Forum: Auto
Deutschlandreise im Elektroauto, Teil 3: Der Weg war umsonst
Tobias Gerber

Ohne einen Tropfen Sprit ist Sören Harder mit dem Auto quer durch Deutschland gereist. Das Fazit seiner Tour in der Elektro-Sportlimousine Tesla Model S: Der Geldbeutel wird geschont, die Nerven nicht.

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johannes.werum 31.07.2014, 15:11
10. Reichweitenangst im Model S?

Ich sehe da eher psychische als technische Probleme, evtl. lässt sich diese Phobie ja behandeln...

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imZweifel-richtig 31.07.2014, 15:12
11. So,so

der Tesla ist also ein Auto, mit dem man umsonst (und sinnfrei) durch Deutschland fahren kann. Ganz im Stile der 60er-Jahre-Sonntagsspazierfahrt. Meine Vorstellung von Individualvekehr ist irgendwie anders, als ständig auf der Suche nach Steckdosen zu sein. Das Erlebnis erinnert auch an einige Gasmobile, die hatten aber wenigstens noch einen winzigen Benzintank als Alternative, wenn wieder mal keine passende Gassäule aufzutreiben war.
Elektromobilität ist etwas für die kurze Strecke. Für die längere braucht man dann einen Zweitwagen oder ein anderes Verkehrsmittel. Das hätte man auch ohne Testfahrt herausfinden können.

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Blaumännchen 31.07.2014, 15:13
12. Irrweg..

Bei aller Sympathie für Pioniere. Das Batterie betriebene Elektroauto ist ein Irrweg. Die Frage ist nämlich woher die Strommengen am Ende herkommen sollen. 26% unseres Endenergieverbrauchs in DE entfällt auf den Verkehr d.h. Mineralöl. Das müsste dann auf Strom umgestellt werden d.h. zusätzlich zum derzeitigen Stromverbrauch. Wer produziert diesen Strom? Doch wohl nicht erneuerbare. Ausserdem ist der Rohstoffverbrauch für die massenhafte Produktion der benötigten Batterien umwelttechnisch mehr als fragwürdig. Von der anschließenden Entsorgung ganz zu schweigen.
Der Verbrennungsmotor stand mal vor 100 Jahren vor der gleichen Frage. Sollen wir den Sprit aus Mineralöl oder aus landwirtschaftlicher Produktion (Ethanol) herstellen? Aus ethischen Gründen (Tank/Teller) und wegen begrenzt verfügbarer Anbauflächen hat man sich für Mineralöl entschieden. Ansonsten wäre die Massen Motorisierung nicht in Gang gekommen. Es wäre eine Nische geblieben. Die Brennstoffzelle scheint mir jedenfalls das bessere Konzept zu sein.

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DeutschlandZiehtRunter 31.07.2014, 15:16
13. Der Strom kommt aus der Steckdose

E-Autos sind schlicht und einfach völlig sinnlos. Ein nettes Gimmick, wird sich aber nie durchsetzen.

Man muss Tonenn von Batterien mit sich rumschleppen, man muss an Ladestationen ewig warten und der Strom für ein Auto kann schon mal vom Windrad kommen, aber woher kommt der Strom für, sagen wir mal, eine Million Fahrzeuge?
Alternative Träumer und kreative Entwickler werden hier zusammengebracht, aber es entsteht kein sinnvolles Produkt.
Wenn man weg will von fossilen Brennstoffen, dann ist der Wasserstoffantrieb sicherlich der einfachtse, sauberste und effizienteste Antrieb.

Der E-Auto-Wahn ist mit dem Öko-Wahn in Deutschland zu vergleichen - sobal irgendwo Öko drauf steht, schalten alle das Hirn ab und finden es klasse. Vielleicht ist es aber auch gut, dass die miesten das Hirn abschalten, sonst würde noch mehr Mist rauskommen.

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CaptainSubtext 31.07.2014, 15:20
14.

Zitat von Blaumännchen
Die Brennstoffzelle scheint mir jedenfalls das bessere Konzept zu sein.
Weil die mit Luft und Liebe betrieben werden kann?

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jenoc 31.07.2014, 15:20
15. E-Mobility: Es muss nicht immer Tesla sein

Selbst wenn für andere E-Automobile als den Tesla S ein paar Euro Stromkosten angefallen wären: So preiswert wie mit dem Elektroantrieb lässt sich eine Reise kaum absolvieren - etwas Planung vorausgesetzt. Die Dichte der Stromsäulen wird sich allerdings mit Sicherheit auch noch wesentlich erhöhen.

