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Diesel-Fahrverbote: Autokonzerne lobbyieren plötzlich für Blaue Plakette
DPA

Jahrelang waren die Autohersteller gegen die Blaue Plakette für umweltfreundliche Wagen. Auf einmal hat sich ihre Meinung geändert. Warum?

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marcnu, 10.04.2018, 11:16
10. Wenn die Autohersteller dafür sind, ...

... dann werden auch die Politiker dafür sein!

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spontanistin 10.04.2018, 11:16
11. Freie Fahrt für Verschmutzer!

Das wäre ja noch schöner, wenn der homo sapiens nicht mehr seine Umwelt verdrecken und Lebensgrundlagen vergiften dürfte! Wo bleibt da der freie Wille?

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dedroog 10.04.2018, 11:17
12. Grenzwert-Märchen

Was sollen eingehaltene, willkürlich festgelegt Grenzwerte in ausgedachten Prüfszenarien für eine Aussagekraft haben...ausser der gewünschten? Was nützen Plaketten, wenn bei 150 km/h auf der Autobahn das 100-fache emittiert werden darf - oder irgendwelche Reinigungsvorrichtungen erst nach einigen Kilometern funktionieren ( bis z.B. Benzin-Katalysatoren nach einem Kaltstart funktionieren, wurden schon soviele Schadstoffe ausgestoßen, wie bei 500 km Überlandfahrt) ?? Hauptziel des ganzen Unsinns: Wachstum,... immer mehr und häufiger Neuwagen verkaufen

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joG 10.04.2018, 11:18
13. Die Blaue Plakette...

...wäre ein Verkaufsknüller. Natürlich wollen sie das.

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schorsch_69 10.04.2018, 11:20
14. Och Joh!

Zitat von schockschwerenot
Warum sollen Autos, die kaum 5 Jahre alt sind, verschrottet, warum Werte vernichtet, Industrie-Arbeitsplätze gefährdet werden? Eine Anpassung der willkürlichen Grenzwerte für NO reicht völlig aus. In den USA liegt der Grenzwert bei 100 mg - damit wäre jede deutsche Stadt völlig sauber.
Mit der Anpassung von "Grenzwerten" wird sowieso oft absoluter Mißbrauch begangen.
Siehe z.B. die Grenzwerte bzgl. Cholesterin oder gar die aktuelle Grenzwertdefinition für Diabetes, nach der neuerdings fast 1/3 der Weltbevölkerung nun auf einmal unter Diabetes "leidet" und dringend wenigsten der tollen Pillen der Pharmaindustrie bedarf!

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siegwart-kk 10.04.2018, 11:21
15. Jetzt wird

Wieder gemaggelt. Klar wenn der ach so schlaue Ingenieur keine technische Lösung hat flüchtet er sich auf politisches Parkett. Vor einigen Monaten war die blaue Plakette noch Teufelszeug. Den deutschen "Premium Herstellern" fällt wohl nichts vernünftiges mehr ein um ihr Unvermögen zu kaschieren.

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Alias iacta sunt 10.04.2018, 11:24
16. Warum nicht einfach machen wie bisher

Warum nicht einfach machen wie bisher
und eine gewohnte grüne Plakette mit Aufschrift 6,6b,6d,.... anbringen bei Fzgen, die Euro 6,6b,6d erfüllen.
Diese Fzge sind dann (je nach den Grenzwerten des Fahrverbots) immer fahrberechtigt.
Das ist jederzeit von außen gut sichtbar und von den Ordnungskräften leicht überprüfbar.

Und was ist mit den Nachrüstungen von Harnstoffeinspritzung bei neuwertigen Fahrzeugen auf Kosten der Fzg Hersteller? Die Teile kosten den Hersteller höchstens 200.- und die Arbeitszeitdauert bei routinierter, zeitoptimierter Ausführung max. 3 h.(80.-) Viele Fzge bieten ad blue als Sonderausstattung. Es sind alle Anschraubpunkte, Vorrüstungen bereits vorhanden; man muss also nur die relevanten Teile austauschen. Harnstofftank, Einspritzkomponenten, Motorsteuergerät umprogrammieren, fertig ist das gebrauchte Euro 6 Fahrzeug.

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Ottokar 10.04.2018, 11:26
17. Marketing, Marketing

Alle Besitzer eines Fahrzeuges ohne blaue Plakette werden gezielt angeschrieben sich ein neues Auto zu kaufen.

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claudio_im_osten 10.04.2018, 11:28
18. Eines ist klar...

...ich würde selbstverständlich klagen, wenn mein Euro 5-Diesel vom Fahrverbot betroffen ist und gleichzeitig Neufahrzeuge mit möglicherweise noch höheren Emissionen verkauft und frei herumfahren dürfen. Und ich würde auch klagen, wenn meine Familie und meine Kinder dort leben, wo die Grenzwerte ständig überschritten werden und niemand etwas gegen die Gesundheitsgefährdung unternimmt.
Die Lösung ist ganz einfach: Die Bundesregierung soll endlich die Standards für Nachrüstungen bekannt geben und die Hersteller sich an den Kosten wenigstens beteiligen. Es ist unglaublich, wie sich inzwischen seit Jahren alle Beteiligten darum herum winden, für eine praktikable und mögliche Lösung zu sorgen, die nur einen Bruchteil von dem kosten würde was bspw. VW bereits in den USA an Entschädigungen und Strafzahlungen abgedrückt hat.
Dennoch trägt die politische Verantwortung für dieses Desaster eindeutig die Bundesregierung und hier insbesondere die inzwischen mehreren beteiligten Verkehrsminister der CSU. Offensichtlich haben unsere Regierenden aus den letzten Wahlergebnissen noch immer nichts gelernt.

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crazy_swayze 10.04.2018, 11:34
19.

Klar, den Konzernen schmiert der Diesel-Absatz in Deutschland weg. Weil die Leute unsicher sind, mit welchem Fahrzeug sie noch in die Stadt fahren können.
Was liegt da näher als ein Label zu verwenden, das signalisiert: "Das ist ein sauberes Auto".
Auch wenn in Wahrheit der Grenzwert immer noch um den Faktor 4 überschritten wird.
Hauptsache das Label stimmt, dann kauft der deutsche Michel schon wieder, so die Kalkulation...
Gut, dass die Politik da nicht mitmacht.

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