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Dieselautos: Diesen Städten drohen Klagen wegen Luftverschmutzung
DPA

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erhöht den Druck auf Behörden: Mehr als 40 Städte sollen nachweisen, dass sie Maßnahmen gegen zu hohe Stickoxid-Werte ergreifen - zum Beispiel Fahrverbote. Ist Ihr Wohnort auch dabei?

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pierrotb 24.08.2017, 13:15
30. nicht nur die DHU...

Zitat von Broko
Wird Zeit, dass diesem Oeko-Terror-Konstrukt DUH das Handwerk gelegt wird - mit selbst angefertigten Berechnungen "wissen" die bereits, was die Beschlüsse zum Software-Update bringen werden: Wie seriös ist das denn? Wenn die damit durchkommen, glaubt doch wohl hier niemand im Ernst, dass die in anderen Energiebereichen Ruhe geben werden - mit selbst angefertigten Berechnungen ...
auch das Umweltbundesamt hat es ausgerechnet.
Also nicht gleich die DHU verteufeln.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/umweltministerin-erklaert-updates-fuer-dieselautos-als-unzureichend-a-1164166.html

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B!ld 24.08.2017, 13:16
31. Das erst geklagt werden muss, ist der Skandal

Ich kann viele Kommentare nicht nachvollziehen, theoretisch geht das auch anders, also abwarten und sich weiter vergasen? Ich wohne in Hamburg, kann glücklicherweise viele längere Radfahrten in die späten Abendstunden legen, die meisten können das aber nicht. Tagsüber brennt es mitunter in der Lunge, was sollen wir eigentlich noch aushalten, dem tollen Herrn Dobrindt zuliebe?

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MartyRofl 24.08.2017, 13:19
32.

Zitat von Tadeuz2
Wenn die deutsche Umwelthilfe es ernst meinen würde, würde sie auch gegen Container- und Kreuzfahrtschiffe klagen. Nicht zu vergessen die Industrie, die einen viel größeren Anteil an NOx emittiert als die Autos. Und zu guter Letzt müssten ja auch noch die Kaminofenbesitzer dran glauben. NOx ist ein Gas, das sich örtlich ganz unterschiedlich verteilen kann. Die Messwerte in den Städten sind also nicht wirklich so aussagekräftig, wie die DUH sie interpretiert. Die DUH ist wahrscheinlich erst glücklich, wenn die deutsche Automobilindustrie kaputt ist und wir wieder per Pferdekutsche durch die Städte fahren. Aber ist ja gar nicht nötig. Die Dreckschleudern von PSA, Renault und Fiat bleiben uns dann ja wenigstens noch. Wie war das noch? Arm aber ökologisch korrekt.
Mir ist nicht bekannt ob DUH klagt, aber auch dagegen sind sie aktiv, zusammen mit BUND, NABU, VCD: https://www.russfrei-fuers-klima.de/themen/schifffahrt/

Nur weil ein Thema gerade die Berichterstattung und damit die öffentliche Wahrnehmung dominiert heißt das nicht, dass die anderen hingenommen werden.

Anscheinend sind Sie sehr opferbereit für "die deutsche Wirtschaft". Sie machen (vermutlich) entgegen ihres eigenen Interesses an Gesundheit und Rechtstaatlichkeit Stimmung für "die Wirtschaft". Diese hat jedoch keinen Eigenzweck, sie dient den Menschen.

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Mittelalter 24.08.2017, 13:19
33. Darf man Ihnen auch Fragen stellen?

Zitat von peki45
Sehr geehrte D+H Ich habe gerade einen Kommentar eines Herrn gelesen, der sich über die DUH beschwert, da Sie angeblich dem Autofahrer verbietet sein Dieselfahrzeug in der Stadt zu benutzen. Dieser Herr sollte froh sein, dass es die Initiative der DUH gibt. Scheinbar ist es diesem Herrn entgangen, dass seit Jahren die von der EU vorgeschriebenen Grenzwerte durch die Bundesregierung (Herrn Dobrindt) nicht eingehalten bzw. ignoriert werden. Normalerweise müsste die EU gegen D wegen Nichteinhaltung der Grenzwerte klagen und nicht die DUH. Desweiteren scheint es dem Herrn entgangen zu sein, dass im Abgasskandal die Deutsche Autoindustrie mit krimineller Energie den Verbraucher sowie den Staat betrogen hat. In den USA hat die Autoindustrie ihre gerechte Strafe erhalten, in Deutschland mauschelt die Regierung (Herr Dobrindt) zusammen mit der Autoindustrie zum Schaden des Autokäufers bzw-Besitzers. Die Regierung deckt damit die kriminellen Machenschaften der Autoindustrie. Dieser Herr sollte daran denken, dass die Grenzwerte nicht zum Spass von der EU gemacht werden, sondern zum Schutze der Gesundheit der Bevölkerung. Falls dieser Herr jetzt bedenken hat, dass er in Zukunft nicht mehr mit seinem (Stink-)Diesel in die Stadt fahren darf, dann sollte er sich nicht bei der DUH beschweren, sondern bei seinem (kriminellen) Autohersteller.
Wie kommen Sie darauf, dass Herr Dobrindt oder die BR irgendwelche Grenzwerte nicht einhält? Die sind dafür gar nicht zuständig, denn sonst würde der Abmahnverein DUH diese vor Gericht bringen.
Müsste die EU auch andere Mitgliedsstaaten wegen Nichteinhaltung der NOX-Grenzwerte verklagen?
Kennen Sie den Anteil der Verzeuge, die vom Betrug betroffen sind an der NOX-Belastung einer einzigen deutschen Stadt? Absetzbar sind natürlich nur die über die zulässigen Grenzwerte hinausgehenden Belastungen.
Wissen Sie, in welchem wissenschaftlichem Verfahren die EU die Grenzwerte ermittelt hat, warum sie genau da und nicht z.B. noch tiefer liegen? Kennen Sie das Verfahren in dem die EU die Grenzwerte zum Gesetz erhoben hat und welche demokratische Legitimation dieses Verfahren besitzt?
Wenn "der Herr" nun einen französischen Diesel aus dem Jahr 2003 besitzt, bei wem muss er sich bei Fahrverboten dann beschweren und worin liegt dann das kriminelle Verhalten der Hersteller begründet?

