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Dieselautos: Diesen Städten drohen Klagen wegen Luftverschmutzung
DPA

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erhöht den Druck auf Behörden: Mehr als 40 Städte sollen nachweisen, dass sie Maßnahmen gegen zu hohe Stickoxid-Werte ergreifen - zum Beispiel Fahrverbote. Ist Ihr Wohnort auch dabei?

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Broko 24.08.2017, 12:18
1. Unglaublich

Wird Zeit, dass diesem Oeko-Terror-Konstrukt DUH das Handwerk gelegt wird - mit selbst angefertigten Berechnungen "wissen" die bereits, was die Beschlüsse zum Software-Update bringen werden: Wie seriös ist das denn? Wenn die damit durchkommen, glaubt doch wohl hier niemand im Ernst, dass die in anderen Energiebereichen Ruhe geben werden - mit selbst angefertigten Berechnungen ...

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TomSuzuki 24.08.2017, 12:19
2. DUH handelt bewußt umweltschädlich

Die Aktionen der DUH sind populistisch, destruktiv und schaden der Umwelt mehr als sie nützen. Auch die DUH weiß, dass es umweltpolitisch vollkommen falsch ist, funktionsfähige Fahrzeuge zu verschrotten, um dafür neue Fahrzeuge (z.B. E-Mobile) herzustellen. Wieder müssen neue Ressourcen eingesetzt werden und die Umweltbelastung bei der Herstellung betragen ein Vielfaches von dem, was ein heute zugelassenes Fahrzeug bis zu seinem (natürlichen) Ende überhaupt noch ausstoßen kann. Darüber hinaus ist die Herstellung von E-Mobilen gegenüber Verbrennern deutlich belastender für die Umwelt und gleicht sich erst aus, wenn der Verbrenner schon 150.000 - 200.000 km gefahren ist. Da der DUH diese Zusammenhänge bekannt sind, geht es ganz offensichtlich nur darum, Aufmerksamkeit zu erlangen. Um die Umwelt oder um Menschen geht es hier nicht oder bestenfalls nur vordergründig.

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chichawa 24.08.2017, 12:33
3. Für Normalbürger nicht nachvollziehbar

dass bei Stickoxykoinzentrationen von mehr als 40 Mikrogramm ganze Städte für Fahrzeuge (welche denn nun genau) gesperrt werden sollen, aber die erlaubte Konzentration am Arbeitsplatz den etwa 20-fachen Wert betragen darf. Natürlich muss auf kranke Menschen, Ältere oder Kinder Rücksicht genommen werden, aber ist der Faktor 20 hier der Richtige? Die Messstationen sind ja nur punktuell aufgestellt an bestimmten Straßen. Wird daraus geschlossen, dass diese Situation überall in der Stadt gegeben ist. Werden nur Straßen im Umfeld der Messstation gesperrt? Wie ist die Lage im Bereich von Kraftwerken, Häfen und Bahnhöfen, wo regelmäßig Schiffe und Diesellokomotiven verkehren und Brennstoffe "verheizt" werden? Ich finde, wir sollten alle Emmissionsquellen soweit wie möglich zurückschrauben, aber doch bitte mit zukunftsfähiger Technik in allen Bereichen. Die sogennante Deutsche Umwelthilfe sucht sich doch nur ein prominentes Opfer und möchte einen -warum auch immer- so gesetzten Grenzwert einklagen. Für mich, typisch Rechthaberei.

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peki45 24.08.2017, 12:34
4. Dieselskandal, DUH

Sehr geehrte D+H
Ich habe gerade einen Kommentar eines Herrn gelesen, der sich über die DUH beschwert, da Sie angeblich dem Autofahrer verbietet sein Dieselfahrzeug in der Stadt zu benutzen.
Dieser Herr sollte froh sein, dass es die Initiative der DUH gibt.
Scheinbar ist es diesem Herrn entgangen, dass seit Jahren die von der EU vorgeschriebenen Grenzwerte durch die Bundesregierung (Herrn Dobrindt) nicht eingehalten bzw. ignoriert werden.
Normalerweise müsste die EU gegen D wegen Nichteinhaltung der Grenzwerte klagen und nicht die DUH.
Desweiteren scheint es dem Herrn entgangen zu sein, dass im Abgasskandal die Deutsche Autoindustrie mit krimineller Energie den Verbraucher sowie den Staat betrogen hat. In den USA hat die Autoindustrie ihre gerechte Strafe erhalten, in Deutschland mauschelt die Regierung (Herr Dobrindt) zusammen mit der Autoindustrie zum Schaden des Autokäufers bzw-Besitzers.
Die Regierung deckt damit die kriminellen Machenschaften der Autoindustrie.
Dieser Herr sollte daran denken, dass die Grenzwerte nicht zum Spass von der EU gemacht werden, sondern zum Schutze der Gesundheit der Bevölkerung.
Falls dieser Herr jetzt bedenken hat, dass er in Zukunft nicht mehr mit seinem (Stink-)Diesel in die Stadt fahren darf, dann sollte er sich nicht bei der DUH beschweren, sondern bei seinem (kriminellen) Autohersteller.

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msdelphin 24.08.2017, 12:34
5. Fahrverbote könnten wir vermeiden!

