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Diesel-Urteil: Konkrete Fahrverbote in zwei Städten möglich
DPA

Fahrverbote sind rechtlich zulässig, Kommunen können sie nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts beschließen. In zwei Großstädten könnte es schon bald so weit sein.

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Pflanze01 27.02.2018, 18:13
10. Aktionismus

Man kann sich nur fragen, wen es als nächstes trifft, wenn bei der Aktion keine meßbaren Ergebnisse herauskommen. Wahrscheinlich wird es dann wie bei den bisherigen Umweltzonen heißen, daß es ohne sie noch schlimmer wäre.

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claudio_im_osten 27.02.2018, 18:22
11. Es wird Zeit...

...das endlich konkret etwas getan wird für die Gesundheit der Stadtbewohner, die einfach durch den Verkehr zugegast werden - ohne dass dies jemanden interessiert auf den oberen Etagen, in Wolfsburg, Stuttgart und Berlin.
Das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zeigt, dass Umwelt- und Gesundheitsthemen diesen angeblich christlichen und sozialen Demokraten nicht in die Hände gelegt werden dürfen - zu Gunsten ein paar Aktionärsdividenden ist denen die Belastung der Bevölkerung schlicht egal. Typisch, dass Bewegung wieder einmal erst durch die Gerichte in Gang kommt.

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Felix1032004 27.02.2018, 18:24
12. Was hilft uns eine Hetzjagt ?

Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher. Ein Arbeitsplatzgrenzwert ist ein Wert für die zeitlich begrenzte Belastung gesunder Arbeitender, während durch NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen rund um die Uhr betroffen sein können.

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2008Data 27.02.2018, 18:27
13. Die 3. Deutsche Obrigkeit hat entschieden

Ob für oder gegen die Bürger wird sich zeigen. Ein hohes Gericht, das die Enteignung von Bürgern als hinnehmbar hält, wird sich schon bald selbst verantworten müssen. Die Umwelt ist kein Problem der Autofahrer sondern ein Gasamtumweltproblem. Der Bürger ist das einfachste zu melkendes greifbare Individuum dabei.

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Rudra 27.02.2018, 18:33
14. Nicht wir wurden sondern werden betrogen

Der u.a. von der US Autoindustrie gesponserte Lobby Verband DUH hat ganze Arbeit geleistet. Das sinnlose Urteil wird Milliarden kosten und Arbeitsplätzen in der deutschen Autoindustrie vernichten. Es ist schon unglaublich, wie viele Artikel zum Thema Dieselskandal in der deutschen Presse mittlerweile publiziert wurden, nur über die Hintermänner steht nie etwas geschrieben. Meiner Meinung nach ist das Ganze eine gut organisierte Kapagne gegen die deutsche Autoindustrie. Der Toyota Bremspedal Skandal wurde ebenfalls aufgebauscht...aber verglichen mit dem Dielelskandal war das ein Klacks. Über echte Skandale in der Autoindustrie (GM Lenkerschlosskandal mit vielen Toten) hört man hier gar nix. Warum ist das so? Deutschland wird mit aller Macht kaputt gemacht – wirtschaftlich und politisch. Die Anwälte von Organisationen, wie die dubiose DUH, die dabei noch einen Haufen Geld macht sind nur skrupellose Handlanger der Geldgeber.

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emobil 27.02.2018, 18:34
15.

Zitat von CriSch
Und es sollte an der Zeit sein, jeglichem Lobbyistentreiben ein Ende zu setzen.
Bitte unbedingt mit dieser sogenannte DUH beginnen!

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SBSv 27.02.2018, 18:34
16. Das ist doch jetzt prima!

Dann wird sich doch herausstellen, ob der Diesel wirklich so schlimm ist, wie ihn jetzt alle machen. Wenn die Fahrverbote dann keine Wirkung zeigen, können wir vielleicht endlich wieder sachlich diskutieren.

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tobyr 27.02.2018, 18:38
17. Einfach mal über Folgendes nachdenken:

Die älteren Euro 4-Diesel können in Stuttgart gemäß dem Urteil sofort mit Verboten bedacht werden. Euro-5-Diesel erhalten Schonfrist bis Ende 2019.
Euro 4-Diesel emittieren durchschnittlich 674 mg NOx/km
Euro 5-Diesel emittieren durchschnittlich 905 mg NOx/km

Klar soweit? Die tatsächlich schädlicheren Fahrzeuge erhalten eine Schonfrist, weil sie auf dem Papier eine bessere Umweltnorm erfüllen. Die weniger schädlichen Fahrzeuge können sofort gebannt werden.

Wer über so etwas ein wenig nachdenkt, der kann eigentlich nicht mehr glauben, dass hinter diesem Urteil irgendetwas anderes steckt als Ignoranz (des Gerichts und der Regierung) und Profitgier (der DUH und ihrer heimlichen und nicht-so-heimlichen Sponsoren in der Industrie).

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edgarzander 27.02.2018, 18:40
18. Hamburg war nicht.....

Zitat von mm12345
Für Stuttgart ist richterlich für Euro-5-Diesel eine Schonfrist bis September 2019 definiert worden, Hamburg kann die sofort aussperren ?
.....konkret Beklagte in einem konkreten Sachverhalt.
Außerdem gelten in der dortigen Umweltzonen vermutlich andere Maßnahmenpläne als in Stuttgart.
Dennoch ist es schizophren, dass das bedeutend dreckigere Stuttgart schon immer weitaus weniger unternehmen wollte.

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daheim 27.02.2018, 18:47
19. Das kommt auf das Bußgeld an!

Zitat von Steve B
"Wie die Fahrverbote kontrolliert werden sollen, ist bisher jedoch unklar." Na toll. Das ist bei Streckenverboten sogar doppelt witzig. Erstens erkennt man die Abgaszusammensetzung eher nicht von außen am Fahrzeug, zweitens muss ja quasi jemand danebenstehen und das Auto gerichtsfest auf genau diesem Straßenstück fahren sehen. Die Anlieger der Nachbarstraßen werden sich freuen. Was die Stadtväter wirklich bezwecken, wird man daran ablesen können, ob brauchbare Ausweichstrecken durch die angrenzenden Tempo-30-Zonen übrigbleiben. Gibt es welche, ist das Ziel ohnehin nicht die Reduktion der Schadstoffbelastung im Stadtviertel, sondern nur die "Bekämpfung" der hohen Messwerte an den Messstationen.
Ab Sie alkoholisiert fahren siehr man Ihnen bis zu einem gewissen Level von außen auch nicht an. In dem Artikel wird ja von Stichproben gesprochen, genauso wie bei einer Verkehrskontrolle auf Alkohol z.B. zur Zeit des Stuttgarter Wasen oder dem Oktoberfest. Sinniger Weise auf den für Diesel gesperrten Straßen. Ob Sie dort langfahren düften sieht der Streifenpolizist auf den ersten Blick in ihren kfz-Schein. Dürfen Sie nicht, ist ein Bußgeld in Höhe X fällig, ggf. sogar ein Punkt in Flensburg. Wenn sich das erstmal rumspricht, wird es vermutlich nur ncoh wenige geben, die sich trauen mit ihren alten Diesel die für die gesperrten Straßen langzufahren. Wie mit dem Alkohol eben.

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