Forum: Auto
Deutschlandreise im Elektroauto, Teil 3: Der Weg war umsonst
Tobias Gerber

Ohne einen Tropfen Sprit ist Sören Harder mit dem Auto quer durch Deutschland gereist. Das Fazit seiner Tour in der Elektro-Sportlimousine Tesla Model S: Der Geldbeutel wird geschont, die Nerven nicht.

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reifenexperte 31.07.2014, 14:36
1. Der bessere Einsatzbereich für e-Mobilität

ist der Nahbereich und Pendlerverkehr mit dem Pedelec und dem S-Pedelec. Das machen schon hunderttausende in Deutschland (von der Presse noch nicht entdeckt) ohne Reichweitenängste. Dieser (vom Autohersteller gesponsorte) Bericht ist ja ganz nett. Was aber, wenn plötzlich 100 Autos vor dem Supercharger stehen?

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El Professore 31.07.2014, 14:38
2.

Ein Blick in die Preisliste hilft manchmal Wunder!

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Zensi Erter 31.07.2014, 14:39
3. Umsonst?

Zitat von sysop
Ohne einen Tropfen Sprit ist Sören Harder mit dem Auto quer durch Deutschland gereist. Das Fazit seiner Tour in der Elektro-Sportlimousine Tesla Model S: Der Geldbeutel wird geschont, die Nerven nicht.
Der Geldbeutel wird geschont? Bei einem Auto das 120.000 Euro kostet? Nur weil der Hersteller Ihnen das Equivalent eines Tankgutscheins mit auf den Weg gibt? Selten so gelacht...

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arakiel 31.07.2014, 14:40
4. ...

Zitat von reifenexperte
Was aber, wenn plötzlich 100 Autos vor dem Supercharger stehen?
Dann würde ich sagen hat mal wieder wer den Trend verschlafen oder die Benzinlobby hat mal wieder ein paar Essen springen lassen

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TaxX 31.07.2014, 14:42
5. Mal ehrlich...

ein schöner Bericht, aber die Probleme mit den Kabeln sind doch entweder erfunden oder basieren - sorry - auf eigener Blödheit. Wenn ich mit einem Tesla ins Unbekannte fahre, habe ich doch eine eigene Kabeltrommel dabei, im Zweifel und auf der ersten Fahrt sicher auch noch zwanzig meter 400V-Kabel. Ich persönlich hätte auch einen Zwischenzähler im Auto, dann wird sich kein Hotelwirt mehr sträuben. Man fährt auch nicht ohne Reservekanister und Ortskenntnis in der Mongolei aufs Land. So ähnlich ist das eben noch mit einer relativ gering verbreiteten Technologie gegenüber der dominierenden.

Also, ich hätte sicher keine Probleme gehabt, den Tesla aufzuladen. Ich sehe die Ladezeit als größeres Problem. Da muss man sich sicher erst dran gewöhnen.

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Skarrin 31.07.2014, 14:43
6. Infrastrukturproblem

Das hatte Bertha Benz auch schon, als sie das Benzin für ihre pferdelose Kutsche in Apotheken zusammenkaufen mußte.
Und wie wir alle wissen hat dieses unüberwindliche Problem das Automobil bis heute verhindert ;-)

Ladestationen für E-Autos gibt es schon viele und auch die Stecker für AC-Schnellladung sind einheitlich.
Das Kartenproblem sollte in spätestens 2-3 Jahren auch überwunden sein, andere Länder sind da schon weiter (z.B. e-laad.nl).

Mein Fazit, auch ohne solche abenteuerliche Artikel: wenn ich das Geld für einen Tesla übrig hätte hätte ich längst einen bestellt.

So, und jetzt wieder Bühne frei für alle Schlechterwisser!

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tgu 31.07.2014, 14:49
7. Infrastruktur

Das Problem ist wie bei allen neuen Techniken die Infrastruktur. Bertha Benz musste bei ihrer ersten "Sternfahrt" den Spritt noch in der Apotheke kaufen. Da hat es ein E-Mobil schon leichter, dass kann man zur Not auch an einer 220 Volt-Steckdose aufladen, was aber deutliche länger dauert als damals ein paar Liter Benzin in der Apotheke zu kaufen.
Gerade, weil es beim E-Mobil so lange dauert, werden viele potentielle Kunde ganz ausgesperrt. Wer zur Miete wohnt und keinen eigenen Stellplatz hat, guckt in die Röhre oder in keine Buchse. Dieser kann dann nicht über Nacht sein E-Mobil aufladen, einen Benziner fährt er mal eben zur Tankstelle, und fertig.

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les2005 31.07.2014, 14:50
8. Solange...

...eine Reise im Tesla von Hamburg nach München Stoff für eine dreiteilige Reportage liefert, sind Emobile, Tesla eingenommen, ein Fall für Abenteuerlustige aber nicht Leute, die ein bezahlbares und praktisches Transportmittel brauchen.

Und hier zwar nur im Nebensatz erwähnt, aber eine Kostenrechnung braucht man gar nicht erst aufzumachen. Bei dem Anschaffungspreis müßte man schon ein Autoleben lang von Supercharger zu Supercharger eilen, und würde immer noch draufzahlen.

Aber letztlich kauft man einen Tesla ja auch nicht um zu sparen sondern um Spaß zu haben - daß der durch die Lademisere so gemindert wird, ist der eigentliche Punkt. Und auch wenn die Supercharger ein nettes Gimmick und bei dieser Tour brauchbar sind - ich hätte keine Lust, ständig halbstündige Tankstops irgendwo in der Pampa einlegen zu müssen. Das kann nicht die Lösung sein.

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vip4life 31.07.2014, 15:06
9. Ein Traumauto....

...wäre das für mich wenn alle Vertriebsaussendienstler / Drückerkolonnen nicht mehr alle 14 Tage auf der Matte stehen, sondern mit dem Tesla entweder auf der Strasse stranden oder nur alle 4 Wochen klingeln.

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