Bei dem ganzen Skandal um die Einhaltung der Grenzwerte gibt es dreiHauptverantwortliche Gruppen: 1. Die Automobil-Hersteller: Sie haben definitiv bei den Abgaswerten betrogen und betrügen immer noch und das obwohl es inzwischen technische effektive Lösungen gibt (LKW und Busse beweisen dies). Damit haben die Autohersteller auch die Kunden betrogen, die sich bewusst für "saubere, umweltfreundlichere" Autos entschieden haben und die Menschen, die sich in den betroffenen Strassen aufhalten und ihnen vertraut haben. Die Strafe sollte so empfindlich sein, dass sich die Konzerne demnächst überlegen, wie weit sie gehen. 2. Die Politiker, die entweder bewusst bei den Betrügereien mitgemacht haben und der Autoindustrie den Rücken gedeckt haben oder sowas von unqualifiziert/dämlich sind, dass sie ungeeignet für Amt sind und schnellstens abdanken sollten. Diese Politiker haben der Gesundheit ihrer Wähler/Klientel massiv geschadet um sich persönliche Vorteile durch Vetternwirtschaft zu verschaffen. Diese Politiker müssen ebenfalls abgestraft werden (mindestens mit Abwahl). 3. Aber der Autofahrer selbst ist ebenfalls für die Luftverschmutzung verantwortlich, vor allem weil er uneinsichtig ist. Warum kauft sich ein grosser Teil SUVs, die ein mehrfaches an Abgasen ausstossen, obwohl es viel sparsamere Fahrzeuge gibt. Warum muss der Autofahrer auf Autobahnen unbegrenzt fahren, obwohl hohes Tempo den Treibstoffverbrauch und damit die Abgase massiv steigert. Und warum müssen viele Autofahrere überhaupt mit dem Auto in die Innenstädte fahren? Viele könnten genausogut mit öffentlichen Nahverkehr, mit dem Fahrrad, zu Fuss oder mit Fahrgemeinschaft zur Arbeit kommen. Das würde den Verkehr an den Engstellen massiv entlasten. Aber wir Autofahrer lieben die Bequemlichkeit: Warum soll ich auf meinen Komfort verzichten. Mich betreffen/belasten die Abgaswerte ja nicht. Egoistisches Verhalten aller Beteiligten ist der Hauptgrund für die Grenzüberschreitung in den Städten.

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fibunacci 24.08.2017, 12:37
6. 40 µg Stickstoffdioxid

Für die maximale Arbeitsplatzkonzentration von NO2 gibt es laut
"MAK- und BAT-Werte-Liste 2016: Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe. Mitteilung 52"

für Stickstoffdioxid [CAS-Nr. 10102-44-0] einen Höchstwert von

0,95 mg/m³ entsprechend 950 µg / m³.

Wie ist das zu verstehen?

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the.crowd 24.08.2017, 12:39
7. Unerträglich

ist mittlerweile dieser Abzockverein. Unter dem Mäntelchen des Umweltschutzes werden die Kommunen erpresst. Und die blinde Justizia zieht mit! Es ist an der Zeit, diesen dunklen Machenschaften entgültig den Riegel vorzuschieben.

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Plasmabruzzler 24.08.2017, 12:39
8.

Fahrverbote? Als ob man aus Jux und Dollerei einfach so mit dem Auto/LKW fährt und mit voller Absicht Stickoxid produziert.
An der Stickoxidbelastung ist nicht allein der PKW-/LKW-Verkehr Schuld. Wenn man da aber ansetzen möchte: Mehr Möglichkeiten für Home Office, mehr Möglichkeit für Job-Tickets im ÖPNV und Verbesserung des ÖPNV. Auch im ÖPNV kann man z. B. auf O-Busse setzen oder welche mit Brennstoffzelle.

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angelobonn 24.08.2017, 12:40
9. Auf Zeit spielen

Die DUH erntwickelt sich immer mehr zum ideologisch getriebenen Abmahnverein. Objektiv betrachtet ist die Luftqualität in deutschen Städten so gut wie sei vielen Jahrzehnten nicht mehr und keineswegs gesundheitsgefährdend. (https://www.welt.de/wirtschaft/article167878173/Das-Dieselproblem-wird-groesser-gemacht-als-es-ist.html). Die Kommunen sollten schlicht auf Zeit spielen. Bis zu einer höchstrichterlichen Entscheidung im konkreten Einzelfall können locker sechs Jahre vergehen. Bis dahing werden selbst die absurd niedrigen Grenzwerte für den Straßenverkehr dank der Euro 6d Norm für Neufahrzeuge eingehalten werden. Sehr lesenswert hierzu ist ein aktuelles Positionspapier führender deutscher Ingenieurswissenschaftler: http://www.wkm-ev.de/images/20170627_Die_Zukunft_des_Verbrennungsmotors.pdf
Es drohen im Übrigen weder in Stuttgart noch sonstwo kurzfristige Fahrverbote, da bislang lediglich erstinstanzliche Urteile vorliegen. Die DUH verlangt von den Kommunen im Übrigen etwas rechtswidriges, denn es gibt keine Ermächtigungsgrundlage für den Erlass von Fahrverboten (siehe hierzu ausführlich Lenz, NVwZ 2017, 858 ff.). Bislang haben wir auch keine Bundesregierung, die dies ändern möchte.

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