Forum: Auto
Dieselaffäre: Kraftfahrt-Bundesamt ruft VW Touareg zurück

Mit einem Rückruf des Touareg setzt sich das Verkehrsministerium gegen den VW-Konzern durch. Bestimmte Modelle des Geländewagens besitzen illegale Abgastechnik und müssen nachgebessert werden.

Seite 1 von 12
joG 12.12.2017, 16:39
1. So, so...

...illegale Software wurde eingesetzt. Natürlich ist das jetzt eine besonders illegale Software. Aber das Problem ist, dass fast alle Dieselfahrzeuge die Grenzwerte unter Angabe falscher Angaben in Dokumenten zugelassen und verkauft wurden. Da kommt man sich etwas auf den Arm genommen vor, wenn sich der Staat gegen eine Autofirma durchgesetzt hat auf so klägliche Art, so spät und bei so wenigen Autos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegel_fechter 12.12.2017, 16:40
2. Langsam wirklich unfassbar ...

wie ignorant & dilettantisch dieser Konzern, dem ich als Autofahrer Jahrzehnte treu war, mit dem Abgasthema umgeht.
Von einem Konzernlenker, dem die Arroganz förmlich in die Physiognomie gemeißelt erscheint, darf man wohl auch künftig keinen demütigeren Umgang mit dem Abgasskandal und den durch diesen geschädigten Kunden erwarten.
Mein Gedächtnis als Kunde ist jedenfalls nicht so kurz wie man sich das bei VW offensichtlich erhofft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freidenker10 12.12.2017, 16:42
3.

Und das ist dann hierzulande die Höchststrafe für Betrug, der Rückruf? Dann kann ja jeder nach herzenslust betrügerrische Ware anbieten und im schlimmsten Fall muss er sie nur umtauschen oder umrüsten? Hoffe die einfachen Betrüger berufen sich zukünftig vor Gericht auf die Lex Automobilindustrie!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felix_hauck 12.12.2017, 16:42
4.

Ein Glück setzt sich das KBA nun knallhart durch gegen diese andere böse Behörde, die über 3 Jahre lang in Sachen Abgastechnik auf beiden Augen blind war und durch unüberlegte Zulassung von Automodellen es erst so weit hat kommen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
53er 12.12.2017, 16:45
5. Das ist nur ein folgerichtiger Schritt

nachdem der Porsche mit dem selben Motor bereits gestoppt wurde.
Obwohl VW die größten Dreckschleudern produzierte, hat VW-Müller bereits pflichtschuldig die Steuersubventionierung des Diesel in Frage gestellt. Er hüpft also quasi seinen ehemaligen Kunden, zwecks ankurbeln der Nachfrage des wenig gefragten E-Golf, von hinten ins Kreuz und nimmt alle anderen Hersteller, ob mitschuldig oder nicht, in Regress. Es ist eben wie immer: VW, viel Blech um Nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DieHappy 12.12.2017, 16:51
6.

Dann haben wir ja nochmal Glück gehabt, dass BMW sowas bei ihren Diesel nie und nimmer eingesetzt hat. Wers glaubt.
Aber lieber wird hier auf der DUH rum gehackt, als dass man annehmen würde, dass BMW wie so viele an ihren Abgaswerten rum gedreht haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
opinio... 12.12.2017, 16:52
7. Rückruf für Müller und seine Freunde

Einfach unglaublich, dass der in USA zu Gefängnis verurteilte Manager auch noch von VW arbeitsrechtlich "bestraft" werden soll, während die über ihm immer noch so tun dürfen als hätten sie nichts von dem Betrug gewusst. Und kein Aufschrei durch die Medien geht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syt 12.12.2017, 16:55
8. So langsahm sollte der Vorstand

entlassen werden,und das Einkommen der letzten Jahre zurück geholt werden.Die haben sie doch nicht mehr alle.Wie kann man so unfähig sein ? Unglaublich,auch für alle Beschäftigten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s_v_l 12.12.2017, 16:58
9. Und wann...

Wann kommen in Deutschland die Manager, die Kenntnis davon hatten, es angeordnet haben, aussitzen und todschweigen wollten, in den Knast? In welchem Rechtsstaat leben wir?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12