Forum: Auto
Dieselautos: Städtebund glaubt nicht an weitere Fahrverbote
AP

In Stuttgart werden ältere Dieselautos bald zeitweise aus der Stadt verbannt. Der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds kritisiert das Fahrverbot - er zweifelt an der Wirkung.

Seite 14 von 19
karin_mainz 22.02.2017, 14:08
130.

Zitat von muunoy
Na, da muss ich widersprechen, obwohl mir die Anti-Auto Ideologen auch gehörig auf die Nerven gehen. Zumeist handelt es sich dabei ja um Leute, die eben nicht aufs Auto angewiesen sind, wenn sie Steuern erwirtschaften. Diese Leute leben meistens von den Steuern, die andere erwirtschaften. Aber zur autofreien oder zumindest autoarmen Stadt: Singapur macht es vor. Autos sind dort zwar nicht verboten. Aber der Erwerb und Betrieb .....
Länderübergreifende Vergleiche sind immer schwierig bis unsachlich. Aber Sie schreiben ja selbst, dass es in Singapur völlig andere Voraussetzungen gibt.
Den Ausbau und die Verbesserung des ÖNV habe ich ja auch angemerkt, insofern widersprechen Sie mir nicht wirklich..
:-)
Auch sehe ich nicht, dass sich in Deutschland hier etwas grundsätzlich ändern wird, da teile ich Ihre Einschätzung.

Insofern ist der Wunsch einer autofreien Stadt des Vorposters unsinn und nicht ohne gravierenden Impakt auf den Einzelhandel machbar

Beitrag melden
misterknowitall2 22.02.2017, 14:09
131. @Prophet46 #5

sie sehen die Dinge ausschliesslich aus Autofahrersicht. natürlich sterben Menschen durch Abgase. wie viele lässt sich allerdings wirklich schwer sagen, trotzdem ist jeder zu viel. wir würden uns alle kein Bein brechen in der Innenstadt aufs Auto zu verzichten. und das Autofahrer auf eine Spur verzichten müssen, um Platz für Radfahrer zu machen ist nur gerecht. die Autos beanspruchen über 90% des verkehrsraumes. und zu viele Auto verursachen den Stau, nicht die fehlende Fahrbahn. mal drüber nachdenken. ps Waldsterben. kann es sein das die Massnahmen wirksam waren? wenn nicht, haben sie irgendeinen Nachteil erfahren? oder ist vielleicht jetzt einfach die Luft besser?

Beitrag melden
meineeine001 22.02.2017, 14:14
132.

Zitat von Plasmabruzzler
Ich sehe das anders. Die maximale Konzentrationen werden offenkundig periodisch immer weiter nach unten angepasst. Wäre man letztendlich konsequent vor dem Hintergrund, dass man weiß, dass Feinstaub schädlich ist, müsste man feinstaubemittierende Geräte verbieten (analog dazu CO2, Stickoxide). Beispiel: Asbest ist erwiesenermaßen schädlich und.......
Es steht außer Frage, dass Feinstaub, Stickoxide und Co. schädlich sind. Wenn man ihre Argumentation folgt, dann ist nicht die Folge, dass für einen Grenzwert erst mal ein Beweis dargelegt werden muss und bis dahin darf man unendlich viel emittieren, sondern dass die Emission komplett verboten wird!
Der Grenzwert existiert, weil es derzeit unmöglich ist ohne Schädliche Nebeneffekte unseren Jetzigen Lebensstandart aufrecht zu erhalten. Die Stoffe sind schädlich und das wird auch kaum jemand außer vielleicht Herr Trump bezweifeln. Aber man kann halt nicht alles von heute auf Morgen verbieten. Darum gibt es die Grenzwerte (und weil bei uns Neo-Kapitalisten das Interesse der Industrie mehr zählt als die Gesundheit der Bevölkerung). Weniger von den Stoffen ist immer besser!

Beitrag melden
oslomæn 22.02.2017, 14:17
133. höchste Zeit, ...

... dass die Menschen in den innerstädtischen Zentren sich von der vom Auto beherrschten Stadt verabschieden. Das 90% der Zeit sinnfrei Stadtraum beanspruchende Privat Auto in den Innenstädten ist seit langem ein völlig sinn- und nutzloses, ineffektives, überzeuertes, unwirtschaftliches und die Menschen störendes Produkt. Es schafft sich gerade selber ab. Gut so. Wir brauchen weniger Autos in den Städten, der Verkehr und Transport ist auf das Wesentliche zu beschränken. Das geht tatsächlich nur mit der Verteuerung des privaten Autoverkehrs, mit Fahrverboten, Reduzierung von Abstellflächen und Autostrassen. Es geht weder um den Diesel, noch um den Benziner oder das Elektroauto. Es geht zugunsten der Menschen in den Städten und die Lebensqualität in den Städten um die weitgehende Verbannung des Automobils aus dem innerstädischen Bereich.

