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Dieselautos: Städtebund glaubt nicht an weitere Fahrverbote
AP

In Stuttgart werden ältere Dieselautos bald zeitweise aus der Stadt verbannt. Der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds kritisiert das Fahrverbot - er zweifelt an der Wirkung.

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blackp 22.02.2017, 21:47
180. Wo du wolle

Wer einen Grünen zum Bürgermeister wählt, braucht sich über solche Maßnahmen nicht zu wundern. Als Nächstes werden die Bürger mit 7 veganen Tagen pro Woche belohnt. Der Wahnsinn endet erst, wenn die ganze Stadt dekarbonisiert ist.

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jasper366 22.02.2017, 22:47
181.

Zitat von acusticusneurinom
Quatsch. Wenn es "ernst wird" - dann werden Hybrid-Fahrzeuge dementsprechend gekennzeichnet. Anders als alte Diesel-Rußer - die dürfen dann 'draußenbleiben, Hybriden nicht, die fahren dann elektrisch in die Innenstadt.
Nix Quatsch, wenn es 'Ernst wird' (Verbrenner-Verbot), darf ein normaler Toyota Hybrid natürlich auch nicht mehr in die Stadt da der ja nicht in der Lage ist, sich mehr als ein paar Hundert meter rein elektrisch fortzubewegen.

Plugin Hybriden dürften dann wohl allerdings weiterhin rein.

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ein-berliner 22.02.2017, 23:06
182. Schon klar

Zitat von cindy2009
"----ein-berliner*heute, 20:47 Uhr 176. Es ist höchste Zeit Die EU muss umgehend alle Kühe verbieten, die furzen keine reine Luft und einen Kat kann bei den Viechern auch nicht nachrüsten. Dagegen sind die bösen Diesel nur Randerscheinung. Veganer an die Front. ----" Weder furzen Rindviecher etwas Ûbleres als Sie, noch haben die was grosses mit Feinstaub zu tun. Wenn Sie Methan meinten, wird dieses durch die Atemwege Frei gesetzt. Aber das hat nichts mehr mit EU-Vorgaben zu tun, die im Artikel angesprochen werden. Warum zeigen Sie so offensichtlich, dass Sie das Thema nicht wirklich interessiert?
Nehmen Sie dieses Thema etwa wirklich ernst?
Politikerpossen kann kein Normalsterblicher wirklich verstehen, sich darüber auch noch aufregen schadet nur.
Sehr später Frühkapitalismus und die Bürger kriechen und glauben an das Gute.

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pietschko 23.02.2017, 00:20
183.

das es nichts bringt, ist quatsch. nachweislich hat sich die lufqualität in vielen städten durch verbote verbessert. jüngstes beispiel ist oslo, wo das fahrverbot wissenschaftlich begleitet wurde.

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Günter Rudolphi 23.02.2017, 09:18
184. Noch ist nichts bewiesen

Zitat von pietschko
das es nichts bringt, ist quatsch. nachweislich hat sich die lufqualität in vielen städten durch verbote verbessert. jüngstes beispiel ist oslo, wo das fahrverbot wissenschaftlich begleitet wurde.
da das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Oslo erst seit dem 17.Januar 2017 gilt.
Zitat:
"Oslo - Seit sechs Uhr morgens gilt in Norwegens Hauptstadt Oslo ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge. Bis 22 Uhr am Abend müssen die Direktzünder einen Bogen um die norwegische Metropole fahren. Der Grund für die drastische Maßnahme: Im Raum Oslo herrscht wie auch immer wieder in Stuttgart seit Tagen sogenanntes Niederdruckwetter: Kaum Wind, und vor allem kalte Luft unten am Oslofjord und wärmere Luftmassen weiter höher auf den Hügeln rund um die Hauptstadt."
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.erstmals-fahrverbot-in-oslo-erstmals-fahrverbot-in-oslo.774928c9-3003-4343-916c-34dd85706cef.html
Oslo in Norwegen hat eine ähnliche Situation wie Stuttgart von der geographischen Lage her, aber ansonsten vom ganzen Energiesektor her eine ganz andere als Stuttgart in der BRD.
Vergleiche sind da schon sehr gewagt, da Norwegen ja Strom aus Wasserkraft im Überfluß hat, hohen Pro-Kopf-Verbrauch ebenfalls und deshalb die E-Autos auch noch sehr fördern kann.

