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Diesel-Fahrverbote: Jetzt ist es schriftlich
DPA

Im Februar fiel in Leipzig das Urteil über die Zulässigkeit von Fahrverboten. Seitdem warten viele Städte auf die Urteilsbegründung, um die Verbote umzusetzen. Jetzt ist das Schriftstück fertig.

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Hank-the-Voice 17.05.2018, 18:06
1. Senator schützt Meßstationen - zu Lasten der Wohngebiete

Die Sperrzone in der Max-Brauer-Allee beginnt 300 Meter vor der Meßstationen und endet 300 Meter nach der Meßstation... Ähnlich sieht es an der Stresemannstraße aus. Der Verkehr wird nun durch die angrenzenden Wohngebiete fahren...schön mit den Dieseln an den Schlafzimmern vorbei. Hauptsache die Meßstationen melden saubere Luft nach Brüssel.

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ardbeg17 17.05.2018, 21:26
2. @hank the voice #1

aber das ist doch genau gewollt! Es interessiert doch offiziell niemanden, was die Menschen REAL einatmen, sondern nur, was der Messcontainer einatmet. Die reale Belastung der Menschen wird doch nirgendwo erfasst - aber alle tun so, als wüßten sie darüber Bescheid, wo die Menschen am schlimmsten vergiftet werden.

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horst_vollpfosten 17.05.2018, 22:47
3.

Ich werde mit meinem Laster weiterhin durch die Max-Brauer-Allee oder die Stresemannstrasse fahren. Entweder fahr ich zum Baumarkt, zur Tankstelle oder ich will zu McDonals oder in ein Lokal, um ein Glas auf die unendliche Weisheit unserer Politiker zu heben. Damit wäre ich dann Anlieger und darf also diese Strassen benutzen. Vielleicht sollte mal jemand den Damen und Herren Politikern erklären, das Luft keine Balken hat und das man die Gesetze der Physik weder verbieten noch verlagern noch wegdiskutieren kann. Wer kein Anlieger ist, fährt halt durch die Nebenstrassen.

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k.klotz 17.05.2018, 23:05
4. Schaun 'mer mal

Konkret - für Fahrzeuge mit einer AEB des KBA ist ein Fahrverbot unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes verfassungsrechtlich bedenklich - ich würde Verfassungsbeschwerde einlegen

Allgemein - diese selbstkasteiende deutsche Diskussion über die "Dreckschleuder Diesel" ist meiner Meinung nach affig. Wenn über Klimaschutz diskutiert wird - dann ist das Thema breiter zu diskutieren. Hausbrand, Benziner, Feinstaub durch Baumaßnahmen, Abrieb durch Bremsscheiben und Reifen, Flugverkehr, Kohlekraftwerke, Kreuzfahrtschiffe, ... etc.

Ach ja - ich fahre einen Ford. Einen SUV. Euro-6 Diesel. Und der produziert vermutlich doppelt soviel NOx als vom Hersteller angegeben. Aber - auf meinem Weg zur Arbeit und zurück vermutlich weniger, als eine Zigarette. Und deutlich weniger als im Büro. Aber dort ist das ok - denn da sind die "Grenzwerte" gesetzlich auch höher festgelegt.

Und diese Dame "Umweltministerin" hat, nachdem ich heute ein Interview mit dieser Person gesehen habe, NULL Ahnung oder Plan. Die produziert wirklich nur heiße Luft und CO2.

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ulrics 18.05.2018, 06:07
5.

Die Werte an Messstationen zu verringern reicht nicht aus. Schade, dass die Sensoren für Stickoxide noch so teuer sind, ansonsten gäbe es wie bei Feinstaub längst ein privates Messnetz.

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mtroeller 18.05.2018, 06:41
6. Diese Meßstationen...

... sollten meiner Meinung nach quantitativ etwas großzügiger verteilt aufgestellt werden, des Volkes wegen alle hundert Meter, denn nur so soll und kann bewiesen werden, daß das Ganze politisch gesehen ein Akt der Lächerlichkeit ist, der an Frechheit nicht zu überbieten ist.

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observerlbg 18.05.2018, 07:27
7. Nicht nachvollziehbar!

Die Stresemannstraße ist zwar schon lange deutlich ausgebremst wurden, ist aber weiterhin eine wichtige Durchfahrtsstraße. Auch die Max-Brauer-Allee ist entsprechend ausgebaut. Und nun sollen die "Stinker" durch altonaers Wohngebiete fahren? Euer Ernst? Desgleichen wird dann in Stuttgart und Düsseldorf umgesetzt? Ist das beabsichtigter Sarkasmus der verantwortlichen Behörden oder doch nur propagandistischer Aktionismus? Wenn uns Deutschen von der EU nun saftige Strafen drohen, haben wir sie und redlich verdient.

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2cv 18.05.2018, 08:13
8. Verbot "bis" Euro 5/V

Interessantes Schild: "Verbot bis Euro 5/V" - ist damit alles unterhalb Euro5 oder inkl. Euro5 gemeint?

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Leser161 18.05.2018, 08:16
9. Ja

Zitat von observerlbg
Die Stresemannstraße ist zwar schon lange deutlich ausgebremst wurden, ist aber weiterhin eine wichtige Durchfahrtsstraße. Auch die Max-Brauer-Allee ist entsprechend ausgebaut. Und nun sollen die "Stinker" durch altonaers Wohngebiete fahren? Euer Ernst? Desgleichen wird dann in Stuttgart und Düsseldorf umgesetzt? Ist das beabsichtigter Sarkasmus der verantwortlichen Behörden oder doch nur propagandistischer Aktionismus? Wenn uns Deutschen von der EU nun saftige Strafen drohen, haben wir sie und redlich verdient.
Eigentlich wäre das total lustiges Real-Life-Doku-Polit-Kabarett, wenn, ja wenn sämtliche negativen Folgen nicht vom Steuerzahler, vom Dieselfahrer oder vom Anwohner getragen werden müssten, während diejenigen die damit Gewinn gemacht haben fein raus sind.

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