Forum: Auto
Deutschlandreise im Elektroauto, Teil 3: Der Weg war umsonst
Tobias Gerber

Ohne einen Tropfen Sprit ist Sören Harder mit dem Auto quer durch Deutschland gereist. Das Fazit seiner Tour in der Elektro-Sportlimousine Tesla Model S: Der Geldbeutel wird geschont, die Nerven nicht.

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Rinax 31.07.2014, 15:34
20.

Auch nach diesem Artikel und den ganzen Kommentaren weis ich nicht, warum ich mir ein E-Mobil kaufen sollte, sondern meine Zweifel sind im Prinzip bestätigt worden. Ich kann mir auch nicht vorstellen das es für den Akku toll ist 2-3x am Tag geladen zu werden. Also wenn man die ganzen "Probleme" gegenüber den normalen Spritkosten (selbst für Super+ was bei 1300 KM, wenn es hoch kommt vielleicht 200 Euro macht.) abwäge mit den Kosten für Benzin, dann zahle ich lieber Benzin und ziehe die 1300 KM je nach Verkehr komplett an einem Tag durch. Mein Fazit, ich werde mir wenn sich an diesen Problemen nichts grundlegend ändert nach wie vor einen Verbrenner kaufen.

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per.roentved 31.07.2014, 15:35
21. noch zich Probleme

Die Elektroautos sind ja ganz nett, sehen gut aus, sind leise. Alles supi. Wenn man sie nicht täglich braucht, und nur für Stadtverkehr. Wenn sich das mal durchsetzen sollte, wie soll das denn in einer Wohngegend mit Mehrfamilienhäusern, Hochhäusern funktionieren? Stehen das hunderte Ladestationen auf den Parkplätzen? Wie ist das abgesichert, dass mein Nachbar nicht mehr Kabel benutzt etc. pp. Ganz davon abgesehen, dass die Autos schlicht um Faktor 500% güsntiger werden müssen, die Batterien noch kleiner, aber leistungsfähiger (100km Reichweite oder so sind und bleiben albern). Das alles dauert sicher noch 20 Jahre. Und woher dann den ganzen Strom nehmen? Der muss doch ökofreundlich sein, sonst ist das ganze Konzept e-Auto für die Katz...

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spon_1843355 31.07.2014, 15:36
22. @Blaumännchen

Sie vergessen, dass Elektroautos sehr viel effizienter sind als Verbrenner: Unter dem Strich kommt eine Energieersparnis von etwa 80% heraus, wenn Sie von Benzin auf Elektrisch umstellen.

Natürlich müssen Sie diesen Strom auch produzieren. Aber es sieht nach mehr aus als es ist: Wenn der gesamte Strassenverkehr auf Elektromobilität umgestellt wird, braucht das aufs Ganze gerade einmal 10-15 Prozent mehr Strom. Wenn wir die Umstellung über die nächsten 10-15 Jahre vornehmen, sollte das zu machen sein, nicht?

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hansglück 31.07.2014, 15:37
23.

Zitat von Blaumännchen
Bei aller Sympathie für Pioniere. Das Batterie betriebene Elektroauto ist ein Irrweg. Die Frage ist nämlich woher die Strommengen am Ende herkommen sollen. 26% unseres Endenergieverbrauchs in DE entfällt auf den Verkehr d.h. Mineralöl. Das müsste dann auf Strom umgestellt werden d.h. zusätzlich zum derzeitigen Stromverbrauch. Wer produziert diesen Strom....
sie finden also ein Konzept, bei dem man bereits heute weniger fossile Brennstoffe vernichtet dank steigender Solar und Wind Kraft schlechter, als ein Konzept, bei dem Sie garantiert 100 Prozent fossile Brennstoffe vernichten ?

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CaptainSubtext 31.07.2014, 15:37
24.

