ist der Trick ja bereits erprobt –weist jemand auf die Gefahr "X" hin, wird die Gefahr ignoriert und die Warnung stattdessen als "X-o-phobie" abgestempelt. Wummf! schwingt die Keule…

Beitrag melden
ir² 30.07.2014, 12:14
7.

Zitat von sysop
Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, sehnt sich nach Schnellladestationen. Doch die sind rar. Das musste auch unser Autor feststellen - mit knurrendem Magen auf der Autobahn. Teil 2 seines Berichts von der Deutschlandreise im Tesla Model S.
Während Dieselkraftstoff eine Energiedichte von rd. 12 kWh/kg hat, weisen die besten handelsüblichen Batteriespeicher wie Lithium-Ionen Akkus zu Beginn ihrer Lebensdauer gerade mal auf 0,13 bis 0,2 kWh/kg auf. Damit ist die politisch-ideologisch motivierte "E-Mobilität" eigentlich schon ad absurdum geführt. Aber es werden wohl zuerst noch einige Mrd. € verbrannt, ehe man auch diesen grünen Irrweg verlässt....

Beitrag melden
chrome_koran 30.07.2014, 12:17
8.

Zitat von saschahu
In Norwegen gehören Elektroautos zum normalen Straßenbild.
In Norwegen jagen sie auch die Wale.
Im Übrigen ist es in Norwegen ohnehin selbst mit normalen Autos kaum sinnvoll machbar, mehr als 400 km am Tag zurückzulegen – so gut wie keine Autobahnen, sonst recht anspruchsvolle Reichs- und Landstraßen. Da würde so'n Tesla ja gerade so reichen, gerade bei Subventionen und bei den recht hohen norwegischen Gehältern.

Niemand spricht E-Autos im Übrigen das Existenzrecht oder die Zukunftsfähigkeit ab. Sie müssen lediglich technisch im Vergleich zu den heute üblichen normalen PKW keinen Rückschritt darstellen, das ist alles. Ein E-Auto, das in 5 Minuten von 0 auf 100 "betankt" ist, 200 fährt, den Komfort heutiger Mittelklasse-Kombis bietet und mit Reichweite jenseits 500 km aufwartet, würde bei vernünftiger Preisgestaltung der Verkaufsschlager sein.

Das Problem ist die Energiespeicherung, einzig und alleine. Wenn ich jetzt schon so lese: Klimaanlage schafft es in dem eine Viertelmillion DM schweren PKW nicht, das Innere ausreichend zu kühlen: das ist einfach nur ICE-Niveau und oberpeinlich.

Beitrag melden
RalfHenrichs 30.07.2014, 12:22
9. Wozu?

Vielleicht verbraucht ein E-Mobil weniger CO2 als ein Fossiler (aber das kommt drauf an, wie der Strom produziert wird). Und würde Deutschland flächendeckend auf E-Mobile gehen, ist zu fragen, ob wir so viel Erneuerbare Energien kurzfristig produzieren können (Haushalte, Industrie UND Verkehr). Vor allem aber: E-Mobile sind ein Rückschritt(!) im Vergleich zu Fossilen betrachtet man die Ressourceneffizienz (v.a. natürlich wegen der Batterie). Wozu baut man also eigentlich E-Mobile? Benziner, die 3 Liter pro 100 Kilometer brauchen,sind da viel sinnvoller.

Beitrag melden
Seite 1 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!