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Dieselautos: Trotz Umrüstung: Bayerns Städte schließen Fahrverbote nicht aus
DPA

Mit einer großen Umrüstaktion älterer Diesel-Pkw planen Autohersteller die drohenden Fahrverbote in Innenstädten zu verhindern. Einige Kommunen wollen sich mit dieser Ankündigung aber nicht abspeisen lassen.

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dirk1962 29.06.2017, 16:07
1. Vergesst den Unsinn

Das ganze ist doch nur ein typischer Seehofer. Viel Lärm ohne Substanz, so kennen wir ihn. Kein Ingenieur vermag zu sehen, was genau das Update bringen soll. Und entschieden wird eh nicht in der CSU, nicht bei BMW und nicht bei Audi. Entschieden wird an der Messstationen und die Grundlage für die Gerichte. Also wozu jetzt Mrd. Euro in Autos stecken, die dann eh vor der Schränke stehen. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der dem Seehofer Mal die Welt erklärt.

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Na Sigoreng 29.06.2017, 16:23
2. Da müssen sich mal wieder ein paar Politiker

Da müssen sich mal wieder ein paar Politiker profilieren, wie bei Turbo-Abi und Rechtschreibreform.
Sollen sie mal machen, das wird sehr viele Arbeitsplätze kosten und das Sterben der Innenstädte beschleunigen.
Ich werde dann eben nicht mehr in die Innenstädte fahren - sondern mein Geld der Firma Amazon in den Hals stecken.
.... gut möglich, dass Amazon das Gekreische losgetreten hat.

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spon-facebook-1293013983 29.06.2017, 16:30
3. Das nenne ich mal Industriepolitik

Da wird mal so eben ein ganzer Branchenzweig eliminiert und zig Millarden Vermögen vernichtet, weil Diesel entsprechend im Wert fallen.

Mag sein, dass die ein gewisses Schadenspotential haben, aber das weiß man echt erst seit heute? Diesel kann man ja langsam aussterben lassen, wenn es denn notwendig ist - aber so abrupt?!?

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ir² 29.06.2017, 16:34
4.

Dann sollen doch die Kommunen Fahrverbote verhängen statt dauernd damit zu drohen! Mal sehen wer von den verantwortlichen Politikern dann die nächste Wahl überlebt. Also, nur Mut liebe Kommunalpolitiker, zeigt es den Autofahrern mal so richtig - oder ist das am Ende alles nur leeres Gerede um in der Medienblase gut da zu stehen....

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MtSchiara 29.06.2017, 16:36
5. intelligente Lösung

Es gäbe eine intelligente Lösung für das sogenannte Dieselproblem in Städten: Städte verpachten ihr Straßennetz an Firmen mit der Auflage, es wiederum zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Dadurch verändert sich der Status der Straßen vom "öffentliche Raum" zu "Firmenfläche", was Auswirkungen auf die Grenzwerte hat: In Firmen - selbst für solche in Umweltzonen - gibt es für Feinstaub überhaupt keine Grenzwerte, und für Stickoxide liegen sie bei 950 µg statt den 40 µg der Umweltzone. Dies würde das "Dieselproblem" auf einen Schlag lösen.

Den Stadtverantwortlichen fehlt es hier offensichtlich einfach an kreativen Ideen zur Problemlösung.

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Olaf 29.06.2017, 16:37
6.

Die großen Shoppingmalls auf der grünen Wiese wird es freuen, ebenso Amazon. Ein wahres Konjunkturprogramm für die.

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invisibleman 29.06.2017, 16:37
7. Gute Idee

Zitat von Na Sigoreng
Da müssen sich mal wieder ein paar Politiker profilieren, wie bei Turbo-Abi und Rechtschreibreform. Sollen sie mal machen, das wird sehr viele Arbeitsplätze kosten und das Sterben der Innenstädte beschleunigen. Ich werde dann eben nicht mehr in die Innenstädte fahren - sondern mein Geld der Firma Amazon in den Hals stecken. .... gut möglich, dass Amazon das Gekreische losgetreten hat.
Deren Auslieferer ( DHL, Hermes ) fahren alle Benziner. :))

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HARK 29.06.2017, 16:38
8. Gerichte werden entscheiden - nicht Herr Seehofer

Die Fahrverbote drohen, weil die Städte von den Gerichten dazu verdonnert worden sind - oder weil die Städte entsprechende Niederlagen vor Gericht vermeiden wollten. Freiwillig hätte keine der Städte solch ein Fahrverbot sich ausgedacht! Aus diesem Grund ist es auch völlig irrelevant, was sich Herr Seehofer ausdenkt. Wenn die Luft in den Städten nicht besser wird, werden die Städte eben erneut zum Handeln verdonnert. Und wer glaubt denn ernsthaft, dass durch ein einfaches Software-Update das Problem gelöst wird? Zumindest bei gleichen Fahreigenschaften? Entweder werden die Stinke-Diesel demnächst aus den Innenstädten verbannt - oder sie zuckeln nur noch mit deutlich verminderter Leistung durch die Gegend...

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aspi01 29.06.2017, 16:38
9. Staat sollte dafür haften - Brennelement-Steuer lässt grüßen...

Es ist ein absolutes Unding, was da abläuft: Es handelt sich zum ganz überwiegenden Teil um Fahrzeuge, die zum Zeitpunkt der Erstzulassung die Bestimmungen bezüglich Abgase eingehalten haben, und die lauteten: Auf dem Prüfstand mit einem vorgeschriebenen simulierten exakt vergleichbaren Fahrprogramm müssen die Abgasvorschriften eingehalten werden, gleichzeitig gab es dann noch im Gesetz ausformulierte Motorschutz-Ausnahmen. Jetzt im Nachhinein die Spielregeln rückwirkend zu ändern und Millionen Autokäufer damit massiv zu schädigen, kann es wohl nicht sein. Das schreit nach Entschädigungsklagen, und zwar gegen den Staat, der seine Bürger veräppelt. Das Ganze wird enden wie die Brennelement-Steuer: Der ADAC (hoffentlich!) und tausende Geschädigte klagen gegen den Gesetzgeber, und die Gerichte werden ihnen Schadensersatz zusprechen. Mein Fahrzeug ist drei Jahre alt und hat eine "grüne Plakette". Schon allein die Farbe "grün" suggeriert, dass ich alles richtig gemacht habe, und jetzt wird mein Fahrzeug als "Stinker" verrissen... Nicht mit uns! ("Tod durch Dieselabgase" stand -außer bei Garagen-Selbstmördern - noch nie auf einem Totenschein, "zehntausende Tote" durch Dieselabgase sind frei erfundene "Horrormärchen".)

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