Beitrag melden
misterknowitall2 22.02.2017, 14:22
134. blinder Aktionismus.

einfach die Innenstadt für den Autoverkehr sperren, fertig und beste Luft für alle. was soll dieses rumgeeier damit reiche, die sich schon wieder ein neues Auto erlauben können, weiterhin. mit dem Auto in die Stadt fahren können?

Beitrag melden
Plasmabruzzler 22.02.2017, 14:31
135.

Zitat von meineeine001
Weniger von den Stoffen ist immer besser!
Ich bin da vollkommen d'accord, verstehen Sie mich nicht falsch. Ich frage mich, warum gewisse Grenzen noch bis vor 1 1/2 Jahren galten (als es noch den EURO 5 Standard gab), folgerichtig durch den EURO 6 überarbeitet wurden und heute EURO 5 als Stinker verteufelt wird (bei Fahrzeugen mit EURO 3 oder 2 - Standard wäre mein Verständnis höher). Man hat es a) damals (EURO 5) schon besser gewusst und b) existierte auch die Technologie für EURO 6. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bspw. 200 EURO 5 Fahrzeuge die Stuttgarter Luft signifikant mehr schädigen als 200 EURO 6 Fahrzeuge. Ich weiß in der Tat nicht, wie viele EURO 5 Fahrzeuge gleichzeitig in Stuttgart unterwegs sind, deswegen die Schätzung.

Beitrag melden
phoeni 22.02.2017, 14:36
136.

Zitat von meineeine001
Zitat: "Es kommt teilweise aus den Reifen, es kommt teilweise aus dem Straßenabrieb ..." Na Super! Dann also keine Fahrverbote für Diesel sondern für alle Autos in den Städten. Ich glaube da hat jemand sich seine Argumentation nicht zuende gedacht. Also ich fänd es super. Meinewegen können wir auch mit autofreien Sonntagen erstmal anfangen von 8-20 Uhr. Da entfällt auch das große Problem wie man mit Lieferverkehr umgeht. Nahverkehr natürlich ausgeschlossen. Die dürfen fahren.
Feinstaub kommt aber nicht nur vom Verkehr, sondern hat sehr viele Ursachen. Ungünstige Winde, die den Saharastaub rüberpusten und schon verloren. Die Großbaustelle S21 kombiniert mit einem trockenen Sommer und entsprechende Winde - die Messstellen werden durchdrehen, egal ob da noch ein Auto fährt oder nicht. Früher gab es auch mal regelmäßige Fahrten von Kehrmaschinen, die viel eingesaugt haben, das würde auch schon helfen, statt den Dreck, der auf der Straße liegt, immer wieder neu aufwirbeln zu lassen... Aber hey, eine halbgare Reaktion auf halbgares Wissen seitens der Regierung.

Beitrag melden
Plasmabruzzler 22.02.2017, 14:37
137.

Zitat von oslomæn
Es geht zugunsten der Menschen in den Städten und die Lebensqualität in den Städten um die weitgehende Verbannung des Automobils aus dem innerstädischen Bereich.
Ich bitte um die Nennung eines Beispiels einer Stadt, in der dies erfolgreich umgesetzt wurde. Erst dann mag ich darüber befinden, ob dies "zugunsten der Menschen in den Städten" geschehen ist oder nicht. Mobilität ist ein teures Gut und die Versorgung mit ÖPNV stagniert seit Jahrzehnten oder wird rigoros zurückgefahren, weil zu teuer.

Beitrag melden
meineeine001 22.02.2017, 14:41
138.

Zitat von Plasmabruzzler
Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bspw. 200 EURO 5 Fahrzeuge die Stuttgarter Luft signifikant mehr schädigen als 200 EURO 6 Fahrzeuge. Ich weiß in der Tat nicht, wie viele EURO 5 Fahrzeuge gleichzeitig in Stuttgart unterwegs sind, deswegen die Schätzung.
Ja, ganz bestimmt nicht, zumal wir ja wissen, dass die nur auf dem Prüfstand bessere Werte erreichen. In der Praxis auf der Straße hat sicch hingegen nicht viel verändert.
Ja, eigentlich gibt es keine sinnvolle Begründung das nur für Diesel

Beitrag melden
binismus 22.02.2017, 14:47
139. Städtebund glaubt nicht an weitere Fahrverbote

Jeden der eine solche Behauptung aufstellt sollte auf der Stelle wegen Beihilfe zum Massenmord angeklagt werden. Für diese Leute gibt es ja auch keine COPD. An der jedes Jahr mindestens 100 000 Menschen ersticken.
Ich begrüße Sie Herr Landsberg, im Kreise der heutigen Massenmörder, die wie Oskar Gröning, einmal für ihr Tun mit 92 vor einem Richter stehen!

Beitrag melden
Seite 14 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!