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rennflosse 23.02.2017, 09:42
185. Auch Sie

Zitat von brendan33
Wenn 1 (in Worten: ein) Kleinlastwagen 100 Pakete zum Kunden bringt, erspart das 100 Fahrten mit dem PKW in die Stadt zum Einzelhandel.
gehen von falschen Voraussetzungen aus. Wer in die Stadt zum Einzelhandel fährt, kauft mehr als ein Produkt. Deshalb hat der Onlinehandel bereits zu einer Steigerung des Lieferverkehrs geführt, der den Städten nicht gut tut.

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rennflosse 23.02.2017, 09:45
186. Leere Versprechen

Zitat von tempus fugit
... Vielleicht hat sich noch n icht bis zu Ihnen rumgesprochen, dass die nächste E-Auto-Generation so um die 400-500 km Autonomie haben?
Da wird viel versprochen und wenig gehalten. In Wahrheit sind es vielleicht 150 oder 200 km.

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Günter Rudolphi 23.02.2017, 10:24
187. Interessant ist ja auch

Zitat von rennflosse
Da wird viel versprochen und wenig gehalten. In Wahrheit sind es vielleicht 150 oder 200 km.
der Absatz mit der Überschrift: "Zweitwagen mit Strom" der Stuttgarter Zeitung.
Darin wird ja beschreiben, was passierte:
"Wer angesichts von rund 120 000 in Oslo registrierten Dieselfahrzeugen auf leere Straßen gehofft hatte, wurde enttäuscht. Die allmorgendlichen Staus an den Einfahrtstraßen gab es trotz des Fahrverbots. Viele Osloer wichen vermutlich auf den Zweitwagen aus, der entweder ein Benziner oder ein Elektrowagen ist. Außerdem wurden Ausnahmeregelungen für Taxis, Busse, Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge ebenso erteilt wie für LKW, damit wichtige Warentransporte trotz Fahrverbots durchgeführt werden konnten. Viele Norweger zeigten sich verärgert, weil sie deutlich länger zu ihrer Arbeit brauchten. Doch es gab auch Zustimmung für die Maßnahme. Der Asthmatiker-Verband lobte das Fahrverbot."
Quelle wie vorher.
Auch über die politischen Mehrheiten in Stuttgart und Oslo und die jeweiligen Stadtregierungen kann sich jeder auch mal noch selbst besser informieren. Norwegen ist ja so etwas wie das gelobte Land für manche deutsche "Energiewender".

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cindy2009 23.02.2017, 10:39
188. Lehrer

Zitat von rennflosse
Da wird viel versprochen und wenig gehalten. In Wahrheit sind es vielleicht 150 oder 200 km.
Der Opel Ampera E schaffte in den ersten Tests mehr als 300 Km. Können Sie selbst nachlesen, auch hier auf SPON.

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moistvonlipwik 23.02.2017, 11:04
189.

Offensichtlich haben einige vor lauter Wutschnauben die Ausgangslage nicht begriffen:
Es haben sich bereits Gerichte mit der Frage befasst. Deren Ergebnis in einer Nussschale: Die Belastung der Atemluft ist zu hoch, und die Anwohner haben einen klagbaren Anspruch darauf, dass sich das ändert. Und als Reaktion darauf haben die Gerichte selbst Fahrverbote ins Gespräch gebracht bzw. angedroht. Mit anderen Worten: die Fahrverbote kommen so oder so.
Die Frage ist nur noch, wie das aussehen soll (kürzer: wen sie treffen). Und da sind Gerichte nicht sehr flexibel: es besteht die Gefahr, dass qua Gerichtsbeschluss eine wichtige Ausfallstraße dicht gemacht wird - wenn man Pech hat, über Nacht (oder sogar von einer Minute zur nächsten) und für alle und jeden abgesehen von Einsatzfahrzeugen.
Kurz: es geht um Schadensbegrenzung - mit "freier Fahrt" ist es Essig.
Das ist übrigens nicht neu: bereits vor Jahren hat der bayerische Verwaltungsgerichtshof (nicht eben als Grünen-Hochburg bekannt) die Stadt München verurteilt, hier für Verbesserungen zu sorgen. Die Besonderheit: damit wurde ganz nebenbei das Ergebnis eines Volksentscheides in den Ofen geschoben, das den Ausbau gerade der betroffenen Straße vorsah.

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