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Dieselautos: Ist Ihre Stadt auch vom Fahrverbot bedroht?
dpa

Das erste Fahrverbot für Dieselautos kommt - in Stuttgart. Doch Umweltschützern und der EU reicht das nicht: Sie fordern Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung auch in fünfzehn weiteren Städten.

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nurmeinemeinung 22.02.2017, 17:02
1.

Ist doch eine gute Idee. Aber dann auch keine Ausnahmen. KEINE!

Also alle Behördenfahrzeuge neu anschaffen, die alten weiterhauen: Kosten egal. Ebenso alle Rettungs- und Notarztwägen.

Busse und Taxi ebenfalls. Und natürlich die ganzen Lieferwägen.
Also alle Dieselfahrzeuge.
Und wenn es dann für den hippen Stadtumweltschützer die Soja-Latte mit Haselnuss nicht mehr gibt geht das Geschrei wieder los.

Und genau deswegen soll es nur die Leute treffen die einen alten Diesel fahren und sich kein neues Auto leisten können.

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mum_23 22.02.2017, 17:07
2. ...vom fahrverbot bedroht?

Ganz falsch. Richtig müsste es heißen: Wird Ihre Stadt und somit die Bürger dieser Stadt mit dem Fahrverbot beglückt? Ich hoffe es sehr für die komplette B236 und explizit für Schwerte!

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Racer77 22.02.2017, 17:11
3.

400.000 vorzeitige Todesfälle durch Schadstoffe in der Luft?

Aber sind nun nur noch die Stickoxide echte Schadstoffe in der Luft? Und von den Stickoxiden sollen 32% (80% von 40%) durch Dieselfahrzeuge hervorgerufen worden sein.

Wie viele der Dieselfahrzeuge sind veraltete Behördenfahrzeuge und Baumaschinen? Und was ist denn mit den anderen 60%? Wodurch werden diese denn hervorgerufen?

Und wie ist die Definition eines "vorzeitigen Todefalls"? Wenn jemand anders noch eine Woche länger gelebt hätte? Wie viele Totenscheine gab es bisher, die "Stichoxidvergiftung" als Todesursache aufgeführt haben?

Was ist mit den ganzen durch Alkohol hervorgerufenen vorzeitigen Todesfällen? Sei es, dass sich jemand tot säuft oder noch schlimmer im Suff jemanden tötet? Eventuell sogar unter Nutzung seines Dieselfahrzeug im betrunkenen Zustand jemanden tot fährt? Ich verlange daher auch ein Alkoholverbot!

Zudem noch das Verbot von jeglichen Rauchwaren, da diese Feinstaub und Atemwegserkrankungen hervorrufen. Daher Verbot des Verkaufs von Tabakwaren!

Und als letztes: Verbot der DHU, da deren Klagen eventuell auch zu Herz- /Kreislauferkrankungen führen können. Sei es bei den Gerichtsmitarbeitern wegen Stress oder bei den verklagten Unternehmen.

Aus meiner Sicht sollte die DUH nur klagen dürfen, wenn sie konkret selbst betroffen ist. Da ein Verein jedoch nicht krank werden kann, sollten nur betroffene Vereinsmitglieder klagen dürfen.

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alednam 22.02.2017, 17:12
4. Na, dann kauf ich halt noch mehr online ein.

Die Innenstädte sind ja eh nicht mehr das, was sie mal waren. Ich habe mich schon öfters gefragt warum ich dort hinfahre, wenn ich etwas brauche, das ich bei uns im Aussenbereich nicht mehr bekomme. Das was vom ehemals gut sortierten Fachhandel noch übriggebliebene ist schon seit einiger Zeit nicht mehr gut sortiert und die billigen Verkaufskräfte die den begeisterten und kompetenten Fachverkäufer ersetzt haben können auch nicht mehr beraten....
Dann kaufe ich halt noch mehr online ein....

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karl-felix 22.02.2017, 17:16
5. Gut

das endlich Bewegung in die Sache kommt. Es muss aufhören , dass Hinz und Kunz glauben sie hätten ein angeborenes Recht darauf unser wichtigstes Lebensmittel , unsere Atemluft , kostenlos als Abgasmülldeponie zu mißbrauchen und dies mit dem Auspuff in Kinderwagenhöhe. Raus mit den Öl/Spritverbrennern aus unseren Innenstädten und Wohngebieten.

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meister_proper 22.02.2017, 17:16
6. Ich bin stinksauer!

Nicht nur werden hier die Kunden einer betrügerischen Autoindustrie bestraft, während (zumindest in Europa) die schuldigen Firmen (bisher) weitgehend straffrei davonkommen, sondern es wird auch quasi eine Sippenhaft für eine ganze Technologie verfügt, die ja nur zum Teil von den Problemen betroffen ist. So sind zumindest die Modelle mit NOx-Speicherkatalysator nicht von Softwaretricks betroffen, da diese Technik unabhängig von äußeren Einflüssen ihren Dienst tut. Und Hersteller wie Mazda, die ihre Motoren so entworfen haben, dass sie gleich ganz ohne NOx-Nachbehandlung die Normen erfüllen sind ebenfalls nicht betroffen. Klar - viele Hersteller haben sich für Downsizing und die (technisch zwar aufwändigere aber) kostengünstige Harnstoffmethode entschieden. Deren Kunden sind jetzt die gekniffenen. Diese Kunden müssten von den Herstellern entschädigt werden und die Politik müsste sich darum kümmern. Warum man aber gleich auch die anderen Fahrzeuge mit Nutzungseinschränkungen belegt ist mir vollkommen schleierhaft.

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Boltar Cavanaugh 22.02.2017, 17:18
7.

Woher kommen die restlichen 60% der Stickoxidemissionen?

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Leser161 22.02.2017, 17:22
8. Die Autolobby wieder

Frage: Was schadet es dem Autogewerbe, wenn schon verkaufte Diesel nicht mehr in gewisse Städte dürfen?

Antwort: Nichts. Sie profitiert sogar durch den Verkauf von EURO 6 Dieseln.

Auch die Beschränkung auf die Schadstoffklasse ist typisch politisch. Ein grosser Wagen mit sagen wir 12 Liter Normverbrauch stösst bei derselben Schadstoffklasse das doppelte aus wie ein Kleinwagen mit 6 Litern Normverbrauch. Wir aber in keiner Form mehr eingeschränkt.

Solange sich die Politik der Etikettenbekämpfung verschreibt, statt auf wirkungsvolle Maßnahmen (ÖPNV etc.) zu setzen, werden wir weiter mahnschreiben bekommen.

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Peter Prenzel 22.02.2017, 17:22
9. Ein Tropfen auf dem heißen Stein im Gegensatz zu dem Schiffsverkehr

Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide auf als alle 760 Millionen Autos weltweit. Forscher gehen davon aus, dass der Schiffsverkehr weltweit für rund 15 bis 30 Prozent der NO2-Emissionen verantwortlich ist. Wann kommen dort die Fahrverbote?

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