Zitat von jenoc
Im Pkw-Alltagsgeschäft, den etwa 85% des täglichen Individualverkehrs ausmachenden ≤120km-Distanzen, ist man dagegen mit einem E-Mobil auch heute schon bestens bedient. Ohne Kuppeln, Schalten, Brummen und Gestank.
In meinem Auto muss ich nicht Kuppeln oder Schalten, Gestank kriege ich (wenn überhaupt) nur von den vor mir Fahrenden ab. Ein leises Brummen hört man, zugegeben. Aber ich kann auch die restlichen 15% des Individualverkehrs fahren.
summa summarum: Ich habe gewonnen. ;-)

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hansglück 31.07.2014, 15:41
25.

Zitat von per.roentved
Die Elektroautos sind ja ganz nett, sehen gut aus, sind leise. Alles supi. Wenn man sie nicht täglich braucht, und nur für Stadtverkehr. Wenn sich das mal durchsetzen sollte, wie soll das denn in einer Wohngegend mit Mehrfamilienhäusern, Hochhäusern .......
dann müssen Sie nur noch bis 2017 warten. Tesla entwickelt gerade eine Ladetechnik für das Laden in 10 Minuten, und 2017 kommt das Model 3 auf den Markt für 35.000 Dollar !! Sie werden überrascht sein, wie schnell diese Entwicklung noch an fahrt gewinnt...

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CaptainSubtext 31.07.2014, 15:41
26.

Zitat von hansglück
falsch, dieser kostenlose "Tank Gutschein", den gibt's auf Lebenszeit ihres Wagens, so als würde Ihr Benzin Auto Hersteller Ihnen eine Tankkarte für alle Zeiten mitgeben. Darüber lacht auch jeder Tesla Kunde, das Konzept ist genial.
Das Marketing-Konzept ist genial. Wenn man keinen Supercharger vor der Haustür hat, ist es wertlos. Eine kurze Überschlagrechnung für mein Auto (300.000 km * 7l/100km * 1,6€/l =33.600€) zeigt, dass sich ein Auto für 120.000€ nicht rechnet.

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RobinB 31.07.2014, 15:43
27.

Zitat von Blaumännchen
Bei aller Sympathie für Pioniere. Das Batterie betriebene Elektroauto ist ein Irrweg. Die Frage ist nämlich woher die Strommengen am Ende herkommen sollen. 26% unseres Endenergieverbrauchs in DE entfällt auf den Verkehr d.h. Mineralöl. Das müsste dann auf Strom umgestellt werden d.h. zusätzlich zum derzeitigen Stromverbrauch. Wer produziert diesen Strom? [...] Die Brennstoffzelle scheint mir jedenfalls das bessere Konzept zu sein.
Ah so, die Energie für die Brennstoffzelle haucht ihr der liebe Gott ein?

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schon,aber 31.07.2014, 15:48
28. Ahoi

Bin schwer beeindruckt –
Noch mehr beeindruckt bin ich nach der nächsten Deutschland-Rallye bei —10°C im Januar 2015. Ich bin gespannt auf den Bericht in 8 Monaten!

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peddersen 31.07.2014, 15:48
29.

Jedes Antriebssystem ist so praktisch wie die infrastruktur für den "Fahrstoff".
Wenn ich statt an die Steckdose zu fahren in 5 Minuten Kaffeepause ne neue Batterie eingeklinkt kriege, ist das "Problem" gelöst. Direkt aufladen gibt in der Stadt und im Nahverkehr Sinn, bei Überlandfahrten nicht. Insbesonders nicht, wenn man die Spontanität und Flexibilität des heutigen Lebens mit einberechnet.

Ob das in DER Form sein muß und ob man nicht größere Fahrten anders planen muß, sich dafür sogar nen Benziner geschwind ausleiht o.ä. , sei mal dahingestellt.

Viel an dem "Problem" ist die Denkgewohnheit, mit EINEM Auto ALLE Ansprüche erschlagen zu wollen - sowohl 10 Minuten Sprudelkiste holen als auch nach Spanien mit Kind und Kegel.

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