Über eine faktenreiche Antwort würde ich mich sehr freuen.

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ljoel 24.08.2017, 13:20
34. Finde ich gut!

Die Technik, um die Diesel sauber(er) zu bekommen, ist da und muss in den meisten Fällen nur nachgerüstet werden. Damit die Neu- und Gebrauchtpreise nicht ins bodenlose stürzen, müssen die Hersteller dann also das machen, was sie die ganze Zeit schon hätten tun müssen: Die Grenzwerte ehrlich einhalten und die entsprechende Filtertechnik verbauen.

Für endlich umweltfreundlichere E-Autos ist das natürlich zusätzlich ein schöner Anschub, ich denke nichts ist für den Verbraucher so motivierend wie ein drohendes Verbot, dahin zu fahren, wohin man gerne möchte.

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Leibdschor 24.08.2017, 13:21
35. Klar ist...

man kann stehen zur DUH wie man will. Fakt ist, sie klagen nur das ein, was laut Gesetz gefordert und unzusetzen ist. Diese Gesetze und Vorgaben zur Luftreinhaltung wurden von Politikern gemacht und nun haben sie den Salat, wenn sich nun einer erlaubt zu fordern sich daran zu halten. Nicht mehr und nicht weniger tut der Verein. In wessen Interesse auch immer. Schuld daran sind aber die Politiker und die Autolobby selbst, indem sie ihre eigenen Gesetze über Jhre einfach ignoriert haben, die Industrie gepampert und trixen lassen hat. Schon der alte Goethe wusste es: Wer einen Pakt mit dem Teufel eingeht, braucht sch hinterher nicht zu wundern.

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j.vantast 24.08.2017, 13:21
36. Wahre Ursachen?

Da Kiel nicht gerade unendlich viel Autoverkehr hat dürften hier eher die Schiffe ursächlich sein. Da Norderstedt der einzige Randbezirk Hamburgs ist bei dem das Limit überstiegen wird dürfte hier auch eher der Flughafen ursächlich sein.
Man sollte nicht nur die Überschreitung der Grenzwerte beobachten sondern auch mal betrachten wer die Verursacher sind.

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chardon 24.08.2017, 13:26
37. Für Rechsanwälte

ein gefundenes Fressen. Sind evtl. viele RAe Mitglieder bei dem Verein genannt DUV? Irgend jemand muss doch den Reibach machen wollen. Oder hält "man" uns für ganz doooof? Die Deutschen "der Welt grösste Prozesshanseln", Zitat Ende, einer gewinnt immer!! Aber nicht immer, der das erhofft!

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willyvonwegen0815 24.08.2017, 13:26
38. Wer verursacht den Feinstaub / Wo wird gemessen?

Leider hat es die Automobilindustrie selbst geschafft, dass die Feinstaubdebatte anscheinend ausschliesslich dieselfokussiert stattfindet - das ist extrem ungerecht für betroffene Dieselfahrer und nicht gerade zielführend.

Pleidelsheim ist ein grösseres Dorf, das relativ nah an einer vielbefahrenen Autobahn liegt und in Halle gibt es eine Hochstraße mitten durch die Stadt und es wird noch viel mit Öl, Kohle und Holz geheizt.

Die alleinige Verteufelung des Diesels ist kompletter Quark und wird niemals den gewünschten Effekt bringen.

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rolf sternberger 24.08.2017, 13:30
39.

Zitat von Maler
... sterben wir alle mit 84 statt mit 42 wie vor 200 Jahren, vor der Industrialisierung. Einfach widerlich, was für Typen mittlerweile unter dem "Mäntelchen Umweltschutz" ihr Neid-, Hass-, und Verbotswahngeschäft betreiben. Schlimm genug, dass unsere Justiz da auch noch mitmacht.
Wir sterben heute im Durchschnitt mit 78 (Männer) bzw. 83 (Frauen) Jahren, weil wir aufgrund der modernen Medizin und Hygienestandards eine extrem niedrige Kindersterblichkeit haben und viele Krankheiten nicht mehr zum Tod führen - auch der verbesserte Arbeitsschutz ist wichtig. Ein Argument gegen den Umweltschutz ist Ihre Aussage aber mitnichten!

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