Im Pkw-Alltagsgeschäft, den etwa 85% des täglichen Individualverkehrs ausmachenden ≤120km-Distanzen, ist man dagegen mit einem E-Mobil auch heute schon bestens bedient. Ohne Kuppeln, Schalten, Brummen und Gestank.

Und ja, wir wissen es: Auch der Strom fürs Elektroauto kommt nicht so einfach aus der Steckdose; dafür wird er vom Elektromotor zu ca. 85% zum Vortrieb genutzt, während die Energie aus dem teuren Sprit nur zu ca. 30% an den Antriebsrädern ankommt.

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hansglück 31.07.2014, 15:23
16.

Zitat von Zensi Erter
Der Geldbeutel wird geschont? Bei einem Auto das 120.000 Euro kostet? Nur weil der Hersteller Ihnen das Equivalent eines Tankgutscheins mit auf den Weg gibt? Selten so gelacht...
falsch, dieser kostenlose "Tank Gutschein", den gibt's auf Lebenszeit ihres Wagens, so als würde Ihr Benzin Auto Hersteller Ihnen eine Tankkarte für alle Zeiten mitgeben. Darüber lacht auch jeder Tesla Kunde, das Konzept ist genial.

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hansglück 31.07.2014, 15:25
17.

Zitat von TaxX
ein schöner Bericht, aber die Probleme mit den Kabeln sind doch entweder erfunden oder basieren - sorry - auf eigener Blödheit. Wenn ich mit einem Tesla ins Unbekannte fahre, habe ich doch eine eigene Kabeltrommel dabei, im Zweifel und auf der .....
Der Tankzähler ist eingebaut, Sie können in einer Histroy jede Tankfüllung in kwh und Euro ablesen. Und da der Wagen mehr Kofferraum Volumen als ein Audi Q7 SUV hat (dank Kofferraum vorne UND hinten) ist Platz für mehrere Kabel überhaupt kein Problem.

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henson999 31.07.2014, 15:28
18. Nur mal als Gegenpol!

Danke für die Artikel. Das hätte noch ein paar Tage so weitergehen können. :) Es ist schön mal neutral von den Alltagsproblemen einen E-Mobil Nutzers zu hören. Ein Freund von mir hat sich auch einen Tesla gekauft (eine Nummer kleiner) aber ich bin noch nicht dazu gekommen, ihn auszufragen. Bei mir ist es einzig und allein die fehlende Garage oder Stellplatz am Haus für mein Auto, die mich davon abhalten, auch so einen zu kaufen.

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hansglück 31.07.2014, 15:32
19.

Zitat von les2005
...eine Reise im Tesla von Hamburg nach München Stoff für eine dreiteilige Reportage liefert, sind Emobile, Tesla eingenommen, ein Fall für Abenteuerlustige aber nicht Leute, die ein bezahlbares und praktisches Transportmittel brauchen. Und hier zwar nur im Nebensatz erwähnt, aber eine Kostenrechnung braucht man gar nicht erst aufzumachen. Bei dem Anschaffungspreis .....
Die Tesla Supercharger sind an ganz normalen Autobahn Rasthöfen, dort wo Sie sonst auch tanken und einen Kaffe kaufen.

Neulich ist mir ein Model S Kunde am Supercharger begegnet, der etwa 15 Kilometern entfernt wohnt. Er hat mir erzählt, dass er NUR dort lädt und daheim gar keinen Strom mehr benötigt. Er fährt komplett ohne Energiekosten.
Und so viel länger dauert es nicht: Stoppen Sie einmal die Zeit mit vorfahren, warten, bis sie an die Zapfsäule können, Tanken, danach zu kasse gehen, dort anstehen, VISA Abbuchung abwarten, Unterschreiben und wieder zurück zum Auto. Da können gut mal 15 -20 Minuten ins Land gehen. Das heißt, sie sparen etwa 15 Minuten ein, dafür ist es kostenlos, ohne Vernichtung fossiler Brennstoffe, ohne Lärm Entwicklung, ohne giftige Abgase und ohne Unterstützung für Schurkenstaaten.
DAS ist mir allemal 15 Minuten länger laden wert !

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